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Die Fabel "Löwe, Esel und Fuchs" von Aesop

6. Klasse an Realschulen

Unterrichtsentwurf 2006 26 Seiten

Didaktik - Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse
1.1 Sachinformation
1.2 Die Fabel „Löwe, Esel und Fuchs“ von Aesop (Aufzeigen der Merkmale)
1.3 Der Aufbau einer Fabel am Beispiel „Löwe, Esel und Fuchs“

2. Analyse der Lernvoraussetzungen

3. Didaktische Analyse
3.1 Gegenwartsbedeutung
3.2 Zukunftsbedeutung
3.3 Exemplarische Bedeutung
3.4 Bezug zum Bildungsplan

4. Struktur des Inhalts – Lernziele

5. Verlaufsplanung (Methodische Analyse)

6. Strukturskizze

7. Anhang
7.1 Literatur
7.2 Medien / Material

1.Sachanalyse

1.1 Sachinformation

Die Fabel zählt zu den ältesten literarischen Arten der Weltliteratur, dies tat sie schon vor dem sagenumwobenen phrygischen Sklaven Aesop, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben soll. Dieser hatte alte Fabeln gesammelt und wahrscheinlich auch Neue erdacht. Wenn wir versuchen das Wort „Fabel“ zu definieren, so nimmt dieses Bezug auf das „lateinische ‚fabula’ = Erzählung.“[1] Phädrus hatte die Fabel im 1. Jahrhundert n. Chr. in Rom eingeführt[2] und hatte dabei schon in der Verbindung „fabulae Aesopiae“ dem Wort „Fabel“ schon zu dieser Zeit die Eigenschaft eines eigenen Gattungsbegriffes gegeben.[3] Im Mittelhochdeutschen (12. /13. Jahrhundert) findet sich die übliche Kennzeichnung als „bispel“ bzw. „bischaft“ (= Mittel zur weltanschaulichen Auseinandersetzung und religiösen Belehrung), die auf den Beispielhaften Charakter hinweisen.[4] Mit Steinhöwels „Esop“ von 1476 wurde der Gattungsbegriff der „Fabel“ auch ins Deutsche eingeführt.[5] „Der Humanist Steinhöwel definiert die Fabel als eine erfundene Geschichte, damit der Mensch durch das Wort der unvernünftigen Tiere Sitten und Tugend lerne und die menschliche Würde erkenne.“[6] In der Zeit der Reformation wurde die Fabel durch Luther und Melanchthon des öfteren aufgegriffen, während sie im Barock wenig bis kaum Beachtung fand, um zur Zeit der Aufklärung zur vollen Entfaltung zu gelangen, die ihr letztlich die zentrale Funktion gab. Gottscheid, Breitinger, Hagedorn, Gellert und insbesondere Lessing beschäftigten sich mit der Fabeltheorie und bekräftigten diese auch durch eigene Beispiele (z.B. Lessings Ringparabel in Nathan der Weise). Erst im 20. Jahrhundert konnte die Fabeltradition durch Kafka, Thurber, Schnurre, Kirsten u.a. im gewissen Sinne weitergeführt werden. Jedoch werden kleine Änderungen in Form wie auch der Aussage deutlich. Dies war den Einflüssen der industriellen Revolution zu schulden, wobei der sozialkritische Aspekt nun in den Vordergrund rückte.[7]

Wenn wir nun versuchen, die Fabel einer bestimmten literarischen Gattung zuzuordnen, so kann sie ohne weiteres der didaktischen Literatur zugerechnet werden. Dabei „sind [die Fabeln] also Teil jener Literatur, ‚die unmittelbar oder mittelbar lehrhafte, d.h. auf Wissensbereicherung oder Verhaltensformung gerichtete Inhalte vermittelt und sich dabei ästhetischer Darstellungsmittel und Darbietungsformen, wie sie sonst der nichtdidaktischen Dichtung eigen sind, bedient (z.B. Reim, rhythmische Sprache, Bilder, Vergleiche u.ä.)’.“[8] Auf diese Weise besitzen Fabeln häufig eine aggressiv-sozialkritische Funktion, doch daneben können sie auch politische Aussagen, z.B.

