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Rezension zu Hellmut G. Haasis: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. 1998

Rezension / Literaturbericht 2005 47 Seiten

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Der Autor: Hellmut G. Haasis

3. Vorstellung des Werkes

4. Joseph Süß Oppenheimer nach Hellmut G. Hassis
4.1 Die Quellenlage
4.2 Sozio-kulterelle Hintergründe
4.3 Exkurs: Die Lebenswelt der Juden zur Zeit des Joseph Süß
4.4 Als Juden in Heidelberg
4.5 Geschäftliche Aktivitäten
4.6 Exkurs: Die Situation der Hofjuden im 18. Jahrhundert
4.7 Joseph Süß und die Frauen
4.8 Seine Persönlichkeit
4.9 Das Justizopfer Joseph Süß
4.10 Exkurs: Zur Praxis antijüdischer Prozessführung
4.11 Kritische Bewertung des Werkes

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang
6.1 Chronologie
6.2 Bilder

1. EINLEITUNG

‚Jud Süß’, ein Name, der sich zweifelhafter Bekanntheit erfreut. Doch die Wenigsten wissen, was für ein Mensch sich dahinter verbirgt. Hellmut G. Haasis versucht mit seinem Werk die Fakten zu isolieren und eine authentische Biographie zu schreiben. Er will das verzerrte Bild des Juden, welches im gleichnamigen Film von den Nationalsozialisten benutzt, entstellt und verfälscht wurde, wieder ins richtige Licht zu rücken. ‚Jud Süß’ stellt den Schimpfnamen für Joseph Süß Oppenheimer dar, eines erfolgreichen Juden im 18. Jahrhundert. In seiner Biographie schildert Haasis den Aufstieg und Fall eines bedeutenden Mannes. Doch er erscheint nicht isoliert, sondern in all seinen geschäftlichen Aufgaben, politischen Zwängen und gesellschaftlichen Verflechtungen. Joseph Süß Oppenheimer, ein orthodox aufwachsender Jude, der sich freikämpft, seinen eigenen Weg am Hof von Württemberg geht, von den Spannungen zwischen dem Landesherren und den Landständen zerrieben wird und die rechtlose Stellung eines damals lebenden Juden mit dem eigenen Leben am Galgen bezahlen muss.

Im Rahmen des Seminars stellt die Biographie von Haasis eine unabdingbare Komponente dar, um die historische Person Joseph Süß Oppenheimer angemessen wahrnehmen zu können. Haasis erhebt den Anspruch Joseph Süß „in voller Lebenskraft“ erscheinen zu lassen, mit „aller Widersprüchlichkeit“1 auch in seinem Privatleben. Dabei werden Einsichten in seine Biographie von dem Autor nur aus den Quellen entnommen, stützen sich nicht auf Legenden oder Erzählungen. Aufgrund von Auszügen aus Schriftstücken, soll dem Leser eine eigene Urteilsbildung ermöglicht werden.2 Vermutlich will er jedoch keine wissenschaftlichen Standards erfüllen, da Zitate ohne Anmerkung eingefügt werden, so dass ein Nachlesen im Originalschriftstück nicht möglich ist. Zu prüfen ist, ob es dem Autor gelingt, dem Leser ein objektives Bild als Grundlage des eigenen Urteils zu eröffnen.

