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Wissensmanagement - Überlegungen zu den (Un-)Möglichkeiten eines populären Konzepts

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 26 Seiten

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorüberlegungen
2.1 Wandel von Wissen zu Information (Lyotard)
2.2 Die Wissensgesellschaft nach Helmut Wilke
2.3 Die „lernende Organisation“

3. Wissensmanagement – Was ist das?
3.1 Wissensmanagement nach Nonaka und Takeuchi
3.2 Wissensmanagement nach Pawlowsky

4. Problematisierung des Ansatzes des Wissensmanagements
4.1 „The Tacit Dimension“ – Implikationen des impliziten Wissen Michael Polanyis
4.2 Welches Wissen kann man „managen“?

5. Abschließende Betrachtungen

6. Literatur

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Konzept des Wissensmanagements dar, welches im Kontext des Einzuges von Managementkonzepten in den Bildungssektor – wie zum Beispiel auch dem Qualitätsmanagement – seit den 1990er Jahren enorme Aufmerksamkeit im pädagogischen Diskurs erfährt. Das in dieser Arbeit zur Diskussion gestellte Konzept des Wissensmanagements schließt an die Zeitdiagnose der so genannten Wissensgesellschaft an. Von dieser Zeitdiagnose ausgehend avancieren besonders zwei Begriffe im pädagogischen Diskurs zu wahren Schlagworten: das Lebenslange Lernen verweist auf Wissen als der Quelle des Humankapitals schlechthin. Das Individuum ist dem fortwährenden Zwang ausgesetzt, sich stets weiterbilden zu müssen, um auf die Anforderungen der Gesellschaft, besonders aber des Arbeitsmarktes adäquat reagieren zu können.[1] Als zweites Schlagwort ist in diesem Zusammenhang die Informationsgesellschaft, das begrifflich stark an die Wissensgesellschaft angelehnt ist, jedoch nachhaltiger den Warenwert des Wissens betont, zu benennen. Wissen wird innerhalb einer Informations- oder Wissensgesellschaft zu einer entscheidenden Umgangsform für Selbst-, Fremd- und Welterfahrung. An der Popularität dieser Begriffe knüpfen, wie zu zeigen sein wird, auch Konzepte des Wissensmanagements an.

Die Stränge des Diskurses um die Wissensgesellschaft laufen dabei in verschiedene Richtungen[2], einen sich aber in der These, dass die moderne Gesellschaft sich in allen Bereichen hin zu einer ausgeprägten Wissensbasierung entwickelt hat.[3] Dabei wird Wissen „[…] nicht als fraglos und sicher, sondern als ambivalent und permanent revidierbar angesehen.“[4] Geht man von einem derartig fluidem Wissensbegriff aus, mag die Idee reizvoll erscheinen, dass auch – oder: vor allem – unter ökonomischen Gesichtspunkten, um das Wissen nutzbar zu machen, es sinnvoll sein könnte, Wissen „handhabbar“ zu gestalten, es zu managen und damit für Personen, vor allem aber für Organisationen, wo Konzepte des Wissensmanagement mit besonderer Brisanz verhandelt werden, verfügbar zu machen. Im Wissensmanagement könnte man somit m.E. eine „Antwort“ der Organisationen auf die Zeitdiagnose „Wissensgesellschaft“ sehen. Sie geht mit einer „eindrucksvollen Pädagogisierung des Denkens über betriebliche und organisatorische Abläufe“[5] einher.

Die vorliegende Arbeit sucht jedoch keinen vorschnellen Anschluss an die gängigen Konzepte des Wissensmanagements. Vielmehr soll hier der Versuch einer Problematisierung des populären Ansatzes vorgenommen werden, denn es lässt sich die eindeutige Tendenz beobachten, dass, je größer die unterstellte ökonomische Bedeutung von Wissen eingeschätzt wird, desto unklarer wird, mit welchem Wissensbegriff in der Debatte um den Nutzen und Einsatzgebiete des Wissensmanagements überhaupt operiert wird.[6] Um mögliche Schwierigkeiten des Anschlusses von Wissen an Managementkonzepte zu reflektieren, wird folgende Vorgehensweise gewählt:

Einführend werden zunächst einige Überlegungen zur Zeitdiagnose der Wissensgesellschaft angestellt. Dazu soll im Anschluss an Lyotard der Wandel von Wissen zu Information beschrieben werden, bevor im anschließenden Teil der Arbeit verknappt Helmut Wilkes[7] Ansatz der Wissensgesellschaft dargestellt wird. Darauf basierend ergeben sich einige knappe Erläuterungen zu der Idee der „lernenden Organisation“.

