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Edward Steichens "The Family of Man" - ein Plädoyer für den Frieden? Eine Untersuchung anhand von Aufbau und Architektur der Ausstellung

Hausarbeit 2006 35 Seiten

Museumswissenschaft, Museologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Vorgehensweise

2. Aus einer Idee entsteht eine Ausstellung
2.1 Die Ausstellung geht auf Reisen

3. Aufbau und Architektur der Ausstellung
3.1 Der Katalog im Vergleich

4. Bedeutungsebenen der Ausstellung

5. Die Darstellung des Krieges in The Family of Man
5.1 Der Aspekt des Atomaren Zeitalters in The Family of Man
5.1.1 Die Atombombe – Sinnbild des Kalten Krieges – als Bestandteil der Ausstellung

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Edward Steichen, der bereits auf eine langjährige Erfahrung als Kunstfotograf im piktorialistischen Stil, mit engster Beziehung zur Gruppe um Alfred Stieglitz, der Photo-Secession, zurückblickte, kam während des Ersten Weltkriegs als Fotograf für Luftaufklärung nicht nur mit der straight photography, die ein künstlerisches Anliegen zugunsten einer darstellerischen Genauigkeit in den Hintergrund stellte, sondern auch mit dem Grauen des Krieges in Kontakt. Nach einer Tätigkeit als Cheffotograf der Modepublikationen Vanity Fair und Vogue des Condé Nast Verlags und freischaffender Fotograf,[1] kam Steichen im Zweiten Weltkrieg als Direktor der amerikanischen Naval Combat Photography Abteilung erneut selbst mit dem Krieg in Berührung[2]. Parallel zu dieser Tätigkeit organisierte er bereits die Ausstellungen Road to Victory und Power in Pacific im Museum of Modern Art (MoMA) in New York.[3] Auf Geheiß des Direktors des MoMA, Alfred Barr, übernahm Steichen 1947 die Leitung der Fotografie Abteilung von seinem Vorgänger Beaumont Newhall, der gleichzeitig ihr erster Direktor war.[4] Bis 1969 machte Steichen, “[…] der große Organisator und Promoter der Fotografie der 50er Jahre […]”[5], die Abteilung durch sein weitgehendes Engagement zu einem[6] “[…] Olymp der zeitgenössischen Fotografie[7]. Er kurarierte vierundvierzig Ausstellungen[8], von denen er selbst die Ausstellung The Family of Man aus dem Jahre 1955 als Höhepunkt seiner Karriere bezeichnete[9]. Die Themenausstellung wurde demnach auch als “[…] Steichens unbestrittenes Meisterwerk[10] gefeiert und ein weltweites Millionenpublikum machte aus ihr[11] “[…] die erfolgreichste Ausstellung aller Zeiten[12]. Doch neben diesen Lobeshymnen, die sich unendlich fortführen ließen, wurden dagegen insbesondere in den 60er Jahren auch negative Stimmen laut, die sich in besonderem Maße gegen die durch die Fotoschau vertretene Ideologie wie auch die dafür verwendete Rhetorik richteten.[13]

1.1 Vorgehensweise

Um die Darstellung einer conditio humana in The Family of Man zu ermöglichen, würden real existierende Unterschiede, Ungerechtigkeiten und Konflikte in der Menschheit als naturgegeben ausgelegt und somit jegliche geschichtliche Implikationen in diesem Zusammenhang verleugnet, so Roland Barthes Meinung.[14] In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden zu klären, ob mit dieser Kritik an Edward Steichens Ausstellungskonzeption, besonders vor dem gesellschaftlichen und politischen Hintergrund Amerikas der 50er Jahren, nicht Unrecht getan wird. Es soll untersucht werden, ob dem Kurator für den von ihm unternommenen Versuch, durch die Ausstellung The Family of Man den Frieden voranzutreiben, prinzipiell nicht vielmehr Anerkennung zuzukommen ist. Da eine Rezeption des Katalogs den Besuch der Ausstellung selbst nicht ersetzen kann, wird an vielen Stellen dieser Arbeit zusätzlich auf diverse Aussagen und Schilderungen zur Ausstellungskonzeption selbst zurückgegriffen, um dieses Defizit zumindest ansatzweise auszugleichen.