über kluges Verhalten, über ethische Fragen oder über religiöse Standpunkte aufweisen. Die Fabel weist dabei eine parabolische, d.h. gleichnishafte, metaphorische, Form des Sprechens auf. So muss man zwischen „Bildbereich“ und „Sachbereich“ unterscheiden. Auf die Fabel bezogen bedeutet dies, dass sie durch „Distanzierung“ und „Verfremdung“ gekennzeichnet ist. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden durch das Auftreten der Tiere erzeugt, „denen bestimmte menschliche Eigenschaften (Charakterzüge) oder Verhaltensweisen zugeordnet werden können oder deren Verhältnis zueinander bestimmte Strukturen (z.B. Machtstrukturen) spiegelt.“[9] Das eintauchen der Fabel in eine fiktive Welt, in der Tiere sprechen und handeln hat auch eine bestimmte Wirkung auf den Menschen. Der Autor hob den Kontakt mit dem Realen bewusst auf, um „[...] die überall und zu allen Zeiten gleiche Veranlagung des Menschen, ihn betreffende Wahrheiten, Ratschläge und Kritik lieber verhüllt als direkt zu hören, um damit nachdrücklicher und schonend zugleich angesprochen zu werden.“[10] Ein weitaus bedeutsameres Charakteristikum der Fabel ist jedoch darin zu sehen, dass die vorgeführten Tierhandlungen, diese entsprechen der Bildebene, immer für menschliche Verhältnisse typisch werden (Sinnebene). So sind die Tiere, wie Menschen, für ihre Denk- und Handlungsweisen voll verantwortlich. Denk- und Handlungsweisen werden aber auch im „Epimythion“ (die Moral, die Lehre, Merksatz) thematisiert.[11] Hierdurch wird die Aussage der Fabel codiert, wobei „das Epimythion [...] den Anwendungsbereich der Lehre ausdrücklich auf den Menschen [einschränkt]. [...] Wenn eine Fabel nicht von vornherein unter Menschen spielt und trotzdem ein Beispiel und keine bloße Allegorie der vermittelten Lehre bietet, greift der – potentielle – Geltungsbereich der Lehre über das menschliche Milieu hinaus. Die Fabel vermittelt dann Weisheiten, die nicht nur die menschliche Lebenswelt, sondern einen größeren Ausschnitt der lebendigen Natur betreffen.“[12] Der Leser kann selbstverständlich erst dann zu der Situation in der Fabel einen Bezug herstellen, wenn dieser den Code erkannt hat. Das oben schon erwähnte ‚eintauchen in eine fiktive Welt’ und die daraus resultierenden Reaktionen auf menschlicher Seite (Kritik nachdrücklich und schonend beizubringen) sind effektvolle rhetorische Mittel. Indem die Problematik auf die Bildebene gebracht wird, wird sie dadurch distanziert, vereinfacht und zugespitzt. Die Übertragung erlaubt daher eine objektivere, entemotionalisierte und problembezogene Darstellung und deren Diskussion. Dies bewirkt auch, dass mit Hilfe der Fabel gegenüber Mächtigen belehrend, korrigierend, kritisierend, drohend und spottend aufgetreten werden kann. Da dies bei Fabeln oft der Fall ist, hilft es zum Verständnis den historischen und politischen Kontext des Autors mit einzubeziehen.[13] Zum Schluss möchte ich noch jemanden zu Wort kommen lassen, der eine weitreichende Theorie bezüglich Fabeln geäußert hat. So hatte Lessing „das Auftreten von Tieren in Fabeln im Zusammenhang mit der Intention der Fabel so begründet: ‚Ich komme vielmehr sogleich auf die wahre Ursache (...), warum der Fabulist die Tiere oft zu seiner Absicht bequemer findet, als die Menschen. Ich setze sie in die allgemein bekannte Bestandheit (Beständigkeit, B.M.) der Charaktere. (...) Man hört: Britannicus und Nero. Wie viele wissen, was sie hören? Wer war dieser? Wer war jener? In welchem Verhältnis stehen sie gegeneinander? Aber man hört: der Wolf und das Lamm; sogleich weiß jeder, was er höret, und weiß, wie sich das eine zu dem anderen verhält. (...) Ja, ich will es wagen, den Tieren und anderen geringeren Geschöpfen in der Fabel noch einen Nutzen zuzuschreiben (...). Die Fabel hat unsere klare und lebendige Erkenntnis eines moralischen Satzes zur Absicht. Nichts verdunkelt unsere Erkenntnis mehr als die Leidenschaften. Folglich muss der Fabulist die Erregung der Leidenschaften so viel als möglich vermeiden. Wie kann er aber anders, z.B. die Erregung des Mitleids vermeiden, als wenn er die Gegenstände desselben unvollkommen macht, und anstatt der Menschen Tiere oder noch geringere Geschöpfe annimmt’.“[14]

