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Die Kosten-Nutzen-Relation von e-Learning-Angeboten

Studienarbeit 2005 36 Seiten

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 E-Learning – Grundwissen
2.1 Begriff
2.2 Formen
2.2.1 Computer-Based-Training (CBT)
2.2.2 Web-Based-Training (WBT)
2.2.3 Virtuelle Seminare
2.2.4 Lernplattformen, Lern-Portale und Learning Management Systeme (LMS)
2.2.5 Learning Content Management Systeme (LCMS)
2.3 Blended Learning
2.3.1 Begriff
2.3.2 Blended Learning – ein Szenario und seine Voraussetzungen

3 E-Learning – Kosten- / Nutzenabwägungen
3.1 Exkurs: Hauptmethoden zur Wirtschaftlichkeitsanalyse
3.1.1 Return on Invest(ment) (ROI)
3.1.2 Kosten-Nutzen-Analyse (KNA)
3.2 Kosten auf Unternehmens- und institutionaler Ebene
3.2.1 Kostentypen
3.2.2 Kostenkategorien
3.3 Kosten auf der individuellen Ebene
3.4 Nutzeffekte
3.4.1 Arbeitsplatz- und Individualebene
3.4.2 Unternehmensweite Ebene
3.4.3 Zwischenbetriebliche Ebene
3.5 Fallbeispiel zur Vorgehensweise ROI-Betrachtung
3.5.1 Exkurs: Business Case
3.5.2 Betrachtung des ROI einer Lernplattform

4 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Matrixdarstellung(1) der e-Learning Formen

Abbildung 2: Matrixdarstellung(2) der e-Learning Formen

Abbildung 3: Vor- und Nachteile von CBT und WBT

Abbildung 4: Matrixdarstellung(3) der e-Learning Formen

Abbildung 5: Matrixdarstellung(4) der e-Learning Formen

Abbildung 6: Die Architektur von Learning Management Systemen

Abbildung 7: Die Architektur von Learning Content Management Systemen

Abbildung 8: Berechnung des ROI

Abbildung 9: Die verschiedenen Schritte einer KNA

Abbildung 10: Preismodelle und Beispiele für e-Learning Lösungen

Abbildung 11: Kosten entlang des Einführungsprozesses

Abbildung 12: Kosten pro Stunde Teachware

Abbildung 13: Kostenmodellierung von Kursen

Abbildung 14: Ebenenmodell zur Systematisierung von Nutzeffekten

Abbildung 15: Nutzeffekte mit einer kostenändernden Wirkung

Abbildung 16: Einsparpotenzial durch den Einsatz von e-Learning

Abbildung 17: Nutzenpotenziale von e-Learning in der betrieblichen Bildung

Abbildung 18: Einsparpotenziale durch ein LMS

Abbildung 19: Kostenblöcke durch ein LMS

Abbildung 20: Berechnung des Business Case

1 Einleitung

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel von der Dienstleistungs- zur Wissensgesellschaft, immer öfter und im größeren Rahmen wird uns dies in den unterschiedlichsten Medien dargelegt. Längst ist diese Tatsache auch in den Chefetagen deutscher Unternehmen angekommen und bewirkt dort ein Umdenken hinsichtlich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung als Teil des gesamten Wissensmanagements im Unternehmen. Wissen wird als Produktionsfaktor begriffen, es gilt dieses Wissen greifbar zu machen, im Unternehmen zu verteilen und zu bewahren, um sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten zu sichern.

Die enorme Geschwindigkeit des technischen Fortschritts verlangt eine ständige Anpassung des Wissens an die Erfordernisse. Dieser Fakt ist unter dem Stichwort „lebenslanges Lernen“ in aller Munde und bringt uns auf den Inhalt dieser Arbeit, dem e-Learning. Ständig wachsender Kostendruck und der Wunsch nach Wettbewerbsvorteilen durch oben beschriebenen richtigen Umgang mit dem Wissen der Organisation, ließen Maßnahmen des e-Learnings anfangs als das Allheilmittel erscheinen. Wie auch in anderen Bereichen, denken wir an den Neuen Markt, führte dies zu einem unglaublichen Hype, der sein Niveau nicht halten konnte, seine Daseinsberechtigung jedoch nicht verlor. Es kommt eben auf das „Wie“ an.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem interessierten Leser einige wissenswerte Fakten über dieses Thema, insbesondere von Kosten- und Nutzenseite her, an die Hand zu geben.

