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Die Entwicklung einer nationalen Identität am Beispiel Kanadas 1914 bis 1918

Seminararbeit 2020 23 Seiten

Geschichte - Amerika

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellung

2 Nationale Identität nach Anderson
2.1 Unterschiede in der kolonialen Welt
2.2 Frage nach einer kanadischen Identität

3 Kanada im ersten Weltkrieg
3.1 Schlacht bei Vimy
3.2 Denkmal und Bedeutung von Vimy

4 Talbot Papineaus Brief als Abbild kanadischer Identität
4.1 Die kanadische Identität in der Literaturwissenschaft

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellung

Bis heute gibt es keine allgemein akzeptierte Überlieferung über Kanadas Beteiligung am Ersten Weltkrieg. Der Rolle des Krieges, bei der Gestaltung der kanadischen Nation, als einem entscheidenden Moment in der Entwicklung des Landes von einer britischen Kolonie, wurde beträchtliche Aufmerksamkeit gewidmet. Es entstand eine starke Militärgeschichte, die Kanadas Erfolge und Misserfolge auf dem Schlachtfeld als Teil des ‘coming of age‘ einer Nation aufzeichnet. Die größte verbleibende Lücke ist die Trennung zwischen den Kriegserfahrungen des englischen und französischen Kanadas.1 Trotz des Interesses und der Bedeutung des Themas ist keine gemeinsame Erzählung des Ersten Weltkriegs in Kanada entstanden. Es lässt sich nicht umgehen, dass sich die in Quebec gelehrte Version des Krieges seit Generationen von der im Rest des Landes häufig akzeptierten Version unterscheidet. So stellt man sich seitdem die Frage wessen Krieg es tatsächlich war?2

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel zu untersuchen inwiefern Kanada im Zuge des Ersten Weltkrieges eine nationale Identität entwickeln konnte.

Daher werde ich eine Annäherung an den Begriff der nationalen Identität vollziehen. Unter Bezug zu Benedict Andersons Argumentation in „Imagined Communities“ und anhand von Elliot Greens Aufsatz „Imagined Communities and Nationalism in the Colonial and Post-Colonial World“, werde ich beurteilen inwieweit die Entstehung einer nationalen Identität am Beispiel Kanadas verstanden werden kann. In seiner Arbeit stellt Anderson eine Theorie der nationalen Identität und des Phänomens des Nationalismus auf, die er durch den aufkommenden Kapitalismus und die Verbreitung der Presse und Romanen begründet sieht.3 Dabei werde ich herausfiltern welche Kriterien formal ausschlaggebend sind, Kanada als Nation zu definieren und ob koloniale Unterschiede festzustellen sind.

Anschließend stelle ich die gegenwärtige Problematik einer kanadischen Identität in den Vordergrund. Ich nenne die Herausforderungen für die nationale Identität, der von Diversität geprägten kanadischen Bevölkerung. Gegenstand der Untersuchung sind die von Charles Blattberg aufgestellten Herausforderungen der Forschung für eine einheitliche kanadische Identität. Diese werde ich auf die in Kapitel 2 aufgestellten Bedingungen nationaler Identität hin untersuchen.

Eine weitere Überprüfung, der Entstehung einer nationalen Identität und den erarbeiteten Ergebnissen, führe ich anhand der Schlacht von Vimy durch, welches als ein identitätsstiftendes und vielfach militärhistorisch untersuchtes Ereignis Kanadas gilt.4 Nach vorhergehender Einbettung in den militärhistorischen Kontext, stelle ich die Positionen der dominierenden Meinung (Granatstein et. al.) und der Kritik an ihr gegenüber (Jean Martin). Ziel ist eine Aussage über das Selbstverständnis der Kanadier zu formulieren, inwiefern dieses Ereignis generell als identitätsstiftend gelten kann und ob dies für alle Kanadier gilt. Da die Schlacht von Vimy als eine dominant englische Interpretation des Selbstverständnisses der Kanadier angesehen werden könnte, untersuche ich anhand Geoff Keelans Analyse die Frontbriefe Talbort Papineaus. Die Frage, die geklärt werden soll, ist ob es durch die Teilung in englische und französische Kanadier auch eine Teilung der nationalen Identität der Kanadier als Ganzes gibt, da hier eine französisch­kanadische Sichtweise auf den Krieg gelegt wird. In Keelans Ausführung kommt er zu dem Schluss, dass ein Netzwerk kultureller Produkte ausschlaggebend für das Selbstverständnis der Kanadier sei. Diese These werde ich mit den Ergebnissen aus den Kapiteln 2 und 3 vergleichen und mit Samuel Hiles Studie „Reinterpreting Canadian National Identity“, einer literaturwissenschaftlichen Analyse nationaler Identität5, auf ihre Legitimität überprüfen und ergänzen.

