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Der Kindergarten in der ehemaligen DDR

Hausarbeit 2006 32 Seiten

Pädagogik - Geschichte der Päd.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindergarten in der DDR
2.1 Überblick über die geschichtliche Entwicklung
2.2 Die Institution Kindergarten in der DDR
2.2.1 Konzept
2.2.2 Aufgaben
2.2.3 Ziele und Inhalte
2.2.4 Zentrale Leitung
2.2.5 Personelle Rahmenbedingungen
2.2.6 Materielle Rahmenbedingungen
2.2.7 Struktur und Aufbau
2.3 Rolle der Erzieherin
2.4 Pädagogische Arbeit im Kindergarten
2.4.1 Bildungs- und Erziehungsprogramme
2.4.2 Grundanforderungen an die pädagogische Arbeit
2.4.3 Planung der pädagogischen Arbeit
2.5 Zusammenarbeit mit den Eltern
2.6 Tagesablauf im Kindergarten
2.7 Bild vom Kind
2.8 Exkurs: Krippenerziehung in der DDR
2.9 Kritik am Konzept der DDR-Kindergärten

3. Abschließende Bemerkungen

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Versicherung

Anmerkung

1. Einleitung

Im Rahmen der Vorschulerziehung in Deutschland ist vor allen Dingen der Kindergarten zu betrachten. Interessant ist hier die Entwicklung des Kindergartens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei interessiert nicht nur ein Überblick über den Kindergarten in der Bundesrepublik Deutschland. Da bis Ende der 80-er Jahre Deutschland zweigeteilt war, muss man auch den Kindergarten in der Deutschen Demokratischen Republik betrachten, dessen System doch anders war als das der BRD. Wie stellt sich die geschichtliche Entwicklung dar? Wie gestaltete sich die Institution Kindergarten? Welche Rolle besitzt die Erzieherin? Wie sah die pädagogische Arbeit im Kindergarten aus? Inwiefern arbeitete der Kindergarten mit den Eltern zusammen? Wie war der Tagesablauf im Kindergarten? Welches Bild hatte die DDR vom Kind? War die Krippenerziehung ähnlich aufgebaut wie die Erziehung im Kindergarten? – All diese interessanten Fragen sind Gegenstand dieser Hausarbeit. Einbezogen werden auch die Vorteile sowie die Kritik am Konzept der DDR-Kindergärten.

2. Kindergarten in der DDR

2.1 Überblick über die geschichtliche Entwicklung

Die geschichtliche Entwicklung des Kindergartens in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands und in der DDR im Zeitraum von 1945 bis 1990 lässt sich in vier Zeitabschnitte aufteilen (Berger, S. 2 ff):

Beginn ist die Etappe der antifaschistisch-demokratischen Umgestaltung, die vom Ende des 2. Weltkrieges 1945 bis zur Gründung der DDR 1949 dauerte (Berger, S. 2). In der sowjetisch besetzten Zone (SBZ) wurde gleich nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau des zerstörten Kindergarten-Wesens begonnen. Bereits drei Wochen nach Kriegsende eröffnete in Berlin der erste Kindergarten der SBZ. 1946 folgten Richtlinien für den Kindergarten der SBZ, die die Abkehr vom Nationalsozialismus und die Umerziehung der Deutschen beinhalteten (a. a. O., S. 3). Kurze Zeit später wurde das „Gesetz zur Demokratisierung der Dt. Schulen“ erlassen. Dies beinhaltete zum einen eine Erziehung nach demokratischen Prinzipien und zum anderen den Kindergarten als vorschulische Erziehungseinrichtung und erste Stufe des sowjetischen Bildungswesens. Erziehung wurde zur politischen Aufgabe, da die Menschen für das neue sozialistische Denken vom Kindergarten an vorbereitet werden sollten. Die Erziehung der Kleinkinder richtete sich auf selbständig denkende und verantwortungsbewusst handelnde Menschen (a. a. O., S. 4).

