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Die Elternarbeit an der Grundschule

Hausarbeit 2006 32 Seiten

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesetzliche Grundlagen
2.2 Das Grundgesetz
2.3 Das Landesgesetz über die Schulen in Rheinland-Pfalz (Schulgesetz – SchulG)
2.4 Die Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen

3 Problembereiche
3.1 Probleme bei Lehrer(innen)
3.2 Schülerprobleme
3.3 Formen von Auffälligkeiten
3.4 Ursachen
3.5 Familiäre Lebensbedingungen der Kinder
3.6 Trennung / Scheidung der Eltern
3.7 Allein erziehende Eltern
3.8 Eltern ausländischer Herkunft

4 Lehrer-Eltern-Kooperation
4.1 Vorteile
4.2 Gründe für eine distanzierte Beziehung zwischen Eltern und Lehrer
4.2.1 Vorurteile
4.2.2 Ängste
4.2.3 Weitere Gründe
4.3 Lösungswege

5 Formen der Elternarbeit
5.1 Die Elternberatung
5.2 Elterninformation
5.3 Elternintegration
5.4 Elternmitarbeit

6 Elternmitbestimmung an der Schule
6.1 Die Klassenelternversammlung
6.2 Schulelternbeirat
6.3 Bezirkselternbeirat und Landeselternbeirat
6.4 Schulausschuss
6.5 Elternvertretung in der Öffentlichkeit

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Mit der Einschulung beginnt für das Kind und seine Eltern ein neuer Lebensabschnitt.

Das Schulkind löst sich langsam von seinen Wurzeln, dem Elternhaus, sucht eigene Wege, um nicht zuletzt immer wieder bei seinen Eltern Unterstützung und Zuflucht zu suchen. Die Ablösung gelingt verläuft harmonisch wenn die Eltern die neue Situation annehmen und dem Kind auch vermitteln, das die kommenden Veränderungen sinnvoll und wünschenswert sind. Reibungslos wird der Prozess wohl nie gehen können, jeder muss sich neu an die Situation anpassen, einfinden und Konflikte aushalten.

Loslösen müssen aber nicht nur Kinder, sondern auch die zugehörigen Eltern, die teilweise über die gesamte bisherige Kindheit ihres Sprösslings alleine die Verantwortung trugen. Es ist daher im besonderen Maße wichtig, dass die Eltern sich in jeder Beziehung auf die neue Bezugspersonen im Leben ihres Kindes verlassen können und das Gefühl haben, dass auch die Schule die Erziehung in ihrem Sinne weiterführt. Ein Austausch zwischen Lehrer und Eltern ist somit nicht nur notwendiges Übel, sondern die Grundlage, auf der der Erfolg des Kindes als Schüler basiert.

Doch kann eine Kommunikation, bis hin zur Kooperation zwischen Eltern und Lehrer im ausreichenden Maß erfolgen? Sind Probleme nicht schon allein durch die verschiedenen Sichtweisen vorprogrammiert?

Die folgende Ausarbeitung beschreibt die gesetzlichen Grundlagen der Elternarbeit an Grundschulen in Rheinland-Pfalz, stellt Problembereiche vor, um letztlich Formen der Lehrer-Eltern-Kooperation und der Elternarbeit mit einem zu diskutieren.

2 Gesetzliche Grundlagen

2.2 Das Grundgesetz

Die Wurzeln unserer Demokratie sind im Grundgesetz verankert, das neben den Persönlichkeitsrechten auch die Institutionen der Familie und der Schule beschreibt. Hier übergibt der Staat das Recht und die Pflicht der Erziehung in die Hand der Eltern, wobei die Familie unter staatlichem Schutz steht (Art.6, Abs.2 GG).

Die Eltern bestimmen über alle Belange im Rahmen der Erziehung der Kinder, was nur in besonderen Fällen durch staatlichen Einfluss korrigiert wird.