Die Arbeit endet mit einem Fazit, in dem ich die gesammelten Ergebnisse zusammenführe und folgend eine Antwort auf die Fragestellung formuliere.

2 Nationale Identität nach Anderson

Um zu verstehen, was mit dem Begriff der nationalen Identität gemeint sein kann, werde ich in diesem Kapitel versuchen mich dem Begriff der nationalen Identität anzunähern. Folgend kann eingegrenzt werden, welche Aspekte das Kanada von 1914-1918 erfüllen muss um formal als Nation zu gelten. Im Anschluss wird die Schlacht von Vimy Ridge auf ihren identitätsstiftenden Charakter überprüft.

Dabei werde ich Benedict Andersons Argumentation in Imagined Communities zusammenfassen und anhand von Elliot Greens Aufsatz „Imagined Communities and Nationalism in the Colonial and Post-Colonial World“ beurteilen inwieweit die Entstehung des Nationalismus in der kolonialen Welt, am Beispiel Kanadas verstanden werden kann.

Benedict Anderson stellt mehrere Schlüsselparadigmen auf, die unsere Vorstellung von einer Nation erschweren. In einem anthropologischen Sinn schlägt Anderson eine Definition der Nation als eine vorgestellte politische Gemeinschaft vor - vorgestellt als begrenzt und souverän.

Sie ist vorgestellt, weil die Mitglieder einer Nation die meisten anderen niemals kennen, ihnen begegnen oder von ihren hören werden, aber im Kopf eines jeden die Vorstellung ihrer Gemeinschaft existiert.6 Am Beispiel Kanada lässt sich dies erkennen. Von Vancouver bis Halifax werden sich die Bürger der östlichsten und westlichsten gelegenen Städte Kanadas als Kanadier bezeichnen. Auch wenn diese sich im gesetzten Zeitraum, aufgrund der Distanz zueinander, niemals von Angesicht zu Angesicht hätten sprechen können.

Als zweites stellt Anderson die Begrenztheit der Nation auf.7 Selbst eine vom territorialen Umfang her riesige Nation wie Kanada liegt in Abgrenzung zu anderen Nationen. Innerhalb dieser Grenzen entfaltet sich der souveräne Charakter. Anderson sieht die Geburt des Begriffes der Nation zur Zeit der Aufklärung und Revolution, in der die Legitimität der von Gottes Gnaden gedachten hierarchisch-dynastischen Reiche aufgeweicht wurde. Maßstab der Freiheit und Unmittelbarkeit der Nation sind somit Ausdruck für einen souveränen Staat.8 So kann bspw. die Namensgebung des Dominion of Canada durch den „North America Act“ vom 01. Juli 1867 bereits ein Hinweis auf ebendiese Entwicklung darstellen.

Zuletzt nennt Anderson den gemeinschaftlichen Verbund von Gleichen innerhalb einer Nation. Bei der die Nation als Gemeinschaft vorgestellt wird, die unabhängig von realer Ungleichheit und Ausbeutung, als „kameradschaftlicher Verbund von Gleichen“ verstanden wird. Anderson sieht diese Brüderlichkeit unter Kameraden als Grund für das bereitwillige Sterben auf dem Schlachtfeld für ihre Nation.9 Ehrenmäler, Gräber und Gedenkstätten seien somit eine weltliche Abbildung nationaler Vorstellungen.10

Kanada erfüllt somit nach Anderson die vier Maßstäbe einer Nation. Warum nun Vimy Ridge als identitätsstiftend gilt und ob es als eine weltliche Abbildung nationaler Vorstellungen gesehen werden kann muss in Kapitel 3 untersucht werden. Wie sich Menschen zu einer vorgestellten Gemeinschaft über große Distanzen zusammenfinden können und somit eine Identität bilden und ob es Unterschiede zu diesem eher eurozentrischen Ansatz gibt kläre ich im folgenden Kapitel.

