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Bilanzierung von Mezzanine Capital als Herausforderung für das Bonitätsrating

Diplomarbeit 2006 102 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichni

1. Einleitung

2. Probleme der Unternehmensfinanzierung in Deutschland
2.1. Aktuelle Situation der Unternehmensfinanzierung
2.2. Unternehmensfinanzierung und finanzielles Zielsystem

3. Die Bedeutung des Bonitätsratings in der Unternehmensfinanzierung
3.1. Grundlagen von Ratings
3.1.1. Das Bonitätsrating
3.1.2. Externes versus internes Rating
3.3. Zentrale Bedeutung des Bonitätsratings in Basel II
3.3.1. Grundlagen von Basel II
3.3.2. Auswirkungen von Basel II
3.4. Mezzanine Capital zur Verbesserung des Bonitätsratings

4. Mezzanine Capital als alternative Form der Unternehmensfinanzierung
4.1. Erläuterung von Mezzanine Capital
4.1.1. Grundlagen von Mezzanine Capital
4.1.2. Kosten der Mezzanine Finanzierung
4.2. Vor- und Nachteile von Mezzanine Capital
4.3. Einsatzmöglichkeiten von Mezzanine Finanzierung
4.4. Bedeutung des bilanziellen Ausweises von Mezzanine Capital

5. Die Bilanzierung von Mezzanine Capital
5.1. Eigenschaften von Eigen- und Fremdkapital
5.2. Bilanzierung von Mezzanine Capital nach HGB
5.2.1. Kriterien zur Eigenkapital-Einordnung für Kapitalgesellschaften
5.2.2. Kriterien zur Eigenkapital-Einordnung für Personengesellschaften
5.3. Bilanzierung von Mezzanine Capital nach IFRS
5.3.1. Allgemeines zur Bilanzierung nach IFRS
5.3.2. Regelung des Eigen- und Fremdkapitals nach IFRS
5.3.3. Kriterien zur Eigenkapital-Einordnung nach IFRS
5.4. Zusammenfassung der Kriterien zur Eigenkapital-Einordnung
5.5. Wirtschaftliches Eigenkapital

6. Ausgewählte Mezzanine Instrumente
6.1. Nachrangdarlehen
6.1.1. Erläuterung von Nachrangdarlehen
6.1.2. Bilanzierung von Nachrangdarlehen
6.2. Verkäuferdarlehen
6.3. Stille Beteiligung
6.3.1. Erläuterung der Stillen Beteiligung
6.3.1.1. Allgemein
6.3.1.2. Typisch Stille Beteiligung
6.3.1.3. Atypisch Stille Beteiligung
6.3.2. Bilanzierung der Stillen Beteiligung
6.3.2.1. Allgemein
6.3.2.2. Typisch Stille Beteiligung
6.3.2.3. Atypisch Stille Beteiligung
6.4. Partiarisches Darlehen
6.5. Genussrechte
6.5.1. Erläuterung von Genussrechten
6.5.2. Bilanzierung von Genussrechten
6.6. Wandel- und Optionsanleihen
6.6.1. Erläuterung von Wandel- und Optionsanleihe
6.6.2. Bilanzierung von Wandel- und Optionsanleihen
6.7. Vorzugsaktien
6.8. Übersicht der Erkenntnisse

7. Abschließende Bemerkungen

Anhang

Verzeichnis der Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsanweisungen

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Risiko-Rendite-Struktur von Mezzanine Capital

Abb. 2: Bestandteile der Finanzierungskosten von Mezzanine Capital

Abb. 3: Prüfungsschema zur Einordnung von Mezzanine Capital nach IFRS

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Merkmale von Eigen- und Fremdkapital

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Finanzierungsvoraussetzungen für Unternehmen befinden sich seit einigen Jahren in einem tief greifenden Wandel. Auslöser dieses Prozesses sind neben Globalisierung der Märkte und internationalem Wettbewerb vor allem die sich verschärfende Finanzierungslandschaft. Insbesondere das bankenorientierte deutsche Finanzsystem stellt einen großen Kontrast zu den kapitalmarktorientierten angelsächsischen Systemen dar. Die enge Beziehung zwischen Unternehmen und Hausbanken hat zu einer stark fremdkapitalorientierten Finanzierung geführt. Dies zeigt sich deutlich durch eine im internationalen Vergleich zu niedrige Eigenkapitalquote.1 Auch wenn die intensive Zusammenarbeit zwischen Banken und Unternehmen einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands geliefert hat,2 führen geänderte Rahmenbedingungen zu einer gestiegenen Bedeutung von Rentabilitäts- und Risikogesichtspunkten in der Geschäftspolitik von Finanzinstituten. Als erstes Zeichen der Veränderungen im Finanzierungsbereich zeigt sich eine zunehmende Zurückhaltung von Banken bei der Kreditvergabe, die bei betroffenen Unternehmen zu höheren Kreditzinsen oder einer Verweigerung von Krediten führt.

Die Ende 2006 in Kraft tretenden Vereinbarungen zur Eigenkapitalhinterlegung der Banken (Basel II) wirken zusätzlich erschwerend. Durch sie kommt es zu einem größeren Risikobewusstsein der Finanzinstitute bei der Kreditvergabe. Für Basel II spielt auch die Bonität von Unternehmen eine zentrale Rolle, denn Bonitätsratings stellen für Banken nun eine wichtige Entscheidungskomponente bei Finanzierungskonditionen und der Vergabe von Krediten dar. Deshalb müssen Unternehmen versuchen, ihr Bonitätsrating zu erhöhen, um einen besseren wirtschaftlichen Standpunkt zu erreichen. Da eine höhere Eigenkapitalquote zu einem besseren Bonitätsrating führt, muss die Stärkung der Eigenkapitalbasis für Unternehmen im Mittelpunkt stehen.

Die verschlechterte Kreditvergabesituation und eine steigende Bedeutung von Bonitätsratings geben alternativen Finanzierungsformen eine neue Bedeutung. Dabei rückt Mezzanine Capital zunehmend ins Blickfeld der Unternehmen. Durch seine Stellung zwischen Eigen- und Fremdkapital bietet es einen Ausweg für die Finanzierungsprobleme von Unternehmen. Denn bei richtiger Ausgestaltung kann es Eigenkapital erhöhend wirken und somit das Bonitätsrating steigern. Um die Wirkung von Mezzanine Capital auf das Eigenkapital identifizieren zu können, muss jedoch eine bilanzielle Sichtweise vorgenommen werden. Dabei ist es allerdings möglich, dass Verschiedenheiten in den Rechnungslegungssystemen zu unterschiedlichem Ausweis des Mezzanine Capital als Eigen- oder Fremdkapital führen. Vor allem durch die Einführung von IFRS Anfang 2005 erschwert sich ein Eigenkapitalausweis von Finanzinstrumenten.

Das Ziel der Arbeit ist, die Bilanzierung von Mezzanine Capital nach den Rechnungslegungssystemen HGB und IFRS zu untersuchen. Dies stellt insofern eine Herausforderung für das Bonitätsrating dar, denn rein formal erhöht sich dieses nur bei einer Einordnung als Eigenkapital. Des Weiteren wird ein Kriterienkatalog für die Bilanzierung nach HGB und IFRS entwickelt, auf deren Basis eine Zuordnung zu Eigen- oder Fremdkapital vorgenommen werden kann. Darauf aufbauend sollen die Ausgestaltungsmöglichkeiten ausgewählter Mezzanine Instrumente erläutert werden, um eine Qualifikation als Eigenkapital zu erreichen.

Zunächst wird in folgendem Kapitel auf die Probleme der Unternehmensfinanzierung in Deutschland eingegangen. Dabei soll insbesondere das Problem der unterdurchschnittlichen Eigenkapitalquote und der damit erschwerten Finanzierung behandelt werden.