Als nächstes schloss sich die Periode der sozialistischen Umgestaltung bzw. der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus (1949 – 1961) an (Berger, S. 5 ff). Seit Gründung der DDR am 07.10.1949 erfolgte eine rapide (quantitative) Zunahme der Kindergärten. Der Staat bekam die Aufgabe der Erziehung in kommunalen Kindergärten zugesprochen: die bewusste Erziehung einer „sozialistischen Persönlichkeit“. Dazu sollte die Kindergärtnerin die Selbsttätigkeit des Kindes in einer gesellschaftlich und politisch erwünschten Form entfalten (a. a. O., S. 6 f). 1952 wurde der planmäßige Aufbau des Sozialismus beschlossen. Die frühkindliche Erziehung richtete sich so auf sozialistische Normen und die sozialistische Moral. Im selben Jahr erfolgte auch die Verlegung der Betreuung der Schulkinder in den Hort, die vorher im Kindergarten mitbetreut wurden (a. a. O., S. 7). 1959 stellte das „Gesetz über die sozialistische Entwicklung des Schulwesens in der DDR“ die Kindergärten der Schule voran, die alle 3- bis 6-jährigen Kinder an das sozialistische Leben heranführen und für die sozialistische Schule vorbereiten sollte (a. a. O., S. 8).

Die dritte Stufe ist der Übergang zur Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft bzw. ein umfassender Aufbau des Sozialismus von 1962 bis 1972 (Berger, S. 10). 1963 beschloss der Parteitag der SED das Programm des Sozialismus. Die Kindergärten sollten die Kinder zielstrebiger auf die Schule vorbereiten. 1965 folgte das „Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem“, dass in § 11 festschreibt, dass die Kindergärten die Kinder angemessen auf das schul. Lernen vorbereiten und mit sozialistische Leben vertraut machen sollten. Dazu erfolgte ein Bildungs- und Erziehungsplan für Kindergärten, der ab September 1968 verpflichtende Arbeitsgrundlage darstellte (a. a. O., S. 11). Die hinter ihm stehende sozialistische Pädagogik im Kindergarten kann so formuliert werden: „Das Leben im Kollektiv der Kindergruppe selbst, das Leben im Kindergarten ist ein Teil des sozialistischen Lebens, mit dem das Kind unmittelbar verbunden ist, an dem es direkt teilnimmt“ (Berger, S. 11). 1970 betonte Margot Honecker (die Frau des späteren Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker) auf dem pädagogischen Kongress, dass die Aufgabe der Vorschulerziehung darin liegt, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder auszubilden sowie ihre Sprache und ihr Denken zu entwickeln sowie sie mit dem gesellschaftlichen Leben und der Natur bekannt machen (a. a. O., S. 12). Auf dem Parteitag der SED wurde ein Jahr später (1971) ein weiteres Erziehungsziel angestrebt: die sozialistische Erziehung der Jugend und die Formung des sozialistischen Bewusstseins. Es folgten stetige Verbesserungen der sozialistischen Erziehung, der Platzanzahl sowie der personalen und materiellen Bedingungen bezüglich der Kindergärten (a. a. O., S. 13).