Nach ein paar Worten zum Autor der Biographie, geschieht eine kurze Vorstellung des Werkes in Aufbau und Intention. Anschließend findet die Darstellung der historischen Person Joseph Süß Oppenheimer nach Hellmut G. Haasis statt. Die 28 Kapitel des Werkes werden dabei thematisch gerafft. Eingefügte Exkurse sollen einen Weitblick für die Gesamtsituation eines Juden in dieser Zeit schaffen. Zuerst wird auf die Lage der dem Autor vorliegenden Quellen eingegangen. Dann werden seine sozio-kulturellen Hintergründe thematisiert, um die Prägung des jungen Joseph Süß zu verstehen. Anschließend erfolgt der erste Exkurs zur Lebenswelt der Juden im 18. Jahrhundert. Da Joseph Süß in Heidelberg aufwuchs, geschieht dann die Betrachtung der speziellen Situation der Oppenheimers in dieser Stadt. Darauf folgend wird der den Kinderschuhen entwachsene einen gesellschaftlichen Aufstieg in Mannheim vollziehende Süß plastisch. Das Kapitel über seine geschäftlichen Aktivitäten zeigt auf, wie das Judentum, die Kurpfalz und Frankfurt die drei Säulen seiner Herkunft und seines Aufstieges bilden: Über kleine Gelegenheitsgeschäfte steigt er zum Hoffaktor, Juwelier und Finanzberater des Herzogs auf und wird sein treuster und bester Berater. Ferner soll ein Exkurs die allgemeine Situation der Hofjuden im 18. Jahrhundert beleuchten und so den lokalen Blick auf die eine Person Joseph Süß weiten. Da auch das Privatleben in der Biographie nicht zu kurz kommt und das Verhältnis des Joseph Süß zu den Frauen im Film ‚Jud Süß’ von Veit Harlan (1940) eine große Rolle spielt, wird kurz auf seinen Umgang mit selbigen eingegangen. Danach wird seine Persönlichkeit skizziert, um ein plastisches Bild des Joseph Süß zu erlangen. Hiernach erfolgt die Darstellung der Verhaftung und des Justizmordes an dem Hofjuden, der letztendlich einen qualvollen und unschuldigen Tod am Galgen erleiden musste. Es soll versucht werden das plastische Bild, das Haasis von der vermeintlichen Justiz zeichnet, zu transportieren. Weil diese Art der Prozessführung gegenüber Juden zu damaliger Zeit keinen Einzelfall darstellt, soll ein letzter Exkurs über die Praxis antijüdischer Prozessführung Aufschluss geben. Schließlich wird in einem Fazit das Werk von Hellmut G. Haasis kritisch bewertet werden. Im Anhang der Arbeit befinden sich zum einen eine Chronologie des Lebens Joseph Süß’, zusammengestellt aus den im Werk auftauchenden, wichtigen Daten. Diese soll als Orientierung dienen, da Haasis seine Biographie eher thematisch als chronologisch aufbaut und demnach leichte Verwirrungen auftreten können. Zudem finden sich im Anhang vier Bilder, die unter anderen auch in der Biographie abgedruckt sind.

2. DER AUTOR: HELLMUT G. HAASIS

Hellmut G. Haasis wurde 1942 im Württembergischen Mühlacker 3geboren, studierte Theologie, Geschichte, Soziologie und Politik. Nach dem theologischen Examen war er politischer Publizist, Verleger und Rundfunkautor. Ihm wurden diverse Preise verliehen: Thaddäus-Troll-Preis, Schubart-Preis (für das Hörspiel über den Justizmord an Süß Oppenheimer), Civis-Preis (für seine Biographie über Joseph Süß Oppenheimer). Zunächst erscheint diese Auflistung einem gesetzten, seriösen Schriftsteller und Historiker zugehörig. Doch der Autor selbst präsentiert sich auf seiner Homepage in einem etwas anderen Licht. Als Gründer der Selbsthilfegruppe ‚nieder mit den großbuchstaben’, ist seine gesamte Homepage ausschließlich in Kleinbuchstaben verfasst. Außerdem ist er der Landesvorsitzende der Bürgerinitiative ‚rättet di ahlthe rächdschreipungh’. Insgesamt wird das Bild eines sehr vielseitigen Literaten präsentiert, der sich neben ernsten Themen auch lustigen Dingen widmet, Erzählungen, Lesebücher, Theaterstücke und schwäbische Romane verfasst, historisch-fantastische Kurzgeschichten herausgibt, die in liebevoll illustrierten Kunsteditionen erscheinen, und als Märchenclown ‚druiknui’ auftritt und seine eigenen Geschichten für Kinder von 4-10 Jahren präsentiert.

Er bezeichnet sich als Geschichtsausgräber, Erzähler und Romancier, der einen Miniverlag Freiheitsbaum gegründet hat. Grundsätzlich zieht sich jedoch ein historisches Interesse durch sein Leben und seine Werke. Seit 1970 entdeckt er verschüttete Freiheitsbestrebungen verschiedener Gruppen, angefangen von den Jakobinern, zu den 48ern und Viele mehr und vertreibt die verfassten Werke im eigenen Verlag. Auch seine Hauptwerke weisen ein großes historisches Interesse vor allem an der Person Joseph Süß Oppenheimer auf: ‚Salamon Schächter: Relation von dem Tod des Joseph Süß seelischem Gedächtnis’ (1994), ‚Joseph Süß Oppenheimers Rache’ (1995), ‚Joseph Süß Oppenheimer. Genannt Jud Süß’ (1998). Seine neuesten Werke beschäftigen sich mit dem Zweiten Weltkrieg: ‚Den Hitler jag’ ich in die Luft’ - der Attentäter Georg Elser (1999) und ‚Tod in Prag’ - Das Attentat auf Heydrich in Prag 1942 (2002).

3. VORSTELLUNG DES WERKES

Der Titel ‚Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer’ ist 1998 erschienen.4 Vor allem auf die Stuttgarter Prozessakten gestützt, erzählt der Autor die Lebensgeschichte des angesehenen Geschäftsmannes und bis zum ‚Geheimen Finanzrat’ aufgestiegenem Joseph Süß Oppenheimer. Das Werk deckt dabei die Hintergründe eines der größten deutschen Justizskandale auf und ist gleichermaßen ein beschämendes Dokument für Judenfeindschaft überhaupt.