Nach einer kurzen Einleitung wird im zweiten Teil der Arbeit die Entstehung von The Family of Man und ihre spätere Welttournee näher betrachtet. Neben der Ausstellungsentwicklung und Präsentationsgeschichte werden hierbei auch Edward Steichens Vorüberlegungen zu diesem Ereignis ausgeleuchtet.

Im darauffolgenden Teil werden zunächst Besonderheiten des Aufbaus und der Architektur der Ausstellung herausgestellt, um dann einen Vergleich mit dem Bildkatalog anzustellen.

Teil vier dieser Arbeit widmet sich schließlich der mehrstufigen, komplexen Sinnstruktur von The Family of Man.

Basierend auf den Erkenntnissen dieser vorangehenden Abschnitte befaßt sich der fünfte Teil der Arbeit mit der Darstellung des Krieges in der Ausstellung. Nach einer Untersuchung der Umgangsweise mit dem vergangenen Zweiten Weltkrieg und den zur Zeit der Ausstellung vorherrschenden Doktrinen des Kalten Krieges, wird sich die Arbeit mit der Integration der damals allgegenwärtigen atomaren Bedrohung in die Ausstellung genauer auseinandersetzen. Hierzu werden vorerst die Fotografien zur Nuklearforschung betrachtet, um dann der Bildfolge, welche Mary Warner Marien als “anti-nuclear war section[15] bezeichnet, Aufmerksamkeit zu schenken. Auf dieser Grundlage wird schließlich das Exponat mit der Abbildung einer Atombombenexplosion näher untersucht und interpretiert.

Im letzten Teil der Arbeit soll ein Fazit gezogen werden, welches die vorher heraus gearbeiteten Umgangsformen und Darstellungsweisen mit dem Phänomen Krieg und die damit verbundenen Rückschlüsse auf eine grundlegende Aussage der Ausstellung insofern abschließend zu betrachten versucht, indem die Geltung und Akzeptanz der Fotoschau als ein grundlegendes Plädoyer für den Frieden dargestellt wird.

2. Aus einer Idee entsteht eine Ausstellung

Bereits ein Jahr nach Aufnahme seiner Tätigkeit im MoMA, begann Steichen 1948 mit der Planung von The Family of Man, welche die Sinnlosigkeit von Kriegen verdeutlichen sollte.[16] Doch zunächst entstanden unter seiner Führung drei andere Ausstellungen, die sich dem Thema in anderer Weise als das spätere Projekt zu nähern versuchten. “Sie zeigten schonungslose Bilder des Krieges […] mit der Intention, Aufklärung zu leisten, Mitleid zu erregen und den Krieg zu ächten.[17] Als Reaktion auf Korea: The Impact of War, die letzte der drei Präsentation aus dem Jahre 1951, welche die Besucher seiner Meinung nach lediglich im Moment des Besuches selbst bewegte[18], sie jedoch nicht zu einer allgemeinen und anhaltenden Verachtung des Krieges veranlassen konnte,[19] äußerte er sich bezüglich der zukünftigen Ausstellung The Family of Man[20]. “[…] I had been working from a negative approach, […] what was needed was a positve statement on what a wonderful thing life was, how marvelous people were, and, above all, how alike people were in all parts of the world[21]. Seine Überlegungen gingen zunächst dahin, die Ausstellung unter die Thematik der Menschenrechte zu stellen. Dies erschien ihm jedoch ebenfalls zu negativ, zumal die Menschenrechte seiner Ansicht nach in der damaligen Zeit für politische Machtkämpfe missbraucht wurden.[22] Im selben Jahr formulierte Steichen weiterhin, fotografieren bedeute ein[23]tiefes Verständnis für alles Menschliche[24].