2.1 Unterschiede in der kolonialen Welt

Um diese Frage zu beantworten greife ich auf Elliot Green zurück. In seinem Aufsatz fasst Elliot Green, Andersons Argumentation bezüglich des Einflusses des „Druckkapitalismus“ auf die koloniale und postkoloniale Welt zusammen und beurteilt sie bezüglich ihrer empirischen Bedeutung. Dabei hält er fest, dass das Medium des Buchdrucks als Form der Kommunikation nicht nur als Entstehung von Gemeinschaften, sondern als Katalysator von nationaler Identität verstanden werden kann.

Der Einfluss des Kapitalismus und neuer Drucktechnologien führte im frühneuzeitlichen Europa zu einem „Druckkapitalismus“, der für die hohe Verbreitung von Romanen und Zeitungen steht. Diese beiden Medien waren besonders wichtig für die Art und Weise, wie sie es den Lesern ermöglichten, sich andere Leser so vorzustellen, als würden sie sich gleichzeitig als Mitglieder einer vorgestellten Gemeinschaft gemeinsam bewegen.11 Anderson argumentiert, dass der Druckkapitalismus die Geburt des nationalen Bewusstseins auf drei Arten ermöglicht: Zum einen mit der (1) Schaffung einfacher Mittel des Diskurses und Kommunikation eines bestimmten „Sprachfeldes“, wodurch ein Bewusstsein für eine tatsächliche Gemeinschaft entstand. (2) Über die Standardisierung der Sprache und somit die Möglichkeit sich mit der Vergangenheit zu identifizieren und (3) durch die Ernennung von Amtssprachen, wodurch andere Sprachfelder geringer priorisiert werden.12 Als Beispiel nennt Anderson die Tatsache, dass Beamte aus den Kolonien innerhalb ihres eigenen Territoriums zirkulieren konnten, jedoch weitgehend daran gehindert waren, Positionen außerhalb ihres Heimatgebiets einzunehmen, und sich daher sowohl von den ersten Kolonisten als auch von ihren Kolonialherren zu unterscheiden begannen.13

Auch wenn Green festhält, dass Andersons Fokus mehr auf den Ursprüngen des Nationalismus als Idee, als auf dem Nationalismus als einem fortlaufenden Prozess liegt,14 so liegt es doch nahe, dass sich die nationale Identität Kanadas aus den Ursprüngen seiner kolonialen Vergangenheit entwickelt haben muss. Aufgrund der kolonialen Geschichte Kanadas, gleichzeitig als französische und englische Kolonie, muss nun fortlaufend überprüft werden ob sich Unterschiede in ihrer Identitätsbildung feststellen lassen und in welcher Form der Druckkapitalismus sich während des Krieges zum Ausdruck gebracht haben könnte. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob man eine kanadische Identität überhaupt greifbar machen kann.

2.2 Frage nach einer kanadischen Identität

Die Frage, was es bedeutet, Kanadier zu sein, ist schwierig und viel diskutiert. Charles Blattberg liefert mit seinem Beitrag „Canadian Identity“ eine Übersicht der Problematik dieser Frage und ihrer unterschiedlichen Betrachtungsweisen.

In vielen Ländern ist der Name der dominierenden ethnischen Gruppe gleichbedeutend mit der Identität des Landes. Kanada hatte von Anfang an zahlreiche „First Nations“ sowie mehrere ethnische Siedlergruppen. Dies macht es schwieriger, eine kanadische Identität im traditionellen Sinne zu bestimmen. Nach Blattberg sieht die Forschung die Frage selbst als zentral für die Identität an. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Kanadier nie einen Konsens über eine einheitliche Konzeption des Landes erreicht haben. Dies liegt an der grundlegenden sozialen Spaltung, die verhindert, dass eine solche Konzeption Gestalt annimmt.15

