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Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau

von Benedict Hilligweg (Autor) Joachim Wilm (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 44 Seiten

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichte der Frankfurter Rundschau

3 Forschungsfrage und Hypothesen

4 Quantitative Analyse
4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken
4.1.1 Seite 1 (Titel)
4.1.2 Thema des Tages
4.1.3 Die Seite Drei
4.1.4 Politik
4.1.5 Dokumentation
4.1.6 Rundschau
4.1.7 Wirtschaft
4.1.8 Aus aller Welt
4.1.9 Feuilleton
4.1.10 Frankfurt und Hessen
4.1.11 Sport
4.1.12 Medien
4.1.13 FR: Plus
4.1.14 Sonderteile & Beilagen
4.2 Auswertung der Artikel im Untersuchungszeitraum
4.2.1 Themenfrequenzanalyse
4.2.2 Journalistische Darstellungsformen

5 Qualitative Analyse
5.1 Problemstellung und These
5.2 Kategoriebildung und Operationalisierung
5.2 Beispiele für positive Darstellung der SPD
5.2 Beispiele für negative Darstellung der CDU
5.3 Ergebnisse der qualitativen Analyse
5.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
5.4.1 Fazit zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
5.4.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
5.4.3 Validität und Reliabilität

6 Fazit der Inhaltsanalyse

Literaturverzeichnis

Monographien

Internetquellen

Anhang

Eidesstattliche Versicherung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Diagramm der qualitativen Ergebnisse

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Quantitative Analyse „Seite 1“

Tabelle 2: Quantitative Analyse „Thema des Tages“

Tabelle 3: Quantitative Analyse „Die Seite Drei“

Tabelle 4: Quantitative Analyse „Politik“

Tabelle 5: Quantitative Analyse „Dokumentation“

Tabelle 6: Quantitative Analyse „Rundschau“

Tabelle 7: Quantitative Analyse „Wirtschaft“

Tabelle 8: Quantitative Analyse „Aus aller Welt“

Tabelle 9: Quantitative Analyse „Feuilleton“

Tabelle 10: Quantitative Analyse „Frankfurt und Hessen“

Tabelle 11: Quantitative Analyse „Sport“

Tabelle 12: Quantitative Analyse „Medien“

Tabelle 13: Auswertung der Journalistischen Darstellungsformen

Tabelle 14: Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse

1 Einleitung

Die deutschen Zeitungen beschreiben sich in ihrem Selbstbild fast alle als unabhängig und überparteilich. Es liegt allerdings nahe, dass man, aufgrund der Pressebeteiligungen deutscher Parteien an verschiedenen Verlagen bzw. Zeitungen, eine politische Tendenz zu den jeweiligen Anteilseignern erkennen kann.

In der vorliegenden Arbeit soll das oben genannte Problem mittels einer Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau (FR) untersucht werden. Ziel der Inhaltsanalyse ist es somit, zu überprüfen, ob sich in der Berichterstattung der Frankfurter Rundschau die politische Richtung der Besitzer widerspiegelt.

Nachdem im nachfolgenden Gliederungspunkt die wichtigsten geschichtlichen Fakten herausgearbeitet werden, werden wir im dritten Abschnitt die Forschungsfrage und die Thesen der Inhaltsanalyse vorstellen. Daran anschließend folgt die quantitative Untersuchung der verschiedenen Ressorts. Außerdem werden wir hier die journalistischen Darstellungsformen und die Themenhäufigkeit aller Artikel im Untersuchungszeitraum vorstellen. Unter Gliederungspunkt fünf wird mit Hilfe eine qualitativen Analyse der FR versucht, unsere These zu be- oder widerlegen. Die Ergebnisse unserer Inhaltsanalyse werden im abschließenden sechsten Abschnitt zusammengefasst.

