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Die Entwicklungen und Grundlagen des chinesischen Nationalismus vor 1945

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 28 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Ferner Osten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ideengeschichtliche Grundlagen des Begriffs Nationalismus
1.1 Allgemeines Verständnis von Nationalismus
1.2 Besonderheiten des chinesischen Nationalismus

2. Die Wurzeln des Nationalismus in China (vor 1911)
2.1 Die „vor-nationalistische“ Ära
2.2 Die Beeinflussung durch externe Mächte

3. Von der nationalen Revolution (1911) bis zum Sieg der Kommunisten
3.1 Sun Yatsen als geistiger Vater des modernen chinesischen Nationalismus
3.2 Die Nationalismus der Kuomintang (KMT)
3.3 Die Entwicklung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)

4. Eine vorläufige Schlussbilanz
4.1 Gründe für die Niederlage der Kuomintang (KMT)
4.2 Gründe für den Sieg der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

„Die Strömungen der Welt sind gewaltig. Wer Ihnen zu folgen versteht, wird prosperieren. Wer sich Ihnen entgegensetzt, wird zu Grunde gehen.“[1] Dieses Zitat von Sun Yatsen benutzte der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einer Rede vor chinesischen Studenten in Peking im Jahr 2001. Vor diesem Zitat bezeichnete er interessanterweise Sun Yatsen als den Gründer der VR China und erwähnte nicht Mao Zedong, der am 1.10.1949 die Volksrepublik China ausrief. Wie man an diesem Beispiel sehen kann, ist die chinesische Geschichte des 20. Jhdts. heute noch im tagespolitischen Geschehen präsent. Die Bedeutung Sun Yatsens, als dem Gründer der ersten chinesischen Republik kann dabei gar nicht unterschätzt werden. Sein politisches Handeln ist mit der Entstehung und der Entwicklung des chinesischen Nationalismus aufs engste verknüpft. Mit dem Fall des Kaiserreiches nahmen nationalistische Konzepte einen immer wichtigeren Teil in der Politik ein. Chinas Beispiel unterscheidet sich aber in diesem Punkt von den typischen Kolonialstaaten Südostasiens oder gar Afrikas, da aufgrund der hochentwickelten chinesischen Kultur keine Notwendigkeit, bestand ein Nationalbewusstsein definieren zu müssen. Es stellte sich vielmehr die Frage, wer denn der „wahre“ Repräsentant dieses neuen Nationalbewusstseins war. Schon kurz nach dem Fall der Qing-Dynastie bildeten sich im wesentlichen zwei Parteien, die in den Folgejahren beide um die ideologische Vorherrschaft kämpften. Gemeint sind die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und die Kuomintang (KMT). Für beide Parteien war Sun Yatsen eine entscheidende Persönlichkeit. Deshalb soll hinterfragt werden, wie der chinesische Nationalismus sich im Spannungsfeld dieser beiden nach Macht strebenden Parteien in der Zeit von 1911 bis 1949 entwickelt hat. Waren die Positionen der KPCh und der KMT schon zu ihrer Entstehung ideologisch unvereinbar oder gab es vielleicht doch sogar mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede? Wie aber wären dann die heftigen und erbitterten Auseinandersetzungen zwischen beiden zu erklären? Als im Jahr 1949 die KMT nach Taiwan fliehen musste, war der Kampf um das chinesische Festland entschieden. Die KMT entfaltete nun ihre politischen Ideen auf der Insel Taiwan, während die KPCh ihre Vorstellungen auf dem Festland verwirklichte. Aufgrund dessen soll versucht werden für das Jahr 1949 eine ideologische Bilanz zu ziehen, welche die beachtlich große ideologische Schnittmenge beider Lager verdeutlichen soll.

Die Grundlage dieser Arbeit sind die für den Nationalismus prägenden politischen Ereignisse der Zeit zwischen 1911 und 1949. Die historische Betrachtungsweise soll dabei aber nicht allzu sehr im Vordergrund stehen, da sich die Entwicklung des Nationalismus

und der chinesische Geschichtsprozess gegenseitig bedingen und sich wechselseitig beeinflussen. Deshalb soll der Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen der impulsgebenden chinesischen Geschichte von 1911 - 1949 und ihren Auswirkungen auf die Entwicklungen des Nationalismus liegen.

Nach einer kurzen Einführung in den ideengeschichtlichen Hintergrund des Begriffs Nationalismus, werden in Kapitel 2 zunächst die Grundlagen für den chinesischen Nationalismus in der Zeit vor 1911 skizziert. Danach wird in Kapitel 3 die Lehre des Revolutionärs Sun Yatsen als Bezugspunkt für die Entwicklung der KMT und der KPCh gesetzt. In Kapitel 4 soll schließlich der Versuch einer ideologischen Schlussbilanz gemacht werden.

