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Unterrichtsstunde: Richtiges Sitzen, Heben und Tragen - Unterrichtsentwurf für einen Unterricht im Fach Pflege der Berufsfachschule Gesundheit

Unterrichtsentwurf 2002 33 Seiten

Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1 Die Lerngruppe
1.2 Die studentischen Lehrenden
1.3 Institutionelle und organisatorische Voraussetzungen des Unterrichts

2. Didaktische Analyse
2.1 Schlüsselprobleme in Bezug auf das Thema
2.2 Eingrenzung auf den Themenschwerpunkt der Stunde
2.3 Sachwissen
2.3.1 Sitzen
2.3.1.1 Tipps zum richtigen Sitzen
2.3.1.2 Dynamisches Sitzen
2.3.1.3 Ergonomisch gestaltete Stühle
2.3.1.4 Der Pezzi-Ball
2.3.2 Heben und Tragen
2.3.2.1 Heben von Lasten
2.3.2.2 Tipps zum Tragen von Lasten
2.4 Methodisches Wissen
2.5 Ethisch-moralisches Wissen
2.6 Selbstbezogenes Wissen

3. Didaktische Legitimation
3.1 Gegenwartsbedeutung
3.2 Zukunftsbedeutung
3.3 Exemplarische Bedeutung

4. Zielsetzung
4.1 Sachkompetenz
4.2 Methodenkompetenz
4.3 Sozialkompetenz
4.4 Selbstkompetenz

5. Methodische Strukturierung des Lehr-/Lernprozesses
5.1 Einstiegsphase
5.2 Erarbeitungsphase
5.3 Ergebnissicherung

6. Beziehungsgestaltung

7. Tabellarische Übersicht über den Unterrichtsverlauf

8. Literatur

9. Anhang:
Folie 1
Allgemeiner Arbeitsauftrag
Station 1: (Heben I)
Station 2: (Sitzen I)
Station 3: (Heben II)
Station 4: (Sitzen II)
Ergebnissicherung Station 1
Ergebnissicherung Station 2
Ergebnissicherung Station 3
Ergebnissicherung Station 4

1. Bedingungsanalyse

1.1 Die Lerngruppe

Die Klasse BFG 1.2 besteht aus 23 Schülerinnen und vier Schülern im Alter von 16 bis 20 Jahren. Mit Ausnahme von vier Schülern haben alle Schüler den Hauptschulabschluss, eine Schülerin ist vom Gymnasium an diese Schule gewechselt. Alle möchten nun in einer zweijährigen teilqualifizierenden Schulform den Realschulabschluss erlangen.

Die Gründe für den Besuch der BFG sind, dass die Schüler entweder keinen Ausbildungsplatz erhalten haben oder ihnen ihre beruflichen Perspektiven weitgehend unklar sind. Die Schüler haben im allgemeinbildenden Schulwesen mit schlechten Noten abgeschlossen, was ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt einschränkt. Um diese zu verbessern streben sie den Realschulabschluss an, der von ihnen an der BF–Gesundheit als leichter zu erreichen angesehen wird.

Einige Schüler möchten später einen Beruf im Gesundheitswesen ergreifen, erkennen diese Schulform somit als Vorstufe der Ausbildung an. Jedoch die Hälfte der Schüler besucht die BFG nicht wegen des Gesundheitsaspekts. Dieses erklärt auch das Desinteresse und die fehlende Motivation im Fach Gesundheit.

Zum Teil lässt sich eine Verweigerungshaltung von den Schülern im Unterricht feststellen. Eventuell ist dieses Verhalten auf die Zusammenlegung der ursprünglich zwei BFG-Klassen zu Beginn dieses Schuljahres zurückzuführen. Die dadurch hohe Schülerzahl der Klasse sowie die Gruppenbildung innerhalb der Klasse fördern diesen Effekt. In der hier beschriebenen Klasse kann man zwei Drittel der Schüler als leistungsschwach charakterisieren, außerdem erwecken einige nicht den Eindruck, geforderte Leistungen erbringen zu wollen. Dieses schlägt sich auch nieder in Demotivation, Unterrichtsstörungen, Unterrichtsversäumnissen, mangelnder Beteiligung sowie renitentem Verhalten einigen Lehrern gegenüber.