Das Konzept des Wissensmanagements, welches direkt an der Zeitdiagnose „Wissensgesellschaft“ anknüpft, soll exemplarisch mit den Ansätzen von Peter Pawlowsky und Hirotaka Takeuchi/Ikujiro Nonaka skizziert werden, woran sich vor allem im Anschluss an Michael Polanyis Konzept des impliziten Wissens eine Problematisierung des Ansatzes des Wissensmanagements ergibt. Zudem stellt sich auf diese Ausführungen aufbauend die Frage danach, mit welchem Begriff von Wissen die Protagonisten des Wissensmanagements überhaupt operieren und welche möglichen Schwierigkeiten sich daraus ergeben können.

2. Vorüberlegungen

Im Folgenden sollen einige Überlegung zu Begründungsmöglichkeiten der Popularität des Ansatzes des Wissensmanagements angestellt werden. Dabei wird zunächst auf den Wandel des Wissens zu Information im Anschluss an das Theorieangebot Lyotards verwiesen, bevor der Ansatz der Wissensgesellschaft am Beispiel Helmut Wilkes Ausführungen vorgestellt werden soll, an den sowohl die Idee der „lernenden Organisation“, als auch Konzepte des Wissensmanagements anschließen.

2.1 Wandel von Wissen zu Information (Lyotard)

Folgt man Lyotard, so hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts im Zuge der technischen Veränderungen die Struktur, Bedeutung und Funktion des Wissens entscheidend verändert. Evident wird hier die Dominanz der Informatik, das heißt, dass nur das als Wissen gilt, was in (technisch erfassbare, digitalisierbare) Informationen übersetzt werden kann, wodurch viel altes (implizites) Wissen verloren geht, weil es nicht mit den entsprechenden Medien aufgefangen werden kann.

„In der Informations- und Kommunikationstechnik kulminiert das rationale Kalkül […] Das ‚Rationale‘, das ‚Kognitive‘ ist nicht mehr länger das Privileg des Menschen, sondern es wird nach außen, an die Maschine abgegeben.“[8] In diesem Kontext kommt es zu einer Veräußerlichung und Instrumentalisierung des Wissens, es wird auf Datenträgern festgehalten.[9] Wissen und Bildung fallen hier auseinander, denn der Wissende wird in ein äußerliches instrumentelles Verhältnis zu seinem Wissen gestellt. Die „traditionelle“ Auffassung von der Bildung des Geistes und der Person wird in dem Maße obsolet, wie ein Verständnis von Wissen als Erkenntnisform von dem als Wert- oder Wettbewerbsform abgelöst wird: „[…] ausschlaggebend ist allein der ‚Wert‘ mit dem die ‚Ware‘ Wissen in Umlauf gebracht wird. Die Qualität des Wissens bemißt sich nicht mehr nach dem Grad seiner Gewißheit, sondern an seiner Umlaufgeschwindigkeit auf den internationalen Kapitalmärkten.“[10]

Parallel zu diesen Entwicklungen gerät aber auch das Wissen des Menschen in Form seines Könnens (Know-how) in den Fokus der Betrachtungen: „Zugleich wird die vorneuzeitliche Tradition eines wissenden ‚Sich-auf-etwas-Verstehen‘ wiederbelebt; Wissen und Können finden wieder zusammen.“[11] Gerade auf dieses Know-how nimmt – wie in Kapitel 3 zu zeigen sein wird – das Wissensmanagement Bezug: Die Kernaufgabe besteht hier darin, das Know-how der Mitarbeiter, welches oft in Form von impliziten Wissen besteht, zu explizieren, in Information zu verwandeln und so für andere zugänglich zu machen.[12]