Der letzte Abschnitt ist die Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft in der Zeit von 1972 bis 1989 (a. a. O., S. 13). Ergebnisse des Parteitages der SED von 1976 waren zum einen die Erhöhung der Kindergarten-Plätze, um die Nachfrage zu befriedigen und zum anderen in DDR weiterhin eine entwickelte sozialistische Gesellschaft zu gestalten und so die Grundlagen für den Kommunismus zu schaffen. Es folgte im gleichen Jahr die „Verordnung über Kindereinrichtungen der Vorschulerziehung“, die den organisatorischen Rahmen vorgab, die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Eltern und Öffentlichkeit forderte und gesellschaftliche Verantwortung für eine sozialistische Entwicklung der Kinder betonte. 1985 gab Margot Honecker (Ministerin für Volksbildung) das „Programm für die Bildungs- und Erziehungsarbeit im Kindergarten“ heraus (a. a. O., S. 14). Hiernach sollten Kinder von klein auf zu sozialistische Staatsbürgern erzogen werden: „Die Erziehung zur sozialistischen Moral ist darauf zu richten, die Kinder zur Liebe zu ihrem sozialistischem Vaterland, der DDR, zur Liebe zum Frieden, zur Freundschaft mit der Sowjetunion und allen anderen sozialistischen Ländern, im Geiste des Internationalismus und der Solidarität mit den unterdrückten, für Freiheit und Unabhängigkeit kämpfenden Völkern zu erziehen" (Berger, S. 15). Es folgte ein umfangreiches, ausdifferenziertes Curriculum mir genauen Anweisungen für Erzieherinnen und detailliert festgelegten Lernzielen und Lerninhalten zur Förderung und Entwicklung der Kinder. Kurz vor der Wende im Sommer 1989 wurde das sozialistische Bildungs- und Erziehungssystem für weitere 10 Jahre festgesetzt – mit einer noch effektiveren, wirksameren und konkreteren Heranführung an das sozialistische Leben (a. a. O., S. 17). Doch die friedliche Revolution im Herbst 1989 verhinderte dies.

2.2 Die Institution Kindergarten in der DDR

2.2.1 Konzept

Das Konzept der Kindergärten der DDR beruht auf dem pädagogischen und psychologischen Tätigkeitskonzept der Sowjetunion (Höltershinken / Hoffmann / Prüfer, S. 89; Kita-Museum c, S. 2). Menschliche Entwicklung geschieht durch Tätigkeit, d. h. der Mensch muss sich von klein auf mit den gesellschaftlichen, sozialen, natürlichen, materiellen, gegenständlichen, kulturellen und geistigen Bedingungen der Umwelt aktiv auseinander setzen (Kita-Museum c, S. 2). Das Vorschulkind setzt sich mittels dem Spielen, dem Lernen und dem Arbeiten gemäß seinem Alter mit der Welt auseinander.

2.2.2 Aufgaben

Zu den Aufgaben des Kindergartens gehörte es, die Kinder fürsorglich zu betreuen, sie allseitig zu bilden und sie gut auf das schulische Lernen vorzubereiten sowie sie sozialistisch zu erziehen, um sie in die sozialistische Gesellschaft einzuführen (Kita-Museum c, S. 1). Das einzelne Kind sollte ein inhaltsreiches Leben in einer Gemeinschaft voller glücklicher Kinder haben. Gleichzeitig ermöglichte die kostenlose ganztägige Kinderbetreuung die volle Berufstätigkeit für Frauen mit Kindern (Aden-Grossmann, S. 252; Berger, S. 18).

2.2.3 Ziele und Inhalte

Die sozialistische Vorschulpädagogik befasste sich besonders mit den Fragen: an welche Inhalte sind die Tätigkeiten der Kinder (Spielen, Lernen, Arbeiten) auszurichten und wie müssen diese Tätigkeiten geplant und ausgeführt werden, damit die Kinder auch die gesellschaftlich vorgegebenen Ziele erreichen (Kita-Museum c, S. 1). Ziel der Erziehung war, den Prozess der Auseinandersetzung mit der Welt durch Tätigkeiten optimal und effektiv zu fördern, zu gestalten und zu unterstützen. Dabei sollte die körperliche, die hygienische, die geistige, die sittliche, die ästhetische und die künstlerische Entwicklung sichergestellt und gelenkt werden (Berger, S. 4, 15; Anweiler, S. 245 ff).