Die Signifikanz des Bonitätsratings für die Unternehmensfinanzierung ist Hauptbestandteil des dritten Kapitels. Hier wird auch ein Zusammenhang zwischen Finanzierung, dem Bonitätsrating und Basel II hergestellt.

Das vierte Kapitel widmet sich gänzlich der alternativen Form der Unternehmensfinanzierung durch Mezzanine Capital und gibt einen umfassenden Überblick dazu.

Daraufhin werden die Kriterienkataloge für die Bilanzierung von Mezzanine Capital nach HGB und IFRS entworfen, worauf die weitere Untersuchung ausgewählter Mezzanine Instrumente basiert.

Anschließend erfolgt im sechsten Kapitel die Behandlung der Mezzanine Instrumente. Hier werden die bedeutendsten Mezzanine Capital Formen (Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen, Stille Beteiligung, Partiarische Darlehen, Genussrechte, Wandel- bzw. Optionsanleihen und Vorzugsaktien) erläutert und einer bilanziellen Untersuchung unterworfen. Sie werden in ihren typischen Ausgestaltungen den Kriterienkatalogen entsprechend auf Eigenkapitalausweis geprüft. Daraus lassen sich auch teilweise Empfehlungen für die Ausgestaltung geben, um einen Ausweis als Eigenkapital zu erreichen.

Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer zusammenfassenden und kritischen Betrachtung der gewonnenen Ergebnisse.

2. Probleme der Unternehmensfinanzierung in Deutschland

Wie bereits angesprochen, stehen deutsche Unternehmen vor zunehmenden Problemen bezüglich ihrer Finanzierung. Nachfolgend sollen Fakten der aktuellen Unternehmensfinanzierung aufgezeigt und eine knappe Einordnung ins finanzielle Zielsystem durchgeführt werden.

2.1. Aktuelle Situation der Unternehmensfinanzierung

Die vor allem durch Basel II angetriebene strategische Neuausrichtung des Kreditgeschäfts betrifft besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Hierfür muss diese Gruppe von Unternehmen zunächst abgegrenzt werden. Die Europäische Union hat eine Empfehlung veröffentlicht, der zufolge Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR als KMU gelten.3 Das IfM Bonn sieht als Obergrenze sogar eine Mitarbeiterzahl von 499 und einen Jahresumsatz von 50 Mio. EUR an.4

Kleine und mittlere Unternehmen5 stellen in Deutschland 99,7% der Unternehmen dar, sind für 70-80%6 des deutschen Bruttoinlandsproduktes verantwortlich, tätigen 40,8 % der Umsätze und bilden 82,4% aller Auszubildenden aus.7 Dieser so genannte „Mittelstand“ wird daher auch als „[…] der Motor der deutschen Wirtschaft“8 bezeichnet. Während die Mehrzahl der KMU eine hohe kreditbasierte Fremdkapitalquote aufweisen,9 haben größere Unternehmen und Kapitalgesellschaften bereits vor geraumer Zeit ihre Bankverbindlichkeiten abgebaut und durch eine stärkere Kapitalmarktfinanzierung ersetzt.10 Diese hohe Fremdkapitalquote der Unternehmen bedeutet im Umkehrschluss aber auch das Vorherrschen einer niedrigen Eigenkapitalquote.

Die Eigenkapitalquote ist eine der wichtigsten Bilanzkennzahlen, auf der Entscheidungen von Kreditinstituten über die Gewährung von Darlehen basieren.11

Doch diese Kennzahl ist bei deutschen Unternehmen mit 17,5%12 im internationalen Vergleich (Eurozone ca. 35%, USA ca. 45%)13 sehr niedrig. Auffällig ist dabei auch das Sinken der durchschnittlichen Eigenkapitalquote von rund 30% in den 60er Jahren auf zuletzt etwa 17%.14 Dabei wird die Eigenkapital-Quote von KMU mit vergleichbar niedrigen 7,5%15 angegeben. Gründe für die niedrige Eigenkapitalausstattung liegen zum einen in den steuerlichen Rahmenbedingungen, wodurch sich Probleme bei der Gewinnthesaurierung ergeben können und zum anderen in der verstärkten Akquisitionstätigkeit der Unternehmen, die für eine Erhöhung des Anteils der Beteiligungen an der Bilanzsumme verantwortlich ist.16 Daneben spielt auch die v. a. im Vergleich zum angloamerikanischen Raum unterdurchschnittliche Entwicklung der deutschen Börsenlandschaft eine Rolle.17 Auf der Grundlage von niedrigen Eigenkapitalquoten und oftmaligem Fehlen beleihungsfähiger Sicherheiten in den Unternehmen, wird die Bonitätsbeurteilung der Banken - die Ratingnote - negativ beeinflusst.18 Tendenziell führt das zu steigenden Kosten beim Zugang zu Krediten oder gar einer Restriktivität der Kreditvergabe.19 Durch die höheren Zinszahlungen ergibt sich für die Unternehmen ein Nachteil im internationalen Wettbewerb, da die internationale Konkurrenz wegen niedrigeren Finanzierungskonditionen günstigere Marktpreise anbieten kann.20 Zudem fehlt durch die ungenügende Eigenkapitalausstattung ein solides Fundament, welches für Produktinnovationen, Auslandsexpansionen oder Investitionen in höhere Prozesseffizienz benötigt wird.21 Unternehmen reagieren dadurch auch sensitiver auf Konjunkturschwankungen.22

Ein übermäßiger Rückgriff auf Fremdkapital führt zu einer Abhängigkeit von der Kreditgewährung durch Banken und zu einem Verzicht auf Verbreiterung der Eigenkapitalbasis. Neue Gesellschafter wollen mit Mitspracherechten ausgestattet werden. Daher erschwert der - meist von kleineren Unternehmen durchgeführte - Versuch, den Einfluss externer Kapitalgeber auf ein Minimum zu reduzieren, die Chance zur zusätzlichen Aufnahme von Eigenkapital.23

Dies führt dazu, dass sich v. a. KMU zunehmend Sorgen um ihre Finanzierung machen müssen. Neben Basel II beeinflusst auch der Wegfall der Gewährträgerhaftung bei den Sparkassen und Landesbanken ab Juli 2005 die Fremdkapitalfinanzierung durch Hausbanken. Diese können sich nicht mehr zu den günstigeren Konditionen der öffentlichen Hand refinanzieren und ihre Kunden mit zinsgünstigeren Krediten versorgen.24

Eine Studie der „Creditreform“ hebt im Zusammenhang mit Insolvenzzahlen für das Jahr 2003 die Unternehmensfinanzierung als Kernproblem hervor.25 Es müssen Alternativen zum klassischen Bankkredit gefunden werden, die den Ratingdruck reduzieren26 und nicht nur kurzfristig zur Verfügung stehen.27

2.2. Unternehmensfinanzierung und finanzielles Zielsystem

Die beschriebenen strukturellen Änderungen der Finanzierungssituation in Deutschland führen dazu, dass das Spannungsfeld finanzwirtschaftlicher Ziele „Liquidität“, „Rentabilität“ und „Sicherheit“ durch das Ziel der „Unabhängigkeit“ ergänzt werden muss.28 Viele größere Unternehmen formulieren zunehmend die langfristige Maximierung des Shareholder Value29 als einziges finanzielles Oberziel. Dagegen stehen bei KMU eher Aspekte persönlicher Nutzenmaximierung der Eigentümer bzw. Manager in Form von finanzieller Unabhängigkeit und privater Vermögenssicherung im Vordergrund.30 Da zwischen den genannten Zielen konfliktäre Beziehungen bestehen, müssen Entscheidungen zur Unternehmensfinanzierung in einem Spannungsfeld der Ziele getroffen und optimiert werden. Haben KMU in letzter Zeit mit erhöhten Kreditzinsen oder Verweigerung von Krediten zu kämpfen, suchen sie nun nach alternativen Formen der Finanzierung. Oft ist eine Erhöhung des Eigenkapitals durch interne Mittel nicht möglich oder aus Diversifikationsgründen unerwünscht. Ein Rückgriff auf externes Eigenkapital steht jedoch mit den Finanzierungszielen „Rentabilität“ und „Unabhängigkeit“ in Konflikt. Das Ziel „Rentabilität“ wird negativ beeinflusst, da Renditeforderungen externer Eigenkapitalgeber relativ hoch sind. Zudem sind Ausschüttungen an Eigenkapitalgeber im Gegensatz zu Fremdkapitalzinsen steuerlich nicht absetzbar. Der größte Konflikt entsteht mit dem Ziel „Unabhängigkeit“. Externen Eigenkapitalgebern stehen starke Kontroll- und Mitspracherechte zu, was vorhandene Gesellschafter in ihrer Handlungsfreiheit und Flexibilität31 einschränkt.