Obwohl kein großes Leistungsgefälle herrscht, sind Unterschiede im Leistungsniveau der Schüler festzustellen. Dieses lässt sich durch Gruppenarbeit bei entsprechender Gruppenaufteilung gut ausgleichen. Die Schüler sind das Arbeiten in Gruppen gewöhnt. Es ist auffällig, dass eine Motivation der Teilnahme zur Gruppenarbeit erst dann gegeben ist, wenn das zur Verfügung gestellte Material den Erwartungen der Schüler entspricht.

Während die Erfüllung der Arbeitsaufträge für die Schüler kein großes Problem darstellt, haben sie bei der Präsentation erhebliche Schwierigkeiten, zum Beispiel aus Büchern gewonnene Inhalte mit eigenen Worten wiederzugeben.

1.2 Die studentische Lehrende

Die studentische Lehrende befindet sich im vierten Semester in der Fachrichtung Gesundheit.

Christine Steinhagen

- Abitur
- Zahntechnikerin mit sechsjähriger Berufserfahrung
- Berufstätig während der Semesterferien

Vorerfahrung im Hinblick auf Unterricht:

- Keine

Interesse am Thema:

- Hoher Stellenwert des Themas in Bezug auf den eigenen Beruf (vorwiegend sitzende Tätigkeit)
- Interesse durch vorangegangenes Referat (Arbeitsschutz) in anderem Seminar

Zugang zur Klasse:

- Durch zweimalige Hospitation sehr geringer Zugang.

1.3 Institutionelle und organisatorische Rahmenbedingungen

Unser Thema „Bewegungsapparat gesund erhalten durch rückenschonendes Arbeiten / richtige Körperhaltung“ soll sich in den laufenden Gesundheitsunterricht einpassen und einen Teil des im Lehrplan beschriebenen Lernfeldes „Möglichkeiten zur Gesunderhaltung des Bewegungsapparates reflektieren und praktizieren“ abdecken. Viele Tätigkeiten in beruflichen und außerberuflichen Bereichen erfordern sowohl lang andauernde Zwangshaltungen als auch regelmäßiges schweres Heben und Tragen, welches das menschliche Muskel- und Skelettsystem belastet. Deshalb ist es wichtig, dass bereits frühzeitig damit begonnen wird, die Schüler zu sensibilisieren, wie durch richtiges Heben, Tragen und Sitzen der Rücken geschont und damit die Wirbelsäule gesund erhalten wird. Das Thema erhält auch dadurch besondere Relevanz, dass gerade auch in Gesundheitsberufen die Prävention von Rückenbeschwerden oder gar einer Berufskrankheit nicht vernachlässigt werden darf.

Die Schule bietet für die Unterrichtsgestaltung gute Voraussetzungen, da der Klassenraum groß genug ist, um eine Gruppenarbeitsmöglichkeit zu schaffen und weiterhin die normale Sitzordnung in einem anderen Teil des Raumes bestehen zu lassen. Für Metaplanarbeit stehen Tafeln und Materialen zur Verfügung, technische Medien gibt es in ausreichender Anzahl.

2. Didaktische Analyse

2.1 Schlüsselprobleme in Bezug auf das Thema

Die Schlüsselprobleme, die wir in Bezug auf das Thema in den Mittelpunkt stellen, sind das Wissen über die Wirbelsäule (Formen der Wirbelsäule, Bewegungssegment, Ursachen von Rückenbeschwerden, Krankheiten: Prolaps, Protrusion, Hexenschuss, degenerative Veränderungen). Zudem sollen zur Prävention von Rückenbeschwerden Regeln von rückengerechter Körperhaltung und rückenschonendem Arbeiten (Sitzen, Heben, Tragen), sowie die Folgen falschen Sitzens, Hebens und Tragens vermittelt werden.