Diese Einheit des allgemein Menschlichen, in die er auch die Sklaven der Südstaaten mit einbezog, hatte bereits Abraham Lincoln in seiner Rede im Juli 1861 vor dem Congress verdeutlicht.[25] Die von Lincoln hierfür verwendete Formulierung The Family of Man entnahm Steichen einer Biographie dieses amerikanischen Präsidenten, verfasst von Carl Sandberg, Edward Steichens Schwager, der auch den Prolog des späteren Ausstellungskatalogs verfassen sollte.[26]

Nachdem der Titel von Steichens Projekt feststand, und der Vorstand des MoMA 1952 seine Zustimmung zur Ausstellung gab,[27] konnte mit der konkreten Umsetzung begonnen werden. Diese sollte nahezu drei Jahre in Anspruch nehmen.[28]

So organisierte die Fotografin Dorothea Lange zunächst drei Zusammenkünfte von Fotografen, in denen sie sich für deren Teilnahme an Steichens Ausstellungsprojekt einsetzte. Zusätzlich dazu gab eine Vielzahl von Artikeln und Werbeanzeigen in amerikanischen Fachpublikationen und Tageszeitungen das Projekt und dessen geplante Themen bekannt mit der Aufforderung sich zu beteiligen.[29] Daraufhin sendeten zahlreiche Fotografen ihre Arbeiten an Steichen. Neben der intensiven Reaktion auf den Aufruf, der wohl auch daher rührte, dass Fotografien damals noch wenig finanzielle Anerkennung erfuhren, sprachen sich einige Fotografen gegen den von Steichen praktizierten Umgang mit dem Urheberrecht aus. Rosenblum und Strand beispielsweise steuerten keine Fotografien bei, da sie einen Besitzübergang ihrer Arbeiten an das MoMA, sollten diese in der Ausstellung gezeigt werden, ablehnten.[30]

Um sicherzugehen, dass sein Aufruf auch außerhalb Amerikas Gehör fand, machte Steichen selbst eine Reise durch Europa. Laut der New York Times sichtete er in neunzehn Städten in elf Ländern mehrere 10.000 Fotografien.[31] In Köln beispielsweise suchte er 1952 drei Arbeiten von August Sanders Werk für die Ausstellung aus.[32]

Für das Prozedere der Einreichung gab es genaue Vorgaben. So durften die Fotografien eine Größe von 8 x 10 inches nicht überschreiten. Die Arbeiten wurden in jedem Fall einbehalten und es gab keinerlei Vergütungen. Über diese formalen Einschränkungen hinaus wurde in einem letzten Aufruf 1954 zusätzlich folgende inhaltliche Bedingung Steichens und des MoMA gestellt: die gesuchten Exponate sollten keine[33] “[…] propaganda for or against any political ideologies[34] zum Inhalt haben.

Im Zuge einer Vorauswahl wurden aus den mehr als zwei Millionen vorliegenden Arbeiten zunächst 10.000 ausgewählt. Neben seinem Assistenten, Wayne Miller, und dessen Frau unterstützten Steichen hierbei drei weitere Mitarbeiter.[35] Im nächsten Auswahlschritt, welcher die verbliebenen Arbeiten auf die Exponate der Ausstellung reduzierte, stand Steichen lediglich Dorothea Lange zur Seite. Auch später sollte sie neben dem Kurator selbst und Wayne Miller den größten Einfluß auf die genaue Ausstellungskonzeption haben.[36] Als wichtigstes Auswahlkriterium stand nach Steichens eigenen Angaben der Inhalt der Bilder. So mußten einige gute Fotografien aussortiert werden, da sie den Anforderungen einer humanen Aussage nicht gerecht wurden.[37]

Obwohl die endgültige Exponatauswahl “[…] 503 Bilder von 273 bekannten und unbekannten Berufs- und Amateurfotografen aus 68 Ländern[38] enthielt, wurden in diesem Zusammenhang jedoch verschiedene Dominanzen deutlich. Selbst die Tatsache, dass die Fotografien in 273 verschiedenen Ländern aufgenommen wurden,[39] konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Auswahl eine starke westliche Prägung zeigte. So wurden die in Afrika, Asien und dem Mittleren Osten aufgenommenen Bilder in ihrer Mehrzahl von amerikanischen und europäischen Fotografen gemacht.[40] Darüber hinaus wurde der Großteil der Exponate mit über zweihundert Stück in den USA selbst aufgenommen.[41] Diese Dominanz von Arbeiten amerikanischer Fotografen einerseits und amerikanischen Bildinhalten andererseits rechtfertigte Steichen mit dem hohen Entwicklungsgrad der Fototechnik in den Vereinigten Staaten.[42]

