Lade Inhalt...

Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Lufthansa Technik AG Hamburg

von Taner Kimil (Autor) Cakir Derya (Autor)

Hausarbeit 2005 28 Seiten

Mathematik - Statistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Vorgehensweise

2. Beschreibung des Unternehmens
2.1 Entstehung und Entwicklung
2.2 Geschäftsfelder
2.3 Rechtsform, Eigentumsverhältnisse und Jahresabschluss
2.4 Beteiligungen und Tochtergesellschaften

3. Gewinn- und Verlustrechnung für 1995-2003
3.1 Interpretation und Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
3.2 Gewinn- und Verlustrechnung, Lage- und Streuungsparameter von 1995 bis 2003

4. Kennziffern
4.1 Tabellen
4.2 Interpretationen der Kennziffern
4.2.1 Tabellen
4.2.2 Messzahlen der Erträge, Aufwendungen und Personalkosten
4.2.3 Beschäftigte
4.2.4 Beschäftigte pro 1 Mio. Euro Erträge
4.2.5 Ertrags- und Gesamtkapitalrendite
4.2.6 Umschlaghäufigkeit des Kapitals
4.2.7 Innenfinanzierungs- und Schuldentilgungspotential
4.2.8 Materialintensität
4.2.9 Cashflow

5 Schlussbetrachtung

6. Abkürzungsverzeichnis

7. Tabellenverzeichnis

8. Abbildungsverzeichnis

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

Ziel dieser Hausarbeit im Rahmen des Statistikpraktikums an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg ist die Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung großer Hamburger Arbeitgeber. Wir haben die wirtschaftliche Entwicklung der Lufthansa Technik AG in den Jahren 1995 bis 2003 analysiert. Auf der Grundlage von Geschäftsberichten der Jahre 1995 bis 2003 wurden die Daten vom Lufthansa Technik AG bezüglich der Finanz-, Rendite- und Wachstumsentwicklung erfasst, analysiert und beschrieben.[1] Die Ergebnisse dienen dazu, die Datenbank des Fachbereiches Wirtschaft der HAW über die wirtschaftliche Entwicklung großer Hamburger Arbeitgeber zu aktualisieren und zu vervollständigen.

1.2 Vorgehensweise

Die Daten für unsere Hausarbeit haben wir aus den Geschäftsberichten der Lufthansa Technik AG entnommen.

Die Daten aus den Jahresabschlüssen wurden dann in eine Datenmaske des Programms SPSS eingegeben, wobei wir als Gruppe B für die Jahre 2002 und 2003 und die Gruppe A für 2000 und 2001 zuständig waren. Aus diesen Daten wurde dann mit Hilfe von SPSS eine Strukturbilanz und GuV erstellt, welche wiederum Basis für die in dieser Hausarbeit betrachteten Kennzahlen sind. Diese Kennzahlen sollten nun im Rahmen der Hausarbeit mit SPSS gedeutet, analysiert und tabellarisch bzw. grafisch aufbereitet werden.

Gruppe A hat die Kennzahlen zur Strukturbilanz berechnet, Gruppe B die der Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Kennzahlen dienten als Grundlage der Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung des Lufthansa Technik AG.

2. Beschreibung des Unternehmens

2.1 Entstehung und Entwicklung

Aufgrund der Gruppe konkurrierend zu halten, in der Mitte neunziger Jahre wurde Lufthansa Konzern in sieben verschiedene Unternehmensbereiche aufgeteilt.

Am Ende 1994, kurz vor dem 40. Geburtstag der Deutsche Lufthansa AG, wurde seine ehemalige Technikabteilung unter dem Namen Lufthansa Technik unabhängig als 100 %ige Tochtergesellschaft umgewandelt. Immer mehr Fluglinien fingen auf der ganzen Erde an, den Service der erfahrenen Mechaniker und der Ingenieure der Lufthansa Technik zu verwenden. Die Firma erschloss einen neuen Absatzmarkt mit seiner technischen Totalunterstützung. (TTS)

Lufthansa Technik wird nicht nur als MRO und Designorganisation auch als Hersteller der Flugzeugteile bestätigt. Diese dreifache Fähigkeit stattet ihn mit einem ständig wachsenden Potential für das Entwickeln der neuen Produkte und der Dienstleistungen aus.