2.2 Eingrenzung auf den Themenschwerpunkt der Stunde

1. Teil: Christin Mosebach

Die Unterrichtsstunde beginnt mit der Vermittlung von Wissen über die Wirbelsäule (Formen der Wirbelsäule, Bewegungssegment). Dafür sind 30 Minuten geplant.

2. Teil: Christine Steinhagen (siehe Übersicht über den Unterrichtsverlauf)

Die Unterrichtsstunde wird fortgeführt mit dem Thema „rückengerechte Körperhaltung und rückenschonendes Arbeiten“ (siehe Sachwissen). Dafür sind 45 Minuten geplant.

3. Teil: Christin Mosebach

Die Unterrichtsstunde wird abgerundet mit Vermittlung von Wissen über Ursachen von Rückenbeschwerden, Krankheiten: Prolaps, Protrusion, Hexenschuss, degenerative Veränderungen. Dafür sind 15 Minuten geplant.

Die Klasse hat in den vorangegangen Stunden die Themen:

- Anatomie und Physiologie des Bewegungsapparates
- Krankhafte Veränderungen des Bewegungsapparates

behandelt.

2.3 Sachwissen

2.3.1 Sitzen

Menschen mit sitzender Tätigkeit verbringen bis zu 87% ihrer Arbeitszeit in Sitzhaltung. Dabei wird die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur stärker als beim Stehen oder Gehen beansprucht. Durch ständiges Sitzen erschlafft die Rumpfmuskulatur, so dass sie ihre natürliche Stützfunktion für die Wirbelsäule nicht mehr erfüllen kann. Zusätzlich belastet „bequemes“ Sitzen mit Rundrücken die Bänder und Bandscheiben einseitig und übermäßig. Da es sich beim Sitzen um statische Haltearbeit handelt, die belastender ist als dynamische, wird Sitzen oft als die „an sich schlechteste Haltung für den menschlichen Körper“ bezeichnet.

2.3.1.1 Tipps zum richtigen Sitzen

Aufrechte Sitzhaltung in der natürlichen Doppel-S-Form:

- Sitzfläche ausreichend nutzen, um Gesäß und Oberschenkel zu stützen. Nicht auf der Kante sitzen!
- Die Knie sind hüftbreit geöffnet.
- Die Fußsohlen stehen entspannt auf dem Boden, die Fußspitzen zeigen leicht nach außen. Oberschenkel, Knie und Füße bilden eine Linie.
- Das Becken ist leicht gekippt – sitzen sie mit leicht nach vorne gekipptem Becken!
- Der Brustkorb wird nach vorne und oben angehoben – heben sie ihr Brustbein nach vorne oben!
- Die Halswirbelsäule wird gestreckt – strecken sie ihren Hinterkopf nach hinten oben!
- Der Schultergürtel wird locker ausgerichtet, die Schultern fallen nicht nach vorn.
- Empfehlung: Lässiges Sitzen („Lümmeln“) entlastet die Bandscheiben, dadurch wird der Bandscheibeninnendruck erheblich reduziert und der Stoffwechsel der Bandscheiben (Transport der Nährstoffe und Entsorgung der Abfallprodukte) begünstigt.
- Trotzdem ist Rückenschulensitzen nach wie vor zu empfehlen, da es die für die Stabilisierung der Wirbelsäule verantwortliche Rückenmuskulatur im Alltag kräftigt.
- Aufrechtes Sitzen kann je nach Trainingszustand der Muskulatur nur begrenzte Zeit durchgeführt werden und bedarf angemessener Pausen.
- Wichtig: Dauerhaft mit Muskelkraft erzwungene aufrechte Sitzhaltung (andauernde Lordose) ist bei längeren Belastungszeiträumen ebenso wenig sinnvoll wie andauernde krumme Sitzhaltung (Kyphose) mit angespannter Rückenmuskulatur.