2.3 Das Landesgesetz über die Schulen in Rheinland-Pfalz (Schulgesetz – SchulG)

Als direkte Folge des Grundgesetzes räumt das Schulgesetz den Eltern die Möglichkeit des Mitwirkens in den Schulen ein. Die Eltern beauftragen die Schule die Erziehung und Pflege des Kindes mitzutragen.

Gleichzeitig nehmen die Eltern teil an der Gestaltung der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule. Dies geschieht durch gewählte Elternvertreter, die für die Eltern auf Klassen- und Schulebene, bis hin zur Länderebene eintreten.

Geregelt wird hier die Errichtung der Klassenelternversammlung, des Schulelternbeirates, die Bezirkselternbeiräte und der Landeselternbeirat.

2.4 Die Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen

Die Schulordnung beruft sich auf § 2 SchulG und verpflichtet Eltern und Schule zur Zusammenarbeit (Vgl. Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen vom 21.07.1988, §14).

Die Grundschule berät die Eltern in fachlichen, pädagogischen und schulischen Fragen, bei Erziehungs- und Lernschwierigkeiten und bei Fragen zur die Schullaufbahn. Festgelegt werden regelmäßige Sprechstunden, in denen die Lehrer für die Eltern erreichbar sind und Elternsprechtage.

Dabei wird den Eltern der Anspruch auf Unterrichtung über alle, ihr Kind betreffenden Angelegenheiten, besonders auch rechtzeitige Information über einen sich ankündigenden Leistungsabfall eingeräumt. Diese Informationspflicht betrifft auch die Sexualerziehung, über die die Eltern rechtzeitig und ausführlich zu benachrichtigen sind.

Neben dem Recht auf Information, nimmt die Schulordnung auch die Eltern in die Pflicht, die Schule über wichtige Sachverhalte zu informieren. Dies betrifft längere Krankheiten oder Entwicklungsbesonderheiten, soweit diese den Unterricht beeinflussen, aber auch zum Beispiel die Veränderung der Daten durch Umzug, Hochzeit, oder ähnliches.

Eltern haben zudem das Recht nach Absprache mit den betreffenden Lehrern im Unterricht zu hospitieren. Die Grundsätze hierzu werden ebenfalls über die Schulordnung geregelt.

3 Problembereiche

3.1 Probleme bei Lehrer(innen)

Entgegen der allgemeinen Vorstellung vom Lehrer als Einzelkämpfer, ist jeder Pädagoge einer Schule nur ein Teil eines Kollegiums. Jede Schule, jedes Kollegium ist eine gewachsene Gemeinschaft, geformt von Einzelpersonen mit entsprechend individuellen Bedürfnissen. Kontroversen treten nicht nur in Fragen der Erziehung auf, gerade der Bereich der Elternarbeit ist von der persönlichen Haltung jedes Einzelnen geprägt. Während durch die Fachkonferenz die Richtungen der einzelnen Fächer weitgehend vorgegeben sind, bleibt die Intensität der Elternarbeit jedem Lehrer selbst überlassen. Wenn unterschiedliche Ziel, Werte, Moralvorstellungen aufeinander treffen bleiben Spannungen nicht aus. In der Kritik steht dabei nicht nur das Maß an Zusammenarbeit mit den Eltern. Besonders in weiterführenden Schulen sind die Klassen- oder Vertrauenslehrer die ersten Ansprechpartner für die Schüler und deren Eltern, wenn es um Probleme mit anderen Lehrkräften geht. Diese sollen bei Differenzen in der Leistungsbewertung, bei mangelnder Unterrichtsqualität oder Resignation bis zum Burn Out-Syndrom zwischen den Parteien vermitteln.

Auch der Führungsstil der Schulleitung ist hier maßgebend. Scheut ein Schulleiter die Konfrontation mit den Eltern, sehen sich die Lehrer ohne Rückhalt einer Übermacht an Elternwillen gegenüber. Auseinandersetzungen werden vermieden und konstruktive Änderungen finden nicht statt.