Bisher werden schätzungsweise 70%32 der Unternehmensfinanzierung in Deutschland über Bankkredite abgewickelt. In Vorbereitung auf Basel II stärken allerdings viele Unternehmen derzeit ihre Eigenkapital-Ausstattung durch alternative Finanzierungsformen wie Beteiligungs- oder Mezzanine Capital.33 Diese Alternativen können helfen, konfliktäre Zielbeziehungen bei der Wahl der Finanzierungsart zu vermindern.

3. Die Bedeutung des Bonitätsratings in der Unternehmensfinanzierung

In der Unternehmensfinanzierung rückt das Thema Rating immer mehr in den Vordergrund. Vor knapp einem Jahrzehnt galten Ratings im deutsprachigen Raum als eine Besonderheit der US-amerikanischen Kapitalmärkte. In den USA besitzt nahezu jedes Unternehmen am Kapitalmarkt ein von Ratingagenturen vergebenes öffentliches Rating.34 Hierzulande sind jedoch nicht einmal alle 30 Dax Werte mit Ratings externer Ratingagenturen ausgestattet.35 Die Ratingkultur ist also noch in den Anfängen. Vor allem durch die, ab 2007 verpflichtende und von Banken bereits heute angewendete, Bonitätsbeurteilung im Zuge von Basel II werden Ratings rapide an Bedeutung gewinnen. Nachfolgend soll ein Überblick zu Bonitätsratings gegeben und seine Bedeutung in Zusammenhang mit Basel II aufgezeigt werden.

3.1. Grundlagen von Ratings

Der Begriff „Rating“ stammt von dem englischen Wort „to rate“, was soviel bedeutet wie „bewerten“, „einschätzen“. Im Finanzbereich kommt der Begriff in mehreren Zusammenhängen vor. Angefangen bei einer Bewertung von Investmentfonds durch die Ratingagentur Morningstar oder der Einschätzung von Asset Managern durch Fitch- AMR, kann die Leistungsbeurteilung auch unter ethischen, ökologischen oder sozialen Aspekten mit so genannten Nachhaltigkeitsratings („sustainability ratings“) durchgeführt werden.36 Doch für die Unternehmensfinanzierung von größter Bedeutung sind Bonitätsratings. Da sich der Begriff „Rating“ in dieser Arbeit immer auf die Unternehmensbonität bezieht, werden in weiteren Ausführungen die Begriffe Rating und Bonitätsrating synonym verwendet.

3.1.1. Das Bonitätsrating

Das Bonitätsrating wird definiert als das standardisierte Werturteil einer Ratingagentur oder eines Kreditinstituts in Bezug auf die rechtliche Verpflichtung und die Fähigkeit eines Schuldners bzw. Kreditnehmers, seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen vollständig und rechtzeitig nachzukommen.37 Das Ziel eines Bonitätsratings ist somit die Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, sprich seiner Bonität.38 Ein Ratingurteil ist aber eine subjektive Meinung des jeweils ratenden Instituts, was Verfälschungen nicht ausschließen lässt.

Die Hauptfunktionen eines Ratings liegen darin, Transparenz und Vergleichbarkeit für Investoren und Gläubiger hinsichtlich des durch eine Investition entstehenden Risikos zu schaffen.39 Das Risiko kann sich in Form von Zahlungsstörungen oder Ausfall des Investments ausdrücken. Die Untersuchung der Zahlungsfähigkeit von Unternehmen in Form von Bonitätsratings wird von externen Ratingagenturen (z.B. Moody’s, S&P, Fitch), Banken oder Kreditversicherungen durchgeführt. Die ersten Ratingagenturen entstanden bereits vor über 100 Jahren40

Da Banken ihre Kreditvergabe auf einer objektiven Bonitätsbeurteilung des Unternehmens basieren, werden Ratings immer mehr zur Voraussetzung für die Beschaffung von Fremdkapital und Erhalt besserer Fremdfinanzierungskonditionen.41 Weil das Rating ein Zeugnis der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens darstellt, kann durch seine bloße Existenz bei der Kreditaufnahme die Verhandlungsposition gegenüber der Hausbank verbessert und somit evtl. auch die eigenen Finanzierungskosten gesenkt werden.42 Ein gutes Ratingergebnis ermöglicht aber nicht nur die Kreditaufnahme, sondern kann zu einer Erweiterung des Gesellschafterkreises, den Ausbau internationaler Geschäftsbeziehungen und einer Absicherung von Lieferanten- und Kundenbeziehungen führen.43 Auch neue Finanzierungsquellen können erschlossen werden und Investoren gewinnen Vertrauen bzw. erhalten Bewertungsgrundlagen und Planungssicherheit.44 Allgemein wird sich bei Erreichen einer guten Ratingnote zweifellos eine Verbesserung des Unternehmensimages ergeben.45

3.1.2. Externes versus internes Rating

Bei Bonitätseinstufungen muss zwischen externen und internen Ratings differenziert werden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Formen liegt darin, dass externe Ratings durch das zu ratende Unternehmen selbst, interne Ratings im Eigeninteresse durch eine Bank veranlasst werden.46

Von einem externen Rating spricht man folglich, wenn das zu bewertende Unternehmen auf eine Ratingagentur zugeht und diese mit der Erstellung eines Ratings gegen eine Gebühr beauftragt. Da zwischen Auftraggeber und Agentur keine laufenden Geschäftsbeziehungen, z.B. in Form von Kreditlinien bestehen, wird eine unabhängige Bonitätsbeurteilung gewährleistet.47 Die Kosten für ein Erst-Rating orientieren sich an Umsatz und Größe des Unternehmens und liegen zwischen 5.000 EUR und 50.000 EUR, je nach Ratingagentur.48 In Deutschland finden externe Ratings keine weite Verbreitung. Nur ca. 180 deutsche Unternehmen sind mit einem externen Rating ausgestattet (dagegen USA: mehr als 8000 extern geratete Unternehmen), was im Wesentlichen an den hohen Kosten liegt.49 Als Kriterien zur Bonitätsbeurteilung wird von den Agenturen zwischen Geschäfts-(qualitative Faktoren) und Finanzrisiko (quantitative Faktoren) unterschieden.50 Für die Risikoarten wird jeweils ein Teil-Rating vergeben. Im Teil-Rating Finanzrisiko betrachten Agenturen neben der Finanzierungsstruktur und dem Vorhandensein stiller Reserven besonders die in dieser Arbeit bedeutende Eigenkapitalquote.51 Durch die analysierten Kriterien und Aggregation der Ergebnisse zu einem Gesamtergebnis, kann das geratete Unternehmen in eine Risiko- bzw. Rating-Klasse eingeordnet werden und erhält somit sein Bonitätsrating.52 Externe Ratings sind öffentlichkeitswirksam und daher v. a. bei Planung einer Kapitalmarktfinanzierung erforderlich.53

Nimmt die kreditvergebende Bank die Bewertung der Bonität des Unternehmens selbst vor, handelt es sich um ein internes Rating. Durch Basel II sind bankinterne Ratings zu bedeutenden Entscheidungskriterien geworden. Sie dienen nun als Basis für die Kreditzusage an Unternehmen und die damit verbundenen Konditionen. Gegenüber externen Ratings haben interne Ratings den Vorteil, dass sie aufgrund der engeren Kunde-Bank-Beziehung mit Informationen über die Bonität des Kreditnehmers gebildet werden, die externen Ratingagenturen nicht zugänglich sind.54 Interne Ratings sind nicht kostenlos zu haben. Ihre Kosten werden durch die ratende Bank indirekt über die Finanzierungskonditionen weitergegeben55 und belaufen sich je nach Aufwand auf ca. 250 EUR bis 7500 EUR.56 Ein Faktor ist sehr bedeutend für das Bankenrating: Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme (Eigenkapitalquote).57 Die zentrale Bedeutung der Eigenkapitalquote stellt auch hier die Form der Unternehmensfinanzierung als wichtigen Einflussfaktor für das Rating heraus.

