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Christi Himmelfahrt

Hausarbeit 2003 13 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte

3. Theologischer Hintergrund

4. Vatertag

5. Bräuche

6. Unterrichtsmethoden in der Grundschule

7. Resümee

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In meiner Hausarbeit habe ich mich mit dem Thema Christi Himmelfahrt beschäftigt.

Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, schildere ich am Anfang die Geschichte und den theologischen Hintergrund des Festes.

Des weiteren stelle ich die Bräuche am Festtag und Unterrichtsmethoden für die Grundschule dar. Christi Himmelfahrt steht in enger Verbindung mit Ostern. Es sind deshalb in der Literatur nur wenige praktische Ansätze zu finden.

In der heutigen Zeit ist vielen Menschen nicht mehr bewusst, was das Fest Christi Himmelfahrt eigentlich bedeutet.

Sinn und Zweck des christlichen Feiertages sind weitgehend verloren gegangen.

Einem Großteil der Bevölkerung, ist dieser Tag nur noch als „Vatertag“ geläufig. Oft artet dieser Tag leider in „Sauftouren“ aus. Allerdings gibt es auch durchaus religiöse Theorien für den Vatertag. Aufgrund dessen habe ich mich mit dieser „zweiten“ Bedeutung in einem separaten Abschnitt beschäftigt.

In meiner Hausarbeit versuche ich deshalb, die eigentliche Bedeutung von Christi Himmelfahrt darstellen. Man sollte nicht vergessen, dass der Feiertag ein besonderer Tag im Leben eines Christen ist.

2. Geschichte

Was ist an Christi Himmelfahrt passiert?

Vierzig Tage nach Christus Auferstehung von den Toten, wird er in den Himmel zu Gott seinem Vater, emporgehoben. Somit tritt seine menschliche Natur in die göttliche Herrlichkeit ein.

Wann wird Christi Himmelfahrt gefeiert?

Das christliche Fest der Himmelfahrt wird vierzig Tage nach dem Ostersonntag, respektive neun Tage vor Pfingsten begannen. Der Festtag fällt also immer auf einen Donnerstag.

Die vierzig Tage lassen sich auf das Evangelium Lukas zurückführen:

„Den Aposteln erwies er sich nach seinen Leiden auch durch viele Beweise als lebendig, indem er ihnen während vierzig Tagen erschien und über das Reich Gottes redete.“ (Apostelgeschichte 1,3)

Allerdings wurde damals im Lukasevangelium zwischen der Erhöhung und der Auferstehung unterschieden. Es gab also eine zeitliche Trennung zwischen dem Christi Himmelfahrtstag und dem Auferstehungstag. Diese Festlegung wurde erst später umgesetzt. Bis zum Ende des vierten Jahrhunderts wurden beide Feste am Pfingsttag gefeiert.

Zu einem eigenständigen Feiertag wurde Christi Himmelfahrt erst ab 370, wahrscheinlich durch die Umsetzung des 1.Konzils von Nicäa. Damit wurde außerdem eine Analogie zu der vierzig Tage anhaltenden Fastenzeit vor Ostern bewirkt.

Christi Himmelfahrt ist auch unter anderen Namen bekannt: „Ascensio domini, Auffahrtstag, Goldene None, Gots auffartstag, Gots offertag, Hemelvart, Helgethorsdag oder hellig thorsdag (Skand.), Himmelfahrt Christi (Gottes, unseres Herrn), Schöner Nontag, Schönnontag, Nona aurea, Nontag, Nuntag, Mindeste Kreuzgang, Offartstag, Offertstag, Uffartstag, Uffertstag.“ (BECKER-HUBERTI 2001, 327)

3. Theologischer Aspekt

Wie auch das Osterfest und Pfingsten ist Christi Himmelfahrt ein Festtag auf dem sich der christliche Glauben begründet.

Es gibt einige bedeutsame theologische Aspekte zu Christi Himmelfahrt.

Die Geschehnisse am Auffahrtstag werden bildlich (mit Hilfe von Symbolen) verdeutlicht, damit sie einfacher nachzuvollziehen sind. Ein Beispiel dafür lässt sich in der Apostelgeschichte finden:

„Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.“ (Apostelgeschichte 1,9)

Die Sinnbilder stehen für den Weg zu Gott, den auch die Menschen irgendwann in ihrem Leben beschreiten. Niemand weiß, wie man zu Gott gelangt. Allerdings ist der Himmel für die Christen, der Platz, an dem sich Gott befindet und zugleich die „endgültige Heimat des Menschen“. (BIEGER 1995, 143) Die Himmelfahrt Christus verdeutlicht, dass im Himmel Mensch und Gott miteinander verbunden werden können.

Die Christen können sich mit Jesus menschlicher Natur identifizieren und sehen ihn als Vorbild. Zugleich ist seine Auffahrt ein Hoffnungsschimmer für die Menschen, irgendwann auch bei Gott „anzukommen“.

Der Auffahrtstag symbolisiert das Ende von Christus Leben auf der Erde. Es ist aber auch als Neuanfang (s.o.) zu sehen. Vor seiner Himmelfahrt verkündet er seinen Jüngern, dass der Heilige Geist sie erfüllen wird, um das Wort Gottes in der ganzen Welt zu verkünden. Die Begebenheiten stehen in einem engen Zusammenhang zu den Pfingstereignissen.

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Details

Seiten
13
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638581530
DOI
10.3239/9783638581530
Dateigröße
530 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Erscheinungsdatum
2006 (Dezember)
Note
2,5
Schlagworte
Christi Himmelfahrt Feste Feiern Kirchenjahr

Autor

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Titel: Christi Himmelfahrt