Das Leitbild für diese (Wissens-)Kultur wird von Lyotard als „technisches Dispositiv“[13] beschrieben, dessen zentrales Kriterium durch die „Regel der Wirksamkeit“ bestimmt ist: „Relevanz haben „weder das Wahre, noch das Richtige, noch das schöne usw. …, sondern das Effiziente. Ein technischer ‚Spielzug‘ ist ‚gut‘, wenn er es besser macht (fait mieux) und / oder wenn er weniger verbraucht als ein anderer.““[14] Wissen wird hier also nicht nach seinem Wahrheitsgehalt beurteilt; in Rechnung gestellt wird lediglich, ob und wo – vor allem: in welchem ökonomischen Zusammenhang – das Wissen verwertet werden kann. Diese Entwicklung scheint im Konzept der Wissensgesellschaft ihren Gipfelpunkt zu finden: Nach Helmut Wilke avancieren Wissen und Informationen innerhalb einer Wissensgesellschaft zu den treibenden ökonomischen und politischen Kräften schlechthin.

2.2 Die Wissensgesellschaft nach Helmut Wilke

Nach Wilke lässt sich aus aktuellen Studien ein deutlicher Trend herauslesen: „[…] gegenüber Landwirtschaft, industrieller Produktion und (einfachen) Dienstleistungen nehmen wissensbasierte Tätigkeiten zu.“[15] Dazu steigt tendenziell „ […]der Bedarf an professioneller Expertise in allen Bereichen.“[16] Will man in diesem Kontext von einer Wissensgesellschaft sprechen, müssen nach Wilke folgende Kriterien erfüllt sein:

„Von einer Wissensgesellschaft oder einer wissensbasierten Gesellschaft läßt sich sprechen, wenn die Strukturen und Prozesse der materiellen und symbolischen Reproduktion einer Gesellschaft so von wissensabhängigen Operationen durchdrungen sind, daß Informationsverarbeitung, symbolische Analyse und Expertensysteme gegenüber anderen Faktoren der Reproduktion vorrangig werden.“[17]

Dieser Strukturwandel der Arbeit zur Wissensarbeit impliziert, dass klassische Faktoren wie Löhne, Materialien, Boden, Kapital und Arbeit in ihren Rang gegenüber der Bedeutung des Wissens einbüßen. Prämisse für die Entwicklung einer Wissensgesellschaft ist nach Wilke auf der ökonomischen Seite drei Prozesse, nämlich: „[…] die Ausbildung der lernenden, intelligenten Organisation, dann ein Strukturwandel der Arbeit von der tayloristisch geprägten Industriearbeit zur Wissensarbeit, und schließlich die Ubiquität intelligenter Produkte, die dadurch gekennzeichnet sind, daß ihr Wert in der eingebauten Intelligenz liegt […]“[18] Auf der politischen Ebene ist neben den Infrastrukturen erster Ordnung, wie z.B. Straßen- und Schienennetzen, Energie- und Telefonnetzen, das Auftreten von Infrastrukturen zweiter Ordnung, wie z.B. Datennetzen, intelligenten Verkehrsleitsystemen oder intelligenten Systemen zur Gewinnung und Verteilung von Energie eine notwendige Voraussetzung zur Etablierung der Wissensgesellschaft zu sehen.[19]

Die Wissensgesellschaft ist jedoch keinesfalls gleichzusetzen mit einer „Wissen schafts gesellschaft“, denn: „Das Wissenschaftssystem ist gar nicht mehr in der Lage, Produktion und Verwendung spezialisierter Expertise zu kontrollieren, die in »fremden« Kontexten anfallen. Vor allem aber ist aufgrund dieser polyzentrischen Produktion von Wissen das Tempo der Wissensrevision so gesteigert, daß der langwierige Umweg über das Wissenschaftssystem kontraproduktiv wäre.“[20] Vielmehr liegt hier eine Interdependenz aller gesellschaftlichen Funktionssysteme vor, von denen nach Wilke keines dominant werden kann. Symptomatisch für die Wissensgesellschaft hält Wilke vielmehr den Umstand, „[…] daß alle Funktionssysteme in ihrer elementaren Operationsweise an eine Wissensbasierung gebunden sind, die sich in die Konstitution der jeweiligen Elemente einnistet und darin die Qualität der Elemente von Systemoperationen verändert.“[21]