3.3. Zentrale Bedeutung des Bonitätsratings in Basel II

Das Thema Rating ist seit der Veröffentlichung des zweiten Konsultationspapiers des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht im Januar 200158 in das Licht der breiten Öffentlichkeit gerückt. Das Ziel der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen ist es, das Insolvenzrisiko für Kreditinstitute zu verringern. Hohe Kreditausfälle können zum Zusammenbruch von Banken führen. Dieses Risiko und damit verbundene wirtschaftliche, soziale und politische Folgen auf den globalen Märkten soll durch Basel II jedoch verhindert werden. Zweck des zweiten Konsultationspapiers ist eine Harmonisierung und damit Stabilisierung des Bankensystems auf internationaler, nationaler und institutsbezogener Ebene.59

In diesem Kapitel sollen wesentliche Neuerungen durch die Baseler Eigenkapitalregelungen erläutert und dabei vor allem für das Bonitätsrating relevante Entwicklungen und Regelungen aufgezeigt werden.

3.3.1. Grundlagen von Basel II

Bereits im Jahr 1988 wurden die ersten Eigenkapitalregelungen (Basel I)60 veröffentlicht. Grundgedanke war eine Stärkung der internationalen Finanzmärkte und zusätzlich eine Beseitigung wettbewerbsbehindernder Unterschiede zwischen den verschiedenen nationalen Bankaufsichtssystemen. Ursprünglich sollten Banken jeden Kredit mit 8% Eigenkapital unterlegen.61 Durch diese Pauschalisierung wird jedoch die Bonität der Kreditnehmer ausgeblendet, was zu einer Quersubventionierung der schlechten Risiken durch gute Risiken führt.62 Aufgrund dieser Schwachstelle kam es 1999 zu einem neuen Entwurf63 des Regelwerkes durch den Baseler Ausschuss. Allgemein bekannt unter dem Begriff „Basel II“.

Die Baseler Eigenkapitalverordnung basiert auf 3 Säulen (Neue Mindestkapitalanforderungen für Banken, Intensivere Überwachung durch die Bankenaufsicht, Verbesserung der Transparenz durch Erhöhung der Marktdisziplin),64 die gemeinsam 3 Kernziele verfolgen sollen:65 Erstens soll im internationalen Bankwesen eine angemessene Eigenkapitalausstattung gewährleistet werden, zweitens will man international einheitliche Wettbewerbsbedingungen erreichen und drittens bankinterne Risikosteuerungssysteme verbessern. Grundsätzlich zielt Basel II darauf ab, die Eigenkapitalhinterlegung der Kreditgeber stärker vom jeweiligen Risiko der Kreditnehmer abhängig zu machen. Das soll dem eigentlichen Ziel der Bankenaufsicht, dem Gläubigerschutz,66 besser entsprechen und mehr Sicherheit ins Bankensystem bringen.67

Im Grunde sieht Basel II wie Basel I eine Eigenkapitalunterlegung von 8% vor, berücksichtigt jedoch durch eine viel stärkere Differenzierung der Gewichtungsfaktoren das individuelle Risiko des Darlehensnehmers durch jeweilige Risikoeinstufung.68 Diese Ermittlung des Kreditrisikos und somit der Hinterlegungspflicht mit Eigenkapital kann durch zwei Ansätze geschehen: Der Standardansatz (basierend auf externen Ratings) und der interne Ratingansatz (IRB-Ansatz - basierend auf bankinternen Ratings).69

Beim Standardansatz werden als Grundlage für die Bonitätseinschätzung externe Ratings verwendet. Dieses Prinzip unterscheidet sich nicht vom Basel I Akkord von 1988. Kreditnehmer werden systematisch in Risikoklassen eingeteilt, für welche ihre Darlehen mit Eigenkapital der Bank in unterschiedlicher Höhe (0%, 20%, 50%, 100%,

150% - je nach Risikoklasse) unterlegt werden müssen.70 Hohe Risiken führen daher zu mehr Unterlegungspflicht, blockieren also Eigenkapital und somit auch mögliches Kreditvolumen der Bank. Aber der Effekt ist eine genauere Betrachtung von Risiken in Banken und eine restriktivere Kreditvergabe.71 Das Rating wird durch externe Ratingagenturen durchgeführt, jedoch werden von ihnen individuelle Bewertungsmaßstäbe angewendet. Dies kann zu unterschiedlicher Beurteilung von gleichen Finanzierungsarten führen. Für Kreditinstitute, die sich zur Anwendung des Standardansatzes entscheiden, verändert sich durch Basel II relativ wenig. Denn Kredite an nicht geratete Unternehmen müssen, wie bisher, zu 100% mit Eigenkapital unterlegt werden.72 Doch werden sich Kreditnehmer mit schlechter Bonität in den Kreditportfolios der Banken, die den Standardansatz anwenden, sammeln. Das führt zu einer Verschlechterung der allgemeinen Risikoposition dieser Institute. Daher macht es Sinn, die Kreditrisiken mit internen Ratingansätzen zu bewerten.73

Der interne Ratingansatz (IRB-Ansatz) basiert auf einem bankinternen Rating und ermöglicht Kreditinstituten ein eigenes Analyseverfahren zur Ermittlung der Bonität des Darlehensnehmers.74 Dazu stehen mehrere Verfahren zur Verfügung (z.B. Diskriminanzanalyse, Fuzzy-Logik etc.), die jedoch alle als Ziel die Prognose über die Ausfallwahrscheinlichkeit und den Verlust bei Ausfall einzelner Kreditnehmer haben.75 Jedes Institut wendet sein eigenes System an. Die internen Ansätze müssen dennoch von der Bankenaufsicht anerkannt sein und die Güte im Rahmen von Back-Testing76 geprüft werden.77 Unternehmen mit guter Bonität, aber fehlendem externen Rating, erhalten durch Wahl eines Kreditinstituts mit Rating nach IRB-Ansatz bessere Konditionen. Ihr fehlendes externes Rating würde im Standardansatz zu einer Unterlegung zu 100% führen, fällt aber durch die interne Einschätzung nun deutlich geringer aus und gibt Grund zur Vergabe günstigerer Konditionen.78

Die neue Baseler Eigenkapitalverordnung wird frühestens Ende 2006 umgesetzt.79 Neuere Änderungen des Zeitplans sehen aber für die anspruchsvolleren internen Ratingansätze zur Berechnung der Eigenkapitalbindung eine Anwendung erst ab Ende 2007 vor.80

3.3.2. Auswirkungen von Basel II

Eine enge Beziehung zwischen Haubanken und Unternehmen bewährte sich lange Zeit und verhalf den Unternehmen zu günstigem Fremdkapital. Darin spielte die Eigenkapitalquote eines Unternehmens eine untergeordnete Rolle. Die Auswirkungen dieses Hausbankenprinzips zeigen sich heutzutage deutlich an der schwachen Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen und besonders im Fall der KMU. Die durch Basel II eingeführten Veränderungen betreffen diese Unternehmen außerordentlich stark.81 Denn die Eigenkapitalausstattung gewinnt an Bedeutung und stellt nun ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Kreditvergabe dar.