Dem Fotomagazin Life mit seinen dokumentarischen Bildreportagen fiel eine weitere Dominanz zu. Steichen wählte aus dessen Archiv mehr als hundert Aufnahmen aus. Er äußerte dadurch nicht nur sein großes Interesse an der Dokumentarfotografie, sondern ermöglichte ihr zusätzlich erstmals einen musealen Auftritt. Er deutete dadurch weiterhin an, dass die gezeigten Exponate für die Besucher nicht zwangsläufig neu sein mußten.[43] Auch Fotoagenturen wie beispielsweise Magnum, deren über 35 Aufnahmen speziell das Exotische, Archaische in der Ausstellung repräsentierten, dienten Steichen vermehrt als Bilder-Pool.[44] Während die meisten Fotografen lediglich ein Foto beisteuern durften, waren andere mit mehreren Exponaten vertreten. Diese quantitative Dominanz wurde u. a. den Arbeiten von Wayne Miller und Dorothea Lange (hier spielten speziell ihre Fotografien für das Projekt Farmers Security Administration (FSA)[45] eine zentrale Rolle) eingeräumt. Dies erscheint insofern bemerkenswert, da diese mit zehn und neun Arbeiten Vertretenen,[46] wie bereits erwähnt, auch an der Bildauswahl für The Family of Man maßgeblich beteiligt waren.

Nach einer feierlichen Eröffnung mit geladenen Gästen,[47] wurde The Family of Man von Ende Januar (die Angaben zur genauen Datierung variieren zwischen dem 24. und dem 26. Januar) bis zum 8. Mai 1955 im MoMA erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht[48].

2.1 Die Ausstellung geht auf Reisen

Die ursprüngliche Idee war es, The Family of Man von Beginn an zu einem internationalen Ereignis zu machen. So verlautbarte das MoMA die Ausstellung werde gleichzeitig in New York, Europa, Asien und Latein Amerika eröffnet.[49] Dieses Vorhaben, die Ausstellung nicht nur einem amerikanischen Publikum zugänglich zu machen, wurde jedoch in anderer Form, als Tournee, umgesetzt. So wurde die Ausstellung zunächst in weiteren Städten der USA gezeigt,[50] um dann eine Welttournee zu absolvieren.[51]

Dieses Unterfangen wurde nicht nur vom International Circulation Exhibition Program des MoMA, finanziert von der Gebrüder Rockefeller Stiftung, sondern zusätzlich sowohl von der United States Information Agency[52] als auch von amerikanischen Unternehmen wie Coca-Cola, die auch vor einem Product-Placement am Ausstellungseingang nicht zurückschreckten, finanziell unterstützt. Diese Finanzierungskonstellation weist neben einem politischen auch ein ökonomisches Interesse an dieser Wanderausstellung auf.[53] Sowohl die amerikanische Regierung als auch sponsornde Unternehmen erhofften sich von der Ausstellung zu profitieren – wenn auch mit sehr unterschiedlichen Zielen. Während die USIA durch die Ausstellung selbst und seine Stationsauswahl eine weltweite Darstellung der Vereinigten Staaten nach ihren Vorstellungen anstrebte, erhoffte sich beispielsweise Coca-Cola durch dieses Engagement im Kultursponsoring[54] einen klaren ökonomischen Vorteil[55].

Die genauen Angaben und Daten zur Weltreise der Ausstellung sind häufig recht widersprüchlich. Dies mag zum großen Teil an der Vielzahl von Stationen sowie an der Diskontinuität der Reise speziell zu ihrem Ende hin liegen. So wird zwar in allen Abhandlungen davon gesprochen, dass The Family of Man in mehreren Kopien tourte, deren Anzahl schwankt jedoch zwischen fünf und sechs Versionen.[56] Auch die Angaben zu den Ländern, in denen die Ausstellung gastierte sind konträr. Sie reichen von 37 bis hin zu 69 Staaten.[57] In der Mehrzahl der Aufsätze läßt sich jedoch eine Angabe von 69 Ländern finden. Auch Claudia Gabriele Philipp schließt sich dieser Aussage an und weist dieser Zahl 85 verschiedene Stationen der Ausstellung zu.[58] Über den Zeitraum, den diese Tournee dauerte, existieren ebenfalls widersprüchliche Informationen. Während Rosch Krieps von zehn Jahren ausgeht, kommt man aufgrund der Angaben von Eric Sandeen, laut dem die Tournee bereits 1962 endete, zu einem anderen Ergebnis.[59] Lediglich über die Besucherzahlen scheint Einigkeit zu herrschen. So wird von der beträchtlichen Anzahl von neun Millionen Menschen ausgegangen.[60]

[...]