Das Bekannt machen mit dem sozialistischen Gesellschaftsleben war ein pädagogisches Ziel (Berger, S. 15). Die inhaltliche Gestaltung sah beispielsweise folgendermaßen aus: die Kinder sollten „... wissen, dass die NVA und die Armeen der Sowjetunion und der befreundeten sozialistischen Länder verbündet sind und gemeinsam ihre Länder und den Frieden zuverlässig schützen. Sie erfahren von den Manövern der verbündeten Armeen und von Begegnungen Angehöriger der NVA mit Angehörigen der Sowjetarmee" (Berger, S. 16).

2.2.4 Zentrale Leitung

Wie bereits erwähnt bildete der Kindergarten eine vorschulische Erziehungseinrichtung und die erste Stufe des zentralistisch organisierten Volksbildungssystems der DDR (Berger, S. 7 f; Kita-Museum c, S. 2). So gab es eine zentrale Leitung aller Kindergärten, die dem Ministerium für Volksbildung mit der dazugehörigen Ministerin Margot Honecker (ab 1963) zustand. Hier wurden Entscheidungen über alle Bereiche der Kindergarten-Arbeit getroffen. Dazu zählten als zentrale Bestimmungen:

(1) die Ziele und Inhalte von Bildung und Erziehung,
(2) die materiellen Bedingungen (Gestaltung des Kindergartens sowie Ausstattung bezüglich Mobiliar, Spielzeug und Beschäftigungsmaterial),
(3) die personellen Bedingungen (Aus- und Weiterbildung der Erzieherinnen, Betreuungsschlüssel, …),
(4) die Festsetzung eines Tagesablaufes,
(5) hygienische Vorschriften (z.B. das die Körperpflege neben Waschen, sauberer Kleidung und Zähneputzen auch Haare kämmen und die Nagelpflege umfasst) sowie
(6) vorbeugende Untersuchungen durch Zahnärzte, Ärzte, Psychologen und Logopäden, deren Ziel es war, eine gute Schulvorbereitung für alle Kinder gleichermaßen zu schaffen.

Ein hierarchisches Leitungssystems, das aus den verschiedenen Fachabteilungen des Ministeriums, der Bezirksräte und der Kreisräte bestand, kontrollierte die Ausführung der vorgegebenen Bestimmungen (a. a. O., S. 2).

2.2.5 Personelle Rahmenbedingungen

Da es seit dem Ende des 2. Weltkrieges 1945 zahlreiche Verordnungen gab, wurde eine verbesserte Ausbildung der Kindergärtnerinnen gefordert (Berger, S. 4 f). So wurden bereits 1946 erste Kurzlehrgänge für Erziehungshelferinnen durchgeführt, da viele der im Kindergarten-Bereich arbeitenden Frauen keine Qualifikation dafür besaßen. Es folgte die Einführung einer dreijährigen Ausbildung für Kindergärtnerinnen in pädagogischen Schulen, die sich an den Abschluss der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (POS) anschloss (Aden-Grossmann, S. 306; Fuchs, S. 89 f; Blank-Mathieu, S. 4 f). In der Ausbildung wechselten sich theoretische Schulung (bspw. in Deutsch, Politik, Gesundheitserziehung und Psychologie) sowie praktische Arbeit (bspw. Hospitation in Kindergärten o. Vorbereitung einer Ferienfreizeit) ab. Für im Berufsleben stehende Kindergärtnerinnen wurden zahlreiche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten, deren Teilnahme verpflichtend war (u. a. Höltershinken / Hoffmann / Prüfer, S. 122 f)

Auch wird der staatl. Einfluss auf der Kindergarten-Ebene durch die Personalpolitik deutlich (Höltershinken / Hoffmann / Prüfer, S. 24). Schon 1948 war ersichtlich, dass der Anteil an Leiterinnen, die SED-Mitglied waren, prozentual höher lag als der Anteil an Erzieherinnen. Ab 1948 wurden dann bewusst offene Stellen im Kindergarten-Bereich mit Mitgliedern der SED besetzt. Interessant ist auch, dass im Kindergarten-Wesen ein großer Feminisierungsgrad zu verzeichnen war (daher wird auch in der gesamten Literatur und in den Originalquellen aus der damaligen Zeit immer nur von einer „Kindergärtnerin“ gesprochen). D. h., dass das Personal der Kindergärten fast 100%-ig aus Frauen bestand.

Da die Qualität der Arbeit in den Einrichtungen stark verbessert wurde (Höltershinken / Hoffmann / Prüfer, S. 24),

stieg die Versorgung mit Kindergarten-Plätzen von ca. 30 % (1955) auf über 100 % (1989),

sank der Betreuungsschlüssel (wie viel Kinder eine pädagogische Kraft betreut) von 16 Kinder (1955) auf 10,5 Kinder (1988) und

sank die Gruppengröße, so dass statistisch im Jahr 1988 knapp ⅔ aller Gruppen aus 18 oder weniger Kindern bestand.

2.2.6 Materielle Rahmenbedingungen

In der DDR wurden viele Kindergärten als Zweckbauten neu errichtet, so dass die Frage ihrer Ausgestaltung aufkam (Berger, S. 13). Dazu gab Oberstudienrätin Marga Arndt 1978 ein Buch heraus mit dem Titel: „Kindergarten zweckmäßig und schön. Anregungen zur Ausgestaltung des Kindergartens und seiner Freiflächen“. Darin behandelte sie neben der Anlage und Gestaltung des Kindergartens seiner Freiflächen bezüglich Standort, Größe, Raumaufteilung, etc. auch die Ausstattung und Gestaltung der Räume im Kindergarten bezüglich Mobiliar, Spielzeug, Beschäftigungsmaterialien, farblicher Gestaltung, Isolierzimmer, … (Berger, S. 14). Marga Arndt schreibt dazu: „Unsere Vorschulkinder sollen in schönen und zweckmäßig gestalteten Kindergärten aufwachsen. […] Als zweckmäßig und schön bezeichnen wir den Kindergarten, wenn er den Kindern ein interessantes Leben im Kollektiv ermöglicht, ihre Bedürfnisse nach sinnvoller, schöpferischer und selbständiger Betätigung erfüllt. Zweckmäßig und schön sind die Gegenstände im Kindergarten, die eine Funktion erfüllen, die den Inhalt des Lebens der Kinder, ihr Denken und Handeln positiv bereichern und ästhetische Beziehungen und Emotionen ermöglichen. […] Schön kann ein Kindergarten nur dann sein, wenn in allen Bereichen Sauberkeit und Ordnung herrschen […]“ (Arndt, S. 17; Berger, S. 14). Zu betonen ist, dass die Ausstattung an sich hervorragend war, da sogar Gummistiefel für die Kinder zur Verfügung standen (Blank-Mathieu, S. 5).

2.2.7 Struktur und Aufbau

In einem kommunalen Kindergarten wurden Kinder im Alter ab drei Jahren aufgenommen und blieben bis zum Schuleintritt (Berger, S. 7 f; Müller-Rieger, S. 44). D. h. wer bis Ende Mai Geburtstag hatte, wurde mit sechs Jahren eingeschult und wer von Juni bis Dezember geboren war, kam mit sieben Jahren in die Grundschule. Dazu mussten die Kinder eine gesunde und angemessene körperliche und geistige Entwicklung vorweisen, die ärztlich untersucht wurde.

In allen DDR-Kindergärten gab es – wie bereits 1952 festgelegt wurde – drei Gruppen (Conrad, S. 189; Müller-Rieger, S. 44):

[...]

Details

Seiten
32
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638536639
ISBN (Buch)
9783656646112
Dateigröße
707 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v59830
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Pädagogisches Institut
Note
1,2
Schlagworte
Kindergarten Konzepte Elementarpädagogik

Autor

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Titel: Der Kindergarten in der ehemaligen DDR