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Der Wellness-Trend, Vertriebswege von touristischen Dienstleistungen auf dem Wellness-Markt im Zuge des Trends

Diplomarbeit 2005 80 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

INHALTSÜBERSICHT

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Allgemeines
1.2. Problemstellung
1.3. Zielsetzung

2. Definitionen
2.1. Definition für den allgemeinen Gesundheitstourismus
2.2. Definitionen von Wellness-Tourismus
2.3. Gründe für den Trend
2.3.1. Demografischer Wandel
2.3.2. Sozialer Wandel
2.3.3. Wertewandel
2.4. Folgen demografischer Alterung und des sozialen Wandels
2.4.1. Gesundheitsreformen als Konsequenz
2.4.2. Gesundheitsreform 2000
2.4.3. Die Gesundheitsreform 2004
2.5. Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt
2.5.1. Arbeit als Fundament jeder Gesellschaft und kultureller Entwicklung
2.5.2. Der deutsche Arbeitsmarkt der Gegenwart
2.5.3. Stress und Angst am Arbeitsplatz
2.6. Fazit: Ein neuer Trend entsteht - der Wellness-Markt
2.6.1. Das Angebot
2.6.2. Die Nachfrage

3. Wellness-Tourismus und der Vertrieb
3.1. Definition und thematische Abgrenzung
3.2. Die Vertriebsstrukturen
3.2.1. Vertrieb über Reisemittler am Beispiel von L’TUR
3.2.1.1. Die traditionelle Vertriebsmethode im Reisebüro
3.2.1.2. Der Kunde im Reisebüro
3.2.1.3. L’TUR - Unternehmensprofil
3.2.1.4. Wellness-Reisen bei L’TUR
3.2.2. Vertrieb über Fernsehprogramme und Spartenkanälen
3.2.2.1. Die Bedeutung des Fernsehens
3.2.2.2. Definition: T-Commerce
3.2.2.3. Die Bedeutung von Tourismus im Fernsehen
3.2.2.4. Simply Relax! - Das Wellness-Magazin auf VOX
3.2.2.5. Sonnenklar TV
3.2.3. Vertrieb über Hotelverband „Wellness Hotels Deutschland“
3.2.3.1. Direktvertrieb von Hotels
3.2.3.2. Hotelkooperationen
3.2.3.3. Wellness-Hotels-Deutschland
3.2.4. Vertrieb von Wellness-Angeboten in Kurorten und Gütesiegel
3.2.4.1. Gesundheitstouristische Destinationen in Deutschland
3.2.4.2. Neues Gesundheitsmarketing für Kurorte in Deutschland
3.2.4.3. „Wellness im Kurort®“ - „Wellness-Stars“
3.2.4.4. Bad Wildungen - nordhessischer Kurort mit Wellness-Angeboten
3.2.5. Vertrieb im Internet - eCommerce im Wellnesstourismus
3.2.5.1. Definition: eCommerce
3.2.5.2. Definition: eBusiness
3.2.5.3. Vom Anbieter zum Verbraucher - technische Voraussetzungen
3.2.5.4. Der Kunde
3.2.5.5. Der Händler
3.2.5.6. Gründe für den Internet-Auftritt
3.2.5.7. Wellness und eCommerce
3.2.5.8. Wellness.de
3.3. Die Nachfrageentwicklung auf dem touristischen Wellness-Markt

4. Fazit

Anhang 1: Quellenverzeichnis

Anhang 2: Fragen für die Interviews der aufgeführten Unternehmen

Abbildungsverzeichnis

Abb.1 Definition Gesundheitsurlaub

Abb.2 Altersentwicklung

Abb.3 Relevanz von Gesundheit im Urlaub

Abb.4 L’Tur Unternehmensprofil

Abb.5 Internetportal der Wellness-Hotels-Deutschland

Abb.6 Haushalte mit Internetzugang

Abb.7 Orte der häufigsten Nutzung

Abb.8 Top Ten der in Baden-Württemberg gekauften Produkte

Abb.9 Kaufabsichten im nächsten halben Jahr aufgrund von Er- 61 fahrungen

Abb.10 Zweck der WWW-Nutzung der Unternehmen

Abb.11 Internetportal wellness.de

Tabellenverzeichnis

Tab.1 Sozialversicherungskur versus Gesundheitstourismus

Tab.2 Arbeitslosenquote

Tab.3 Informationstechnologie im Haushalt

1. EINLEITUNG

1.1. Allgemeines

„Am Anfang schwebte selbst der Geist Gottes auf dem Wasser, wie es in der bibli- schen Entstehungsgeschichte heißt. Auch für den ersten Philosophen des Abendlandes, den griechischen Vorsokratiker Thales von Milet war das Wasser etwas Einzigartiges - er sah im Wasser den Ursprung von allen Dingen auf der W e dem auch sei: Wasser war seit jeher ein Rätsel, ein Mysterium mit quasi heili- ger Bedeutung, ein Wunder, ohne das kein Leben vorstellbar war. Denn nur wo es Wasser gab, konnten auch Menschen leben. Und die Menschen lebten mit ihm - sie tranken und genossen es zur Pflege und Reinigung. Im Bade, an einem Ort, den schon die ältesten Kulturen kannten. Ein Ort der Körperpflege und der Reini- gung, aber auch ein Ort, wo man geistig auftanken und Entspannung vom an- strengenden Alltag suchen konnte.“1