Banken führen bereits jetzt und in den nächsten Jahren die neuen Basel II Regelungen verstärkt ein. Die Verpflichtung zur höheren Eigenkapitalunterlegung kann verschiedene Implikationen mit sich führen. Banken werden sich von Krediten mit schwacher Bonität und hohem Ausfallrisiko trennen bzw. diese ablehnen, da sie die Wachstumsziele und Reputation des Instituts gefährden.82 Basel II lässt sich also gleichsetzen mit einer zurückhaltenderen Kreditvergabe der Banken. Doch dieser Endruck könnte subjektiv sein, da Kreditinstitute beteuern, dass keine Verknappung der Kredite einsetzen wird.83 In der Praxis jedoch häufen sich die Fälle, in denen Kredite nicht verlängert werden: Laut einer Studie84 der KFW berichten 42% der Manager von einer spürbar schwieriger gewordenen Kreditaufnahme. Bei Kleineren Firmen mit Umsätzen bis 2,5 Mio. EUR berichten sogar 54% der Befragten von Problemen, neue Kredite zu erhalten.85 Auch eine befürchtete Verteuerung der Kredite löst weitere Bedenken aus. Vor allem liquiditätsschwache Unternehmen mit niedrigerer Bonität werden mit schlechteren Fremdkapital-Konditionen rechnen müssen.86

Das Rating wird durch Basel II offensichtlich zum zentralen Thema für den Zugang zu Krediten. Vor allem der Mittelstand muss sich mehr für sein Rating einsetzen, denn eine stärkere Eigenkapitalausstattung steht auch in Verbindung mit einer besseren Bonität und günstigeren Finanzierungskonditionen.87

3.4. Mezzanine Capital zur Verbesserung des Bonitätsratings

Aufgrund der zentralen Bedeutung des Ratings im Rahmen der Basel II Regelungen werden sich Kreditkonditionen für Unternehmen mit gutem Rating künftig entweder nicht ändern oder sogar verbessern, für Unternehmen mit niedrigem Rating aber verschlechtern.88 Die Anforderungen und Inhalte der externen und internen Ratings sind nicht einheitlich definiert. Zu viele Unterschiede zwischen den Ratingansätzen machen eine exakte Vergleichbarkeit schwer. Ein wesentlicher Einflussfaktor für das Rating ist jedoch die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.89 Dabei stellen das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital und die Eigenkapitalquote wichtige Faktoren dar.90 Eine erhöhte Eigenkapitalausstattung wird in aller Regel zu einem verbesserten Bonitätsrating der Unternehmen führen.91 Auch Banken haben Interesse, die Eigenkapitalquote von Unternehmen zu steigern. Durch ein höheres Rating der Unternehmen verbessert sich die Risikoposition der kreditgebenden Bank. Diese kann durch die einhergehende niedrigere Unterlegungspflicht ihr Kreditvolumen weiter ausbauen und zusätzliches Geschäft generieren.92

Wegen den geringen Eigenkapitalquoten und hohen Verschuldungsgraden deutscher Unternehmen kann der Finanzierungsbedarf nicht vollständig durch Bankkredite gedeckt werden. Und das obwohl der Bankkredit für viele Unternehmen in der Vergangenheit einen Schwerpunkt der Finanzierung dargestellt hat.93 Zur Gewährleistung der Finanzierung muss die Eigenkapitalbasis gestärkt werden. Gesellschafter können aber nicht immer selbst Eigenmittel aufbringen. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Eigenkapitalbasis zu stärken. Die Möglichkeiten reichen von Private Equity über direkte Beteiligung bis hin zum Börsengang. Eigenkapitalfinanzierung durch Dritte bedeutet dagegen wieder Verlust der unternehmerischen Freiheit und Verwässerung der Altgesellschafteransprüche.94 Diese

Mitspracherechte der Kapitalgeber führen zu Ablehnung von Seiten der Gesellschafter.95

An Beliebtheit gewinnt dagegen in den letzten Jahren die hybride Finanzierungsform Mezzanine Capital. Als Finanzinstrument zwischen Eigenkapital und Fremdkapital kann es bei richtiger Ausgestaltung helfen, den Kreditzugang zu vereinfachen. Es kann die Eigenkapitalquote erhöhen und durch ein resultierendes höheres Bonitätsrating die Kreditkonditionen verbessern. Durch den Rückzug der Banken vom traditionellen Kreditgeschäft ist eine Finanzierungslücke zwischen reinem Eigenkapital und Fremdkapital entstanden.96 Mezzanine Capital ist daher eine alternative Finanzierungsmöglichkeit, die helfen kann, diese Lücke zu schließen und zusätzlich das Bonitätsrating zu verbessern.

4. Mezzanine Capital als alternative Form der Unternehmensfinanzierung

Der Einsatz von Mezzanine Capital ist keine neue Erscheinung. Bereits im LBO97 Boom der 80er Jahre wurde Mezzanine Capital eingesetzt. Europäischer Vorreitermarkt ist der englische Mezzanine Markt. Dahinter ist heute der deutsche Mezzanine Markt der weltweit zweitgrößte.98 Im Jahr 2003 erreichte das Transaktionsvolumen in Europa bereits einen Wert von etwa 5-6 Mrd. EUR.99 Das Volumen wurde bisher aber überwiegend von Buy-Out Transaktionen getrieben (80-90% des Volumens).100 Vor allem wegen Basel II wird in Kontinentaleuropa ein starkes Marktwachstum für Mezzanine Capital erwartet.101 In den letzten Jahren steigt seine Bedeutung und es bildet sich ein starker Trend mit heute deutlich kostengünstigeren Angeboten heraus.102

Bei mittelständischen Untenehmen stellt Mezzanine Capital derzeit nur 3% der genutzten Finanzierungsformen dar.103 Dieser geringe Einsatz beruht auf Berührungsängsten mit neuen Finanzierungsinstrumenten, Befürchtung eines Kontrollverlustes und mangelnder Bereitschaft zur Preisgabe von Informationen an Außenstehende.104 Die Anwendung von Mezzanine Capital ist nicht auf eine Rechtsform beschränkt, also sowohl bei Kapitalgesellschaften als auch bei Personengesellschaften möglich.105 Ideal ist es jedenfalls für Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Eigenkapitalquote und somit ihre Bonität aufbessern wollen. Im Unterschied zu klassischen Eigenkapital-Investitionen ist Mezzanine Capital meist zinstragend und weist dadurch ein stabileres Rendite-Risiko Verhältnis auf.106

In folgendem Kapitel wird der Begriff Mezzanine Capital erläutert und Eigenschaften möglicher Ausgestaltungsmerkmale dargelegt.