[1] Vgl.: Kampe, Ines: Edward Steichen. In: Mißelbeck, Reinhold (Hrsg.): Prestel-Lexikon der Fotografen. Von den Anfängen 1839 bis zur Gegenwart. München, 2002, S. 225

[2] Vgl.: Rosenblum, Naomi: A world history of photography. New York, 1984, S. 508

[3] Vgl.: Kampe, Ines; in: Mißelbeck, Reinhold (Hrsg.), S. 225

[4] Vgl.: Kemp, Wolfgang: Theorie der Fotografie III. 1945 – 1980. München, 1999, S.68 und Osman, Colin; Lemagny, Jean-Claude: Photography Sure of Itself. In: Lemagny, Jean-Claude; Rouillé, André (Hrsg.): A Histrory of Photography. Social and Cultural Perspektives. Cambridge, 1987, S. 184

[5] Kemp, Wolfgang, S. 68

[6] Vgl.: Ebd.

[7] Ebd.

[8] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele: Die Ausstellung “The Family of Man” 1955. Fotografie als Weltsprache. In: Fotogeschichte, 1987, Heft 23, S. 47

[9] Rosenblum, Naomi, S. 508

[10] O.V.: Edward Steichen – Ausstellung in Berlin.16.06.2005, http://www.digitalkamera-land.de/Newsprint-117.html

[11] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele; in: Fotogeschichte, S. 45

[12] Ebd.

[13] Besondere Popularität erfuhr in diesem Zusammenhang Roland Barthes Mythen des Alltags.

[14] Vgl.: Barthes, Roland: Mythen des Alltags. Frankfurt a. M., 1964, S. 16 ff.

[15] Marien, Marie Warner, S. 331

[16] Vgl.: Krieps, Rosch: Courrier de l´education nationale. Edition spéciale à l´occasion du 125e anniversaire de naissance de l´artiste. Edward Steichen 1879 - 1973. Luxemburg, 2004, S. 31, http://www.men.lu/edu/fre/publications/CEN/2004/CEN_Edward_Steichen.pdf

[17] Krautz, Jochen: Kunstpädagogik als Friedenserziehung. Einige grundlegende Betrachtungen am Beispiel der Ausstellung The Family of Man. S. 64, http://www.friedenspaedagogik.de/themen/f_erzieh/krautz_02.pdf

[18] Philipp, Claudia Gabriele, S. 47 ff.

[19] Vgl.: Steichen, Edward: Ein Leben für die Fotografie. Wien, Düsseldorf, 1965, Kap. 13. Zit. nach: Krautz, Jochen,

S. 64, http://www.friedenspaedagogik.de/themen/f_erzieh/krautz_02.pdf

[20] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 49

[21] Steichen, Edward: A Life in Photography. The Musuem of Modern Art, Garden City, 1963, Kap. 13. Zit. nach: Philipp, Claudia Gabriele, S. 49

[22] Trotzdem wird die Ausstellung stets aufs Neue mit diesen in Verbindung gebracht werden, wie beispielsweise in Urs Knoblauchs Text anlässlich des Jubiläums der UN-Menschenrechtserklärung. Vgl. hierzu: Knoblauch, Urs: Das LG bei der UNO. Fotografien als Manifestation der Menschenwürde. Die Fotoausstellungen The Family of Man und das Jubiläumsjahr 50 Jahre UNO-Menschenrechtserklärung (1948-1998) als Thema im Zeichenunterricht / Bildnerisches Gestalten. http://www.lgr.ch/hpunkte/kultur/uno/background.htm

[23] Starl, Timm: Der ewige Mensch. Karl Pawek und die Weltausstellungen der Photographie. In: Back, Jean; Schmidt-Linsenhoff, Victoria (Hrsg.): The Family of Man 1955-2001. Humanismus und Postmoderne: Eine Revision von Edward Steichens Fotoausstellung, Marburg, 2004, S. 130