Wie dieser Auszug von einem Badausstatter zeigt, ist die Entspannung schon von alten Zeiten her ein bekannter Weg, sich mit den Hilfsmitteln der Natur Erholung vom Alltag zu schaffen. Der Ursprung lag dabei schon im 3. Jahrhundert vor Christus und kam aus Griechenland zum antiken Rom. Obwohl die Badeanstalten griechischen Ursprungs waren ( thermos - warm), hatten die römischen mit den griechischen nicht mehr viel gemeinsam. Die gewaltige Größe und die Verbin- dung mit anderen sportlichen oder kulturellen Möglichkeiten waren allein eine römische Erfindung.2

1.2. Problemstellung

Mit dem Wachsen der technischen Kenntnisse der Menschheit, änderten sich auch die Lebensverhältnisse. In der heutigen Zeit spielen Faktoren wie Bildung, Stress und die nötige Erholung bei immer weniger Zeit eine immer größere Rolle.

Fit for fun, Wellness und Wohlbefinden von früh bis spät, Spaß in der Therme, healthy and beauty - die Schlagworte einer neuen Positionierung von vielen Pro- dukten auf dem deutschen Absatzmarkt und besonders auch in der Kurortbran- che machen deutlich, dass sich bei den Kundenwünschen einiges bewegt hat. Eine Wellness-Welle überrollt derzeit den Markt der Kosmetika, Lebensmittel und auch des Tourismus.

Fast jeder Hersteller verwendet bisweilen den Begriff „Wellness“, um seinen Ab- satz zu steigern. Angefangen von „Wellness“ Duschgels über „Wellness“ Drinks bis hin zu den vielfältigen Angeboten der „Wellness“ Reisen. Diese Entwicklung ist schon seit ein paar Jahren nicht mehr nur ein Versuch von der Werbeindustrie, Produkte zu emotionalisieren, sondern es kristallisiert sich ein klarer Trend ab. Das gesundheitliche Wohl der Bevölkerung steht im Vordergrund, wie es den An- schein hat. Die Werbebranche hat dies erkannt und setzt mit allen Mitteln auf Kundenfang in diesem Segment.

So werden zum Beispiel in sogenannten „Wellness“ Hotels neben von Spezialisten abgestimmten Fitness- und Gymnastikprogrammen, medizinischen Gesundheits-Checks, moderner Physiotherapie, Massagen und Ganzkörper— Schönheitsbehandlungen auch Ernährungsberatungen im präventiven sowie im therapeutischen Bereich angeboten.3

1.3. Zielsetzung

Ziel vorliegender Arbeit ist es nun, dieser Erscheinungsform des „Wellness“ Tou- rismus nachzugehen und die verschiedenen Vermarktungsformen zu analysieren. Grundlegende Definitionen und Motive der Anbieter und Nachfrager werden hierbei genauer analysiert, um Motive für solche Entwicklungen nachvollziehbar zu machen.

Gesundheitsreformen des Staates sowie gesellschaftliche und demographische Entwicklungen sind dabei Indikatoren für diesen Trend und werden ebenfalls un- tersucht. Darüber hinaus sind die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und die psychischen und physischen Belastungen am Arbeitsplatz ein weiteres Feld, wel- ches zur Argumentation dient und die Entwicklung zu einem Wellness-Boom kennzeichnet.

Wie solche „Wellness“ Produkte dann letztendlich vertrieben werden, wird Bestandteil des darauffolgenden Teils der vorliegenden Ausarbeitung sein. Hierbei werden die verschiedenen Vertriebswege näher betrachtet. Sei es nun das Phänomen des deutschen Fernsehens, was auch als Medium für den Vertrieb in verschiedenen Formaten genutzt wird, oder der Direktvertrieb von Hotels, die komplette Wellness-Angebote erstellen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Ebenso wichtig sind die Spezialprogramme der Reiseveranstalter und der Online-Vertrieb von Wellness-Reisen.

Zusammenfassend stellt die vorliegende Ausarbeitung auf der einen Seite eine Trend-Argumentation dar, welche die Entstehung des Phänomens „Wellness“ versucht zu erklären. Auf der anderen Seite stehen dann verschiedene Angebote, die vermarktet werden. Verschiedene Unternehmen stellen Beispiele für unterschiedliche Distributionswege dar.