4.1. Erläuterung von Mezzanine Capital

Der Begriff Mezzanine stammt aus der Architektur und bezeichnet ein „niedriges Zwischengeschoss“ zwischen zwei Hauptstockwerken.107 Seit Mitte der 80er Jahre108 findet er auch in der Unternehmensfinanzierung Anwendung. Es handelt sich dabei um eine hybride Finanzierungsform, die zwischen Risiko tragendem Eigenkapital und besichertem Fremdkapital angesiedelt ist und Elemente beider Finanzierungsinstrumente aufweist.109 In der deutschsprachigen Literatur fehlt eine klare Definition, daher wird der Begriff Mezzanine Capital als Sammelbegriff für verschiedene hybride Finanzierungsinstrumente verwendet.110 Das Ziel von Mezzanine Capital ist es, die Lücke zwischen Eigenkapital und Fremdkapital zu schließen.111

4.1.1. Grundlagen von Mezzanine Capital

Die Literatur unterscheidet zwischen einer weiten und engen Auslegung des Mezzanine Begriffs. Mezzanine Capital im weiteren Sinne bezeichnet alle Finanzierungstitel, die nicht vorrangiges und besichertes Fremdkapital (Senior Debt) oder nicht voll stimmberechtigtes Eigenkapital sind, jedoch sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalcharakter aufweisen.112 Somit kann es öffentlich platzierte Instrumente wie Wandel- bzw. Optionsanleihen oder Genussscheine am Kapitalmarkt beinhalten. Mezzanine Capital im engeren Sinne beschränkt sich dagegen auf privat platzierte Instrumente (Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen, Partiarische Darlehen, Stille Beteiligung, Genussrechte).113

Eine Reihe von hybriden Finanzierungsinstrumenten kann durch eine sehr differenzierte und flexible Ausgestaltung zu Mezzanine Capital gezählt werden. Die Formen reichen von Nachrangdarlehen bis zu Vorzugsaktien. Zwischen diesen extremen Ausgestaltungen liegen Verkäuferdarlehen, Partiarische Darlehen, Stille Beteiligung, Genussrechte und Wandel- bzw. Optionsanleihen. Diese Finanzierungsformen haben jedoch nur dann Mezzanine-Charakter, wenn folgende Merkmale vorhanden sind:

- Nachrangigkeit gegen ü ber den Fremdkapital-Gl ä ubigern und Vorrangigkeit gegen ü ber den Eigenkapitalgebern. 114 Dieser Rangrücktritt wird zwischen den Gläubigern des Mezzanine Capital und den restlichen Kapitalgebern in einer Gläubigervereinbarung („Intercreditor-Agreement“) vereinbart.115 Der Nachrang muss als schuldrechtlicher Vertrag qualifiziert werden, da ein gesetzlicher Nachrang mezzaniner Finanzierungsformen nicht besteht.116 Somit wird das Mezzanine Capital erst nach vollständiger Tilgung des vorrangigen Fremdkapitals zurückgezahlt und steht im Insolvenzfall zunächst zur Befriedigung der Gläubiger zur Verfügung. Für vorrangige Gläubiger stellt Mezzanine Capital durch die Vergrößerung der Haftungsbasis daher rein funktionell Eigenkapital dar und gibt zusätzliche Sicherheit. Analog dazu werden im Insolvenzfall die Ansprüche der Mezzanine-Investoren vor denen der Eigenkapitalgeber befriedigt. Folglich stellt das Eigenkapital zusätzlichen Puffer für die Mezzanine-Geber dar.

- Zeitlich befristete Bereitstellung mit R ü ckzahlung nach Laufzeiten von ca. 5-10 Jahren. 117 Die Tilgung geschieht typischerweise erst nach Rückzahlung der erstrangigen Senior-Darlehen, was die längeren Laufzeiten von Mezzanine Capital begründet.118

- H ö here Verg ü tung gegen ü ber Fremdkapital, niedrigere gegen ü ber Eigenkapital. 119 Somit entspricht Mezzanine Capital einer mittleren Risiko-Rendite Relation, welche auch die mittlere Rendite für den Investor rechtfertigt.120 Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht die Risiko-Rendite Relation ausgewählter Mezzaniner Instrumente, des Fremd- und Eigenkapitals. Es wird gezeigt, dass die erwarteten Renditen der Mezzanine Instrumente über der Verzinsung reinen Fremdkapitals liegen. Der Grund liegt im höheren Ausfallrisiko durch die Nachrangigkeit gegenüber Fremdkapital, in fehlenden Sicherheiten und in der Vergütungsstruktur. Dieses höhere Risiko wird entsprechend höher verzinst. Im Vergleich zu Eigenkapital ist das Ausfallrisiko und somit die Rendite niedriger, da Mezzanine Capital meist eine vertraglich vereinbarte Verzinsung aufweist und durch die Vorrangigkeit gegenüber Eigenkapital zusätzliche Pufferwirkung erfährt.121

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Risiko-Rendite-Struktur von Mezzanine Capital

(in Anlehnung an: RUDOLPH, B. (2004), S. 15; GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 2)

- Flexible Ausgestaltungsm ö glichkeit bezüglich Laufzeit, Rückzahlung und Vergütung.122

- Zinsen sind handels- und steuerrechtlich beim Kapitalnehmer als Betriebsausgabe abzugsf ä hig. 123

Entscheidend für die Auswahl des richtigen Instruments ist die bilanzielle Situation des Unternehmens. Bedingt durch eine Vielzahl von flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten, wird je nach Instrument zwischen Debt- (fremdkapitalnah) und Equity Mezzanine (eigenkapitalnah) unterschieden.124 Eine Einordnung der Instrumente in Debt- bzw. Equity Mezzanine sagt aber nichts darüber aus, ob es bilanziell oder wirtschaftlich als Eigen- oder Fremdkapital zu behandeln ist, sondern welche Eigenschaften darin vereint werden.125

Equity Mezzanine ist bei niedriger Eigenkapitalquote anzuraten und wird wegen seiner Eigenkapitalnähe auch als Junior Mezzanine Capital bezeichnet.126 Die Kosten von Equity Mezzanine sind durch seine Nähe zum Eigenkapital größer als von fremdkapitalähnlicherem Mezzanine Capital.127 Rechtlich ist der Mezzanine Kapitalgeber der Stellung eines Gesellschafters angenähert. Beispiele für Equity Mezzanine Capital sind Wandel- und Optionsanleihen, Genussrechte bzw. Genussscheine mit Options- oder Wandlungsrechten und Atypisch Stille Beteiligungen.128 Entscheidend für die Zuordnung zu Equity Mezzanine ist das Vorhandensein eines der folgenden Rechte für den Mezzanine-Kapitalgeber:129

1. Bezug von Eigenkapital über Optionen bzw. Warrants.
2. Barauszahlung des Veräußerungsgewinns von hypothetisch vorhandenen Eigenkapitalanteilen („Shadow Warrants“)
3. Wandlungsrecht von Mezzanine Capital in Eigenkapital (Aktien).
4. Erhalt einer Rendite für das eingesetzte Mezzanine Capital in Abhängigkeit der Steigerung des Unternehmenswertes.

Debt Mezzanine wird wegen der Fremdkapitalnähe auch Senior Mezzanine genannt.130 Unter diese Bezeichnung fallen Nachrangdarlehen, Verkäuferdarlehen, Typisch Stille Beteiligungen, Partiarische Darlehen und Genussrechte (je nach Ausgestaltung). Vor allem die Eigenschaften der Rückzahlungsverpflichtung und der meist vorhandenen erfolgsunabhängigen Basisverzinsung geben dem Debt Mezzanine den Fremdkapitalcharakter. Diese Finanzierungsformen sind bei geringem Verschuldungsgrad anzuraten, um die Eigenkapitalbasis zu schonen.

Mezzanine Capital allgemein zielt auf Cash Flow starke Unternehmen ab, die bereits am Markt etabliert sind und Gewinnstabilität aufweisen, um die vom Mezzanine Capital Geber geforderte Rendite zu realisieren.131 Die Größe von ausgegebenen Mezzanine Capital Tranchen beträgt ca. 5-40 Mio. EUR, wobei die KfW und einige Banken auch Tranchen ab 100.000 EUR anbieten.132 Somit liegt der Fokus von Mezzanine Capital eindeutig auf KMU.