[24] Steichen, Edward: Weltausstellung der Photographie. Katalog. 1952. Zit. nach: Starl, Timm, S. 130

[25] Vgl.: Lincoln, Abraham: Secession Will Destroy Democracy. 1861, In: National Historic Site Illinois, http://www.nps.gov/liho/s09.htm

[26] Vgl.: Steichen, Edward: A Life in Photography. The Musuem of Modern Art, Garden City, 1963, Kap. 13. Zit. nach: Philipp, Claudia Gabriele, S. 49; und Krieps, Rosch: Courrier de l´education nationale. Edition spéciale à l´occasion du 125e anniversaire de naissance de l´artiste. Edward Steichen 1879 - 1973. Luxemburg, 2004, S. 20

[27] Krieps, Rosch, S. 31, http://www.men.lu/edu/fre/publications/CEN/2004/CEN_Edward_Steichen.pdf

[28] Vgl.: Steichen, Edward: Introduction. In: The Museum of Modern Art (Hrsg.): The Family of Man. 2003, S. 3

[29] Vgl.: Bezner, Lili Corbus: Subtle Subterfuge: The Flawed Nobility of Edward Steichen´s Family of Man. In: Bezner, Lili Corbus (Hrsg.): Photography and Politics in America. From the New Deal into Cold War. Baltimore, 1999, S. 124, 130 ff.

[30] Vgl.: Ebd., S. 130 f.

[31] Vgl.: Ebd., S. 130

[32] Gruber, L. Fritz: Mister photokina. In: Auer, Anna: Fotografie Gespräch. Passau, 2001, S. 138

[33] Vgl.: Bezner, Lili Corbus, S. 130

[34] Infinity: Last Call. 1954, S. 8 f. Zit. nach: Bezner, Lili Corbus, S. 130

[35] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 45

[36] Vgl.: Sandeen, Eric: ´Die Ausstellung, die Du mit Deinem Herzen siehst´. The Family of Man auf Tour in der Welt des Kalten Krieges. In: Back, Jean; Schmidt-Linsenhoff, Victoria (Hrsg.): The Family of Man 1955-2001. Humanismus und Postmoderne: Eine Revision von Edward Steichens Fotoausstellung, Marburg, 2004, S. 106

[37] Vgl.: Steichen, Edward: From Edward Steichen to Memebers of the Picture Division. In: Picturescope: Newsletter of the Picture Division. Special Libraries Association 3. 1955, Nr. 2, S. 7. Zit. nach: Bezner, Lili Corbus, S. 140 und O.V.: Die Menschheit - eine Familie. Edward Steichens fotografische Liebeserklärung an den Menschen als Dauerausstellung in Luxemburg. In: Zeit-Fragen. Nr. 46, 01.04.1998, Artikel 4, Zürich, S. 6,

http://zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_46/T04.HTM

[38] Philipp, Claudia Gabriele, S. 45

[39] Vgl.: Sandeen, Eric: S. 114

[40] Vgl.: Bezner, Lili Corbus, S. 142

[41] Vgl.: Ebd., S. 141 f.

[42] Vgl.: Steichen, Edward: From Edward Steichen to Memebers of the Picture Division. In: Picturescope: Newsletter of the Picture Division. Special Libraries Association 3. 1955, Nr. 2, S. 6. Zit. nach: Bezner, Lili Corbus, S. 142

[43] Vgl.: Bezner, Lili Corbus, S. 140 f.

[44] Vgl.: Bezner, Lili Corbus, S. 141 f.

[45] Als Nachfolger Resettlement Administration (RA) übernahm die Farm Security Administration, deren Aufgaben die insbesondere die Verbesserung und Abhilfe der Lage der Farmer und Farmarbeiter in vielerlei Weise umfaßte. Zum von der Regierung in den 30er Jahren beauftragten Programm gehörte auch eine umfangreiche fotografische Dokumentation der Situation der Farmer.