Abschließend wird in einem Fazit der ganze Trend bewertet und mögliche Entwicklungen und Potenziale herausgearbeitet, welche weiteres Wachstum bedeuten können, aber auch Gefahren aufgezeigt, welche die Unternehmen nicht außer acht lassen dürfen, um nicht in einem undurchdringlichen Urwald von Wellness-Angeboten zu verschwinden.

2. DEFINITIONEN

2.1. Definition für den allgemeinen Gesundheitstourismus

Der Gesundheitstourismus ist ein Teilgebiet der Tourismusbranche, welcher schwer abzugrenzen ist. Spricht man von Gesundheitstourismus, so assoziiert man damit schnell Kurzurlaube in Naherholungsgebiete. Eine Definition besagt allerdings, dass ein Gesundheitsurlaub als eine Kombination aus Urlaubsvergnügen und individuellen, fachkundig betreuten und wissenschaftlich fundierten Gesundheitsprogrammen zu verstehen ist. Bevorzugte Inhalte einer Gesundheitsreise seien Sport-, Fitness- und Be- wegungsprogramme sowie Entspannungs-, Schönheits- und Ernährungsangebote.4

Diese Definition enthält aber keinen Aspekt der Unterscheidung zwischen der Sozial- kur, die von den Krankenkassen getragen wird und dem Selbstzahler, der auf seine Ge- sundheit bedacht ist. Eine andere Definition beschäftigt sich mit dem Thema des Ge- sundheitstourismus genauer. Er sei die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinun- gen, die sich aus der Ortsveränderung und dem Aufenthalt von Personen zur Förde- rung, Stabilisierung und gegebenenfalls Wiederherstellung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens unter Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen erge- ben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher noch dauernder Wohn- und Ar- beitsort ist.5

Der eigentliche Unterschied zwischen einer Sozialversicherungskur und einer Gesund- heitsreise (siehe Tabelle 1) ruht aber auf den Kriterien, dass ein gesundheitsorientierter Urlaub auf Eigenmotivation des Reisenden basiert, wogegen die Kur auf ärztlicher Anweisung oder Anleitung geschieht. Der Gesundheitsurlaub wird vom Reisenden selbst finanziert. Diese Reiseform beruht auch nicht zwingend auf natürliche Heilmittel und deren Anwendung, sondern es werden Prioritäten auf Gesundheit, Schönheit, Fitness, Spaß, Lebensfreude und Programm nach Wunsch festgelegt.6

Tabelle 1: Sozialversicherungskur versus Gesundheitstourismus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Becker, Christoph [Hrsg.], Kurorte der Zukunft, S. 17.

2.2. Definitionen von Wellness-Tourismus

Das Wort „Wellness“ wurde 1961 erstmals von dem amerikanischen Arzt Dunn in seiner Publikation „High Level Wellness“ durch eine Zusammensetzung aus den beiden englischen Wörtern „well being“ und „Fitness“. In dieser Wortprägung wurden damit zwei Bewegungen zusammengefasst, die sich nach dem zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit der Formierung eines neuen globalen Bewusstseins im Gesundheitsbereich entwickelt haben.

Well-being wurde der Ausdruck der neuen Gesundheitsdefinition der WHO 1948: Gesundheit sei der „Zustand eines vollkommenen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Wohlbefindens.

Abb. 1: Definition Gesundheitsurlaub

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Heilbad und Kurort, 7-8/00, S. 173.

Fitness hingegen kennzeichnet seit den 50er Jahren die neue „sport for all“-Bewegung in den USA, die dem neuen Gesundheitsbegriff dienen sollte. In Deutschland wurde sie in den 70er Jahren vom Deutschen Sportbund als „Trimm-Dich“-Bewegung übernommen.7

Der Begriff „Wellness“ erfreut sich nun aber auch seit Jahren im deutschen Sprachgebrauch großer Beliebtheit und wird daher auch vielseitig verwendet. „Wellness“ (auch seltener Spa) werden von verschiedenen Branchen genutzt, um für diverse Produkte zu werben. Die Werbeindustrie verwendet die Begriffe, weil sie ein positives Lebensgefühl verkaufen will. Die versucht auch, dass ein solcher Zustand nur erreicht werden kann, um so mehr man diese Produkte konsumiert, die diesen Stempel tragen.8

Der Umstand, dass Fitness ein wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens ist, er- scheint nicht als komplette Neuentdeckung. Schon Friedrich von Schiller schrieb in seinem Werk „Wallenstein“, dass es der Geist ist, „... der sich den Körper baut.“ Die Leistungsfähigkeit der menschlichen Organe werden nicht nur vom Erbgut bestimmt, sondern auch beeinflusst von der Qualität und Quantität ihrer Bean- spruchung.9