Dabei wird sein Leben aus der Sicht des Prozesses geschildert. Es wird mit Legenden über sein Leben mit Hilfe der Aussagen in den Akten aufgeräumt und geschildert, wie schon damals 1737 das Bild der Person Joseph Süß verzerrt wurde. Der Autor wehrt sich immer wieder gegen gezielte Irreführungen seitens anderer Historiker und versucht aufzuklären. Sein Anliegen ist es, Joseph Süß in voller Lebenskraft, ohne theoriefixierte Geschichtsdarstellung und ohne verschleiernde abstrakte Fachsprache dem Leser nahe zu bringen. Das Privatleben soll dabei auch nicht der Phantasie überlassen sein. Seine Einsichten gewinnt er aus sicheren Quellen, die er im Anhang auflistet. Lebensbereiche, zu denen nicht ausreichende Beweisstücke vorhanden sind, betrachtet Haasis nicht näher, so dass er eine an Fakten orientierte Biographie schreiben will.

Aufgebaut ist sein Werk in 28 Kapiteln, die in leichter Anlehnung an die Chronologie des Lebens Joseph Süß’ thematisch begründet sind. Eine Auflistung der Überschriften soll einen Eindruck vermitteln, in wie vielfältiger Weise der Autor Joseph Süß betrachtet und beschreibt: Ursprünge im Nebel; Die Süßkinds in Heidelberg; Die jüdische Gemeinde Heidelberg; Gesellschaftlicher Aufstieg in Mannheim; Pächter des kurpfälzischen Stempelpapiers; Münzproduzent in Darmstadt; Die Übersiedlung nach Frankfurt; Das württembergische Hofmilieu; Die Münze in Stuttgart; Berater des Herzogs; Lieferant für die Rheinarmee; Der Geheime Finanzrat des Herzogs; Geschäftspartner und Personal; Die Mutter Michele; Frauen und Liebschaften; Heiratspläne; Luciana Fischer, die Lebensgefährtin; Phantasie, Sprache, Persönlichkeit; Die Obstruktion des Patriziats und der Landstände; Die konservative Revolte; Erste Haft auf der Festung Hohenasperg; Die Strategie der Verteidigung; Die Vorbereitung des Justizmords; Die Rückkehr zum Judentum; Letzte Angriffe auf die Justiz; In der Todeszelle; An den Galgen.

Der 449 Seiten lange Text ist mit 14 Bildern illustriert: Von Süß und Personen in seinem Umfeld, deren Unterschriften, von seinen Häusern, seinem letzten Brief an seinen Verteidiger, sowie Abbildungen seiner Hinrichtung. Im Anhang befinden sich sowohl die Nachweise der Bildquellen, als auch der Textquellen. Zu jedem Kapitel werden jedoch lediglich die verwendeten Textquellen pauschal aufgelistet, so dass, wie bereits erwähnt, ein Nachlesen kaum möglich ist. Neben einem Sach- und Personenregister und einem Literaturverzeichnis, befinden sich im Anhang noch die Namen und Orte der Archive, in denen Haasis sich informiert hat.

4. JOSEPH SÜß OPPENHEIMER NACH HELLMUT G. HAASIS

4.1 DIE QUELLENLAGE

Die Zeit von Joseph Süß ist unterschiedlich dicht dokumentiert. Zu seiner frühen Zeit in Mannheim liegen aussagekräftige Quellen vor, wenn es sich um die Vorgänge des Stempelpapiers dreht. Die Privatakten dagegen sind dürftig. Schwierig ist außerdem, dass erst in Stuttgart Kassenbücher auftauchen, er aber sein ganzes Leben lang keine Bilanzen erstellte. Bewusste Verzerrung der Gestalt Joseph Süß begann durch seine württembergischen Zeitgenossen. Durch die unklare Quellenlage konnte Süß zu einer Demonstrationsfigur für Antisemiten werden.