1. Ideengeschichtliche Grundlagen des Begriffs Nationalismus

1.1 Allgemeines Verständnis von Nationalismus

Um die Entwicklung des chinesischen Nationalismus und seine Eigenarten zu verstehen, muss erst geklärt werden, was mit dem Begriff des Nationalismus genau gemeint ist. Ein klares Bild von dem was man unter Nationalismus versteht, ergibt sich, wenn man als erstes zwischen den Begriffen Nation und Nationalismus unterscheidet.

Bei der Auffassung des Begriffs Nation ist die Meinung weit verbreitet, es handele sich um ein seit Urzeiten bestehendes Prinzip. Wehler bezeichnet die Nation in diesem Sinne als ein „ahistorisches sozialontologisches Kollektiv“[2]. In der modernen Nationalismusforschung hat sich dieses Verständnis allerdings grundlegend gewandelt. So definiert Wehler den Begriff der Nation mit deutlichem Bezug zu Max Weber:

„Nation soll heißen: jene zuerst ‚gedachte Ordnung’, die unter Rückgriff auf die Traditionen eines ethnischen Herrschaftsverbandes entwickelt und allmählich durch den Nationalismus und seine Anhänger als souveräne Handlungseinheit geschaffen wird.“[3]

Die Nation als gedachter Sozialverband sieht sich selbst also immer im Bezug auf ethnisch-kulturelle Gemeinsamkeiten, wie z.B. Sprache, Abstammung, Geschichte oder Wohngebiet.[4] Gellner fügt dem noch hinzu, dass die Zugehörigkeit zu einer Nation entsteht, wenn ihre Mitglieder sich gegenseitig als solche anerkennen.[5] Gegenseitige Anerkennung sollte hier aber nicht im Sinne von Gellner als Voraussetzung zur Entstehung einer Nation verstanden werden, sondern als Solidarität unter den Mitgliedern einer Nation. Die von Wehler gebrauchte Definition impliziert aber noch einen anderen Aspekt, der sich fundamental gegen die eingangs erwähnte Auffassung von Nation richtet. Sie benutzt den von Max Weber geprägten Begriff der „gedachten Ordnung“, welcher den konstruierten Charakter der Nation verdeutlichen soll. Gellner als Vertreter einer konstruktivistischen Nationalismustheorie formuliert daher:

„Der Mensch macht die Nation; Nationen sind die Artefakte menschlicher Überzeugungen, Loyalitäten und Solidaritätsbeziehungen.“[6]

Die Nation ist also der elementare Bestandteil des Nationalismus, aber sie geht diesem nicht a priori voraus, sondern wird erst durch den Nationalismus geschaffen:

„Es ist der Nationalismus, der die Nationen schafft und nicht umgekehrt.“[7]

Gellners Theorie findet aber ihre Grenzen, wenn man bedenkt, dass nicht das gesamte Konzept der Nation konstruiert ist, sondern immer auch auf tatsächlichen historischen Elementen beruht.[8] Der Nationalismus wird auf dieser Grundlage zum politischen Prinzip, welches der Nation vorausgeht und die entstandene Nation zu verteidigen ersucht.[9]

Entstanden ist der Nationalismus im Europa der frühen Neuzeit, wo er als „Antwort auf strukturelle Krisen der frühmodernen westlichen Gesellschaften und ihrer ehemals verbindlichen Weltbilder“[10] auftritt. Das Aufkommen des Nationalismus kennzeichnet die Verschiebung der Loyalitätsbeziehungen bei der Ablösung der absoluten Monarchie durch eine neu-gegründete Republik. Die neuen Loyalitätsbeziehungen beruhen nun auf dem Prinzip der Egalität ihrer Nationsmitglieder, die zusammen den Willen der souveränen Nation bilden. Dieses Prinzip ist die grundlegende Legitimationsbasis für den neu entstandenen Nationalstaat.[11] Mit der Propagierung des Nationalismus eng verbunden ist der Freiheitsgedanke im Sinne einer nationalen Befreiung, denn eine Nation kann nur frei sein, wenn sie auf ihrem Gebiet vollkommen souverän ist.[12] Eine Bedrohung von außen ist also immer ein kennzeichnender Faktor bei der Entstehung von Nationalismus.