2 Geschichte der Frankfurter Rundschau

Die Frankfurter Rundschau war die erste Zeitung, der im amerikanischen Sektor eine Lizenz zugeteilt wurde. Gründungstag war der 1. August 1945. Ziel der Gründung war, den freiheitlich-parlamentarischen Gedanken zu verbreiten. Anfangs wurde die FR in den Räumen der von den Nationalsozialisten verbotenen Frankfurter Zeitung erstellt; der Umzug der Redaktion in das neue Bürogebäude Colosseo fand erst am 16.7.2005 statt. Die Lizenzträgergruppe bestand ursprünglich aus drei Sozialdemokraten, drei Kommunisten und einem Linkskatholiken. Aus zum Teil politischen Gründen schrumpfte allerdings die Zahl der Zertifikatsträger, bis am 15.04.1946 Karl Gerold in die FR einstieg, der das Blatt „eine weite Strecke lang entscheidend prägte“ (Wikipedia, 2006). Karl Gerold war nach dem Tod von Arno Rudert (Mitglied der Lizenzträgergruppe) alleiniger Verleger und blieb dies auch bis zu seinem Tod. Die Auflage lag anfangs bei 400.000 bis 500.000 Exemplaren und bestand, aufgrund der knappen Ressourcen, aus vier (Mittwoch) bis sechs (Samstag) Seiten. Im dritten Jahrgang (August `47) wurde eine Deutschland Ausgabe ins Leben gerufen, die für den Vertrieb außerhalb Frankfurts und ins Ausland bestimmt war. Ab 21.Juli 1948 konnte das Blatt täglich erscheinen (www.fr-online.de).

Nach dem Tod Gerolds im Jahre 1973 wurde die gemeinnützige Karl Gerold Stiftung gegründet, die 100%ige Eigentümerin des Druck- und Verlagshaus wurde. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Frankfurter Rundschau im Jahr 2003 vom Land Hessen durch eine Landesbürgschaft unterstützt werden. Die DDVG1 stieg Anfang Mai 2004 als 90%er Anteilseigner am DUV2 ein. Diese Beteiligung sollte allerdings bis zu diesem Jahr auf deutlich unter 50% reduziert werden. Nach aktuellen Angaben der DDVG (http://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/) liegt die Beteiligung derzeit immer noch bei 90% (Wikipedia, 2006).

3 Forschungsfrage und These

Zunächst gilt es eine Forschungsfrage aufzustellen und daraus Thesen abzuleiten, die in der folgenden Inhaltsanalyse untersucht werden. Die Frankfurter Rundschau versteht sich als politisch unabhängige Zeitung, was auch in der Überschrift zum Ausdruck kommt. Da die Frankfurter Rundschau jedoch zu 90% der DDVG gehört und den Redakteuren im Arbeitsvertrag eine „sozial-liberale“ Grundhaltung vorgegeben ist (Meyn, 1999, 110), drängt sich die Frage auf, ob die Frankfurter Rundschau tatsächlich eine unabhängige Tageszeitung ist. Die dazugehörige These lautet:

In der innenpolitischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau ist eine politische Tendenz zur SPD erkennbar.

Wir wollen demnach untersuchen, ob sich in der nationalen politischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau eine politische Tendenz widerspiegelt.

Um diese These zu überprüfen haben wir jene Artikel die sich mit der deutschen Innenpolitik befassen und von Redakteuren der Frankfurter Rundschau verfasst wurden, inhaltsanalytisch untersucht.