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit Grundwissen zur Thematik und wirft einen Blick auf den Begriff des „elektronischen Lernens“. Hier sollen typische Formen des e-Learnings hinterleuchtet werden. Auch geht dieser Teil auf die noch recht junge Form des Blended Learnings ein und zeigt mögliche Ausprägungsformen.

Im zweiten Teil steht die Betrachtung der Kosten- und Nutzenpotenziale im Vordergrund. Kurz erläutert werden hier auch zwei Methoden der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Neben der Erläuterung aller zu bedenkenden Kosten auf der einen Seite, sowie der Nutzeffekte auf der anderen, wird zudem in diesem Teil anhand eines Fallbeispiels gezeigt, wie der Return on Investment einer modernen Lernplattform im Unternehmen ermittelt werden kann und anhand eines Business Case der Nachweis der Rentabilität einer neuen Plattform möglich ist.

2 E-Learning – Grundwissen

2.1 Begriff

Der Begriff e-Learning[1] unterliegt wie alle anderen „elektronischen“ Dinge einem starken Wandel, der eben dem kleinen „e“ zu verdanken ist. Zwar unterlag und unterliegt auch der Begriff des Lernens einem Wandel, doch ist dieser von nicht zu vergleichend kleinerer Geschwindigkeit. Die rasante und stetige Entwicklung im Bereich der Elektronik jedoch eröffnet immer mehr und bessere Möglichkeiten des elektronischen Lernens und Lehrens. Baumgartner, Häfele und Maier-Häfele (2002, S.13) weisen zudem darauf hin, dass e-Learning nur ein Teil des Ganzen sei, denn erst zusammen mit e-Teaching könne eine Einheit zur e-Education gebildet werden, welche die lehrende Seite mit einschließt. E-Learning soll in dieser Arbeit als ein Ausdruck für Lernen mit Softwareunterstützung (lokal oder serverseitig installiert) gelten.[2]

Als der Begriff e-Learning noch in seinen Kinderschuhen steckte, galt er eher dem Lernen, welches elektronisch unterstützt wurde. Dies geschah und geschieht mit Disketten und CD-ROMs sowie DVDs (mit den enthaltenen Lernsoftwaredaten), wobei heute aufgrund des geringen Speicherplatzes auf Disketten verzichtet wird, aber auch durch Videobänder, satellitengestützt oder durch interaktives Fernsehen. Dann begann gegen Ende der neunziger Jahre das Internet immer stärker zu wachsen und der Begriff e-Learning wurde nur noch fast ausschließlich für das webunterstützte Lernen via Internet benutzt, schließt heute aber wieder alle möglichen Varianten mit ein.

2.2 Formen

2.2.1 Computer-Based-Training (CBT)

Unter CBTs werden Lernprogramme verstanden, die per Diskette (früher), CD-ROM oder DVD auf dem Computer zum Laufen gebracht werden. Es sollte hier gleich erwähnt werden, dass in Zukunft natürlich nicht mehr nur der Computer die Plattform darstellen muss, sondern auch Handys und PDAs können in Zukunft Träger der Lernsoftware sein, was natürlich die Mobilität des Lernenden[3] drastisch erhöht. Seit den ersten diskettenbasierten Lernprogrammen hat sich im Grunde die Struktur dieser kaum verändert, es fanden aber Anpassungen an neue Möglichkeiten statt. Viele verwandte Begriffe haben sich mit der Zeit gebildet, sie beschreiben letztendlich alle dasselbe:

- CAL: Computer Aided (Assisted) Learning,
- CAI: Computer Aided (Assisted) Instruction,
- CUL: Computerunterstütztes Lernen und
- CUI: Computerunterstützte Instruktion.[4]

Computer-Based-Trainings brauchen keine Schnittstelle zum Internet, es handelt sich um selbstständige Programme auf dem jeweiligen System. Dies unterscheidet sie von allen anderen hier vorgestellten Formen des e-Learnings.