Zusammenfassend wird der Nationalismus nach Smith durch vier Elemente charakterisiert: einer Vision, einer Kultur, Solidarität und einer darauf ausgerichteten Politik.[13] Betrachtet man diese Charakteristika im Sinne eines holistischen Konzepts und setzt Vision mit Utopie gleich, dann wird klar, dass Nationalismus eine Ideologie ist. Anhand der Definition der Nation lassen sich ferner klare Abgrenzungen zwischen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern treffen, weshalb der Nationalismus oft auch das Ziel einer möglichst homogenen Nation propagiert.

Obwohl der Nationalismus in Europa entstanden ist und sich von dort seine Ideen in der Welt verbreiteten, ist er doch kein Patent des okzidentalen Kulturkreises. Wenn man postuliert, dass sich die Staaten in ihrer Geschichte in einem natürlichen System von Herausforderungen und Antworten („challenges and responses) befinden, dann sieht man, dass im 16./17. Jhdt. die äußere Bedrohung und der damit verbundene Reformdruck auf die europäischen Staaten enorm hoch waren, was schließlich entscheidend für die Entstehung des Nationalismus war[14]. Andere Staaten gerieten erst Jahrhunderte später in diese Stresssituation und griffen dann in Ermangelung einer Alternative auf das nationalistische Konzept zurück.

1.2 Besonderheiten des chinesischen Nationalismus

Folgt man der Typologisierung der Nationalismen von Wehler, dann zählt Chinas Nationalismus zu dem sogenannten Transfernationalismus.[15] Transfernationalismus meint, dass der Nationalismus kein genuines Produkt des jeweiligen Staates ist, sondern importiert wurde. Diese Typologisierung kann für China im allgemeinen aufrecht erhalten werden, allerdings lassen sich Ansätze zur Entwicklung eines (durchaus im modernen Sinne zu verstehenden) Nationalbewusstseins in China schon seit der Zhou-Zeit, der Vor-Kaiserzeit“ (im 1. Jahrtausend v. Chr.), beobachten.[16] Auf der anderen Seite war der „Vater der chinesischen Nation“ Sun Yatsen in hohem Maße von westlichen Ideen beeinflusst, die er in die von ihm entwickelte Nationalismustheorie integrierte. Aus diesem Grund muss für China ein dynamisches Verständnis von Transfernationalismus zugrunde gelegt werden. Das bedeutet, dass es in der chinesischen Geschichte kein initiales Moment gab, welches zu einer nationalen Bewusstseinsbildung geführt hätte, sondern sich dieses Bewusstsein ganz im Sinne des angenommenen Systems von „challenges and responses“ entwickelte. Die politische Instrumentalisierung der Nation (der Nationalismus) setzte mit dem Untergang des Kaiserreiches ein.[17]

Chinas Besonderheit bestand darin, dass zur Entstehung des eigentlichen Nationalismus im ausgehenden 19. Jhd. man nicht mehr wie in den klassischen Kolonialstaaten die Nation konstruieren musste, sondern auf eine „vor-nationalistische“ Tradition zurückgreifen konnte.[18] Die drei wichtigsten Elemente einer Nation waren in China bereits gegeben: Sprache, Kultur und Geschichte.[19] Die Han-Chinesen bildeten stets die große und eindeutig dominierende Mehrheit in China, wodurch eine sprachliche und kulturelle Identität entstanden war. Zwar gibt es innerhalb der Han-Bevölkerung viele teils sehr eigenständige Dialekte, weshalb man schon in der Frühphase der VR China den Pekinger Dialekt als die offizielle Landessprache ernannte, doch darf dies keinesfalls mit dem sprachlichen Dilemma anderer Länder wie beispielsweise Indien oder Indonesien verglichen werden.[20] Was die Geschichte anbetrifft so kann China auf eine fast 5000 Jahre währende Tradition zurückblicken, die den heutigen Großflächenstaat in seinem Kern umreißt. Hierbei muss erwähnt werden, dass eine Bedrohung von außen in der Geschichte Chinas keineswegs ein Problem der Neuzeit war, sondern in der 2000jährigen Kaiserdynastie immer wieder aufkam, worauf sich die von Grimm erwähnten Ansätze eines nationalen Bewusstseins zurückführen lassen.[21] Die Tatsache, dass diese enorm weit zurückreichende Geschichte und die damit verbundene Kultur, einen großen Einfluss auf den chinesischen Nationalismus hat, wird beispielsweise deutlich, wenn man sich die Verfassung der VR China von 1982 betrachtet. Dort steht als erster Satz in der Präambel:

„China is one of the countries with the longest histories in the world.”[22]