Die Mitglieder einer Wissensgesellschaft kommen in den Genuss einer durchschnittlich längeren und professionelleren Ausbildung. Weiterhin schreitet die Entwicklung intelligente Produkte und primär wissensbasierter Organisationen voran, was sich bis auf die Ebene der Funktionssysteme ausbreitet.[22] Wilke sieht die Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft, im Sinne einer Veränderung hin zur Wissensbasierung, vorrangig auf der Bezugsebene der Organisationen verwirklicht.[23] Dies führt er vor allem auf die wachsende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor zurück.[24] Mit Hilfe von Datenbanken, Expertensystemen, Unternehmensdatenmodellen u.Ä. gilt es das Wissen für alle Mitglieder der Organisation verfügbar zu machen.[25] Dabei wird die Intelligenz und das Wissen des Unternehmens als von der konkreten, lebendigen Person losgelöst gedacht: „Organisationales Wissen steckt in den personenunabhängigen, anonymisierten Regelsystemen, Kommunikationsmustern und Wissensbeständen, welche die Operationsweise eines Sozialsystems definieren.“[26] Die „organisatorische Intelligenz“ erfährt im Zusammenhang der Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen und Unternehmen eine enorme Aufwertung, was auch durch die Prominenz des Schlagwortes der „lernenden Organisation“ evident wird.

2.3 Die „lernende Organisation“

In den letzten Jahren hat im Anschluss an die Zeitdiagnose Wissensgesellschaft die Idee der „wissensbasierten“ oder „lernenden Organisation“ Einzug in die Diskurse der Erwachsenenpädagogik, aber auch der Betriebswirtschaft, Soziologie und Psychologie gehalten. Dabei geht es

„[…] weniger um die besonderen Institutionen, die sich der Weiterbildung von Individuen und Gruppen widmen, als um Institutionen ganz unterschiedlicher Art, für die das ,Lernen‛ und das ,Wissensmanagement‛ als (über-) lebenswichtig angesehen wird. Dabei steht nicht mehr das individuelle Lernen von Angehörigen einer Organisation im Vordergrund, sondern die Überzeugung, dass die Organisation als solche lernen muss.“[27]

Eines der zentralen Charakteristika besteht dabei in der Transformation von Organisationen zu „wissensbasierten“, „intelligenten“ Organisationen. Das heißt, dass Wissen gleichsam von Personen losgelöst in Verfahrensweisen, Kommunikationsmustern und Produktionsprozessen steckt: „Solches Wissen ist zwar ursprünglich von Personen in die Organisation eingebracht worden, hat sich dann aber in dem Sinne von diesen Personen ‚abgelöst‘, dass es der Organisation auch dann erhalten bleibt, wenn die konkreten Personen die Organisation verlassen.“[28] Dabei gestattet die „Digitalisierung von Expertise“ in der lernenden Organisation die Materialisierung von Wissen in einem systemspezifischen Aufbau, „[…] so daß das Wissen von Organisationsmitgliedern – einschließlich des impliziten und stillschweigenden Wissens – symbolisch aufbereitet, organisiert und schrittweise in ein eigenständiges Wissen der Organisation transformiert werden kann.“[29]

Exakt an diese „Idee und Vision des »intelligenten Unternehmens«“[30] knüpfen alle Überlegungen zum Wissensmanagement an. Doch ist Wissen – vor allem implizites – für derartig strukturierende und rationalisierende Eingriffe überhaupt zugänglich? Kann man (stillschweigendes) Wissen managen, es für alle zugänglich und handhabbar machen? Um diese Frage diskutieren zu können, sollen zunächst mit den Ansätzen Pawlowskys und Nonakas/Takeuchis exemplarisch zwei prominente Konzepte des Wissensmanagements vorgestellt werden.

[...]


[1] Vgl. dazu: Höhne, Thomas: Wissensgesellschaft. S. 301 ff. In: Dzierzbicka, Agnieszka; Schirlbauer, Alfred (Hrsg.): Pädagogisches Glossar der Gegenwart. Von Autonomie bis Wissensmanagement. Wien 2006. S. 297 - 305

[2] Vgl. dazu beispielhaft: Nolda, Sigrid: Das Konzept der Wissensgesellschaft und seine (mögliche) Bedeutung für die Erwachsenenbildung. In: Wittpoth, Jürgen (Hrsg.): Erwachsenenbildung und Zeitdiagnose. Bielefeld 2001. S. 91 ff.