Dittler (2002, S. 30) führt hierzu aus:

„In der Regel wird der Lernende nach dem Start eines Computer-Based-Trainings zunächst in einer selbstablaufenden Sequenz mit der Bedienung des Programms und der Programmoberfläche vertraut gemacht. Anschließend kann er entweder einem linearen Programmablauf folgen und die einzelnen Einheiten des Programms nacheinander bearbeiten oder über eine Übersichtsseite (Sitemap) direkt auf einzelne Abschnitte des Lernprogramms zugreifen.“

Eine typische Vorgehensweise dieser Programme ist die abwechselnde Präsentation von Lerninhalten, das Bereitstellen von passenden Übungen und ein differenziertes Feedback. Nach einer Lernphase hat dann der Lernende die Möglichkeit – ganz im Sinne des Konstruktivismus – sein Wissen im natürlichen Kontext zu überprüfen, indem z.B. ein Kundengespräch virtuell dargestellt wird. Es folgt ein Feedback des Programms mit Hinweisen auf Wissenslücken.[5]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Matrixdarstellung(1) der e-Learning Formen[6]

Betrachten wir nun die (in der Abbildung) angekreuzten Eigenschaften von CBTs etwas näher. „Verteiltes Lernen“ ist möglich, der Lernende muss nicht an einen bestimmten Ort gehen, sehen wir einmal davon ab, dass er zum Träger der Software (z.B. PC) gehen muss. Bei zentralistischen Lernformen wie Präsenzseminaren oder Vorlesungen wird ein bestimmter Ort vorgegeben.

„Medienbasiertes Lernen“ bedeutet, dass dem Lehrer oder Dozenten eine viel kleinere Rolle zukommt, als dies bei personenzentrierten Lernformen der Fall ist. „Wichtiger für den Lernerfolg ist das den Lerninhalt vermittelnde Medium des CBT […].“ (Dittler 2002, S. 31)

Im Gegensatz zum synchronen Lernen ist hier „asynchrones Lernen“ möglich, der Lernende ist also nicht nur ortsunabhängig, sondern auch zeitlich vollkommen flexibel, d.h. er entscheidet wann mit dem CBT gelernt wird. Wenn man bedenkt wie unterschiedlich die Vorlieben der Menschen in Hinsicht auf den besten Zeitpunkt für das Lernen sind, ist dies ein großer Gewinn an Lernkomfort.

Ein weiteres Plus von Computer-Based-Trainings ist die Interaktivität. Im Gegensatz zu Vorlesungen oder Schulungs-TV kann bei „interaktivem Lernen“ durch Eingabe oder Auswahl im Programm der Ablauf dieses verändert werden und somit den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.

2.2.2 Web-Based-Training (WBT)

Web-Based-Training unterscheidet sich von Computer-Based-Training nicht nur in technischer, sondern auch in methodisch-didaktischer Hinsicht.[7] WBT ist, wie der Name schon sagt, auf die Anwesenheit eines Internetzugangs angewiesen. Dieser technische Unterschied zu CBT stellt aber im Zuge der Versorgung der Haushalte mit (Breitband-) Internetzugängen immer weniger einen Nachteil dar. Die Lernsoftware liegt hier nicht lokal auf einem Datenträger, sondern ist auf dem jeweiligen Server hinterlegt, mit dem sich der Lernende verbindet. Während des gesamten Lernprozesses steht der User mit dem Server in Kontakt. Dies hat nicht zu unterschätzende Vorteile, da der Lernstoff stets aktuell gehalten werden kann und keine Kosten durch Produktion und Distribution von Datenträgern entstehen. Auch eine eventuelle Evaluation des Systems ist hier viel einfacher, da der User direkt auf Fragen der Bildungsunternehmen antworten kann.

Die hier mögliche Kooperation von Lernenden, trotz räumlicher Distanz, ist der methodisch-didaktische Vorteil von WBT. Durch das Zugreifen auf einen zentralen Server ist es möglich, dass mehrere Kursteilnehmer oder bestimmte Teams gemeinsam an einem Problem arbeiten können und somit auch voneinander lernen können (kooperatives Lernen).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Matrixdarstellung(2) der e-Learning Formen[8]

Hier ist anzumerken, dass im Falle des kooperativen Lernens eine zeitliche Synchronisation vorhanden sein muss, um sich mit dem Teampartner auszutauschen.

Um CBT und WBT voneinander abzugrenzen, wird auf folgende Abbildung aufmerksam gemacht, welche die Vor- und Nachteile auflistet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Vor- und Nachteile von CBT und WBT[9]

2.2.3 Virtuelle Seminare

Virtuelle Seminare vereinen mediengestütztes Lernen, wie wir es mit den vorangegangenen Formen des e-Learning kennen gelernt haben, mit den Eigenschaften von Präsenzveranstaltungen.[10] Ein sehr großer Vorteil ist hier für die Lernenden die Möglichkeit, direkte Rücksprache mit dem Dozenten zu halten (personenzentriert statt medienzentriert). Es können auftretende Fragen gestellt und somit Verständnisprobleme im Ansatz gelöst werden. Dies funktioniert natürlich auch in der anderen Richtung, der Dozent hat im virtuellen Seminar die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen oder Meinungen abzufragen. Mit zunehmender Größe einer Gruppe von Lernenden wird dies jedoch immer schwieriger. Im Vergleich zu CBT und WBT ist die Zahl der möglichen Teilnehmer geringer (die direkte Kommunikation zwischen Dozent und Student macht ab einer bestimmten Größe der Gruppe keinen Sinn mehr), die multimediale Aufbereitung der Inhalte kann gleichwertig sein, ist meistens aber weniger aufwendig und die Kosten eines virtuellen Seminars sind ungleich höher. Der Vorteil der direkten Kommunikation mit dem Dozenten oder dem Studenten geht auf Kosten des asynchronen Lernens.

„Virtuelle Seminare laufen in der Regel so ab, dass ein Dozent den Lerninhalt vorbereitet und entsprechendes digitales Anschauungsmaterial (Beispiel, Folien, Bilder, Videosequenzen usw.) für das Virtuelle Seminar zusammenstellt. Zu einem verabredeten Zeitpunkt wählen sich die Lernenden (die weltweit verteilt sein können) unter der Web-Adresse des Virtuellen Seminars ein und nehmen live am Virtuellen Seminar teil. Sie sehen auf ihrem Bildschirm […] neben dem Video- oder Standbild des Trainers auch Visualisierungen zum Lerninhalt.“ (Dittler 2002, S. 217)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Matrixdarstellung(3) der e-Learning Formen[11]

2.2.4 Lernplattformen, Lern-Portale und Learning Management Systeme (LMS)

Die vierte Kategorie von e-Learning Formen geht noch einen Schritt weiter. Lernplattformen und Lern-Portale vereinen alle vorgestellten e-Learning Maßnahmen unter einem Dach und unter einer Web-Adresse. Der Lernende hat hier z.B. Zugriff auf folgende Lernmedien:[12]

- CBT,
- WBT,
- Virtuelle Seminare,
- Schulungsunterlagen (z.B. als pdf-Dokument),
- FAQ-Listen (Frequently Asked Questions, häufig gestellte Fragen und deren Antworten),
- Verweise auf Präsenzseminare und Workshops oder ähnliche Maßnahmen,
- Fach-Foren zum Informations- und Wissensaustausch,
- Experten-Sprechstunden (z.B. durch moderierten Chat) und
- Einzelberatung und Coaching (z.B. als Videokonferenz).

Ein Ausbilder oder Dozent kann für die Lernenden außerdem einen Lehrplan aus allen zur Verfügung stehenden Medien erstellen und die einzelnen Maßnahmen so in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Dieser Lehrplan wird dann zeitlich flexibel von den Lernenden abgearbeitet. Wie bereits erwähnt, ist bei live eingespieltem Content die flexible Zeiteinteilung nicht möglich, jedoch kann dieser oft überhaupt nicht vorhanden sein (Kosten) oder ist nur ein kleiner Teil des ganzen Lernablaufs.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Matrixdarstellung(4) der e-Learning Formen[13]

Wie oben erwähnt werden mit Lernplattformen alle e-Learning Formen vereint und, vorausgesetzt alle entsprechenden Module sind implementiert, sie ermöglichen dem Lernenden die größtmögliche Abwechslung beim Lernen.

Baumgartner et al. (2002, S. 24) definieren eine webbasierte Lernplattform wie folgt:

„Unter einer webbasierten Lernplattform ist eine serverseitig installierte Software zu verstehen, die beliebige Lerninhalte über das Internet zu vermitteln hilft und die Organisation der dabei notwendigen Lernprozesse unterstützt.“

Die folgende Abbildung zeigt die Architektur einer Lernplattform.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Die Architektur von Learning Management Systemen[14]

Um Begriffsunklarheiten vor zu beugen sei an dieser Stelle erwähnt, dass Baumgartner et al. (2002, S. 30) Lernplattformen und Lern-Portale sowie den Begriff der Learning Management Systeme (LMS) per Definition als Synonym sieht und behandelt.

Seufert und Mayr (2002, S. 85) schreiben zu LMS folgendes:

„Learning Management Systeme erlauben es Organisationen, unternehmensweite Lernplattformen aufzubauen, um Wissens- und Kompetenzziele zu definieren, die Lernbedürfnisse von Individuen und Organisationen zu analysieren, online und offline Kurs- und Lernmaterialien auszuwählen und einzukaufen, sowie unternehmensweite Lerninitiativen und –prozesse zu managen.“

2.2.5 Learning Content Management Systeme (LCMS)

In den meisten größeren Unternehmen werden seit langem Content Management Systeme verwendet um z.B. das firmeninterne Intranet aufrechtzuerhalten. Der Clou dabei ist die Trennung von Inhalt und Darstellungsform. Autoren müssen so nicht auf firmeneigene Darstellungsformen (Corporate Design) achten, sondern können den Content ohne HTML-Kenntnisse mit so genannten WYSIWYG-Editoren (What You See Is What You Get) einstellen. Ein weiteres Merkmal von CMS sind die drei Ebenen des Systems, die sich in die Autorenebene, die Genehmigungsebene und die Publikationsebene aufteilen. Ein Artikel wird erst geschrieben, dann vom Vorgesetzten genehmigt und vom Autor oder einer dritten befugten Person veröffentlicht, also online gestellt.

Kombiniert man nun ein Learning Management System mit den Vorteilen eines Content Management Systems, erhalten wir ein Learning Content Management System (LCMS).

[...]


[1] Zur Schreibweise von „e-Learning“ vgl. Baumgartner, Häfele, Maier-Häfele (2002, S. 14)

[2] Vgl. Baumgartner et al. (2002, S. 15)

[3] Wird hier und im Folgenden die männliche Form verwendet, soll stets auch das weibliche Pendant gemeint sein.

[4] Vgl. Seufert und Mayr (2002, S. 25)

[5] Vgl. Dittler (2002, S. 30)

[6] Quelle: Dittler (2002, S.31)

[7] Vgl. Dittler (2002, S. 163)

[8] Quelle: Dittler (2002, S. 164)

[9] Quelle: Seufert et al. (2002, S. 26)

[10] Vgl. Dittler (2002, S. 217)

[11] Quelle: Dittler (2002, S. 219)

[12] Vgl. Dittler (2002, S. 259f.)

[13] Quelle: Dittler (2002, S. 261)

[14] Quelle: Baumgartner et al. (2002, S. 30)

Details

Seiten
36
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638614597
ISBN (Buch)
9783638624725
Dateigröße
2.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v70110
Institution / Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
1,7
Schlagworte
Kosten-Nutzen-Relation e-Learning eLearning

Autor

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Titel: Die Kosten-Nutzen-Relation von e-Learning-Angeboten