Seiner Argumentation nach, gibt es erstens die Trennung zwischen den indigenen Völkern und den europäischen Kolonisten und ihren Nachkommen. Zweitens die Trennung zwischen den berühmten "two solitudes". Dieser Begriff bezog sich ursprünglich auf Kolonisten mit französischer oder britischer Abstammung. Drittens hat die umfassende Einwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg eine polyethnische Gesellschaft hervorgebracht.16

Mit dem Begriff der polyethnischen Gruppe bzw. „minority nations“, unterscheidet der kanadische Philosoph Will Kymlicka zwischen Immigrantengruppen und nationalen Minderheiten, anhand folgender Merkmale: 1. Präsenz vor Ort bei der Nationengründung, 2. Eigene Geschichte der Selbstverwaltung/eigne Regierung, 3. gemeinsame Kultur, 4. gemeinsame Sprache, 5. eigenständige Verwaltung durch Institutionen.17

Infolgedessen haben sich die meisten Vorstellungen von kanadischer Identität zwischen den Vorstellungen von Einheit und Pluralität verschoben. Sie haben entweder eine Vision von "einem" Kanada oder eine Nation von "vielen" Kanadas betont. Eine neuere postmoderne Sicht der kanadischen Identität sieht darin eine Kombination aus Einheit und Pluralität. Ein anderer Ansatz bewegt sich dazwischen, anstatt zwei Extreme zu kombinieren. Blattberg betrachtet Kanada als mehr oder weniger zusammenhängend, gekennzeichnet durch das, was Charles Taylor "deep diversity" nannte.18

Mit „deep diversity“ meinte Taylor, dass ein integratives Kanada nur bestehen kann, wenn eine sogenannte „deep diversity“ bzw. „tiefe Vielfalt“ entsteht in der auch mehrere Arten der Zugehörigkeit anerkannt würden. Dies sei jedoch nicht möglich solange das Modell der Staatsbürgerschaft die einzige anerkannte Einheitlichkeit ist, die den Menschen das Gefühl gibt, derselben Gemeinschaft anzugehören.19

Bis hier hin lässt sich festhalten, dass eine umfassende Definition was unter der kanadischen nationalen Identität verstanden wird nicht endgültig festgelegt werden kann. Dies zeigt sich hier schon allein durch den Einfluss der Diversitätsforschung auf das Thema. Vor dem Hintergrund der Fragestellung und der weiteren Analyse sind nach Anderson vier Schlüsselparadigmen einer Nation erfüllt und es ist aufgrund von Blattberg und Taylor nachvollziehbar zu hinterfragen, ob es eine unterschiedliche Wahrnehmung des Ersten Weltkriegs der französischen und englischen Kanadier gibt. Es gilt herauszufinden wie diese Unterschiede festgestellt werden können. Die Schlacht bei Vimy Ridge wird im nächsten Kapitel als Beispiel herangezogen. Ziel ist es seine Bedeutung einzuordnen und Hinweise auf darauf zu finden wie die nationale Identität Kanadas beschrieben werden kann.

3 Kanada im ersten Weltkrieg

Bevor die Schlacht bei Vimy als identitätsstiftendes Ereignis, vor dem Hintergrund der Analyse zu nationaler Identität, als solches überprüft werden kann, fasse ich zunächst den Ablauf der kanadischen Kriegsbemühen zusammen. Folgend werde ich einen Rückgriff auf die militärgeschichtliche Darstellung Kanadas von Granatstein, Hillmer, Oliver sowie Bothwell und Colbourn vornehmen, welche nicht nur die militärgeschichtlichen Abläufe zusammenfassend darstellen, sondern auch den Ausgangspunkt für die weitere Analyse der Fragestellung ermöglichen.