Problematisch ist, dass Mezzanine Capital an Märkten aufgenommen wird, für die kein organisierter Sekundärmarkt existiert. Das führt zu hohen Illiquiditätsprämien der Renditeforderungen.133 KMU fehlt i. d. R. der Kapitalmarktzugang und somit eine Handelbarkeit von Mezzanine Capital. Durch Zusammenfassen von Mitteln kann der mangelnden Handelbarkeit jedoch entgegengewirkt werden und der Kapitalmarkt auch für private Unternehmensfinanzierung genutzt werden. Dies geschieht am besten durch Mezzanine Fonds, die am Kapitalmarkt refinanziert werden. Auch für den Investor ergibt sich durch Diversifizierung innerhalb des Fonds (meist große Zahl an Einzelinvestments) eine größere Risikostreuung als bei einem Einzelinvestment.134 In Deutschland wurde bereits der erste Mezzanine Fonds durch „MCap Finance“ im Frühjahr 2004 aufgelegt.135

4.1.2. Kosten der Mezzanine Finanzierung

Wie bereits in vorigem Abschnitt angesprochen, ist die Vergütung von Mezzanine Capital im Vergleich zu Fremdkapital höher und im Vergleich zu Eigenkapital niedriger. Die Gesamtkosten des Mezzanine Capital sind jedoch von der Bonität des zu finanzierenden Unternehmens abhängig, da die Kapitalgeber teilweise das Eigenkapitalrisiko tragen.136 Die Kosten von Mezzanine Capital können von ca. 7-8% bei stark kreditähnlichen, weniger ausfallgefährdeten Formen, bis hin zu ca. 20-30% bei eigenkapitalnahen Instrumenten reichen.137 Trotz der im Vergleich zu Fremdkapital höheren Zinsbelastung, kann die Pufferwirkung durch die Nachrangigkeit zum Sinken von Fremdkapitalkosten führen.138

[...]


1 Vgl. LÜPKEN, S. (2003), S. 18f.

2 Vgl. im Internet: KFW BANKENGRUPPE (2005a), S. 8. 1

3 Vgl. Empfehlung 2003/361/EG, Anhang Art. 2 Abs. 1; Im Internet: IFM BONN (2006).

4 Vgl. ACHLEITNER, A.-K. u. a. (2004a), S. 7; Im Internet: IFM BONN (2006).

5 Statistiken beziehen sich auf die KMU-Definition des IfM Bonn.

6 Vgl. im Internet: BROST, M. u. a. (2006).

7 Vgl. im Internet: IFM BONN (2006).

8 Im Internet: FOCUS-MONEY (2005).

9 Vgl. WALTER, N. (2005), S. 12.

10 Vgl. WALTER, N. (2005), S. 12.

11 Vgl. GÜNDEL, M. u. a. (2005), S. 205.

12 Vgl. im Internet: BUNDESMINISTERIUM DER FINANZEN (2004), S. 68.

13 Vgl. EMMERICH, N. u. a. (2005), S. 31.

14 Vgl. im Internet: CREDITREFORM (2005), S. 18.

15 Vgl. im Internet: DEUTSCHER SPARKASSEN- UND GIROVERBAND (2005), S. 4.

16 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10; TANSKI, F. (2002), S. 502.

17 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10.

18 Vgl. im Internet: BUCHER, K. u. a. (2004), S. 1.

19 Vgl. im Internet: ALLERKAMP, J. (2005); Im Internet: BUCHER, K. u. a. (2004), S. 1.

20 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 11.

21 Vgl. EMMERICH, N. (2005), S. 31.

22 Vgl. KÜTING, K. u. a. (2005a), S. 1533; PÜTTER, T. U. W. (2005), S. 36. 5

23 Vgl. GERKE, W. u. a. (1999), S. 12.

24 Vgl. UHDE, A. (2004), S. 10.

25 Vgl. im Internet: CREDITREFORM (2004), S. 9f.

26 Vgl. WINKELJOHANN, N. u. a. (2003), S. 91.

27 Vgl. FINSTERER H. u. a. (2001), S. 10; KÜTING, K. u. a. (2005a), S. 1533.

28 Vgl. PERRIDON, L. u. a. (2002), S. 9ff.

29 Vgl. PERRIDON, L. u. a. (2002), S. 15f.

30 Vgl. ROSENBAUER, C. C. (1994), S. 118f.; ZIMMERMANN, G. u. a. (2001), S. 158. 6

31 Vgl. PERRIDON, L. u. a. (2002), S. 10.

32 Vgl. im Internet: MEYER, N. (2002); WINKELJOHANN, N. u. a. (2003), S. 90.

33 Vgl. im Internet: KFW BANKENGRUPPE (2005a), S. 54; LANGER, D. J. u. a. (2005), S. B6. 7

34 Vgl. HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 146.

35 Vgl. HÜCKMANN, C. (2003), S. 10.

36 Vgl. EVERLING, O. (2003), S. 173.

37 Vgl. BERBLINGER, J. (1996), S. 31; DARAZS, G. H. (2001), S. 103; HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 147.

38 Vgl. FÜSER, K. u. a. (2003a), S. 27; Es handelt sich hier um das Rating eines Emittenten. In diesem Zusammenhang ist auch eine Unterscheidung zum Emissionsrating angebracht. Dieses gibt ein Werturteil über die Bonität bestimmter Emissionen bzw. Finanztitel. In vorliegender Arbeit steht aber die Bonitätseinstufung des Emittenten bzw. Unternehmens im Vordergrund. Daher werden Emissionsratings nicht weiter behandelt. Vgl. hierzu HÜCKMANN, C. (2003), S. 2f.

39 Vgl. BERBLINGER, J. (1996), S. 31; HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 147.

40 Vgl. HÜCKMANN, C. (2003), S. 7; NAGEL, K. u. a. (2002), S. 11.

41 Vgl. im Internet: DIHK (2005a); ROHLING, G. (2003), S. 54.

42 Vgl. im Internet: DIHK (2005a).

43 Vgl. DARAZS, G. H. (2001), S. 106; FÜSER, K. u. a. (2003b), S. 11.

44 Vgl. DARAZS, G. H. (2001), S. 106; Im Internet: DIHK (2005a).

45 Vgl. KIRCHMAIR, D. R. (2001), S. 182.

46 Vgl. DARAZS, G. H. (2001), S. 104; HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 147.

47 Vgl. HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 147f.

48 Vgl. im Internet: DEUTSCHE INDUSTRIEBANK (2005), S. 7; SULTZE, H.-G. (2001), S. 35.

49 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 3.

50 Unterscheidung geschieht bei Moody’s und S&P, vgl. FÜSER, K. u. a. (2002), S. 144f.; HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 151.

51 Vgl. HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 151; Im Internet: S&P (2006), S. 27.

52 Vgl. FÜSER, K. u. a. (2002), S. 280.

53 Vgl. HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 146.

54 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 4; PLEISTER, C. (2000), S. 510.

55 Vgl. im Internet: DIHK (2005a), S. 3.

56 Vgl. SULTZE, H.-G. (2001), S. 35.

57 Vgl. im Internet: SH+C GMBH (2005), S. 1.

58 Vgl. im Internet: BASELER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2001), S. 1ff.

59 Vgl. EHLERS, H. (2005), S. 7.

60 Vgl. im Internet: BASELER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (1988), S. 1ff. 11

61 Basel I unterscheidet 4 Risikogewichte für Kreditklassen: vgl. ÜBELHÖR, M. u. a. (2004), S. 18.

62 Vgl. EHLERS, H. (2005), S. 7; ÜBELHÖR, M. u. a. (2004), S. 19.

63 Vgl. im Internet: BASELER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (1999), S. 1ff.

64 Vgl. GROMER, S. u. a. (2001), S. 17; NELLES, M. u. a. (2003), S. 2.

65 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 2.

66 Vgl. im Internet: DEUTSCHE BUNDESBANK (o. J.).

67 Vgl. WINKELJOHANN, N. u. a. (2003), S. 88.

68 Vgl. im Internet: DEUTSCHE INDUSTRIEBANK (2005), S. 5.

69 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 3; SCHULTE-MATTLER, H. (2003), S. 387f. 12

70 Vgl. im Internet: BRANDT, D. (2004), S. 2; NELLES, M. u. a. (2003), S. 3.

71 Vgl. im Internet: BRANDT, D. (2004), S. 2.

72 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 3.