Verwirklichen kann sich jeder Lehrer nur in dem, durch die Schule und Kollegen vorgegebenen Rahmen. Es ist daher wichtig, dass sich gerade junge Kollegen mit den an seiner neuen Schule üblichen Gewohnheiten vertraut macht und auf deren Basis einen Konsens findet, der nicht nur der Schulleitung, sondern auch seiner eigenen Persönlichkeit entspricht.

3.2 Schülerprobleme

Jedes Schulkind ist eine individuelle Persönlichkeit und bringt seine eigenen Vorstellungen, Eindrücke und Erfahrungen von unserer Welt zum Ausdruck. Nicht nur die Lebenswelt ist für jedes Kind eine andere, auch die Reaktionen auf diese, die das Kind aufgrund seines eigenen Charakters entwickelt. Die Entwicklung zum Erwachsenen wird bei jedem durch die gleichen Faktoren gesteuert: Die direkte Einwirkung der Umgebung, der Bezugspersonen und das soziale Feld, in dem das Kind aufwächst formen zusammen mit den genetischen Anlagen und seiner persönlichen Disposition, die das Kind mitbringt, das Kindergartenkind, den Schüler, den Jugendlichen und schon bald den Erwachsenen, den wir schließlich in seine Arbeitswelt entlassen.

3.3 Formen von Auffälligkeiten

Die Grundlage der Beobachtung von Kindern sind Erfahrungswerte, die nach der durchschnittlich erreichten Entwicklung der meisten Kinder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erkennen sind. Auf diesen Bewertungsmaßstäben aufbauend wird eine Schwankungsbreite festgelegt, innerhalb derer Abweichungen von diesen altersbedingten Entwicklungsständen tolerierbar sind. Zwar sind die Grenzen flexibel, aber man erkennt neben deutlichen Abweichungen auch eine allgemeine Tendenz eines Kindes, das, zum Beispiel in seiner körperlichen, oder psychischen Entwicklung anderen Kindern voraus, bzw. leicht verzögert sein kann.

Die körperliche Entwicklung betrifft dabei nicht Größe und Gewicht eines Kindes, sondern auch den Bereich der Motorik, die sich grobmotorisch, zum Beispiel durch Unsicherheiten beim Treppensteigen, oder fehlender Koordination des Körpers, zeigt oder feinmotorisch zum Beispiel beim Greifen nach kleinen, filigranen Dingen. Andere Auffälligkeiten äußern sich durch schlechte Leistungen einzelner Organe, so bewirkt ein schlechtes Gehör oft auch eine nuschelnde Aussprache, oder das Fehlen einzelner Buchstaben im Sprachgebrauch des Kindes. In diesem Zusammenhang können auch Sprachentwicklungsrückstände auftreten, die aber auch andere Ursachen haben können.

Weiter unterscheidet man in psychische Auffälligkeiten, wie aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen, oder auch gegen Gegenstände, autoaggressives Verhalten, Ängste, und starkes Geltungsbedürfnis eines Kindes. Bei größeren Kindern auch betont kleinkindliches Verhalten.

Einnässen und Einkoten zählen zu den psychosomatischen Erscheinungen, bei denen sich der seelische Druck des Kindes körperlichen Ausdruck verleiht. Hierzu zählen Tics, sowie Bauch-, oder Kopfschmerzen ohne organische Ursachen.

Probleme im sozialen Verhalten zählen derzeit zu den häufigsten Auffälligkeiten, die Lehrer beobachten. Durch sich verändernde Familienstrukturen lernen Kinder den Umgang mit Gleichaltrigen oft erst in der Schule kennen. Die fehlende soziale Kompetenz der Schüler kommt an diesem Ort, an dem die Kinder sich nicht ausweichen können, schnell zum Vorschein. In der Gruppe zeigt sich schnell wer ein ausgeprägt dominantes, bis aggressives Wesen hat, oder sich zurückzieht. Seltener sind auch Kinder zu beobachten, die entweder als Außenseiter keinen Zugang zu einer Gruppe finden, oder bewusst das Arbeiten in einer Gruppe verweigern.