Der Begriff Wellness lässt sich auch noch einmal in sich untergliedern. So unterscheidet man:

- Wellness 1. Grades: bezeichnet den Genuss ohne Berücksichtigung der kör- perlichen und seelischen Konsequenzen
- Wellness 2. Grades: bezeichnet den Zustand des Wohlbefindens, welcher aktiv zu erreichen versucht wird. Die Konsequenzen werden hierbei aber beachtet
- Wellness 3. Grades: bezeichnet eine nachhaltige Verhaltensänderung mit dem Ziel, für Körper und Geist einen dauerhaften Zustand des Wohlbefin- dens zu erlangen.10

Im Zusammenhang vorliegender Arbeit soll allerdings nur der touristische Aspekt von Wellness dargestellt werden. Diese Reisen erfolgen unter dem Aspekt, dass Wellness das ganzheitliche Bemühen um körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden durch vitalisierende und entspannende Maßnahmen ist, was in ge- sundheitlichen Zentren besonderer Art gefördert werden kann.11 Und laut §651a ff. BGB besteht eine Reise aus einer Bündelung von mindestens 2 Reiseleis- tungen durch einen Reiseveranstalter. Diese Komponenten können Transport, Un- terbringen, Verpflegung, Besuchsprogramm, Animation, Transfers oder andere Leistungen sein. Eine Pauschalreise ist ein standardisiertes, vorgefertigtes Pro- gramm, welches über Kataloge zum Kunden gebracht wird.

2.3. Gründe für den Trend

2.3.1. Demografischer Wandel

Es lässt sich oft beobachten, dass in Deutschland die Bevölkerung immer älter wird und auch, dass er Anteil der älteren Bevölkerung stetig wächst. Hierbei ist aber der individuelle Alterungsprozess im Sinne von Älterwerden zu unterschei- den von Alterungsprozessen der Gesellschaft oder einzelner Gruppen innerhalb der Gesellschaft. Hierbei gilt der Satz: „wenn ein Volk sich nicht mehr reprodu- ziert, stirb es aus“. Allein schon an diesem Ausspruch erkennt man, dass demo- grafische Entwicklungen von zentraler Bedeutung für Fragen des Bestands von Gesellschaften und den Auswirkungen dieser Entwicklung auf Staat und Wirt- schaft sind.

Wissenschaftliche Aussagen liegen verschiedene Prognosen zugrunde. Berech- nungen basieren derzeit auf Zahlen der Geburtenentwicklung (Fertilität), zur Sterblichkeit (Mortalität) und zur Wanderungsbewegung (Migration).12 Zu beobachtende Fertilitätsraten zeigen, dass die Geburten in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin sinken. Der Wert der Nettoreproduktionsrate zeigt an, wie eine Frauengeneration von durch von diesen Frauen geborene Mädchen ersetzt wird. Diese Rate muss mindestens 1,0 betragen, damit die Bevölkerung in ihrem Bestand gesichert ist. Der Wert lag zum Beispiel in den alten Bundesländern im Jahre 1989 bei 0,75 und sank bis zum Jahre 1991 auf 0,42. Auch die Geburtenrate in den neuen Bundesländern hat sich der Prognose entsprechend zur Jahrtausend- wende dem Standart angepasst.13

Die Mortalitätsrate hingegen zeigt uns mit ihren Ergebnissen, dass die Bürger in- nerhalb der Bundesrepublik Deutschland immer älter werden. Lag das durch- schnittliche Sterbealter im Jahr 1989 bei 72,4 Jahre für männliche und bei 76,4 Jah- ren für weibliche Neugeborene, so ist dieses Sterbealter im Jahr 2000 um 2 Jahre angestiegen.

Diese Entwicklung allein scheint nicht signifikant zu sein, aber vergleicht man das durchschnittliche Sterbealter mit dem um 1800, wird es um so deutlicher, dass die Bevölkerung altert. Damals lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 28 Jah- ren.14

Prognosen zufolge wird das Sterbealter bis zum Jahr 2050 um weitere sechs Jahre ansteigen.

Aufgrund dieser Tatsachen haben Zuwanderer (Migranten) einen bedeutenden Stellenwert in der deutschen Gesellschaftsentwicklung.15 Auch wenn jahrelang Politiker und die Gesellschaft die Augen davor verschlossen haben, ist Deutschland ein Zuwanderungsland und auf die Zuwanderung angewiesen. Allein durch die Geburtenrate kann das Volk nicht ausreichend reproduziert werden.16 Infolge einer höheren Lebenserwartung hat sich der Lebensabschnitt „Alter“ aus- geweitet. Darüber hinaus lässt sich der Zeitpunkt, in dem ein Arbeitnehmer in den

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Amt Stuttgart: Demographischer Wandel - Herausforderung und Gestaltungsfeld, 2/2003, S. 18

Ruhestand geht, immer weiter nach vorne verlagern. Heutzutage nimmt diese Lebensphase „Alter“ rund ein Drittel der gesamten Lebensphase ein.17

Die Abbildung 2 beschreibt die prozentuale Entwicklung der Altersgruppen prognostisch. Sie zeigt eindeutig, dass gerade die Bevölkerungsgruppe zwischen 60 und 80 Jahren in Zukunft immer weiter zunehmen wird.

2.3.2. Sozialer Wandel

Der soziale Wandel ist eines der ältesten Betrachtungsgegenstände der Soziologie. Er beinhaltet die Tatsache, dass sich die Gesellschaft ständig in einer Veränderung befindet, manchmal mehr und manchmal weniger schnell. Grundlegend für die Beschreibung dieses Wandels sind Begriffe wie sozialer Prozess, Evolution, Fort- schritt, Entwicklung, Dynamik, Modernisierung und viele mehr.18 Folgend werden nun theoretisch fundierte Entwicklungstendenzen anhand ver- schiedener umfassender Themengebiete in modernen Gesellschaften erläutert.

- Soziale Differenzierung: Die soziale Differenzierung beschreibt in diesem Zusammenhang die gesellschaftliche Entwicklung und bedeutet dabei sowohl funktionale Differenzierung im Sinne von Arbeits- und Aufgabenteilung als auch segmentäre Differenzierung im Sinne von Aufteilung und Aufgliederung von Sozialsystemen in Untersysteme.

- Rationalisierung: Bei der Rationalisierung wird im Bereich des sozialen

Wandels die Rationalisierung des Lebens in Anlehnung an Handlungsformen und sozialer Strukturen gemeint. Sie beschreibt ein Ersetzen von Gefühl und Intuition durch vernunftgeleitete Abwägungen, Tauschbeziehungen und Interessenausgleich. Als Beispiel für die Rationalisierung im sozialen Wandel ist hier die expandierende Bürokratie zu nennen, welche rationale Zweck- und Mittelsetzung verkörpert.

- Zivilisationstendenz: Die Zivilisationstendenz fasst einen Prozess zusammen, welcher die Zivilisierung des menschlichen Verhaltens rekonstruiert. Hier spiegeln sich momentane trieb- und affektgebundene Verhaltensimpulse einer gesellschaftlichen Regulierung wieder. Dabei werden „Fremdzwecke“ durch Internalisierung mehr und mehr zu „Selbstzwängen“.

- Modernisierung: Die Modernisierung stellt wohl den komplexesten Bereich in Hinblick auf Entwicklungstendenzen dar. Einfach betrachtet beschreibt der Prozess der Modernisierung die Entwicklung von einer einfachen und armen Agrargesellschaft zu einer komplexen, differenzierten und reichen Industriegesellschaft, die nach innen und außen ein bestimmtes Maß an Selbststeuerungsfähigkeiten besitzt. Dabei eingebunden sind die Vorstellungen einer phasenspezifischen gesellschaftlichen Herausforderung inklusive der Industrialisierung, Demokratisierung, Alphabetisierung und weitere Tendenzen. Weiterführende Modernisierung sind hierbei die Betrachtung von Prozessen in der Zukunft.

- Individualisierung: Die Freisetzung der Individuen von kollektiven Identitäten und Strukturen der industriellen Gesellschaft beschreibt die Individualisierung. Sie beinhaltet Freiheitsspielräume und Wahlmöglichkeiten über Lebensstile, aber auch Zwang zur Selbstgestaltung und Selbstinszenierung in einem langfristigen Prozess.

- Globalisierung: Die Herausbildung einer Weltgesellschaft ist eine übergreifende Entwicklungstendenz, die im letzten Jahrzehnt immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Globalisierung und Diffusion sind hierbei die Schlagwörter, die diese Tendenzen vorantreiben. Diffusion bedeutet im einzelnen, dass sich Güter, Ideen und Menschen von einer Gesellschaft in die andere ausbreiten. Globalisierung dagegen ist ein Konzept, das sich auf die ansteigende Verflechtung der Welt und zugleich auf das Bewusstsein von der Einheit der Welt bezieht.19

Aufgrund dieser Erkenntnisse lässt sich heutzutage die Bundesrepublik Deutschland als eine „Wissensgesellschaft“ beschreiben. Zunehmende Bedeutung von Information und Wissen ist eine essentielle Grundlage für wachsende gesellschaftliche Produktionsprozesse.

Ein Indikator für den Anstieg des Bildungs- und Qualifikationsniveaus ist die Bil- dungsquote, welche den Anteil der Studenten im Alter von 20 bis 25 Jahren misst. Die Veränderung der Gesellschaft unter sozialem und demographischem Aspekt bedingt einen Wertewandel, der im folgenden Abschnitt näher erläutert wird.

2.3.3. Wertewandel

Die Erkenntnis, dass sich die Welt immer schneller dreht, ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern entspringt den Veränderungen der Gesellschaft. Was heute noch aktuell ist, kann morgen schon wieder überholt sein; was gestern noch „in“ war, ist heute oftmals schon wieder „out“. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen vermögen es sogar, dass sich persönliche Einstellungen von wichtig zu unwichtig und Weltanschauungen von richtig zu falsch entwickeln.

Eingebunden in dieses System von Werten und Normen sind auch die Einstellungen zu Arbeit, Freizeit, Urlaub und Reisen. Der Tourismus als Branche, der als wirtschaftlicher Sektor großteils von den Konsumenten und den Einwohnern geprägt wird, ist von diesen gesellschaftlichen Entwicklungen sehr stark betroffen. Das Tourismusmarketing musst stets auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingehen und die Interessen untereinander ausgleichen. Der Tourismus hat sich in vielerlei Hinsicht gewandelt: Neue Geschäftsfelder sind entstanden, Reisemotive und Urlaubswünsche haben sich verändert, aber auch die Bedürfnisse der im Tourismus Beschäftigten sind anders als vor 30 Jahren.20

Im allgemeinen kann man sagen, dass sich generell durch die Alterung der Gesellschaft auch die Interessen und Bedürfnisse des Alltags im Wandel befinden. Immer weniger Haushalte benötigen somit eine Erstausstattung, immer weniger Jugendliche fragen ihr erstes Auto nach. Es obliegt so der Wirtschaft einzuschätzen, ob sich die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte wachstumsdämpfend auswirkt und wie man dagegen wirken kann.

Generell bleibt auch die Bedeutung von wirtschaftlichem Wachstum innerhalb einer alternden Bevölkerung fragwürdig, wenn doch dynamisches Wachstum als Attribut von Jugend und jungen Völkern gedeutet wird.

Gefragt sind heutzutage Dienstleistungen, auf die Familien angewiesen sind. Ge- sundheits- und Pflegedienste zählen mit zu den gefragtesten. Diese Entwicklung ist bei einer Bevölkerung zwangsläufig, die zum einen in körperlichem Wohlbe finden und körperlicher Attraktivität einen großen Teil ihres Daseinszwecks sieht und zum anderen einen hohen Grad an Alterserkrankungen aufweist.21 Die Veränderungen allein schon im Tourismussektor lässt sich sehr gut an einer Grafik veranschaulichen, welche die Veränderungen des Urlaubsmotivs Gesund- heit beschreibt.

Abb. 3: Relevanz von Gesundheit im Urlaub

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: F.U.R. Reiseanalyse 1999, in Heilbad und Kurort, 52. Jahrgang, 7-8/00, S. 172.

Aufgrund der Veränderungen der Reisemotive in den letzten Jahren hat sich auch innerhalb der Reiseanalyse die Fragestellung geändert. Es wird nicht mehr wie in den Jahren bis 1999 gefragt, wie wichtig es ist, im Urlaub „etwas für die Gesund- heit zu tun“. Sondern die Fragestellungen wurden differenzierter. In aktuelleren Reiseanalysen ab 2002 werden die Fragestellungen nach dem Motiv Gesundheit aufgeteilt in:

- Wollen Sie sich im Urlaub körperlich anstrengen/Sport treiben?
- Suchen Sie im Urlaub Luxus und wollen Sie sich verwöhnen lassen?
- Verwenden Sie den Urlaub zur Pflege der Gesundheit und Schönheit des Körpers?
- Möchten Sie sich im Urlaub vor allem ausruhen und entspannen?22

Diese Veränderungen in den Wünschen der Kunden allein, verbunden mit den demografischen und sozialen Umwälzungen, reichen nach Ansicht des Autos aber noch nicht aus, um den Wellness-Trend zu begründen. Die Folgen der dynamischen Entwicklung hingegen wirken sich dafür um so stärker auf die Tendenzen des Trends auf dem deutschen Markt aus.

2.4. Folgen demografischer Alterung und des sozialen Wandels

2.4.1. Gesundheitsreformen als Konsequenz

Die Gesundheitssicherung gehört zusammen mit der Gesetzlichen Rentenversicherung zu den großen Säulen des sozialen Sicherungssystems der Bundesrepublik Deutschland. Die Anfänge der deutschen gesetzlichen Sozialversicherung gehen auf die Zeiten von Bismarck zurück, als in den Jahren von 1883 bis 1889 Sozialreformen in Kraft traten. Diese Reformen legten mit dem Krankenversicherungsgesetz (1883), dem Unfallversicherungsgesetz (1884) und dem Alterssicherungsgesetz (1889) den Grundstein für unser heutiges System.

Jedoch durch gesellschaftlichen und demografischen Wandel haben sich die Aus- gaben der gesetzlichen Krankenversicherung immer weiter erhöht. In den Inter- vallen von 1950 bis 1960 haben sie sich vervierfacht, von 1960 bis 1975 versechs- facht und von 1975 bis 1992 weiterhin verdreifacht. Um weitergehende Finanzie- rungen zu gewährleisten, werden weiterhin die Beiträge erhöht.23 Des Weiteren besteht in Deutschland ein dichtgespanntes Netz von Kurkliniken und -einrichtungen. Der präventive Charakter einer Kur, welchen eine hohe Zahl an Kuraufenthalten besitzen, wird oft als nutzlos bezeichnet. Davon nicht betroffen sind Anschlussbehandlungen von Herzinfarkt-, Schlaganfall- oder Tumorerkrankungen. Die Mehrheit der Ärzte (81,2%) sieht gerade in diesem Sektor des Gesundheitswesens große Rationalisierungsreserven.24

Doch nicht nur die Beitragserhöhung führt zu besseren Haushalten der Krankenversicherungen. So wurden verschiedene Reformpakete zur Gesundheitsfinanzierung verabschiedet.

So kam es schon ab dem Jahr 1977 zu einer Neuerung im Gesundheitssystems. Das Kostendämpfungsgesetz des Gesundheitswesens mit seinen Ergänzungsge- setzen, dem Gesundheitsreformgesetz (GRG, 1988) und dem Gesundheitsstruk- turgesetz (GSG, 1992) sowie dem Neuordnungsgesetz (NOG, 1997) versprach eine Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung der deutschen Gesellschaft. Hier wurden damals sogenannte Bagatellarzneimittel wie Mittel zur Körperpflege und zur Behandlung von Erkältungskrankheiten aus dem Leistungskatalog gestri- chen.

Im Neuordnungsgesetz von 1997 wurden dann auch als wesentliche Elemente die Kurleistungen eingeschränkt und die Selbstbeteiligungen an Medikamenten, Krankenhausaufenthalten und Fahrtkosten erhöht.

Proteste des Kurorte- und Bäderverbandes der hauptsächlich betroffenen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg führten allerdings unter Mithilfe des Bundesrates 1998 wieder zu Einschränkungen des Gesetzes. So wurde der Kostenrahmen in den folgenden Jahren wieder angehoben. Allerdings ist eine Kurmaßnahme nur bei zwingend medizinischer Notwendigkeit zulässig. Dies schließt wiederum den Erholungs- und Pflegeaspekt einer Kur aus.25

Diese ganzen Sparmaßnahmen reichten jedoch nicht aus, um bei den gesellschaft- lichen Veränderungen eine deckende Gesundheitsvorsorge zu gewährleisten. Er- gänzungen und Neuerungen wurden im GKV-Gesundheitsreformgesetz 2000 manifestiert.

2.4.2. Gesundheitsreform 2000

Im Zuge der Gesundheitsreform 2000 wurde dem §23 Abs. 1 Sozialgesetzbuch V eine wesentliche Ergänzung beigefügt. Seit dem 1. Januar 2000 gehören zu medi- zinischen Vorsorgeleistungen auch solche Maßnahmen, die notwendig sind, um „Krankheiten zu verhüten oder deren Verschlimmerung zu vermeiden“. Somit fallen nun auch die chronischen Krankheiten unter diesen Paragraphen. Das Wort „Kur“ wurde gesundheitspolitisch motiviert gestrichen und findet sich nur noch als historisches Relikt im Absatz 2 des §23 SGB V wieder, wonach die Krankenkas- se ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten erbringen kann. Der Begriff „Kurort“ findet somit nur noch auf den Bereich der ambulanten Vorsorge seine Anwendung, jedoch nicht bei stationären Vorsorgefällen.

Als medizinische Rehabilitationsmaßnahmen kommen durch die Gesundheitsre- form 2000 nur noch solche in Betracht, die nach §11 Abs.2 SGB V notwendig sind, „um einer drohenden Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vorzubeugen, sie nach Eintritt zu beseitigen, zu bessern oder eine Verschlimmerung zu verhüten“. Es entstand zusätzlich noch ein wettbewerblich geprägtes Spannungsfeld, welches eine klare Tendenz zu Gunsten einer wohnortnahen rehabilitativen Versorgung aufzeigt. Dies bedeutet, dass Kurorte in einer dünnbesiedelten Gegend benachtei- ligt werden können.

Des weiteren hatte die Gesundheitsreform 2000 auch Auswirkungen auf die sekt- oralen Ausgaben der Krankenkassen. Durch Einfügen eines neuen achten Absat- zes in den Paragraphen §23 des Sozialgesetzbuches V hat der Gesetzgeber festge- legt, dass die jährlichen Ausgaben für stationäre Vorsorge- und Rehabilitations- leistungen je Krankenkassenmitglied höchstens um eine festgelegte Verände- rungsrate ansteigen dürfen. Ausgabenüberschreitungen erhielten die Sanktions- maßnahmen, dass der überschrittene Ausgabenbetrag im folgenden Kalenderjahr vom Budget abzuziehen ist.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass durch diese Reform ambulante Vorsorge- leistungen den stationären vorgezogen werden. Dadurch wird auf Seiten der sta- tionären Leistungserbringer ein verstärkter Wettbewerb geschaffen.

[...]


1 http://www.bad24.de/index.cfm?ct=7044 (Stand 30.05.2004)

2 http://www.info-antike.de/BAD.htm (Stand 30.05.2004)

3 Vgl. Heiss, Dieter R.: Wellness für Boys, in Zeitschrift: Hotel Restaurant, 04/2002, S. 15.

4 Vgl. Richter, Barbara: Das Heilbad als Gesundheits-Clubdorf - Utopie oder Realität?, Limburgerhof, 1993, In: Becker, Christoph [Hrsg.], Kurorte der Zukunft - Neue Ansätze durch Gesundheitstourismus, Interkommunale Kooperation, Gütesiegel Gesunde Region und Inszenierung im Tourismus, Trier, 1999, S. 15.

5 Vgl. Kaspar, Claude: Gesundheitstourismus im Trend, In: Kaspar, C. [Hrsg.], Jahrbuch der schweizerischen Tourismuswirtschaft, St. Gallen, 1996, S. 53ff.

6 Vgl. Dehmer, Sabine: Die Kur als Markenprodukt, Dresden, 1996, In: Becker, Christoph [Hrsg.], Kurorte der Zu- kunft, S. 16.

7 Vgl. Nahrstedt, Prof. Dr. phil Wolfgang: Wellness, Fitness, Beauty, Soul: Angebotsanalyse von deutschen Kur- und Urlaubsorten, in: Heilbad und Kurort, 51.Jahrgang, 12/99, S. 367.

8 Vgl. Illing, Kai-T. [Hrsg.]: Medical Wellness und Selbstzahler, Zur Erschließung neuer Märkte für Rehabilitations- und Kurkliniken sowie Sanatorien, Berlin, 2002, S. 9f.

9 Vgl. Konopka, Dr. med. Peter: Gut drauf sein, Stuttgart - Leipzig, 2002, S. 51.

10 Vgl. Illing, Kai-T., a.a.O., S. 9f.

11 Ebenda; Nähere Erläuterungen sowie eine grafische Darstellung der Komponenten einer Wellness-Reise spiegelt die Darstellung in der Abbildung 1 wieder.

12 Vgl. Behrend, Dr. Christoph: Deutschland - ein Altersheim? Trends und Ergebnisse aus der gerontologischen Forschung, In: DSF - Deutsches Seminar für Fremdenverkehr: Aktuelle Themen für Kurorte und Heilbäder, Berlin, 1996, S. 3ff.

13 Vgl. Ebenda, S 3ff.

14 Vgl. Miegel, Meinhard: Die deformierte Gesellschaft - Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen, Hamburg, 2002, S. 17.

15 Vgl. Behrend, a.a.O., S. 3ff.

16 Vgl. Miegel, a.a.O., S. 51f.

17 Vgl. Behrend, a.a.O., S. 10.

18 Vgl. Glatzer, Wolfgang: Sozialer Wandel: Langfristige gesellschaftliche Entwicklungstendenzen, in: Statistisches Bundesamt: Forum der Bundesstatistik - Sozialer Wandel, Bd. 41/2003, S.37f.

19 Vgl. Glatzer, a.a.O., S. 47.

20 Vgl. Lukas, Klaus: Die Wohlfühlmenschen, Wien, 2001, S. 97f.

21 Vgl. Miegel, a.a.O., S. 76f.

22 Hirtenlehner, Helmut; Mörth, Ingo; Steckenbauer; G. Christian: Reisemotivmessung, in: Tourismus Journal. Zeitschrift für tourismuswissenschaftliche Forschung und Praxis, 6. Jg. (2002), Heft 1, Lüneburg: Universität Lüneburg, Anhang 1.

23 Vgl. Röttgers, Hanns Rüdiger: Probleme der Gesundheitsreform, Handlungsbedarf, Interessenpositionen und Politikstrategien in der Bundesrepublik Deutschland, Aachen, 1999, S. 10f.

24 Vgl. Meinung der Ärzte. Deutsches Ärzteblatt 5.9.97, S. B-1828, zitiert in: Röttgers, a.a.O., S. 34f.

25 Vgl. Röttgers, a.a.O., S. 53ff.

Details

Seiten
80
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638489669
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v53548
Institution / Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn
Note
2,0
Schlagworte
Wellness-Trend Vertriebswege Dienstleistungen Wellness-Markt Zuge Trends Diplomandenseminar Tourismusbetriebswirtschaft

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