Vgl.: Guggisberg, Hans R.: Geschichte der USA. Stuttgart, 1979, S. 203 f.; Sandeen, Eric, S. 104 ff. und Philipp, Claudia Gabriele, S. 55

[46] Vgl.: Sandeen, Eric, S. 106 und Bezner, Lili Corbus, S. 140

[47] Vgl.: Bezner, Lili Corbus, S. 129

[48] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 45 und Bezner, Lili Corbus, S. 124

[49] Vgl.: Phillips, Christopher: The Judgement Seat of Phtography. In: Bolton, Richard: The Contest of Meaning: Critical Histories of Photography. Cambridge, 1989, S. 89. Zit nach: Marien, Marie Warner, S. 312

[50] Vgl. u. a.: Vgl.: Sandeen, Eric, S. 100

[51] Vgl.: Krieps, Rosch, S. 32, http://www.men.lu/edu/fre/publications/CEN/2004/CEN_Edward_Steichen.pdf

[52] Die United States Information Agency, kurz USIA, die eng mit der CIA verknüpft war, etablierte sich 1953 als eigenständige Behörde. Ihre Aufgabe war es u.a. die amerikanische Kultur und die offizielle Kulturpolitik außerhalb der Vereinigten Staaten zu vertreten. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass das Engagement der USIA in Bezug auf The Family of Man über eine bloße geldliche Unterstützung hinausging. Vielmehr wurde die Tournee fortlaufend beobachtet und fotografisch festgehalten, wie beispielsweise von Milton Leavitt, stellvertretender Beamter für kulturelle Belange der USIA in München. Vgl.: Mélon, Marc-Emmanuel: Die Familie des Mannes. Die häusliche Ideologie in The Family of Man. In: Back, Jean; Schmidt-Linsenhoff, Victoria (Hrsg.): The Family of Man 1955-2001. Humanismus und Postmoderne: Eine Revision von Edward Steichens Fotoausstellung, Marburg, 2004, S. 70 ff.; Philipp, Claudia Gabriele, S. 59; Berkin, Carol; Miller, Christopher L.; Cherny, Robert W.; Gormly, James L.; Mainwaring, W. Thomas: Making America. A History of the United States. Boston, 1997, S. 606 und Sandeen, Eric, S. 106 ff.

[53] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 60

[54] Kultursponsoring ist eine damals recht seltene Form der PR, welche erst in den 80er Jahren an Bedeutung gewinnen sollte. Vgl.: Faulstich, Werner: Grundwissen Öffentlichkeitsarbeit. München, 2000, S. 225

[55] Vgl.: Kemp, Wolfgang: Kulturpolitische Aspekte der Ausstellung The Family of Man. In: DGPh Intern. Informationen und Kommentare von Mitgliedern für Mitglieder der DGPh. 1984, Nr. 2, Köln, S. 89 f. Zit. nach: Philipp, Claudia Gabriele, S. 60

[56] Vgl.: hierzu u.a.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 45 und Sandeen, Eric, S. 100

[57] Vgl.: hierzu u. a.: Neyses, Heidi: The Family of Man 1955 - 2000. 10.10.2000, http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/63522; Sandeen, Eric, S. 100 und Knoblauch, Urs, http://www.lgr.ch/hpunkte/kultur/uno/background.htm

[58] Vgl.: Philipp, Claudia Gabriele, S. 45

[59] Vgl.: Krieps, Rosch, S. 32, http://www.men.lu/edu/fre/publications/CEN/2004/CEN_Edward_Steichen.pdf und

Sandeen, Eric, S. 100

Das Ergebnis ist selbst dann ein anderes, wenn von dem Ausstellungsende im MoMA im Mai 1955 gerechnet wird und somit seine Stationen in der USA selbst mit einbezogen werden.

[60] Vgl. u. a.: Sandeen, Eric, S. 100; Krieps, Rosch, S. 32, http://www.men.lu/edu/fre/publications/CEN/2004/CEN_Edward_Steichen.pdf und Philipp, Claudia Gabriele, S. 45

Details

Seiten
35
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638591935
ISBN (Buch)
9783640099740
Dateigröße
648 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v66782
Institution / Hochschule
Universität Lüneburg
Note
1,0
Schlagworte
Ausstellung Fotografie Weltsprache Edward Steichen The Family of Man Ausstellungsarchitektur Kalter Krieg 50. Jahre Ausstellungsaufbau

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Titel: Edward Steichens "The Family of Man" - ein Plädoyer für den Frieden? Eine Untersuchung anhand von Aufbau und Architektur der Ausstellung