2.3.1.2 Dynamisches Sitzen

Durch dynamisches Sitzen, das bedeutet Wechseln zwischen vorderer, mittlerer und nach hinten gelehnter Sitzhaltung, wird die Muskulatur in ökonomischer Weise beansprucht. Das nach vorn geneigte Sitzen wird zwar subjektiv als bequem empfunden, belastet die Wirbelsäule aber am meisten. Dagegen schadet die zurückgelehnte Sitzhaltung am wenigsten, sollte aber auch nicht all zu lange eingenommen werden. Wird die Sitzhaltung häufig gewechselt, ergeben sich zwei Vorteile: Man vermeidet eine statische Belastung der Wirbelsäule – insbesondere der Muskulatur – und verändert den Druck auf die Bandscheiben, so dass sie besser mit Nährstoffen versorgt werden.

In der Praxis bedeutet dies:

Die Sitzhaltung so oft wie möglich ändern und damit Bewegung ins Sitzen bringen. Bewegung entsteht zum Beispiel dadurch, dass nicht alle Arbeitsmittel, z.B. der Telefonapparat, in bequemer Griffweite untergebracht sind, sondern weiter weg, so dass die Sitzhaltung verändert werden muss, um dorthin zu gelangen. Telefonate und Gespräche können zwischendurch im Stehen oder Gehen geführt werden, was die Wirbelsäule weniger belastet als unentwegtes Sitzen und außerdem die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit fördert.

2.3.1.3 Ergonomisch gestaltete Stühle

Stühle, die ein dynamisches Sitzen ermöglichen, sind immer mit einer federnden Lehne ausgestattet, die der Bewegung des Rückens folgt und die Wirbelsäule in jeder Position abstützt. Diese federnde Lehne sollte keinesfalls festgestellt werden, da sie sonst nur in einer Sitzposition abstützen würde. Die Stühle müssen eine relativ hohe Rückenlehne mit einer gut ausgebildeten Wölbung im Bereich der Lendenwirbelsäule haben, damit der gesamte Rücken – insbesondere aber die fünf Lendenwirbel – in einer aufgerichteten Position gehalten und entspannt werden kann.

Beim Einstellen der Sitzhöhe ist die ausschlaggebende Höhe die Arbeitshöhe. Die Stuhlhöhe ist dann der Arbeitshöhe angepasst, wenn die Oberarme locker herabhängen und die Unterarmstellung etwa waagerecht ist. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich kommen.

Stehen dann beide Füße nicht bequem auf dem Fußboden auf, ist der entsprechende Ausgleich mit einer Fußstütze erforderlich.

Auch die Sitztiefe ist zu beachten: Die vordere Kante der Sitzfläche sollte bei der Benutzung der Rückenlehne nicht direkt an die Kniekehlen heranreichen. Ist die Sitzfläche zu groß, ermöglicht sie keine Rückenabstützung.

2.3.1.4 Der Pezzi-Ball

Unter dem Namen Gymnastik-, Pezzi- oder Physioball hat dieses Trainingsgerät in den letzten Jahren seinen Weg aus der psychomotorischen und medizinischen Anwendung in den Gesundheits- und Breitensport gefunden. Aufbauend auf Basiswissen und Kreativität kann er vielseitig und sinnvoll eingesetzt werden.

Worauf man achten sollte:

Die Größe des Balls hängt von der Körpergröße ab. Im Sitzen sollen die Kniegelenke etwa im 90°-Winkel, die Hüftgelenke mindestens im 90°-Winkel gebeugt sein. Dabei sollte man bedenken, dass beim allerersten Aufpumpen der Ball noch nicht seine volle Größe erreicht. Erst beim zweiten oder dritten Nachpumpen entfaltet er sich ganz.

Der Ball trägt bis zu 400 kg, ist natürlich empfindlich gegen auf dem Boden versehentlich herumliegende spitze Gegenstände, wie z.B. Reißnägel etc.. Der Ball kann mit einem Kompressor oder einer Luftmatratzenpumpe aufgepumpt werden, bis er beim Sitzen als angenehm und nicht zu hart empfunden wird.

