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Ausdauertraining. Trainingsplan im Mesozyklus

Einsendeaufgabe 2018 16 Seiten

Zusammenfassung

Diese Arbeit stellt ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining anhand einer Testperson vor. Da die Testperson derzeit nur 45 Minuten Sport pro Woche treibt und bis dato kein Ausdauertraining betreibt, wird der Aufbau und die Stabilisierung der Grundausdauer 1 (GA1) als Trainingsziel festgelegt. Da die GA1 mit der extensiven Dauermethode (DM) in Verbindung gesetzt wird, ist dies die Trainingsmethode, die für den Mann als Einsteiger über den sechswöchigen Mesozyklusplan ausgewählt wird, um eine Ausdauergrundlage zu schaffen.

Von einer andere Trainingsmethode wird hier am Anfang abgeraten, da sie nicht die gewünschten Ziele erreichen würden. Das GA1 Training bewirkt eine Verbesserung des Feststoffwechsels, welcher zum Großteil an der Gewichtsreduktion beteiligt ist, welches auch das Ziel der Testperson ist. Des Weiteren ist die extensive Dauermethode ausschlaggebend für die Ökonomisierung der Herz-Kreislauf-Arbeit sowie zur Senkung der Ruheherzfrequenz.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 DIAGNOSE DER TESTPERSON
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE

3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus

4 LITERATURRECHERCHE

5 LITERATURVERZEICHNIS

6 TABELLENVERZEICHNIS

1 Diagnose der Testperson

Die Diagnose stellt den aktuellen Gesundheits- und Leistungszustand der Testperson dar, bezogen auf die spätere Belastbarkeit während des Ausdauertrainings. Anhand der Anamnese lassen sich die meisten Daten, wie zum Beispiel Blutdruck oder Körperfett­anteil, mittels Normwerten vergleichen und bewerten. Die Daten der Testperson werden zur späteren Analyse zusammenfassend aufgeführt und der Ausdauertest auf dem Fahr­radergometer wird durchgeführt.

1.1 Allgemeine und biometrische Daten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Allgemeine und biometrische Daten der Testperson

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Bewertung Diagnosedaten der Testperson

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Blutdrucknormwerte (modifiziert nach Chalmers et al., 1999, S. 11-12)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Einstufung der BMI-Normwerte (modifiziert nach WHO Consultation, 1999, S. 9)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Klassifizierung Körperfett (modifiziert nach Gallagher et al., 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Normalbereich der Ruheherzfrequenz liegt nach Hollmann, Strüder, Predel & Taga- rakis (2006, S. 95) zwischen 60 S/min. und 80 S/min. Somit ist auch von Seiten der HfRuhe ein Ausdauertraining möglich. Die oben aufgeführten Daten der Testperson, so­wie die Bewertung, zeigen, dass ein Ausdauertest auf dem Fahrradergometer unbedenk­lich ist und durgeführt werden kann.

Auch ein darauffolgendes Ausdauertraining kann die Testperson ohne Bedenken aus­führen, da sich der Blutdruck im normalen Bereich befindet und er sich in guter körper­licher und gesundheitlicher Verfassung sieht.

1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung

Für die Testperson wurde der Hollmann-Venrath-Test auf dem Fahrradergometer aus­gewählt und durchgeführt. Der 40-jähige betätigt sich gerade zwar nicht ausreichen sportlich, dennoch wurde ihm, durch die vorherige Anamnese, eine zu erreichende Wattzahl von 150 zugetraut, die durchaus ausschlaggebend für die Durchführung des Hollmann-Venrath-Tests ist. In seiner Jugend, als aktiver Tennisspieler, absolvierter er ab und an Ausdauereinheiten, somit ist er diesen ein wenig vertraut. Der Vita-Maxima- Test ist für die Testperson nicht empfehlenswert, da ihm hierfür die geeignete Grund­ausdauer fehlt und der Test eher für Leistungssportler angewendet wird. Die Testperson wurde auf einem Fahrradergometer getestet, der den Testvoraussetzungen entspricht und somit in Frage kommt.