73 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 3.

74 Vgl. PAETZMANN, K. (2001), S. 493; WINKELJOHANN, N. u. a. (2003), S. 90.

75 Vgl. FÜSER, K. u. a. (2002), S. 280.

76 Validierung des internen Ratingansatzes anhand von historischen Daten.

77 Vgl. PRESBER, R. u. a. (2002), S. 45.

78 Vgl. NELLES, M. u. a. (2003), S. 3.

79 Vgl. UHDE, A. (2005), S. 10; WINKELJOHANN, N. u. a. (2003), S. 89. 13

80 Vgl. im Internet: BASELER AUSSCHUSS FÜR BANKENAUFSICHT (2005), S. 1; LOCH, F. u. a. (2004), S. 732; UHDE, A. (2005), S. 10.

81 Vgl. im Internet: DEUTSCHE BUNDESBANK (2002), S. 42; DÖRSCHER, M. (2004), S. 161; REICH, H. W. (2004), S. 22.

82 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10; NELLES, M. u. a. (2003), S. 5.

83 Vgl. LEOPOLD, K. u. a. (2004), S. 1360.

84 Vgl. im Internet: KFW BANKENGRUPPE (2005a), S. 9.

85 Vgl. im Internet: KFW BANKENGRUPPE (2005a), S. 9; Im Internet: KÖHLER, P. (2005a).

86 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10; Im Internet: GRUNERT, J. u. a. (2001), S. 1; KÜTING, K. u. a. (2005a), S. 1533.

87 Vgl. HOFELICH, M. (2005), S. 6.

88 Vgl. LANGER, D. J. u. a. (2005), S. B6; NEURATH, C. (2004), S. 360; TANSKI, F. (2002), S. 502.

89 Vgl. FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10.

90 Vgl. HOLZKÄMPER, H. u. a. (2003), S. 151; NEURATH, C. (2004), S. 360; Im Internet: S&P (2006), S. 27; WERNER, H. S. (2004a), S. 20.

91 Vgl. im Internet: DIHK (2005b), S. 4; FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 10; WEISE, S. (2003), S. 363.

92 Vgl. EMMERICH, N. u. a. (2005), S. 32.

93 Vgl. HOFFELNER, M. u. a. (2002), S. 19.

94 Vgl. DÖRSCHER, M. u. a. (2003), S. 608.

95 Vgl. GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 14; TANSKI, F. (2002), S. 502.

96 Vgl. MÜLLER-KÄNEL, O. (2004a), S. 21.

97 LBO stellt eine Übernahme mit sehr hohem Fremdkapitalanteil dar, vgl. WAHL, S. J. (2004), S. 117.

98 Vgl. LAUDENKLOS, F. u. a. (2004), S. 2418.

99 Vgl. im Internet: KFW BANKENGRUPPE (2005b), S. 4.

100 Vgl. BROKAMP, J. u. a. (2004), S. 10; SCHRELL, T. K. u. a. (2003), S. 14.

101 Vgl. LAUDENKLOS, F. u. a. (2004), S. 2418; MÜLLER, O. (2003), S. 298; MÜLLER-KÄNEL, O. u. a. (2005), S. 41.

102 Vgl. O. V. (2005b), S. 50.

103 Vgl. ARNSFELD, T. u. a. (2004), S. 665.

104 Vgl. ARNSFELD, T. u. a. (2004), S. 667.

105 Vgl. WIEHE, H. (2003), S. 94.

106 Vgl. O. V. (2004), S. 18.

107 Vgl. BAER, D. u. a. (2000), S. 869; GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 6; VOLK, G. (2003), S. 1224.

108 Vgl. MÜLLER, O. (2003), S. 15.

109 Vgl. GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 2; NEURATH, C. (2004), S. 1; EINEM, C. v. u. a. (2005), S. 9.

110 Vgl. BOCK, V. (2005), S. 1067.

111 Vgl. ELKEMANN-REUSCH, M. u. a. (2001), S. 113; GOLLAND, F. (2000), S. 35; GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 14; SPRINK, T. H. (2003), S. 1.

112 Vgl. BOCK, V. (2005), S. 1067; DÖRSCHER, M. u. a. (2003), S. 606.

113 Vgl. LINK, G. u. a. (2000), S. 267.

114 Vgl. ACHLEITNER, A.-K. u. a. (2004b), S. 1324; FINSTERER, H. u. a. (2001), S. 11; NEURATH, C. (2004), S. 360; TANSKI, F. (2002), S. 503; VOLK, G. (2003), S. 1225.

115 Vgl. EINEM, C. v. u. a. (2004), S. 163f.; SCHRELL, T. K. u. a. (2003), S. 14; WIEHE, H. (2003), S. 95.

116 Vgl. GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 2; SCHRELL, T. K. u. a. (2003), S. 16.

117 Vgl. ACHLEITNER, A.-K. u. a. (2004b), S. 1324; TANSKI, F. (2002), S. 503.

118 Vgl. BETSCH, O. u. a. (2000), S. 302; SCHRELL, T. K. u. a. (2003), S. 16.

119 Vgl. LINK, G. (2002), S. 8; NEURATH, C. (2004), S. 360; PLANKENSTEINER, D. u. a. (2005), S. 792; TANSKI, F. (2002), S. 503; VOLK, G. (2003), S. 1225.

120 Vgl. ACHLEITNER, A.-K. u. a. (2004b), S. 1324. 19

121 Vgl. GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 2.

122 Vgl. NEURATH, C. (2004), S. 360; TANSKI, F. (2002), S. 503.

123 Mit Ausnahme der Atypisch stillen Beteiligung; vgl. GOLLAND, F. u. a. (2005), S. 2; NELLES, M. u. a. (2003), S. 7.

124 Vgl. GÜNDEL, M. u. a. (2005), S. 206; NEURATH, C. (2004), S. 361. 20

125 Vgl. PLANKENSTEINER, D. u. a. (2005), S. 790.

126 Vgl. im Internet: BGA (2005), S. 2; GOLLAND, F. (2000), S. 35.

127 Vgl. im Internet: BGA (2005), S. 2.

128 Vgl. NEURATH, C. (2004), S. 361; RUDOLPH, B (2004), S. 15.

129 Für detaillierte Erläuterung der vier Rechte, vgl. GOLLAND, F. (2000), S. 36ff.

130 Vgl. GOLLAND, S. 35; NEURATH, C. (2004), S. 361; RUDOLPH, B. (2004), S. 15.

131 Vgl. DÖRSCHER, M. (2004), S. 161; FÖCKING, M. u. a. (2002), S. 44; LAUDENKLOS, F. u. a. (2004), S. 2417; O. V. (2005b), S. 50; PÜTTER, T. U. W. (2005), S. 37.

132 Vgl. im Internet: BGA (2005), S. 1; NAUMANN, M. u. a. (2004), S. 8; REICH, H. W. (2004), S. 23.

133 Vgl. RUDOLPH, B. (2005), S. 16.

134 Vgl. GELHAAR, L. u. a. (2004), S. 366.

135 Vgl. GELHAAR, L. u. a. (2004), S. 366; MÜLLER-KÄNEL, O. (2004b), S. 25; O. V. (2004), S. 18; WESTERMANN, D. (2004), S. 806.

136 Vgl. PLANKENSTEINER, D. u. a. (2005), S. 792.

137 Vgl. im Internet: BGA (2005), S. 2; DEIBERT, V. (2005a), S. 40.

138 Vgl. im Internet: BGA (2005), S. 2.

Details

Seiten
102
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638534215
ISBN (Buch)
9783656834489
Dateigröße
716 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v59505
Institution / Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,7
Schlagworte
Bilanzierung Mezzanine Capital Herausforderung Bonitätsrating

Autor

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Titel: Bilanzierung von Mezzanine Capital als Herausforderung für das Bonitätsrating