Eine spezielle Gruppe von Auffälligkeiten bilden Teilleisungsstörungen wie Diskalkulie oder Legasthenie. In beiden Fällen leiden die Kinder unter einer Schwächen, die sich stark auf die Schulleistungen auswirken. Allerdings kann nach einer entsprechenden Attestierung durch Fachkräfte ein Kind von dem betroffenen Bereich freigestellt werden. Durch gezieltes Training können Schwächen zwar etwas gemildert werden, die betroffenen Kinder müssen aber lernen mit ihrem Defizit umzugehen und neues Selbstvertrauen aufzubauen.

3.4 Ursachen

So verschieden wie die Kinder selbst sind auch die Ursachen der Störungen, die wir im schulischen Alltag beobachten können. Umso wichtiger ist es eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern der Schüler anzustreben. Nur im Gespräch mit den Kindern und deren Eltern können störende Faktoren eingeschätzt und bewertet werden. Eine ausgiebige Analyse der Lebensbedingungen ist Grundlage einer erfolgreichen „Therapie“.

Genetische Faktoren sind bisweilen nicht eindeutig ausmachbar. Während Besonderheiten, wie Trisomie-21, oder eine bestehende Linkshändigkeit oft bereits bei der Einschulung bekannt sind und bei der Beurteilung im Schuleignugstest mit einfließen, können andere Störungen oft nicht eindeutig der Vererbung zugeordnet werden. So ist zum Beispiel Legasthenie nicht ausschließlich auf eine entsprechende Veranlagung zurückzuführen. Auch Schwierigkeiten im Verlauf von Schwangerschaft und Geburt des Kindes, oder auch eine schwere Konfliktsituation, wie Trennung der Eltern, oder Traumen, wie Kindesmissbrauch, können eine Blockade im Kind hervorrufen, die sich dann zum Beispiel in einer Lese-Rechtschreibschwäche äußert.

3.5 Familiäre Lebensbedingungen der Kinder

Essenziell für die Arbeit eines Pädagogen ist es, die Kinder, die ihm anvertraut sind, nicht nur losgelöst als „die Schüler“ zu betrachten. In den wenigen Stunden, in denen die Lehrkräfte die Schüler beobachten können, kann leicht ein vorschneller Eindruck entstehen. Die familiären Strukturen lösen sich in unserer Gesellschaft zunehmend auf. Die typische Mutter-Vater-Kind-Familie existiert in vielen Fällen nicht mehr, ganz zu schweigen von Großfamilien, in denen auch die Großeltern einen Beitrag zur Entlastung in der Erziehung der Kinder leisten. Die Eltern fühlen sich mit ihrem Erziehungsauftrag alleine gelassen. Sie müssen die Balance zwischen zu kurzen und zeitlich ungünstigen Betreuungsangeboten und der notwendigen finanziellen Absicherung der Familie schaffen. Nicht zuletzt daher lebt jedes sechste Kind in Deutschland in Armut, mit steigender Tendenz.

3.6 Trennung / Scheidung der Eltern

Unter dem hohen Druck zerbrechen selbst diese Kleinfamilien, was in vielen Fällen eine weitere Verschlechterung der Verhältnisse zur Folge hat. Die Kinder finden sich zwischen den Fronten eines Stellungskampfes wieder und wünschen sich dabei nichts sehnlicher, als dass der alte, harmonische Zustand zwischen den Eltern wieder hergestellt würde. Sorgerechtstreitigkeiten bewirken nicht nur die feindliche Einstellung der Eltern gegeneinander, sie führen zu einem existenziellen Konflikt in dem Kind, das sich für eine Partei und somit gleichzeitig gegen die andere entscheiden soll. In diesen Auseinandersetzungen verlieren die Eltern leicht das Wohl des Kindes aus den Augen. „Sie können nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was der Befriedigung persönlicher Interessen, und dem, was dem Wohl des Kindes dient.“ (Vgl. Hans Dusolt: Elternarbeit, Beltz Taschenbuch, Weinheim und Basel 2001, Seite 106)