Das religiöse Element, welches für den Nationalismus in Europa eine entscheidende Bedeutung hatte, erlangte in der säkularen Tradition Chinas nie eine zentrale Bedeutung. In dem für die Mehrheit der Bevölkerung prägenden Konfuzianismus wird schon empfohlen Götter und Geister zwar zu ehren, sich aber im übrigen von ihnen fern zu halten.[23] Auf die komplexe Bedeutung des Konfuzianismus wird an späterer Stelle noch einmal eingegangen werden. Der so zu Beginn des 20. Jhdts. bereits bestehende Identitätskomplex unterscheidet

China von den meisten außereuropäischen Staaten und ermöglicht eine klare Abgrenzung der cinesischen Nation nach außen hin.[24] Dies bestätigt auch Waldron:

„(...) the fact remains that identification with China as what psychologists call a social reality, was strong long before the modern period.”[25]

Ein rein konstruktivistisches Nationalismusverständnis scheint also für China problematisch, weshalb das konstruktivistisch orientierte Verständnis von Nation und Nationalismus, welches dieser Arbeit zugrunde liegt, mit einem gewissen „common sense“ betrachtet werden muss. Eine genaue Trennung zwischen einer der Ideenwelt entspringenden Vorstellung von Nation und einem realen historisch gewachsenen Kollektiv kann nicht vollzogen werden. Jedoch sollen konstruktivistische Elemente im Verständnis, die Plastizität der Nation im Gegensatz zu der verbreiteten Vorstellung des „ahistorischen sozialontologischen Kollektivs“ verdeutlichen.[26]

[...]


[1] Sun Yatsen zitiert nach: Schröder, G.: Rede vor den Studenten der Beida – Universität am 1. November 2001 in Peking, in: Internationale Politik, 2/2002, S. 101 – 105.

[2] Wehler, H. U.: Nationalismus. Geschichte, Formen, Folgen, München 2001, S.36

[3] Wehler, H.U.: a.a.O., S. 13

[4] Anm.: Der Begriff Kultur wird hier vereinfachend als Wertesystem verstanden. Vgl.: Schmidt, M. G. : Wörterbuch zur Politik, Stuttgart 1995, S. 630

[5] Gellner, R.: Nationalismus und Moderne, Berlin 1995, S. 16

[6] ebenda

[7] Gellner, E.: a.a.O., S. 87

[8] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 37f.

[9] Smith, A. D.: Nationalism in the Twentieth Century, Oxford 1979, S. 3

[10] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 17

[11] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 18f.

[12] Smith, A. D.: a.a.O., S. 3

[13] Smith, A. D.: a.a.O., S. 4

[14] Vgl.: Wehler, H. U.: S. 17f.

[15] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 52f.

[16] Grimm, T.: Probleme des Nationalismus in China, in: Winkler, H. A. (Hrsg.): Nationalismus in der Welt von heute. In: Berding, H. et al. (Hrsg.): Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft, Vol. 8, Göttingen 1982, S. 125 – 139.

[17] Anm.: Aus diesem Grunde scheint es im Bezug auf die Zeit vor 1840 geschickter von einer „vor-nationalistischen“ an Stelle einer „vor-nationalen“ Zeit zu sprechen.

[18] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 52.

[19] Grimm, T.:a.a.O., S. 127.

[20] Weggel, O.: Nationalismus in China. Vaterlandsliebe oder neuer Gefahrenherd?, in: China aktuell, 10/1996, S. 977 – 992.

[21] Vgl.: Grimm, T.: a.a.O., S. 125 - 139

[22] International Court Network (ICL): China – Constitution, 2002, in: http://www.oefre.unibe.ch/law/icl/ch00000_.html (10.06.03)

[23] Weggel, O.: a.a.O., S. 979.

[24] Anm.: Zu den enormen Problemen bei der Suche nach einer Nation in den Kolonialstaaten Afrikas sei auf die Ausführungen des Soziologen Gerhard Hauck verwiesen: Hauck, G.: Gesellschaft und Staat in Afrika, Frankfurt a.M. 2001

[25] Waldron, A.: From War to Nationalism. China’s Turning Point 1924 – 1925, in: Twitchett, D.: Cambridge Studies in Chinese History, Literature, and Institutions, Cambridge 1995, S. 271.

[26] Wehler, H. U.: a.a.O., S. 37f.

Details

Seiten
28
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638550208
ISBN (Buch)
9783638654661
Dateigröße
538 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v61590
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
1,0
Schlagworte
Entwicklungen Grundlagen Nationalismus China Taiwan Problem International Relations

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Titel: Die Entwicklungen und Grundlagen des chinesischen Nationalismus vor 1945