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Beutekunst der Sowjetunion und Rückgabe der geraubten Kunst‐ und Kulturgüter an Deutschland

Akademische Arbeit 2019 24 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Nationalsozialistische Raubkunst als Ausgangspunkt der sowjetischen Beutekunst?

Abriss zur NS-Raubkunst gegenüber der Sowjetunion

Der sowjetische Kunstraub in Deutschland
Erste Vorbereitungen
Standort Dresden
Standort Berlin
Standort Leipzig
Kulturgüter aus Stollen bzw. Minen oder Kleinstädten

Der Wettlauf um Kulturgüter zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion

Entdeckung der Verstecke von ursprünglich sowjetischen Kulturgütern und erste Rückgaben an die Sowjetunion

Verteilung der Kulturgüter

Hotspot Puskin-Museum

Rechtliche Komponenten zum Kunstraub der Sowjetunion in Deutschland

Rückgaben an die DDR

Entwicklungen der Rückgaben der Kulturgüter ab den 80-er Jahren bis heute

Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Einleitung

Die Plünderung von Kunst- und Kulturgütern in Zeiten territorialer Machtkämpfe ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Erste Belege dafür finden sich bereits im 19. bzw. 18. Jahrhundert v. Chr., als der elamitische Herrscher Kuter-Nahhunte I. Götterbilder des babylonischen Feindes raubte.1 Von der Antike bis ins 20. Jahrhundert lässt sich diese Liste noch um etliche prominente Namen wie etwa Napoleon erweitern.2

Wenn von Plünderung von Kunst- und Kulturgütern im Zweiten Weltkrieg gesprochen wird, dreht sich der Diskurs zunächst um den Kunstraub der Nationalsozialisten3, die eine Vielzahl an wertvollen Kunstgegenständen in den von ihnen annektierten Gebieten plünderten oder auch zerstörten. Allerdings soll auch ein Blick auf die Seite der Alliierten geworfen werden, genauer gesagt auf die Beutekunst der Sowjetunion, wie es im Zuge der nachstehenden Arbeit der Fall ist. Diese macht sich nämlich zur Aufgabe, zu untersuchen, in welchem Ausmaß Plünderungen von Kunst- und Kulturgütern der Sowjetunion gegenüber Deutschland stattfanden und soll in der Folge einen Überblick über die anschließenden Rückgabebestrebungen geben. Diesbezüglich ist es zunächst sinnvoll, den Begriff der Beutekunst zu definieren. Laut Michael Franz handelt es sich bei Beutekunst speziell um „infolge des Zweiten Weltkrieg verbrachte Objekte“.4

Methodisch gesehen gründet sich diese Arbeit vorwiegend auf Literatur. Das bedeutet, dass unter Zuhilfenahme des in den nachstehenden Zeilen angeführten Schrifttums die oben dargestellte Forschungsfrage beantwortet werden soll.

Die der Arbeit zugrundeliegende These lautet, dass der Kunstraub der Sowjetunion als Reaktion oder Kompensation für den Kunstraub der Nationalsozialisten zu sehen ist und vom Kunstraub insbesondere Großstädte betroffen waren. Darüber hinaus sind Fragen der Rückgabe von Kunst- und Kulturgütern von Seiten der Sowjetunion an Deutschland komplexer Natur und bis heute noch offen.