[3] Vgl. Wittpoth, Jürgen: Zeitdiagnose nur im Plural. In: Wittpoth (2001), a.a.O., S. 165.

[4] Ebd.

[5] Ebd., S. 52

[6] „Immer ungreifbarer wird, was in all den Diskursen über Wissen als Wettbewerbsfaktor, über Wissensgesellschaft, Wissensökonomie und Wissensmanagement eigentlich unter Wissen verstanden wird.“ Kocyba, Hermann: Wissen. In: Bröckling, Ulrich; Krasmann, Susanne; Lemke, Thomas: Glossar der Gegenwart. Frankfurt/Main 2004. S. 300

[7] Wilke, Helmut: Die Idee der Wissensgesellschaft. In: Ders.: Supervision des Staates. Frankfurt/Main 1997

[8] Bollmann, Ulrike: Wandlungen neuzeitlichen Wissens. Historisch-systematische Analysen aus pädagogischer Sicht. Würzburg 2001. S. 202

[9] Diese Instrumentalisierung und Veräußerlichung ist, wie in Kapitel 3 zu zeigen sein wird, Kernbestandteil eines jeden Wissensmanagements.

[10] Bollmann, a.a.O., S. 202

[11] Ebd., a.a.O., S. 219

[12] Zu den Schwierigkeiten, die sich aus derlei Bemühung um Explikation impliziten Wissens ergibt, wird in Kapitel 4 ausführlich eingangen.

[13] Ebdn, a.a.O., S. 210

[14] Ebd., a.a.O., S. 210 f.

[15] Wilke, a.a.O., S. 14

[16] Ebd.

[17] Ebd., S. 12 f.

[18] Ebd., S. 13

[19] Ebd., S. 13 f. Zudem hält Wilke den Ausbau der wissensbasierten Infrastruktur für den „Motor der Transformation der Industriegesellschaft zur »post-kapitalistischen Gesellschaft« (Drucker 1994) im Kontext eines globalen technologisch-ökonomischen Wettbewerbs der Nationen.“ Erst diese infrastrukturelle Entwicklung könne eine „dritte industrielle Revolution“ Realität werden lassen. S. 26

[20] Ebd., S. 34

[21] Ebd., S. 33

[22] Ebd., S. 33 f.

[23] Ebd., S. 24

[24] Ebd., S. 18: „Ausgangspunkt der Überlegungen ist hier die Beobachtung, daß die klassischen betriebswirtschaftlichen Faktoren der Produktion, nämlich Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe, gegenüber dem vierten Produktionsmittel – Information, Wissen und Expertise – an Bedeutung verlieren, und dies nicht mehr nur in einem graduellen quantitativen Übergang, sondern in einem die Operationsweise der Ökonomie verändernden qualitativen Sprung.“ Vgl. dazu auch: Kraemer, Klaus; Bittlingmayer, Uwe H.: Soziale Polarisierung durch Wissen. Zum Wandel der Arbeitsmarktchancen in der „Wissensgesellschaft“. In: Dies.: Die Erwerbsgesellschaft. Neue Ungleichheiten und Unsicherheiten. Hemsbach 2001, S. 314

[25] Wilke, a.a.O., S. 19 f.

[26] Ebd., S. 23

[27] Wittpoth, Jürgen: Einführung in die Erwachsenenbildung. Opladen 2003. S. 50

[28] Ebd., vgl. dazu auch Bienzeisler, Bernd; Menold, Natalja; Mambrey, Peter: Wissensmanagement – Begriffliche und konzeptionelle Anknüpfungspunkte. S. 30. In: Hermann, Thomas; Mambrey, Peter; Shire, Karen (Hrsg.): Wissensgenese, Wissensteilung und Wissensorganisation in der Arbeitspraxis. Wiesbaden 2003. S. 29 - 58

[29] Ebd., S. 19. Zur Kritik dieser Ausführungen vergleiche Kapitel 4 der vorliegenden Arbeit.

[30] Ebd., S. 18

Details

Seiten
26
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638630597
ISBN (Buch)
9783638674805
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v70936
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Erziehungswissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Wissensmanagement Konzepts Pädagogische Wissensformen

Autor

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Titel: Wissensmanagement - Überlegungen zu den (Un-)Möglichkeiten eines populären Konzepts