4 Quantitative Analyse

Untersucht wurden sechs Ausgaben der Deutschlandausgabe der Frankfurter Rundschau (FR) im Untersuchungszeitraum vom 08.05.2006 bis 14.06.2006. Die FR ist eine Tageszeitung und erscheint im Norddeutschen Format von Montag bis Samstag. Die Auflage der Frankfurter Rundschau beträgt rund 180.000 Exemplare. Sie erscheint montags bis freitags für 1,30 Euro. Am Samstag erscheint eine umfangreichere Wochenendausgabe für 1,70 Euro. Sowohl die Zahl der Bücher wie auch die Anzahl der Ressorts unterscheiden sich bei den verschiedenen Nummern. Man kann allerdings sagen, dass jede Ausgabe mindestens vier Bücher beinhaltet, und dass die Ressorts und Rubriken „Titel“, „Thema des Tages“, „Seite 3“, „Politik“, „Dokumentation“, „Rundschau“, „Dokumentation“, „Wirtschaft“, „Aus aller Welt“, „Feuilleton“, „Medien“, „Sport“ und „Frankfurt und Hessen“ jeden Tag erscheinen. Zusätzlich gibt es jeden Tag den Sonderteil „FR Plus“, der sich in einem gesonderten Buch mit täglich wechselnden Themen beschäftigt (z.B. Sport, Bildung, Wissenschaft usw.).

Die Frankfurter Rundschau ist eine überregionale Qualitätszeitung mit lokalem Bezugspunkt. Neben einer Deutschlandausgabe gibt es somit eine Hessenausgabe, mehrere Regionalausgaben und eine Stadtausgabe Frankfurt. Zu den Hauptkonkurrenten gehören die konservativ-liberale FAZ und die konservative Frankfurter Neue Presse, sowie die Regionalausgabe der Bild Zeitung (Wikipedia, 2006).

4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken

Zunächst werden wir die verschiedenen Ressorts der Frankfurter Rundschau untersuchen. Dazu werden zuerst die verschiedenen regelmäßig erscheinenden Ressorts und Rubriken der Frankfurter Rundschau dargestellt. Unter Punkt 4.1.14 werden die Ressorts und Rubriken vorgestellt, die nicht in jeder Ausgabe vorhanden waren (z.B. „FR-Immobilien“ oder „Magazin“ in der Samstagsausgabe). Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit haben wir die verschiedenen Merkmale (Anzeigen, Artikel, Bilder) in eine Tabelle übertragen. Die Rubrik „Seiten“ haben wir nur an den Tagen verwendet, wo das jeweilige Ressort auch länger als eine Seite war.

Definition der einzelnen Merkmale:

1. Anzeigen: Bei den Anzeigen wurde unterschieden in Eigen- und Fremdwerbung. Als Eigenwerbung gelten z.B. Hinweise der FR auf Abonnements, den eigenen Internetauftritt oder zu besonderen, im späteren Teil der Ausgabe erscheinenden Artikel. Zu „Fremdwerbung“ haben wir alle Anzeigen von Fremdanbietern gezählt (z.B. Lufthansa oder Ryanair).
2. Artikel: Die verschiedenen Artikel haben wir zunächst gesamt gezählt (die Unterteilung in journalistische Darstellungsformen folgt unter 4.3). Es wurde differenziert in „eigene Artikel“ (von eigenen Journalisten verfasst), „Agenturmeldungen“ (von Presseagenturen, wie DPA, AP oder RTR) und „Ohne Angabe“ (sonstige Artikel, z.B. Leserbriefe oder „Pressestimmen“).
3. Bilder: Die Bilder wurden unterteilt in „große“ und „kleine“ Bilder. Große Bilder (meist über dem Bruch zum Aufmacher) besaßen mindestens die Maße 12x12 cm. Alle Bilder unter dieser Größe wurden zu „kleine Bilder“ gezählt.

4.1.1 Seite 1 (Titelseite)

Das erste Buch der Frankfurter Rundschau beginnt mit der Titelseite. In der nachfolgenden Tabelle soll zunächst eine kurze Analyse dieser Seite erfolgen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Quantitative Analyse „Seite 1“.