Konkret stellt sich der Aufbau der Arbeit folgendermaßen dar: Das erste Kapitel der Arbeit befasst sich in der dargebotenen Kürze mit der Fragestellung, ob die nationalsozialistische Raubkunst als Ausgangspunkt der sowjetischen Beutekunst gesehen werden kann. Daraufhin folgt ein Abriss über die NS-Raubkunst gegenüber der Sowjetunion. Daran knüpfen sich die Vorbereitungen auf die Plünderungen von Seiten der Sowjetunion an. Anschließend werden einzelne Städte bzw. Gebiete untersucht, die vom Kunstraub der Sowjetunion betroffen waren. Das Folgekapitel widmet sich dem Wettlauf zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion um wertvolle Kulturgüter. Ein weiterer Aspekt, den die Arbeit beleuchtet, ist die Entdeckung der Verstecke von ursprünglich sowjetischen Kulturgütern und die Rückgabe derer. Daran schließt sich die Verteilung der Kulturgüter und der Umgang des Puskin-Museums in Moskau mit den neugewonnenen Kulturgütern an. Als thematischer Abschluss der Beutekunst der Sowjetunion folgt eine nähere Darstellung der rechtlichen Komponente zur gegenständlichen Thematik. Anschließend erfolgt ein Zeitsprung von etwa zehn Jahren, bis hin zur Restitutionswelle der Sowjetunion gegenüber der DDR. Das vorletzte Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit den Entwicklungen bis heute. Im Abschlusskapitel der Arbeit wird schließlich noch ein Schlussresümee über die zugrunde liegende Thematik gezogen.

Insbesondere seit den 1990-er Jahren, zeitgleich mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, fand eine verstärkte Auseinandersetzung mit dieser Thematik statt. Dabei sind jedenfalls die Darstellungen von Akinscha/Koslow/Toussaint als zentrale Literatur zu den Vorgängen des Kulturraubs der Sowjetunion anzuführen.5 Intensiv setzte sich auch Volkert mit dem Kunstraub und den Restitutionsfragen auseinander.6 Vorwiegend mit den rechtlichen Komponenten und Überlegungen zum aktuellen Stand der Rückführungsbestrebungen beschäftigten sich Syssoeva7 und Schoen8. Für die Raubdelikte der Nationalsozialisten wurde für diese Arbeit vorwiegend Kurz herangezogen. 9 Zudem sind noch diverse inhaltsbezogene Aufsätze aus dem Sammelband Kunstraub - Ein Siegerrecht?, wie etwa von Schade, von zentraler Bedeutung für diese Arbeit.10

Nationalsozialistische Raubkunst als Ausgangspunkt der sowjetischen Beutekunst?

„Bei aller Verärgerung über die Erbeutung deutscher Kunst- und Kulturgüter durch sowjetische Truppen und deren Verlagerung in die Sowjetunion sollte niemand vergessen, was die Ursache für diese Aktion gewesen ist. […]. Ausgangspunkt sowjetischer Überlegungen waren die Zerstörungen bzw. Plünderungen sowjetischer Museen durch deutsche Truppen […].“11

Mit diesen Worten kommentiert G. Ulrich Großmann im Vorwort des Buches Operation Beutekunst die Handlungsweisen Deutschlands bezüglich des Umgangs mit Kunst- und Kulturgütern während des Zweiten Weltkriegs. Des Weiteren kommuniziert er unmissverständlich, dass Kunstraub der einen Partei den Kunstraub der anderen Partei keineswegs rechtfertige. Zudem betont er, dass die beiderseitigen Raubdelikte nicht miteinander verglichen werden dürfen.12

Hannes Hartung wagt im Rahmen seines Werkes Kunstraub in Krieg und Verfolgung einen Vergleich und stellt den sowjetischen Kunstraub noch eine Stufe über den deutschen. Bezugnehmend auf die für die Sowjetunion erheblichen Kulturgüterverluste wurde bereits während des Krieges von Experten eine Liste von deutschen Kulturgütern angefertigt, die gewissermaßen als Ersatz fungieren sollten. Dazu wurde ein wertender Vergleich zwischen sowjetischen und deutschen Kulturgütern angelegt, um Äquivalenzen herzustellen, der jedoch vielfach vollkommen illusorisch war.13 Weil eine Herstellung von Äquivalenzen unmöglich ist, ist im Hinblick auf die Frage des Vergleichs der Raubdelikte beider Parteien der Position von Großmann jedenfalls der Vorzug zu geben.

Abriss zur NS-Raubkunst gegenüber der Sowjetunion

Nach diesen einleitenden Ausführungen zur Frage des Ausgangspunkts für die sowjetische Beutekunst wird in Form eines kurzen Abrisses die NS-Raubkunst gegenüber der Sowjetunion dargestellt. Nachdem Adolf Hitler seinen Westfeldzug erfolgreich bestritten hatte, schmiedete er erste Pläne für das Unternehmen Barbarossa, den Feldzug in das Gebiet der Sowjetunion. In dessen Verlauf fanden die ersten Plünderungen von Museen im Sommer 1941 unter anderem in den Städten Minsk, Kiew, Charkow, Rostow, und Odessa statt. All diesen Städten war gemeinsam, dass sie über wertvolle Museumsgegenstände verfügten.14 Das von Hitler angekündigte Ziel war, der Sowjetunion jegliche Kunst und Kultur zu rauben oder zu vernichten. Damit sollte insbesondere ein Verlust der Identität und Bildung einhergehen.15

Im Zuge der ersten Phase der Raubüberfälle waren hauptsächlich Minsk und Kiew schwer betroffen. Plünderungen von Büchern und Kunstwerken aus Bibliotheken und Museen sowie die Zerstörung letzterer standen in diesen Städten an der Tagesordnung.16 Im weiteren Kriegsverlauf gelangten die NS-Truppen nach Leningrad und hofften, auch dort auf wertvolle Beutestücke zu stoßen. In einem Vorort von Leningrad war für das Kunstraubbataillon das prunkvolle Bernsteinzimmer das Objekt der Begierde. Von den Russen konnte es jedoch im Vorfeld demontiert werden. Bis heute ist das Bernsteinzimmer allerdings verschollen.17

Nachdem sich im Jahre 1943 für Hitler das Kriegsglück wandte, wurde der Befehl erteilt, die Museen in Deutschland zu räumen und die Kunstschätze in sichere Gebiete zu befördern. Aufgrund eines Mangels an Transportfahrzeugen im Jahre 1944 auf Seiten der Deutschen, gelang es der sowjetischen Armee, einen Bruchteil des Raubguts zurückzuerobern. 18 Bis heute gibt es nur Schätzungen über die Anzahl der von Deutschland gestohlenen Kunst- und Kulturgüter. Diese reichen von 3 bis zu 5 Millionen Exemplaren.19

Laut neuesten Forschungsergebnissen wurden auf dem damaligen Territorium der Sowjetunion von deutschen Truppen 427 Museen, 1.670 orthodoxe, 237 katholische Kirchen sowie 532 Synagogen teilweise geplündert oder beschädigt.20

Für die Beutezüge in der Sowjetunion ist festzuhalten, dass dort gegen die Grundprinzipien der Haager Landkriegsordnung verstoßen wurde – im Vergleich zu Raubzügen der Nationalsozialisten in anderen Ländern, in denen zumindest Bemühungen erkennbar waren, deren Grundsätze einzuhalten.21

Der sowjetische Kunstraub in Deutschland

Nach der Konferenz von Jalta im Februar 1945 und der im Zuge dessen erfolgten Einteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen kam es von Seiten der Sowjetunion zu Forderungen von Reparationszahlungen in der Höhe von 10 Milliarden Dollar.22

Einige Monate später, auf der Potsdamer Konferenz, beanspruchte die Sowjetunion schließlich die Wegnahme von Sachwerten der Deutschen, die sich mit den zerstörten oder geraubten Sachwerten in der Sowjetunion decken würden. In den Verhandlungen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion wurde allerdings keine Einigung zu Fragen der Reparation erzielt. Jede Besatzungsmacht sollte in ihrem Sektor daher nach eigenem Gutdünken handeln.23

An dieser Stelle soll auf den Begriff der „Restitution in kind“ eingegangen werden, der im Zuge der Verhandlungen der Alliierten in den Verhandlungsgesprächen im Raum stand. Darunter wird verstanden, dass deutsche Kulturgüter dahingehend in die Reparationsleistungen einbezogen werden, dass besondere Werke, die für die Alliierten verloren gingen, durch gleichwertige Werke ersetzt werden.

Es muss dazu festgehalten werden, dass diese „Restitution in kind“ nicht mit den Richtlinien der Haager Landkriegsordnung zu vereinbaren war.24

Erste Vorbereitungen

Als Folge der Konferenz von Jalta wurden von Stalin per Dekret diverse Komitees und Abteilungen installiert, welche sich mit dem Thema Siegesbeute und Kriegstrophäen auseinandersetzen sollten. Nach der Kapitulation Deutschlands erhielten die sogenannten Trophäenbrigaden dann unzählige Aufträge zum Abtransport.25 Diese waren Einheiten, die sich aus Spezialisten einzelner Fachdisziplinen zusammensetzten. Die Bandbreite reichte hier von Kunsthistorikern, Bibliothekaren und Archivaren bis hin zu Musikern.26 In den Köpfen der sowjetischen Trophäeneinheiten war zudem verankert, neben bedeutenden westeuropäischen Kunststücken auch Objekte russischen Ursprungs in die Sowjetunion zurückzuführen.27

Stalins Rolle in Bezug auf die Trophäenjagd ist noch nicht gänzlich geklärt. Neueste Forschungen vermuten, dass Kunst zwar nicht an erster Stelle stand und Stalin mehr Interesse an der deutschen Industrie hatte, aber sich die Erbeutung der Kunst- und Kulturgüter als Siegerrecht nicht entgehen ließ. Ähnlich wie das von Hitler geplante Führermuseum in Linz wurde von Seiten der Sowjetunion angedacht, ein Supermuseum von Weltrang in Moskau zu errichten. Dieses Museum sollte als ein historisches Denkmal für die großen Siege der Roten Armee stehen.28

Für Deutschland war bereits während des Krieges klar, dass zur Rettung der Kunst- und Kulturgüter einzig deren Verlagerung eine Lösung sein konnte. Bereits im Sommer 1941 wurden Bestände der Berliner Museen in die sogenannten Flaktürme umquartiert. Des Weiteren wurden Bestände in Salzlager transferiert, die sich insbesondere in Thüringen und Hessen befanden. Im Jahre 1945 wurden schließlich aus den Flaktürmen die wertvollsten Gegenstände nach Kaiseroda verfrachtet.29

Für kurze Zeit wurde darüber hinaus seitens der Sowjetunion angedacht, auch Kulturgüter von Staaten, die mit Deutschland im 2. Weltkrieg verbündet waren, nämlich unter anderem Italien, Bulgarien oder Rumänien, zu rauben. Von diesem Plan wurde allerdings bald wieder Abstand genommen.30

Im Folgenden wird der Kunstraub der Sowjetunion in Gebieten des sowjetischen Sektors Deutschlands dargestellt, die besonders stark betroffen waren.

Standort Dresden

Für Dresden gab Josef Stalin persönlich im Mai 1945 den Befehl zur Jagd nach Juwelen und Münzen in der Gegend rund um Dresden. Bemerkenswert ist, dass aus Dresden entgegen der von Stalin georderten Anzahl von 2.000 Kunstwerken die hundertfache Anzahl geplündert wurde.31

Das Hauptaugenmerk galt dabei den wertvollen Beständen der Dresdner Gemäldegalerie. Der Auftrag für die Dresdner Trophäenbrigade war, ausschließlich die qualitativ hochwertigsten Kunstwerke für die Museen in der Sowjetunion zu plündern. Den Großteil der entwendeten Kunstwerke stellten Gemälde dar. Einige dieser Kunstschätze waren die Sixtinische Madonna und Gemälde der bekannten Maler Rembrandt, Rubens, Tizian. All diese genannten Kunstwerke wurden bereits im Juli 1945 per Zug nach Moskau verschickt.32 Des Weiteren wurden im Laufe dieses Jahres noch Miniaturen, Möbelstücke, Münzen und Medaillen in hoher Zahl nach Moskau transportiert.33

Standort Berlin

Im sowjetischen Sektor von Berlin räumten die sowjetischen Trophäenbrigaden große Teile des Leitturms Friedrichshain aus, der als eines der größten Depots für Museumsgegenstände fungierte. Ein Großteil der dort gelagerten Objekte, vorwiegend westeuropäische Renaissancegemälde und antike Kunstgegenstände, wurde aufgrund eines Brandes in beschädigtem Zustand vorgefunden. Zu den dort aufgespürten Kunstwerken zählten unter anderem Terrakotten, Masken, kleine Altäre, Vasen und Statuen.34

In aller Kürze sollen noch weitere Museen genannt werden, aus denen die sowjetische Trophäenbrigade Exponate raubte. Teilweise waren die Bestände dieser Museen bereits in Depots ausgelagert, die die Sowjetunion allerdings ebenfalls ausräumte.35 Einen Verlust von Kunstwerken erlitten unter anderem das Museum für Vor- und Frühgeschichte, die Sammlungen der Antikenabteilung, die Nationalgalerie, die Gemäldegalerie, das Zeughaus, das Vorderasiatische Museum, das Byzantinische Museum, das Kupferstichkabinett und die Sammlung Ostasiatischer Kunst.36

Standort Leipzig

Auch in Leipzig fand die sowjetische Trophäenbrigade wertvolle Kunstschätze vor. Im Juli 1945 wurde für die Beutenahme bereits eine Objektliste angefertigt, in der 14 Lagerstätten genannt wurden, in denen sich Kunstschätze befinden würden. Wie bereits für die Berliner und Dresdner Kulturgüter galt auch in Leipzig, ausschließlich das Wertvollste auszuwählen.37 Außerdem wurden einige Bibliotheken von Leipzig und umliegenden Städten Sachsens ausgeraubt. Deren Inhalte, unter anderem die Gutenberg-Bibel, sollten letztlich der Lenin-Bibliothek und der sowjetischen Akademie der Wissenschaften zukommen. Im Winter 1945 gelang es der sowjetischen Trophäenbrigade, in Leipzig weitere Verstecke aufzuspüren. Dazu zählten Exponate des ägyptischen Museums und des Grassi-Museums. Die Sammelstelle, in der der Großteil der Kunststücke von Leipzig zwischengelagert wurde, umfasste über 50.000 Kunstwerke. Im März 1946 wurden schließlich die Züge mit den gesamten Kunstwerken nach Russland verschickt.38

Kulturgüter aus Stollen bzw. Minen oder Kleinstädten

In Stollen in der Nähe von Magdeburg konnte die sowjetische Trophäenbrigade bedeutende Schätze aufspüren. Dort befanden sich Objekte des Berliner Zeughauses, des Völkerkundemuseums, archäologische Kunststücke aus dem Preußischen Kulturbesitz sowie Archivmaterialien.39 Insgesamt fast 10.000 Kisten voller Kunststücke wurden schließlich nach Moskau verfrachtet.40

[...]


1 Volker Michael Strocka, Kunstraub in der Antike, in: Volker Michael Strocka (Hrsg.), Kunstraub – ein Siegerrecht? Historische Fälle und juristische Einwände, Berlin 1999, S. 9–26, hier S. 10.

2 Rainer Wahl, Kunstraub als Ausdruck von Staatsideologie, in: Volker Michael Strocka (Hrsg.), Kunstraub – ein Siegerrecht? Historische Fälle und juristische Einwände, Berlin 1999, S. 27–40, hier S. 27.

3 Anja Heuß, Kunst- und Kulturgutraub. Eine vergleichende Studie zur Besatzungspolitik der Nationalsozialisten in Frankreich und der Sowjetunion, Heidelberg 2000.

4 Michael Franz, Museen, Beutekunst und NS-Raubkunst, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (2007), Heft 49, S. 27–32, hier: S. 27.

5 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst. Die Verlagerung deutscher Kulturgüter in die Sowjetunion nach 1945 (Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums Band 12), Nürnberg 1995.

6 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg. Versuch eines Vergleichs zwischen den Zielsetzungen und Praktiken der deutschen und der sowjetischen Beuteorganisationen unter Berücksichtigung der Restitutionsfragen, Frankfurt 2000.

7 Elena Syssoeva, Kunst im Krieg. Eine völkerrechtliche Betrachtung der deutsch-russischen Kontroverse um kriegsbedingt verbrachte Kulturgüter (Schriften zum Völkerrecht 152), Berlin 2004.

8 Susanne Schoen, Der rechtliche Status von Beutekunst. Eine Untersuchung am Beispiel der aufgrund des Zweiten Weltkrieges nach Russland verbrachten deutschen Kulturgüter (Schriften zum Völkerbund 151), Berlin 2004.

9 Jakob Kurz, Kunstraub in Europa 1938–1945, Hamburg 1989.

10 Günter Schade, Kulturerbe und Friedensordnung – Aspekte eines Problems. Die kriegsbedingst verbrachten Kulturgüter der Staatlichen Museen zu Berlin und ihr Schicksal, in: Volker Michael Strocka (Hrsg.), Kunstraub – ein Siegerrecht? Historische Fälle und juristische Einwände, Berlin 1999, S. 63–88.

11 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst, S. 7.

12 Ebd. S. 7–8.

13 Hannes Hartung, Kunstraub in Krieg und Verfolgung. Die Restitution der Beute- und Raubkunst im Kollisions- und Völkerrecht (Schriften zum Kulturgüterschutz 13), Berlin 2005., S. 49–50.

14 Jakob Kurz, Kunstraub in Europa 1938–1945, S. 301–304.

15 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 55–56.

16 Jakob Kurz, Kunstraub in Europa 1938–1945, S. 308–309.

17 Ebd., S. 311–316.

18 Ebd. S. 324–325.

19 Günther Wermusch, Tatumstände (un)bekannt. Kunstraub unter den Augen der Alliierten, Braunschweig 1991, S. 56.

20 Michael Anton, Illegaler Kulturgüterverkehr (Rechtshandbuch Kulturgüterschutz und Kunstrestitution 1), Berlin- New York 2010, S. 339.

21 Ebd., S. 337.

22 Pawel Nikolaewitsch Knyschewskij, Moskaus Beute. Wie Vermögen, Kulturgüter und Intelligenz nach 1945 aus Deutschland geraubt wurden, München-Landsberg am Lech 1995, S. 16.

23 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 102–103.

24 Klaus Goldmann/Günter Wermusch, Vernichtet, Verschollen, Vermarktet. Kunstschätze im Visier von Politik und Geschäft, Asendorf 1992, S. 170.

25 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst, S. 24.

26 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 108.

27 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 99–100.

28 Frank Grelka, Beutekunst und Kunstraub, Sowjetische Restitutionspraxis in der SBZ, in: VfZ 67 (2019), Heft 1, S. 73–103, hier: S. 82–101.

29 Wermusch, Tatumstände (un)bekannt, S. 66–73.

30 Günter Schade, Kulturerbe und Friedensordnung, S. 66.

31 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst, S. 24–25.

32 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 118–119.

33 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst, S. 32.

34 Ebd., S. 28.

35 Günter Schade, Kulturerbe und Friedensordnung, S. 72–74.

36 Elena Syssoeva, Kunst im Krieg, S. 46–47.

37 Konstantin Akinscha/Grigori Koslow/Clemens Toussaint, Operation Beutekunst, S. 33–34.

38 Ebd., S. 33–34.

39 Ebd., S. 34.

40 Natalia Volkert, Kunst- und Kulturraub im Zweiten Weltkrieg, S. 120.

Details

Seiten
24
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346121998
ISBN (Buch)
9783346122001
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v515248
Institution / Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
2,0
Schlagworte
beutekunst sowjetunion rückgabe kunst‐ kulturgüter deutschland

Autor

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Titel: Beutekunst der Sowjetunion und Rückgabe der geraubten Kunst‐ und Kulturgüter an Deutschland