Der Ball ist nur eine Sitzalternative aber kein vollständiger Ersatz für Stuhl oder Sessel. Bei langem Sitzen wird die Muskulatur überbeansprucht und verkrampft.

Sitzen auf dem Ball:

- Die Füße sollten mindestens hüftbreit unter den Knien (achsengerecht) stehen.
- Die Oberschenkel fallen leicht ab.
- Der Oberkörper soll aktiv aufgerichtet werden (Man sitzt nicht automatisch aufrecht und rückengerecht!).
- Vorsicht beim Aufstehen und Hinsetzen: Der Ball ist rund und dadurch labil.
- Nicht auf den Ball „plumpsen“, wie z.B. in einen Sessel, ein aktives Setzen und Aufstehen mit Kraft aus den Oberschenkeln ist notwendig.

2.3.2 Heben und Tragen

Die Fähigkeit des Menschen zum Bewegen von Lasten wird primär durch die Leistungsfähigkeit der Muskulatur bestimmt. Gesundheitliche Schäden durch Überbeanspruchung beim Heben und Tragen treten aber nicht an der Muskulatur, sondern an der Wirbelsäule (und hier besonders an den Bandscheiben der Lendenwirbelsäule) auf.

Im allgemeinen werden Lasten von mehr als 10 kg für Männer und 5 kg für Frauen als unkritisch angesehen. Lasten von mehr als 25 kg für Männer und 15 kg für Frauen sollten zur Vermeidung eines Gesundheitsrisikos nur in Ausnahmefällen angehoben und getragen werden.

Beim Heben mit geradem und aufrechtem Rücken werden die Bandscheiben gleichmäßig beansprucht. Beim Heben mit gebeugtem Rücken werden die Bandscheiben keilförmig verformt und infolgedessen ungleichmäßig und an den Kanten übermäßig durch Druck- und Zugkräfte belastet. Darüber hinaus sind beim Heben mit vorgebeugtem Oberkörper Hebelkräfte zu berücksichtigen. Vereinfacht kann man sagen: Je mehr der Rumpf gebeugt wird, desto größer ist die Kraft, die die Last auf die Wirbelsäule ausübt.

Im Vergleich zum aufrechten Stehen führt beispielsweise eine Rumpfbeugung von 60° ohne Last zu einer Verdoppelung der Kraft, die auf der Lendenwirbelsäule ruht. Eine solche Haltung wird z.B. beim Zähneputzen oder Geschirrspülen eingenommen.

Besonders wenn in ungünstiger Körperhaltung Lasten gehoben oder getragen werden müssen, sollte man sich die Handhabung der Last durch die Verwendung technischer Hilfsmittel erleichtern. Sie sollen insbesondere dann eingesetzt werden, wenn regelmäßig Lasten von über 25 kg (Männer) bzw. 15 kg (Frauen) gehoben oder getragen werden müssen.

2.3.2.1 Heben von Lasten

Tipps zum Anheben:

- Mit geradem Rücken, Oberkörper möglichst steil aufrichten.
- Mit gebeugten Knie- und Hüftgelenken (d.h. in die Hocke gehen).
- Innerhalb des Bewegungssektors.
- Last mit beiden Armen halten oder gleichmäßig auf beide Arme verteilen.
- Heben und tragen sie Lasten nah am Körper (z.B. auch Rucksack).
- Last nie ruckartig bewegen.
- Zur Entlastung der Rückenmuskulatur Bauchmuskulatur anspannen („Bauchpresse“).

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Details

Seiten
33
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638138550
Dateigröße
931 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v6237
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik
Schlagworte
Unterrichtsstunde Richtiges Sitzen Heben Tragen Unterrichtsentwurf Unterricht Fach Pflege Berufsfachschule Gesundheit Didaktik Planung Durchführung Evaluation Unterrichts Fachrichtung

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Titel: Unterrichtsstunde: Richtiges Sitzen, Heben und Tragen - Unterrichtsentwurf für einen Unterricht im Fach Pflege der Berufsfachschule Gesundheit