Tab. 6: Testverlauf mit dem Fahrradergometer nach Hollmann & Venrath

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus Tab. 6 kann der gesamte Testverlauf entnommen werden. Der Hollmann & Ven­rath-Test verläuft während der gesamten Testdauer als Stufentest. Nach vorherigem Warm-Up lag die Einstiegswattzahl bei 30 Watt und steigerte sich je Stufe um weiter 40 Watt. Eine Stufe wurde drei Minuten durchfahren. Nach IPN liegt die Voreinstufung der Pulsobergrenze für die Testperson bei 135 S/min., die auch somit als Abbruchkriterium des Tests gilt. Tab. 7 verdeutlicht dies anhand der HfRuhe und des Lebensalters der Test- person. Da sich im Alltag der Testperson keine ausdauerrelevante Aktivität befindet, erfolgt auch kein Pulsaufschlag auf die Voreinstufung (Trunz-Carlisi, 2004, S. 4). Die relative Watt-Soll-Leistung liegt demnach bei 1,74 Watt/kgKG. Demzufolge liegt die Testperson laut IPN im unteren durchschnittlichen Bereich (Tab.8).

Tab. 7: Voreinstufung nach dem Alter und der Ruheherzfrequenz in S/min. (modifiziert nach Trunz-Carlisi, 2004, S. 4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 8: relative Watt-Soll-Leistung pro Kg für Männer (modifiziert nach Trunz-Carlisi, 2004, S. 8)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der erhaltene Belastungsfaktor von 0,6 kann jetzt in die IPN- Formel eingesetzt werden, und so die Trainingsherzfrequenz (THF) der Testperson berechnen werden. Die For­meln unterscheiden sich anhand des ausgewählten Ausdauergeräts und lassen sich wie folgt berechnen (Trunz-Carlisi 2004, S. 10):

- Fahrrad- & Ruderergometer:

THF = [(220 - LA*) - HfRuhe] * Bf* + HfRuhe*

- Laufen, Crosstrainer, Stepper

[(220 - % LA) - HfRuhe] * Bf + HfRuhe*

(*LA=Lebensalter; Bf=Belastungsfaktor; HfRuhe=Ruheherzfrequenz)

Bei der späteren Mesozyklusplanung wird jedoch zur Berechnung der Pulsober- und Untergrenze die ACSM-Formel verwendet.

1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person

Wie bereits die Tabelle 8 in Kapitel 1.2 zeigt, liegt der Leistungsstatus der Testperson im unteren durchschnittlichen Bereich nach den Normwerten von (Trunz-Carlisi, 2004). Deshalb wird zu aller erst die Grundausdauer der Person aufgebaut. Die Testperson und deren Körper ist kein Ausdauersport gewohnt und muss sich erst einmal an die neue Belastung gewöhnen. Natürlich wird nach jedem Mesozyklus ein neuer Ausdauertest durchgeführt, um den Leistungsstatus ständig zu kontrollieren und gegebenenfalls das Training neu anzupassen.

Anhand der in der Anamnese angegebenen Daten zum Gesundheitszustand, lässt sich schließen, dass der Blutdruck, sowie die Ruheherzfrequenz im normalen Bereich liegen und ein Ausdauertraining unbedenklich ist (Chalmers et al., 1999, S. 9; Hollmann, Strü- der, Predel & Tagarakis, 2006, S. 95). Einzig und allein bedenklich ist die androide Fettverteilung der Testperson. Denn der sogenannte Bierbauch (Apfelform) ist gesund­heitsschädlicher als die gynoide Fettverteilung, da das Körperfett sich um die Organe verteilt (Löffler 1997, A-2003).

2 Zielsetzung/Prognose

Tab. 9: Ziele der Testperson, klassifiziert nach Inhalt, Ausmaß und Zeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
16
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346084675
ISBN (Paperback)
9783346084682
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Erscheinungsdatum
2019 (Dezember)
Note
1,3
Schlagworte
ausdauertraining trainingsplan mesozyklus trainingslehre

Autor

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Titel: Ausdauertraining. Trainingsplan im Mesozyklus