Oft werden auch Pädagogen in diese Streitigkeiten mit einbezogen. Die Eltern stützen sich auf ihre Aussagen und nicht zuletzt werden diese unter Umständen auch vor Gericht geltend gemacht. Es ist daher für die betroffenen Lehrkräfte besonders wichtig, als unparteiischer Betreuer den Kindern und ihren Eltern zur Seite zu stehen und darüber hinaus dem Kind zu helfen in dieser Situation seine Gefühle zu ordnen. Die Kinder leiden unter Schuldgefühlen, fühlen sich verantwortlich für die Trennung, haben Angst einen, oder sogar beide Elternteile zu verlieren und entwickeln aus diesem Konflikt heraus emotionale Barrieren, die zu auffälligen Verhalten anderen gegenüber führen.

3.7 Allein erziehende Eltern

Alleinerziehende nehmen mittlerweile einen großen Teil der Familien ein. Viele Kinder leben in reinen Mutter-Kind-Beziehungen mit mehr, oder weniger Unterstützung durch die Großeltern. Dies wirkt sich auch auf das schulische Leben aus. Durch die notwendige Berufstätigkeit der Mütter werden die Schüler nach der Schule oftmals nicht ausreichend betreut. So genannte Schlüsselkinder sind alleine, wenn sie nach Hause kommen, essen und erledigen ihre Pflichten in Eigenregie. Treten Probleme auf, stehen sie damit alleine da, bis der Elternteil wieder zu Hause ist. Größere Kinder müssen die Verantwortung für kleinere Geschwister übernehmen, werden zur „Hilfsmutti“, oder zum „Hilfspapi“ und finden dabei selbst nur wenig Beachtung. Aber auch sonst wird viel Wert auf eine möglichst schnelle Eigenständigkeit gelegt, was durch die vielfältigen Pflichten der Alleinerziehenden selbst noch verstärkt wird. Hinzu kommen finanzielle Belastungen, geringes Einkommen und teilweise auch einen sozialen Abstieg. All diese Probleme tragen die Schüler mit in die Schule. Die Lehrer sind gefordert, hier das Kind zu unterstützen. Die Arbeit mit alleine erziehenden Eltern wird durch feststehende Termine und Absprachen mit Babysitter zusätzlich erschwert. Elternabende, Gesprächskreise, usw. können häufig nicht, oder nur unter Zeitdruck wahrgenommen werden. Flexibilität seitens der Schule kann helfen die Lage deutlich zu entspannen. Viele Lehrer bieten heute bereits ihre private Telefonnummer an, um bei kurzfristigem Gesprächsbedarf erreichbar zu sein. Darüber hinaus sind Lehrer Schnittstelle und Anlaufspunkt von vielen privaten und gewerblichen Organisationen. Sie kennen durch die vielfältigen Gespräche mit Schülern und Schülereltern viele kleine und auch größere Hilfestellungen, die sowohl den Kinder, als auch den Erwachsenen helfen können. Außerdem kennen sie die private Situation vieler Familien im Umkreis und können einen Anstoß zu Gesprächen und gegenseitiger Unterstützung bieten. Auch wenn es scheint, als würde dies über die Aufgaben einer Lehrkraft deutlich hinausragen, kann ein derartiger Einsatz auch den Unterricht bereichern. Die Kinder, die häufig den großen Druck ihres privaten Lebens in die Schule „mitnehmen“, profitieren durch jeden noch so kleinen Beitrag, durch den die Eltern Entlastung und Zuspruch finden, und können sich unbefangener auf den Unterricht einlassen.

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Details

Seiten
32
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638561914
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v63068
Institution / Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,0
Schlagworte
Elternarbeit Grundschule Kindgerechte Gestaltung Anfangsunterrichts

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Titel: Die Elternarbeit an der Grundschule