Man kann somit festhalten, dass von den sechs bis zehn Artikel auf der ersten Seite ca. die Hälfte Agenturmeldungen sind. Weiterhin befinden sich verhältnismäßig vieler Bilder auf dieser Seite; das große Bild (immer jeweils eins) befindet sich über dem Bruch und ist teilweise so groß, dass es die obere Seitenhälfte fast in zwei Teile teilt. Bereits beim erstmaligen Betrachten fällt eine klare Einteilung auf dieser Seite auf. Unter dem Titel finden sich regelmäßig zwei bis drei Verweise auf wichtige Artikel. Einer dieser Verweise bezieht sich immer auf den Sonderteil „FR Plus“ (siehe 4.1.13). In der untersuchten Woche bezieht sich ein Verweis auf den „Countdown“ bei dem jeden Tag ein anderes WM Teilnehmerland vorgestellt wird. In der linken Spalte findet sich ein „Überblick“ bei dem immer sechs Artikel aus verschiedenen Ressorts in wenigen Sätzen vorgestellt werden. In der gegenüberliegenden rechten Spalte finden sich ähnliche Zusammenfassungen (drei bis vier); diese sind allerdings als Agenturmeldung gekennzeichnet. In der rechten unteren Ecke ist immer eine weitere Agenturmeldung. Diese fällt unter die Rubrik „Die Ecke“ und befasst sich meist mit kuriosen Meldungen, wie z.B. „ein brütendes Blaumeisenpaar erhöht in einer britischen Polizeiwache […] die Nichtraucherquote“ (FR, 12.05.2006). In der Mitte der ersten Seite befindet sich ein deutlich abgegrenzter Themenblock. Über dem Bruch steht ein mit einem großen Bild versehener Artikel zu einem Thema mit besonderer Relevanz für den jeweiligen Tag. Unter dem Bruch sind stets ca. 3 weitere Artikel zu unterschiedlichen, meist jedoch innenpolitischen, Themen. Dieser mittlere Block wird von der rechten und linken Spalte scheinbar eingerahmt. Am unteren Seitenende befindet sich oftmals Beichte über auslandspolitische, aktuelle Themen, wie „Am Ende des internen Machtkampfs steht ein neuer CIA-Chef“ (FR, 08.05.2006).

4.1.2 Thema des Tages

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Quantitative Analyse „Thema des Tages“.

Auf der zweiten Seite des ersten Buchs befindet sich stets das „Thema des Tages“. Auf dieser Seite haben besonders redaktionseigene Artikel das Übergewicht (Hauptsächlich Interviews und Kommentare). Wie der Name schon vermuten lässt, geht es immer um ein bestimmtes Thema (z.B. „Globalisierung der Ernährung“ FR vom 08.05.2006). Über dem Bruch befindet sich der Hauptartikel (wie auch schon auf der Titelseite) und ein großes Foto zu dem Thema. Meist ist neben dem Foto ein „Infokasten“ in dem bestimmte Wörter oder Zusammenhänge stichwortartig erklärt werden. Desweiteren werden oft Graphiken oder Diagramme benutzt, um das Thema zu veranschaulichen. Die eine Werbeanzeige befindet sich in der rechten unteren Ecke und wirbt für das Internetportal der FR (www.fr-online.de) über das man sich noch mehr über das Thema informieren kann. Unter dem Bruch sind bis zu vier weitere Artikel zu dem Thema dieser Seite. Links wird der mittlere Artikelblock von einer Spalte begrenzt, in der Interviews oder Hintergrundberichte zu dem Thema verfasst sind. Dieser Spalte gegenüber befindet sich eine Spalte mit der Überschrift „Pressestimmen“ in der viele kleine Artikel zu unterschiedlichen Themen und von verschiedenen Zeitungen verfasst sind.

4.1.3 Die Seite Drei

Die „Seite Drei“ besteht durchschnittlich aus sechs Artikeln, die ausschließlich aus der FR-eigenen Redaktion stammen. Von den sechs Artikeln sind jeden Tag ca. vier Kommentare zu verschiedenen Themen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Quantitative Analyse „Die Seite Drei“.

