Lade Inhalt...

Die Phänomene der "Neuen Kriege" kontrovers diskutiert

Ist der Begriff wissenschaftlich legitim?

Hausarbeit 2020 14 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Politische Geographie

Zusammenfassung

Als der Kalte Krieg 1989/1990 endete, verlor die bis zum damaligen Zeitpunkt behandelte These der Stellvertreterkriege in der Konfliktforschung an Bedeutung. Da die Zahl der bewaffneten Konflikte in den 1990er Jahren umgehend anstieg, wurden zahlreiche neue Thesen über Kriege und deren Entstehung entwickelt. In diesem Zusammenhang entstand auch die These der "Neuen Kriege", welche davon ausgeht, dass eine neue Art der Kriegsführung entstanden sei, die so vorher noch nicht existiert habe. Einige Kritiker verweisen darauf, dass der Begriff des "Neuen" grundsätzlich inhaltsleer und zeitlich begrenzt sei. Andere zweifeln die empirische Basis der befürwortenden Behauptungen an.

Diese Arbeit widmet sich daher der übergeordneten Fragestellung, ob der Begriff der "Neuen Kriege" wissenschaftlich legitim ist. Um dies zu beantworten, beschäftigt sie sich ausführlich mit den Fragen, wie sich "Neue Kriege" genau definieren und welche Kritiken es an dieser Bezeichnung gibt. Eine Definition von "alten" Kriegen soll den Unterschied zwischen zu den "Neuen Kriegen" verdeutlichen. Im Anschluss werden die verschiedenen Phänomene der "Neuen Kriege" aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Details

Seiten
14
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346166593
ISBN (Buch)
9783346166609
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v538861
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Geographie
Note
2,0
Schlagworte
Neue Kriege Alte Kriege

Autor

Zurück

Titel: Die Phänomene der "Neuen Kriege" kontrovers diskutiert