Seit seiner Gründung ist die Lufthansa Technik der führende Versorger der Welt der Verkehrsflugzeugdienstleistungen geworden.[2]

2.2 Geschäftsfelder

Die fünf Unternehmenseinheiten von Lufthansa Technik (Wartung, Überholung, Kompetenten und Logistik, Triebwerkinstandhaltung, VIP-Dienstleistungen)

dienen weltweit mehr als 300 Kunden.[3]

Wartung:

Lufthansa Technik steht weltweit für umfangreiche technische Wartungsdienstleistungen zu Verfügung.

Im Falle der Wartungsprüfungen bleibt das Flugzeug in zeitlich geplantem Service, da werden mit hoch entwickeltem Wartungsplan die Mechanische und Elektronische Bauelemente in besten technischen Zustand behalten.

Überholung:

Die entscheidende in den MRO-Fähigkeiten ist allgemeine Überholung eines Flugzeugs. Bei der Überholung werden alle Instrumente, elektrische und elektronische Ausrüstung, hydraulischen und pneumatischen Bestandteile abgebaut. Diese Instrumente werden kontrolliert und erforderliche Reparaturen durchgeführt.

Komponenten und Logistik:

Die Lufthansa Technik AG liefert weltweit alle Bestandteile von Flugzeugen. Damit werden die Reparaturfähigkeit und -kapazität erhöht.

Triebwerkinstandhaltung:

Mit seiner technischen Fähigkeits- und Innovationalenergie kann Lufthansa Technik die Nutzungsdauer der Flugzeugtriebwerke erheblich verlängern und ihre Zuverlässigkeit erhöhen.

VIP-Dienstleistungen:

Die Innenausbauten von Flugzeugen werden nach individuellen Kundenwünschen eingerichtet.

2.3 Rechtsform, Eigentumsverhältnisse und Jahresabschluss

Lufthansa Technik ist eine Aktiengesellschaft, das ein in Aktien aufgeteiltes Grundkapital aufweist.[4]

Die Lufthansa Technik AG mit Geschäftsitz in Hamburg ist die Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG und zwischen Ihnen besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Gewinnabführungsvertrag verpflichtet Aktiengesellschaft oder eine Kommanditgesellschaft auf Aktien ihren gesamten Gewinn an das beherrschende Unternehmen abzuführen.[5]

Die Lufthansa Technik AG ist von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzern­abschlusses befreit. Sie ist mit ihren Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG, Köln, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird auf Grundlage der International Accounting Standards (IAS) erstellt. Der Abschluss beinhaltet eine Darstellung der vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und wird beim Amtsgericht Köln HRB 2168 hinterlegt.[6]

2.4 Beteiligungen und Tochtergesellschaften

Tabelle 1: Direkte Beteiligungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Indirekte Beteiligungen

Quellen: Bundesanzeiger, Jahresabschlüsse, Nummer 93 - Seite 10 058

3. Gewinn- und Verlustrechnung für 1995-2003

3.1 Interpretation und Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung ist Erfolgsrechnung Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Abrechnungszeitraums.

Gemäß HGB kann die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren[7] oder nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt werden. Es gibt eine vorgegebene Gliederungsvorschrift.

Im Hinblick auf die Unterteilung und den Umfang der ausgewiesenen Aufwendungen kann in das Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren unterschieden werden. Beim Umsatzkostenverfahren werden die Aufwendungen vor allem nach den Bereichen(Funktionen) Herstellung, Verwaltung und Vertrieb unterteilt, während beim Gesamtkostenverfahren primär eine Unterteilung nach den Aufwandsarten Materialaufwand, Personalaufwand und Abschreibungen vorgenommen wird.

Als Umsatzerlöse werden nur die Erlöse aus der für das Unternehmen typischer Leistung ausgewiesen. Bei Unternehmen, deren Gegenstand die Produktion und der Vertrieb von Erzeugnissen und Waren ist, sind als Umsatzerlöse die Erlöse aus dem Verkauf dieser Produkte oder Waren auszuweisen. Erlöse aus Dienstleistungen rechnen nur bei Dienstleistungsunternehmen zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzerlöse betreffen also die branchentypischen Leistungen des Unternehmens für den Markt.[8]

Materialaufwand sind Aufwendungen für Roh-, Hilfs- Betriebsstoffe, für bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen.[9] Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen alle Leistungen Dritter, die der betrieblichen Leistungserstellung dienen. z.B. die Lohnbearbeitung in fremden Unternehmen oder andere Lohn- und Fremdarbeiten, z.b. Reparaturarbeiten, Produktentwicklung oder Werbung.[10]

Personalaufwendungen beinhalten die Löhne, Gehälter, Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung.[11]

Abschreibungen sind Wertminderungen bei vorhandenen Anlagegegenständen. Sie berücksichtigen vor allem die eingetretene Abnutzung durch den Gebrauch der Gegenstände oder sonstige Wertminderungen, z.b. durch Witterungseinflüsse oder technischwirtschaftliche Veraltung.[12]

Betriebsergebnis ist die Differenz zwischen den betrieblichen Erträgen(Leistungen) und betrieblichen Aufwendungen(Kosten) innerhalb eines bestimmten Zeitraums.[13]

Das Finanzergebnis setzt sich zusammen aus den Erträgen und Aufwendungen für Finanzanlagen, Wertpapiere des Umlaufvermögens und verzinsliche kurzfristige Forderungen sowie für aufgenommene Kredite.[14]

Betriebs- und Finanzergebnis ergeben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die fallen typisch und regelmäßig an.[15]

Das außerordentliche Ergebnis handelt sich um Geschäftsvorfälle, die außerhalb gewöhnlicher Geschäftstätigkeit anfallen. Der Saldo das Ergebnis dieser Aufwendungen und Erträge ist das Ergebnis der außerordentlichen Geschäftstätigkeit.

Jahresüberschuss ist Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen (GuV-Rechnung)

[...]


[1] vgl. Handbuch Statistik Praktikum, Hamburg, 2002, S.4

[2] Internet http://www.lufthansa-technik.com/applications/

[3] vgl. Internet http://www.lufthansa-technik.com/applications/

[4] Wörterbuch kaufmännischer Begriffe, Wissen sofort, S.19

[5] Akt G §291

[6] Bundesanzeiger, Jahresabschlüsse, 2004, Nummer 93- S.10057

[7] HGB § 275 Abs. 2, Deutsche Taschebuch Verlag, 41.Auflage, 2004

[8] Ebert Scheffler, Bilanzen richtig Lesen, Seite 87, Deutsche Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998

[9] HGB § 275 Abs. 2 Nr. 5a, 5b, Deutsche Taschebuch Verlag, 41.Auflage, 2004

[10] Ebert Scheffler, a.a.o., S. 89, Deutsche Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998

[11] HGB § 275 Abs. 2 Nr. 6a, 6b, Deutsche Taschebuch Verlag, 41.Auflage, 2004

[12] Ebert Scheffler, a.a.o., S. 40, Deutsche Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998

[13] Wörterbuch Kaufmännische Begriffe, Wissen sofort, S.51

[14] Ebert Scheffler, a.a.o., S. 91, Deutsche Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998

[15] Baetge, Kirsch, Thiele, Bilanzanalyse, S.103, IDW Verlag, 2. Auflage, Düsseldorf 2004

Details

Seiten
28
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638593366
ISBN (Buch)
9783638671804
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v67039
Institution / Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg – Fachbereich Wirtschaft
Note
1,7
Schlagworte
Analyse Entwicklung Lufthansa Technik Hamburg

Autoren

Teilen

Zurück

Titel: Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Lufthansa Technik AG Hamburg