Man erkennt eine klare Gliederung der einzelnen Artikel. Über dem Bruch befindet sich der Aufmacher (wieder mit großem Foto) und daneben die Kommentare zu dem Artikel und zu anderen Themen, die sich bis zum Seitenende erstrecken. Unter dem Bruch steht, in derselben Breite wie der Aufmacher, ein weiterer Artikel zu unterschiedlichen Themengebieten.

4.1.4 Politik

Das Ressort „Politik“, welches sich in der Mitte des ersten Buches befindet, gehört mit täglich 19 bis 27 Artikel zu den umfangreicheren Ressorts.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Quantitative Analyse „Politik“.

Die Artikel bestehen überwiegend aus Agenturmeldungen und sind auf immer drei Seiten verteilt (am 11.05. gab es mehr Artikel, da dieser Teil um eine Seite ergänzt wurde). Auffällig ist, dass es sich auf der ersten Seite meist um innenpolitische Themen handelt. Zudem ist auf dieser Seite über dem Bruch stets eine große Karikatur. Rechts unten auf dieser Seite, unter der Rubrik „Zur Person“ wird täglich eine andere politische Persönlichkeit beschrieben. Auf der zweiten Seite sind keine besonderen Themenschwerpunkte zu erkennen. Das Layout allerdings wird in ähnlicher Weise wie bei den vorherigen Ressorts fortgesetzt; über dem Bruch ein Aufmacher mit gr0ßem Bild. Auf der dritten Seite befinden sich Artikel zur Auslandspolitik. Die Werbeanzeigen in diesem Ressort sind entweder große Fremdwerbung (T-online) oder kleine Eigenwerbung mit Hinweisen zur „FR Plus“ oder zum „WM-Countdown“. Einer dieser „Countdown-Artikel“ befindet sich auf der letzten Seite des Politikteils und wurde mit Graphiken und stichwortartigen „WM-Informationen“ (Beitritt, WM-Teilnahmen usw.) ergänzt.

4.1.5 Dokumentation

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Quantitative Analyse „Dokumentation“.

Das Ressort „Dokumentation“ befand sich immer auf der vorletzten Seite (Seite 7) des ersten Buches. Auffällig war die Zweiteilung dieser Seite. Über dem Bruch hat jeden Tag ein anderer Autor eine Kolumne, teilweise über ein neues Buch vorgestellt. Nur am Freitag war ein Unterschied zu erkennen: Die übliche Buchvorstellung wurde durch einen Artikel zu einem Aktuellen Thema ergänzt (Walter, Franz: „Die Crux mit der politischen Führung“). Auffällig ist auch hier das große, fast viertelseitige Bild zu diesem Artikel. Unter dem Bruch stehen Leserbriefe oder Stellungnahmen und Berichtigungen der FR zu anderen Artikeln. Teilweise findet sich hier ein „Dialog“, bei dem sich ein FR Redakteur zu einer Stellungsnahme äußert. An fünf Tagen war eine Werbeanzeige in der rechten unteren Ecke abgedruckt. Darüber hinaus wurde auch jedes in dem Hauptartikel der Seite vorgestellte Buch beworben, was aber in der obigen Tabelle nicht berücksichtigt wurde. Am Samstag wurde die Rubrik „Dokumentation“ von der Rubrik „Standpunkte“ ersetzt und zwei Kolumnen gegenübergestellt. Der sonstige Aufbau glich dem der restlichen Woche.

4.1.6 Rundschau

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6: Quantitative Analyse „Rundschau“.

[...]


1 Die DDVG (Deutsche Druck- und Verlags GmbH) ist die SPD-eigene Mediaholding.

2 Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (Herausgeberin der FR).

Details

Seiten
44
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638561396
Dateigröße
584 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v63003
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen – Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Inhaltsanalyse Frankfurter Rundschau

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Titel: Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau