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Die libysche Staatsgründung unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Gamal Abdel Nasser

Hausarbeit (Hauptseminar) 2001 24 Seiten

Geschichte - Afrika

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historischer Überblick

3 Gaddhafis Coup d’état
3.1 Zur Person Muammar Gaddhafis
3.2 Die Jahre nach dem Coup d’état (1969-1973)

4 Nassers Einfluss auf Gaddafi und die libysche Staatsgründung

5 Die Rede von Zuwara – Phase zwei

6 Phase drei

7 Schlußbemerkung

Bibliographie

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit mit dem Titel „Die libysche Staatsgründung unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Gamal Abdel Nasser“ beschäftigt sich mit den Entwicklungen, die Ende der 1960er und 70er in Libyen stattfanden. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Anfangsphase des nordafrikanischen Landes und behandelt etwa ein knappes Jahrzehnt.

Es werden die Geschehnisse und Ursachen untersucht, die 1969 zum Umsturz der Monarchie und somit zur Gründung Libyens führten. Im einzelnen werden der Staatsstreich vom September 1969 und Protagonist, der junge Offizier Muammar Gaddafi, näher beleuchtet. Gaddafis Staatskonzept wird dargestellt. Der besondere Fokus liegt dabei auf dem Einfluss, den der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser hatte. Dies geschieht aus zwei Gründen:

1) Obwohl der benachbarte Staatsführer 1970 stirbt, also etwa ein Jahr nach dem libyschen Coup d’état, beeinflusst er die Vorgänge in Libyen nachweislich in einem beachtlichen Umfang. Angefangen von Gaddafis Organisation der Freien Offiziere, mit denen er den Monarchen zu Fall bringt, über seine anfänglichen Ideale und Grundprinzipien bis hin zu den politischen Aktivitäten in der frühen Phase Libyens – Nassers Ideen und Weltanschauungen sind nicht zu übersehen.

2) Diese Hausarbeit entstand im Rahmen des Hauptseminars „Ägypten und die Engländer“. Der Verfasserin erschien es sinnvoll eine Verknüpfung zu dem Oberthema herzustellen. Bei den Überlegungen und Vorbereitungen im Vorfeld der Arbeit stellte die Autorin eine eindeutige nasseristische Prägung der libyschen Politik fest, die vor dem Hintergrund der im Hauptseminar erarbeiteten Fakten weiter untersucht werden soll.

Muammar Gaddafi spielt auch heute noch eine wichtige Rolle in der Weltpolitik. Besondere Brisanz erhält seine Figur auf Gund von Beschuldigungen und Verdachtsmomenten, die ihm Verstrickungen in Terroranschlägen vorwerfen. Aus diesem Grund erscheint sein Name immer wieder in den Medien. Aber auch in der Wissenschaft scheinen er und sein Land ein beliebtes Thema zu sein[1]. Dennoch taucht nach Ansicht und zum Bedauern der Autorin Libyen in der Lehre der Universitäten kaum auf. Um diese Lücke ein wenig zu schließen, entstand die vorliegende Hausarbeit.

2 Historischer Überblick

Das Gebiet, dass heute Libyen darstellt, war lange Zeit keine zusammenhängende Einheit. Auf Grund der naturbedingten Gegebenheiten war das heutige libysche Territorium unterteilt in drei Regionen, nämlich dem Fezzan, der Cyrenaica und Tripolitanien. Sie waren zum großen Teil durch Wüste voneinander getrennt; Zentren der Population lagen teilweise hunderte von Kilometern auseinander. Daraus resultierte, dass die Menschen der drei Provinzen nicht untereinander, sondern eher mit angrenzenden Völkern nachbarschaftliche Beziehungen pflegten.

Seit dem 16. Jahrhundert unterstanden diese Provinzen dem Osmanischen Reich[2] und wurden somit fast 400 Jahre von den Türken beherrscht[3]. Das Gebiet wurde dennoch lange Zeit nicht direkt vom Sultan regiert. Wie andere Reichsgebiete auch, wurde dieser Raum von einer Verwaltung geleitet, die mit einheimischen Fürsten besetzt war. Sie wurden wiederum von der Hohen Pforte ernannt. Als die Dynastie der Qarmanli (1711-1835) jedoch innerlich zerfiel, wurde das Gebiet durch einen Generalgouverneur direkt der osmanischen Verwaltung in Istanbul unterstellt. Dies änderte sich auch nicht, bis schließlich 1911 Italien in die Region einmarschierte und sie kolonisierte[4].

Da Italien im Vergleich zu den anderen führenden Kolonialmächten recht spät zu einem einheitlichen Staat wurde, nämlich 1860, stieg es zeitversetzt in den Wettlauf um Einflussspähren und Kolonien ein[5]. Erstes Interesse kann man ab etwa 1880 verzeichnen. In dieser Zeit intensivierte Italien unter anderem die wirtschaftlichen Kontakte zu Libyen und betrieb eine „Politik der friedlichen Durchdringung“. So sollte die Lage für eine spätere Eroberung des nordafrikanischen Gebiets sondiert werden[6]. Im September 1911 initiierte Italien eine Krise mit dem Osmanischen Reich[7] ; italienische Armee-Einheiten landeten am 3. Oktober 1911 in Tripolis und annektierten schließlich gut ein Jahr später Tripolitanien und Cyrenaica[8].

Die Gründe für Italien Libyen zu annektieren waren vielfältig. Zunächst einmal waren es rein strategische Beweggründe: Wegen der gesamteuropäischen Imperialpolitik verstärkten sich um die Jahrhundertwende Konkurrenz und Konflikte unter den Großmächten. Geopolitisch betrachtet, war Libyen ein wichtiger Faktor für Italien, um sich als Großmacht zu etablieren bzw. seine Stellung zu konsolidieren[9]. Aber auch ökonomische Motive spielten eine Rolle. Libyen bot Rohstoffe, die für die italienische Industrie dringend gebraucht wurden. Deren Produkte konnten dann wiederum in Libyen abgesetzt werden[10]. Außerdem waren bevölkerungspolitische Gründe von Bedeutung. Italien hoffte die sozialen Folgen der wirtschaftlichen Krise abfedern zu können, indem es das arbeitslose und hungernde Proletariat in seiner Kolonie ansiedelte[11].

Die Kolonisierung Libyens erwies sich als schwierig und kostspielig, weil die italienischen Besatzer den einheimischen Widerstand unterschätzt hatten[12]. Erst nachdem 1932 die Widerstandsbewegung[13] zusammengebrochen war, konnte die Herrschaft von der Küstenregion ins Hinterland ausgedehnt werden[14]. Durch die Kolonisation verschmolzen die drei Regionen zum ersten Mal in der Geschichte unter einer gemeinsamen Regierung zu einer Einheit und ein Staatsgedanke wurde durch die Italiener etabliert[15].

Als Italien in den 2. Weltkrieg eintrat, wurde auch Libyen automatisch in die Kriegshandlungen mit einbezogen. Nach gut drei Jahrzehnten der Kolonialherrschaft verlor Italien seine Stellung am 13. Mai 1941 mit der Kapitulation der Achsenmächte im Afrikafeldzug. Libyen wurde daraufhin unter britisch-französische Verwaltung gestellt[16]. Aus weltpolitischen Gründen hielt sich die Militärverwaltung nur gut ein Jahrzehnt: Am 24.12.1951 wurde das Land von den Vereinten Nationen ohne eine Übergangsphase, wie beispielsweise ein Mandatssystem, in die Unabhängigkeit entlassen und Idris Sanusi, ehemals Mitglied des Sanusi-Ordens, wurde als Monarch eingesetzt[17]. Politisch gesehen, war das junge Königreich offiziell souverän, aber die schlechte wirtschaftliche Lage zwang das Land, Verträge über die Errichtung von Militärbasen mit Großbritannien und den USA abzuschließen[18]. Laut Expertenmeinung gehörte Libyen neben Äthiopien zu den ersten afrikanischen Ländern, die souverän wurden. Doch die eigentliche Unabhängigkeit erfolgte erst, als die vom Westen gestützte Monarchie gestürzt und somit ausländischer Einfluss beseitigt war[19].

3 Gaddhafis Coup d’état

Am 1. September 1969 wurde die libysche Monarchie in einem unblutigen Staatsstreich durch die Bewegung der Freien Offiziere gestürzt, die daraufhin die libysche Republik proklamierten[20]. Kurz darauf wurde ein Revolutionärer Kommandorat (RK) gebildet, der die Staatsgeschäfte lenkte. Vorsitzender dieses Rates und Oberbefehlshaber der Armee wurde Muammar Gaddafi. Er bestimmte auch die wesentlichen politischen Strukturen, die auf den Sturz folgten.

Gaddafi und seine Weggefährten bezeichneten den Umsturz jedoch nicht als Staatsstreich. Sie sprachen von der sogenannten „Septemberrevolution“, die der Beginn eines tiefgehenden Wandels wäre[21]. Wissenschaftler sind allerdings heute anderer Meinung: Der Sturz von König Idris war ein militärischer Akt. Seine Konzeption und Planung, Organisation und Ausführung lag in Händen der Freien Offiziere. Intellektuelle oder andere Zivilisten waren an der Ausführung weder beteiligt noch wurden sie im Vorfeld darüber informiert. Auch wenn die Aktion vielleicht dem Willen und den Forderungen der meisten libyschen Bürger entsprach, handelte es sich hier dennoch nicht um einen Machtwechsel, der von den Massen herbeigeführt wurde. Viel mehr ist es ein Putsch, der von einer kleinen Gruppe von Offizieren ausgerichtet wurde[22].

Dieser Coup d’état ist eine Zäsur in der libyschen Geschichte. Nach Forschermeinung kennzeichnet er den eigentlichen Beginn der nationalen Souveränität[23]. Ganz unerwartet sei dieser Sturz allerdings nicht gewesen. In der Literatur heißt es, dass König Idris im Laufe der Zeit seinem Land immer fremder wurde. Er verbringt viel Zeit in einem abgelegenen Schloss. Zeitgenössische Kritiker warfen ihm vor, eine Marionette des Westens zu sein, die nicht nur eine Art wirtschaftlichen, sondern auch kulturell-intelektuellen Imperialismus des Auslandes zuließe. Seine Politik war gekennzeichnet durch Trägheit und Immobilität, die die Partizipation der Bevölkerung nicht erlaubt[24]. 1959 wurden große Erdölvorkommen in Libyen entdeckt, die dem armen Land unvermittelt Reichtum brachten. Dennoch herrschte in weiten Teilen der Bevölkerung Armut, weil sich das Vermögen nicht gerecht verteilte. Korruption, Cliquenwirtschaft und eine aufgeblähte Bürokratie machten sich in der Gesellschaft breit[25]. Darüber hinaus war König Idris nicht in der Lage eine vorausschauende und ausgefeilte Wirtschaftsplanung zu gestalten. Seine Untertanen empfanden die wirtschaftlichen Veränderungen als chaotisch. Mit diesem Eindruck ging auch ein Wandel in den Familien- und Stammesstrukturen und somit auch eine Veränderung in den kulturellen und politischen Einstellungen einher. Der Monarch konnte sich diesen Gegebenheiten jedoch nicht anpassen und war auch nicht fähig, diesem Prozess gegenzusteuern[26]. Mit dem Coup d’état wollten die Freien Offiziere verschiedene Ziele erreichen: Der pro-westliche Monarch sollte gestürzt und somit das Land von fremdem Militär geräumt werden, aber auch die Rückständigkeit und die Auslandsabhängigkeit sollte überwunden werden. Mit dem Widerstand gegen ausländischen Einfluß forderten die Putschisten die nationale Selbstbestimmung sowie eine Rückbesinnung auf eigene arabische Werte und Traditionen[27].

3.1 Zur Person Muammar Gaddhafis

Das genaue Geburtsdatum Muammar Gaddhafis ist nicht bekannt, da es zu jener Zeit noch keine Registrierpflicht gab. Er wurde vermutlich 1942, vielleicht auch 1938, in der Nähe des Dorfes Syrte, im Norden Libyens, geboren. Er gehört einem verhältnismäßig armen Beduinenstamm an und ist der einzige Sohn von insgesamt vier Geschwistern. Er erhielt als einziges Kind der Familie eine Schulausbildung[28]. Der libysche Freiheitskämpfer Umar al-Mukhtar und Gamal Abdel Nasser, der ägyptische Präsident (1952-1970), waren schon in Kindheitstagen Gaddafis Vorbilder, die sich noch bis in die Zeit als Jugendlicher hielten. Die Bücher, die ihn am meisten inspirierten, waren Nassers „Philosophie der Revolution“[29] und – seiner religiösen Einstellung entsprechend – der Koran, das heilige Buch des Islam.[30]

Ab 1952 ging er auf verschiedene Schulen in Syrte, Sebha und Misrata. Danach fing Gaddafi 1962 ein Geschichtsstudium an der Universität von Bengasi an, dass er jedoch nach knapp zwei Jahren wieder abbrach. Daraufhin besuchte der junge Mann die Militärakademie in Bengasi (1963-1965). In dieser Zeit begann er mit illegaler politischer Arbeit und gründete 1964 den geheimen „Bund der freien Offiziere“ mit dem Ziel die Monarchie zu stürzen und die Macht in Libyen zu übernehmen[31]. Gaddhafi träumte davon, sein Land zu entwickeln und die Gesellschaft zu transformieren, den wahren Islam wiederzuentdecken und die arabische Welt zu regenerieren bzw. zu vereinen[32].

[...]


[1] Bei der Vorbereitung dieser Arbeit stieß die Verfasserin jedenfalls auf eine große Anzahl von Veröffentlichungen.

[2] Der historische Überblick beginnt erst in dieser Phase, da die vorangegangene Zeit für die vorliegende Hausarbeit nicht relevant ist.

[3] Brill, Heinz: „ Libyens Außen- und Sicherheitspolitik – Moammar El Gaddafis Motive und Visionen“, Baden-Baden 1988, S. 18

[4] Frank, Sabine: „Libyen im 20. Jahrhundert zwischen Fremdherrschaft und nationaler Selbstbestimmung: Eine Einführung“, in: Frank, Sabine/Marina Kamp (Hg.): „Libyen im 20. Jahrhundert. Zwischen Fremdherrschaft und nationaler Selbstbestimmung“, Hamburg 1995, S. 15

[5] Nelson, Harold D.: „Libya – a Country Study“, 3. Aufl., Washington 1979, S. 24

[6] Frank, S. 15; siehe auch First, Ruth: „Libya: The Elusive Revolution“, New York 1975, S. 45 oder Mattes, Hanspeter: „Die Volksrevolution in der Sozialistischen Libyschen Arabischen Volksghamahiriyya“, Heidelberg 1982, S. 15

[7] Italien wirft der osmanischen Verwaltung vor, arabische Stämme mit Waffen ausgestattet zu haben, die dadurch italienische Siedlungen attackieren. Man stellt dem Osmanischen Reich ein Ultimatum, um die „italienischen Interessen“ zu schützen. Als die Osmanen sich nicht an dieses Ultimatum halten, kommt es zu der Landung in Tripolis. Nelson, S. 24

[8] ebd.; siehe auch Frank, S. 16

[9] Frank, S. 24; siehe ebenfalls Nagiah, Abdullah: „Italien und Libyen in der Kolonialzeit: Faschistische Herrschaft und nationaler Widerstand“, in: Frank, Sabine/ Marina Kamp (Hg.): „Libyen im 20. Jahrhundert. Zwischen Fremdherrschaft und nationaler Selbstbestimmung“, Hamburg 1995, S. 71; vgl. auch Anderson, Lisa: „The State and Social Transformation in Tunisia and Libya“, Princton 1986, S. 186

[10] Nagiah, S. 68/69

[11] ebd., S. 70; vgl. auch First, S. 55 oder Anderson, S. 186

[12] Mattes, S. 15; vgl. auch Anderson, S. 213

[13] Der Widerstand wurde in erster Linie von der moslemischen Sanusi-Bruderschaft unter Umar al-Mukhtar organisiert und ausgeführt. Näheres zur Bruderschaft siehe Ziadeh, Nicola: „Sanusiya: A Study of a Revivalist Movement in Islam“, Leiden 1958 oder Evans-Pritchard, E.E.: „The Sanusi of Cyrenaica“, Oxford 1949 bzw. Mejcher, Helmut: „Umar al-Mukhtar: Seine Person und sein Wirken im Spiegel zeitgenössischer deutscher Berichterstattung“, in: Frank, Sabine/Marina Kamp (Hg.): „Libyen im 20. Jahrhundert. Zwischen Fremdherrschaft und nationaler Selbstbestimmung“, Hamburg 1995

[14] Frank, S. 16

[15] Davis, John: „Libyan Politics. Tribe and Revolution. An Account of the Zwaya and their Government“, in: Gisenan, Michael (Hg.): „Society and Culture in the Modern Middle East“, London 1987, S. 26; vgl. auch Nelson, S. 38

[16] Nelson, S. 27; Frank, S. 16; First, S. 14/S. 56; vgl. auch Anderson, S. 243 oder Schulze, Reinhard: „Geschichte der Islamischen Welt im 20. Jahrhundert“, München 1994, S. 173

[17] Nelson, S. 39; Frank, S. 18; Brill, S. 18

[18] mit Großbritannien wurde der Vertrag 1953, mit den USA 1954 abgeschlossen, vgl. Frank, S. 18; der amerikanische Stützpunkt „Wheelus Field“ beispielsweise war mit seinen insgesamt 6.000 Soldaten und und 4.000 Familienmitgliedern immens wichtig, Bianco, Mirella: „Kadhafi. Der Sohn der Wüste und seine Botschaft“, Hamburg 1975, S. 12/13 sowie S. 104

[19] First, S. 14

[20] Brill, S. 20; Nelson, S. 43/44; vgl. auch Arnold, Guy: „The Maverick State. Gaddafi and the New World Order“, London & New York 1996, S. 6 oder Munzinger-Archiv: „Gaddafi, Muammar El“, 2. Februar 2001, S. 1

[21] St. John, Ronald Bruce: „Qaddafi’s World Design. Libyan Foreign Policy, 1969-1987“, London 1987, S. 17; vgl. auch Badry, Roswitha M. B.: „Die Entwicklung der Dirtten Universaltheorie (DUT) Mu’ammar Al-Qaddafis in Theorie und Praxis“, Frankfurt am Main/Berlin/New York 1986, S. 19

[22] St. John, S. 137; First, S. 116; Badry, S. 20; vgl. auch Vandewalle, Dirk: „Libya since Independence. Oil and Statebuilding“, London 1998, S. 63 oder Khella, Karam: „Libyen. Soziale Revoltuion und imperialistische Aggression“, Hamburg 1986, S. 53; im Folgenden werden die Ereigenisse vom 1. September 1969 nicht als Revolution, sondern als Coup d’état bezeichnet

[23] Frank, S. 12/S. 19; vgl. auch Mattes, S. 19

[24] nach den ersten, allgemeinen Parlamentswahlen am 19. Februar 1952 werden die Parteien verboten und der Monarch hat die völlige Macht inne, Nelson, S. 40; vgl. auch Vandewalle (1998), S. 62

[25] Nelson, S. 40/S. 43; Bianco, S. 99; Frank, S. 18; vgl. auch Vandewalle, Dirk: „The Libyan Jamahiriyya since 1969“, in: Vandewalle, Dirk (Hg.): „Qadhai’s Libya, 1969-1994“, New York 1995, S. 5/S. 7

[26] Es setzte beispielsweise eine massive Landflucht ein. Mattes, S. 34/35; Frank, S. 18

[27] Bianco, S. 99; Frank, S. 18/19; Schulze, S. 243

[28] Bianco, S. 11; Brill, S. 21-23; Munzinger-Archiv, S. 1; vgl. auch Saadany, Salah El- : „Egypt and Libya from inside, 1969-1976. The Qaddafi Revolution and the Eventual Break in Relations, by the Former Egyptian Ambassador to Libya“, Jefferson/London 1994, S. 56 oder Axel-Springer-Verlag, Datenbank Biografien: „Gaddafi, Muammar el“, 2.2.2001

[29] Dieses Buch stellt im Grunde eine politische Ortsbestimmung Ägyptens dar. Vgl. Mejcher, Helmut: „Der Arabische Osten im zwanzigsten Jahrhundert 1914-1985“, in: Haarmann, Ulrich (Hg.): „Geschichte der arabischen Welt“, München 1987, S. 460

[30] Arnold, S. 1

[31] Brill, S. 22 f.

[32] First, S. 21; vgl. auch Bleuchot, Hervé: „Kadhafi. Versuch eines Portraits“, in: Faath, Siegrid/Hanspeter Mattes: „Wuquf: Beiträge zur Entwicklung von Staat und Gesellschaft in Nordafrika“, Hamburg 1986, S. 65

Details

Seiten
24
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638144483
Dateigröße
465 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v7084
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Kolonialzeit Gaddafie Ende der Monarchie Thema Libyen

Autor

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