Der Krieg, der im August 1914 in Europa begann, fand Kanada in jeder Hinsicht unvorbereitet. Die Bevölkerung des Landes betrug nur etwa acht Millionen, und Kanadas Militär war winzig und schlecht ausgebildet. Die Marine bestand aus zwei veralteten Schiffen, und es gab keine Luftwaffe. Die Industrie war klein, hauptsächlich auf den Inlandsmarkt ausgerichtet, und die Landwirtschaft war, obwohl sie große Mengen Weizen für den Export produzierte, nicht industrialisiert.20

Unvorbereitet oder nicht, Kanada war im Krieg. Als Kolonie Großbritanniens hatte das Dominion keine souveräne Kontrolle über seine Außenpolitik, und die britische Kriegserklärung verpflichtete Kanada zum Kampf. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf politischer Ebene jedoch auch keine Zweifel über einen Betritt Kanadas in den Krieg.21

Mit großer Geschwindigkeit und inmitten großer Verwirrung stellte Kanada eine Division von hauptsächlich untrainierten und schlecht ausgerüsteten Soldaten auf und schickte sie im Frühherbst nach Europa. Bis April 1915 hatte die kanadische Division ihre erste Schlacht in Ypern erlebt, in der sie etwa 6000 Opfer, darunter mehr als 2000 Tote, erlitten hatte, als sie gegen deutsche Truppen kämpfte, die zum ersten Mal Chlorgas an der Westfront einsetzten. Solche Verluste waren zu dieser Zeit kaum vorstellbar gewesen. Die langen Listen der in Ypern getöteten, verwundeten und gefangenen Menschen repräsentierten die harte Realität des neuen industrialisierten Krieges des 20. Jahrhunderts.22

[...]


1 Robert Bothwell; Susan Colbourn: Canada and the British Commonwealth in the Great War: an Historiographical Review, in: Histoire@Politique Vol. 22 No. 1 (2014), S. 109 (im Folgenden zitiert als: Bothwell; Colbourn, Canada);

2 Bothwell; Colbourn, Canada, S. 117.

3 Mark Sanjaume I Calvet: Anderson and the Imagined Nation, in: Debats. Journal on Culture and Society 1 (2016), S. 65.

4 David T. Zabecki: Hallowed Ground. Vimy Ridge, France., in: Military History (2010),

5 S.76 (im Folgenden zitiert als: Zabecki, Vimy);

6 Benedict R. O'G Anderson: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts (Campus-Bibliothek), 2., um ein Nachw. erw. Aufl. der Neuausg. 1996, Frankfurt 2005, S. 15 (im Folgenden zitiert als: Anderson, Nation);

7 Anderson, Nation, S. 16.

8 Anderson, Nation, S. 16f.

9 Anderson, Nation, S. 16.

10 Anderson, Nation, S. 18.

11 Elliot Green: Imagined communities and nationalism in the colonial and post-colonial world, in: Breuilly, John (Hg.): Benedict Anderson's Imagined Communities: a symposium, in: Nations and Nationalism 4 (2016), S. 645 (im Folgenden zitiert als: Green, Communities);

12 Green, Communities, S. 645.

13 Green, Communities, S. 645-646.

14 Green, Communities, S. 649-650.

15 Charles Blattberg: "Canadian Identity". The Canadian Encyclopedia, 04 December 2019, Historica Canada. https://thecanadianencyclopedia.ca/en/article/canadian-identity (im Folgenden zitiert als: Blattberg, Identity);

16 Blattberg, Identity

17 Monika Salzbrunn: Vielfalt / Diversität, Bielefeld 2014, S. 36.

18 Blattberg, Identity

19 Charles Blattberg: On Charles Taylor's "Deep Diversity", in: Lehmkuhl Ursula (Hg.): 150 Years of Canada: Grappling with Diversity since 1867, Münster 2019, S. 224-225.

20 J. L. Granatstein; Dean F. Oliver: The Oxford companion to Canadian military history, Don Mills, Ont., u.a. 2011, S. 477 (im Folgenden zitiert als: Granatstein; Oliver, Oxford)

21 Norman Hillmer; J. L Granatstein: Empire to umpire. Canada and the world into the 21st century, 2nd ed., Toronto 2008, S. 48.

22 Granatstein; Oliver, Oxford, S. 481.

Details

Seiten
23
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346152770
ISBN (Buch)
9783346152787
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v541916
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1.3
Schlagworte
Kanada Nationale Identität Imagined Communities Canada English Literature Canadian National Identity First World War Erster Weltkrieg 1914 1918 Weltkrieg

Autor

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Titel: Die Entwicklung einer nationalen Identität am Beispiel Kanadas 1914 bis 1918