1.2 Die Fabel „Löwe, Esel und Fuchs“ von Aesop (Aufzeigen der Merkmale)

Charakteristisch für die meisten Fabeln ist deren Kürze. Dies gilt ebenso für die Fabel dieser zu planenden Stunde. Sie konzentriert sich auf einen wichtigen Ausschnitt eines Geschehens (die Jagd), außerdem auf einen Ort (hier nicht benannt) und einen kurzen Zeitabschnitt (vor und nach der Jagd). Diese Kürze soll der Überschaubarkeit des Geschehens dienen.[15]

In dieser Fabel werden drei Darsteller aus der Tierwelt genannt, der Löwe, der Esel und der Fuchs. Die überschaubare Anzahl handelnder Figuren trägt dazu bei, die Aufmerksamkeit des Lesers nicht abzulenken, sondern auf die Handlung zu konzentrieren. Über die Jahrhunderte hinweg und aufgrund ihrer Bekanntheit verbinden wir mit diesen Tieren bestimmte Charaktere, die uns die gegensätzlichen Verhaltensweisen vermitteln.

Löwe, Esel und Fuchs besitzen in dieser Fabel konträre Eigenschaften (stark, gefährlich, groß / dumm, naiv / klever, schlau, klein). Die Konstellation der Rollen ist also wiederum sehr stereotyp gehalten. In der Mitte der Fabel trifft der Leser auf einen Wendepunkt, an dem sich die Situation schlagartig ändert: der Fuchs rettet sich mit einer List aus der Gefahr selbst gefressen zu werden. Nun hat der Fuchs einen kleinen Teil der Beute und hat dadurch überlebt!

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.3 Der Aufbau einer Fabel am Beispiel „Löwe, Esel und Fuchs“

In einer Fabel treten meist zwei oder drei Tiere auf, die sich ähnlich wie Menschen verhalten. Dabei kommt es in Fabeln häufig vor, dass sich ein Stärkerer einem Schwächeren gegenüber steht. Zu Beginn der Fabel (erster Teil) begegnen sich die Tiere, die zusammen auf die Jagd gehen wollen (à Ausgangssituation). In einem Zweiten Teil entsteht ein Konflikt, an dem die Tiere aneinander geraten. In unserer Fabel verspeist der Löwe den Esel bei der Aufteilung der Beute. Hier wird der Schwächere vom Stärkeren herausgefordert (à Handlung). Im nächsten, dem dritten Teil, kann man oft einen auffallenden Umschwung beobachten: der Stärkere wird reingelegt oder der Schwächere gewinnt die Oberhand. In der Fabel „Löwe, Esel und Fuchs“ teilt der Fuchs die Beute so gewitzt auf, dass er einen kleinen Teil behält und mit dem Leben davon kommt. Im vierten und letzten Teil ist eine Lehre aufgeführt oder es wird auf eine hingewiesen. In dieser Fabel verweist der Fuchs auf die Handlung des Esels, zeigt dadurch einen Lernprozess auf und zeigt dadurch, dass u.a. Verzicht auch gut sein kann.

2. Analyse der Lernvoraussetzungen

Da ich diesen ausführlichen Unterrichtsentwurf für keine ausgewählte Klasse schreibe möchte ich an dieser Stelle kurz den Rahmen umreißen, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse haben, beziehungsweise ein Stück weit mit diesem Unterricht entwickeln sollten. Auch möchte ich die Bedeutung der Fabel für die Schüler ausführen.

Da es „die zentrale Aufgabe des Deutschunterrichts ist [...], die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu sichern,“[16] sollen „sie ihre Kompetenzen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation [...] [auch] im Umgang mit Texten und Medien“[17] ausweiten und stärken. Dieser Grundbedingung des Deutschunterrichts wird auch im Umgang mit Fabeln entsprochen. Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse sollten im Umgang mit Texten und Medien die Kompetenzen flüssig und sinnverstehendes Lesen beherrschen. Ferner sollten sie gelesenes mit eigenen Erfahrungen verknüpfen, Inhalte nacherzählen und Sprache/Form von Texten erfassen und verstehen wie auch reflektieren und bewerten können. Eine folge aus den PISA Ergebnissen ist auch die Kompetenz, Informationen aus Texten zu entnehmen, diese zu verstehen, reflektieren, bewerten und nutzen zu können. Diese Kompetenzen sollten in einer sechsten Klasse schon mehr als grundständig ausgeprägt sein beziehungsweise werden. Darüber hinaus wird in dieser Klassenstufe der Grundstein für ein eigenes Leseinteresse sowie für die selbständige Nutzung von Informationsquellen gelegt.[18]

Bei der Auseinandersetzung mit Fabeln stellt sich die Frage, was die Autoren mit ihren Erzählungen ausdrücken wollten. Hierbei darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass sich der Sinn der Fabeln nicht dadurch verändert, indem sie nur auf ihre Lehre oder Moral reduziert werden. Die Relevanz für die Schüler liegt hier darin, dass sie eigene Bezüge aufbauen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich selbst in die Fabel hineindenken und dadurch Erkenntnisse auch für ihr eigenes Leben gewinnen können. Denn die Fabeln haben aus gutem Grunde, wie ich finde, auch heute noch ihren berechtigten Platz in den Lehrplänen und Schulbüchern. Gründe dafür „sind strukturell bereits in der Tradition, etwa bei Luther oder Lessing, angelegt: Es sind ihre ‚Kunstcharakter’, der sich ihrer anschaulichen Einkleidung und ihrer Gleichnisform verdankt, ihr ‚didaktisches Fundament’, auf dem die ‚Richtungen der Wahrheitssuche’ basieren, und ihre der überschaubaren Kürze zugeschriebene pragmatische Handhabbarkeit.“[19] Fabeln besitzen auch deshalb eine so große Bedeutung, da sie es den Schülern ermöglichen sich mit der Umwelt kritisch auseinander zusetzen. So würden die Ergebnisse der heutigen Forschung zum kindlichen und jugendlichen Daseinsverständnis die Korrektheit der alten Auffassungen, zur Verwendung von Fabeln im Unterricht, bekräftigen. Dabei stelle die moderne Pädagogik viel strengere Ansprüche daran, was eigentlich kindgemäß sei.[20] „So ist es doppelt wichtig, wenn auch sie es ablehnt, das Kind von Konflikten mit der realen Welt fernzuhalten, weil das Kind selbst aus einem Urbedürfnis nach geistiger Orientierung auf Begegnung und Bewältigung der Welt drängt.“[21]

Hohmann hat in seinem Werk „Sprichwort, Rätsel und Fabel im Deutschunterricht“ neun Punkte herausgearbeitet, die den Sinngehalt der Fabeln für den Unterricht wiedergeben. So stellte er unter anderem fest, dass die Herausarbeitung des Sinngehaltes von Fabeln die „Menschenkenntnis und das Weltverständnis“ erweitere, ein „humanes Reifen“ ermögliche und den Sinn für das „Gleichnishafte und Metaphorische“ schärfe. Ferner solle auch der Lehrer auf die Verweisungsvielfalt der Fabeln eingehen und diese berücksichtigen. Man sollte nicht bei den „eingeplanten Deutungen“ stehen bleiben. Des Weiteren hebt Hohmann die große Bedeutung des Unterrichtsgespräches hervor insbesondere für Fabeln, deren Lehren nicht offenkundig seien. Daher sollte ein Unterricht, der sich mit der Fabel beschäftigt, „Deutungen, Einkreisungen und übertragene Anwendungen des Sinngehaltes“ von Schülerinnen und Schülern, wie die des Lehrers, zulassen und Erörterungen ermöglichen. Letztlich sollten Fabeln nicht allein als „historische Dokumente“ angesehen werden. Die Distanz zu den Texten sollte reduziert werden, damit die Schülerinnen und Schüler selbst angesprochen werden können.[22]

[...]


[1] Steinbach, 1982:104

[2] Vgl. Dithmar, 19887:12

[3] Vgl. Fries, 1987: 3

[4] Vgl. Fries, 1987: 3-5

[5] Vgl. Dithmar, 19887:163

[6] Dithmar, 19887:38

[7] Vgl. Fries, 1987:4ff.

[8] Matzkowski, 20034:56

[9] Ebd.

[10] Eschbach, 19722:11

[11] Vgl. Dithmar, 19887:213f.

[12] Coenen, 200: 22f.

[13] Vgl. Dithmar, 19887:218ff.

[14] Matzkowski, 20034:56f.; meine Hervorhebung

[15] Fabel siehe Anhang

[16] Bildungsplan BaWü Realschule: 48

[17] Ebd.

[18] Vgl. Bildungsplan BaWü Realschule: 51

[19] Payrhuber, 2002:49

[20] Vgl. Eschbach, 19722:29

[21] Ebd.

[22] Hohmann, 1999:204ff.

Details

Seiten
26
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638619219
ISBN (Buch)
9783638674485
Dateigröße
843 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v70638
Institution / Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg – Institut für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik
Note
1,0
Schlagworte
Fabel Löwe Esel Fuchs Aesop Seminar Kurzgeschichten Fabeln Parabeln Medienintegrativer Umgang Gattungen Kinder- Jugendliteratur

Autor

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Titel: Die Fabel "Löwe, Esel und Fuchs" von Aesop