Die Biographie konzentriert sich, da sie auf Spekulationen, Legenden und Gerüchte verzichten will, auf Zeitabschnitte, Vorgänge und Orte, zu denen sichere und ausreichende Quellen vorliegen.5 Die Quellen zu seinem Leben liegen unveröffentlicht in Archiven, so dass einer Verhüllung des Lebens von Joseph Süß Tür und Tor geöffnet wurde. Erst seit 1919 sind die Prozessakten überhaupt erst zugänglich. Die unterschiedlich dichte Überlieferung seines Lebens ist kein Einzelfall. Im Zuge des Hochverratsprozesses kann man jedoch einen Sammeleifer feststellen, so dass über wesentlich reichere Hoffaktoren und Geschäftsleute des 18. Jahrhunderts nicht annähernd so viele Quellen vorliegen wie über Joseph Süß. Von zentraler Bedeutung sind für Haasis die Stuttgarter Prozessakten, die für diese Biographie erstmals vollständig ausgewertet wurden. Des Weiteren zieht der Autor die Kurpfälzer Akten in Karlsruhe, den Nachlass in Frankfurt und die Münzakten in Darmstadt zu Rate.6

4.2 SOZIO-KULTURELLE HINTERGRÜNDE

Joseph Süß’ Geburt ereignete sich vermutlich im Februar oder März 1698 in Heidelberg.7 Entgegen der meisten Nachschlagewerke und der historischen Literatur ist nicht zu vermuten, dass Joseph Süß 1692 im Heidelberger Ghetto zur Welt kam, da es zudem in Heidelberg gar keines gab. Als Geburtshaus ist ein Haus in der ‚Oberen Straße’ denkbar, in dem Familie Süßkind bis 1700 bei einer Christin zur Miete wohnte. Sein Vater, Issachar Süßkind Oppenheimer, war ein Handelsmann, Michele seine dritte Frau und Joseph ihr erstes gemeinsames Kind.8 Dieser Ehe entspringen noch die zwei Töchter Thamar und Esther. Aus den zwei vorherigen Ehen des Vaters hatte Joseph zwei Stiefbrüder, deren Namen Moyses und Daniel waren.

Als Joseph neun Jahre alt war, starb sein Vater. Seine Mutter, eine berühmte Schönheit des Frankfurter Ghettos, war zu diesem Zeitpunkt erst 27 Jahre alt und als Witwe mit ihren drei Kindern völlig mittellos, so dass sich bald kein anderer Ausweg bot, als eine erneute Heirat.9 Nach der Eheschließung mit dem Witwer Nathan Gabriel von Wassertrüdingen bei Ansbach, der im Handel tätig war, zog Michele zu ihm. Dieser Ehe entstammen drei Söhne: Juda, Nathan und Hirsch. Der neue Ehemann, bei dem schon Kinder aus erster Ehe lebten, besaß nicht so viel, auch noch die Kinder von Michele durchzubringen. Michele ließ also ihre Kinder bei der vermögenden und angesehenen Verwandtschaft, die gute Beziehungen zum kurpfälzischen Hof besaß, in Heidelberg zurück.10 Der jüdische Gemeindevorsteher Feist Oppenheimer wurde ihr Vormund. Dieser Sachverhalt führte unter den Heidelbergern Juden zu bösen Angriffen auf die Mutter und verursachte beim Sohn eine Abneigung und Entfremdung von seiner Mutter.

Joseph Süß’ vollständiger Name, dem Vater nach, lautete Joseph Ben Issachar Süßkind Oppenheim - Joseph, Sohn11 des Issachar Süßkind Oppenheim. Beim Verhör sagte Joseph er heiße „Joseph Süß, Oppenheimer, von Heidelberg“12 wobei die Kommata große Bedeutung haben. So ist Oppenheimer kein Familienname, sondern der Name des letzten Wohnorts der Familie.13 Dabei wird ‚Süß’ und ‚Sieß’ synonym verwendet.

Joseph wuchs unter zwei gegensätzlichen Wertvorstellungen auf. Auf der einen Seite besitzt Ästhetik und Schönheit eine große Bedeutung, was sich später in seiner Kleidung und in seinem Wohnungsstil ausdrückte, auf der anderen Seite wird in einem traditionell jüdischen Gemeindeleben groß, in dem die Rabbiner höchstes Ansehen genossen, ohne Rücksicht auf ihr Vermögen.14 Josephs Großvater mütterlicherseits, Selmele Chasan, war der berühmteste Vorsänger der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, der größten im Deutschen Reich, so dass enge familiäre Beziehung zur Gemeinde bestanden. Die Mutter Josephs hätte in Einklang mit der jüdischen Wertevorstellung erfreut, wenn ihr Erstgeborener Rabbiner geworden wäre. Er besaß zwar sprachliches Talent, war jedoch zu sprunghaft und auffahrend, unternehmenslustig und interessiert an allem Neuen. Durch seinen Vormund, Onkel Feist Oppenheimer, lernte Joseph den Alltag eines Hofjuden kennen und kam mit dem Wirtschaftsmilieu in Kontakt.

Die jüdische Gemeinde in Heidelberg war zur Zeit der Geburt Josephs kein Dutzend Familien stark. Sie beschränkte sich auf wenige Straßen, in denen besonders die aus Worms stammenden Oppenheimer Patriarchen dominierten, zu deren Anhängern vermutlich Josephs Vater gehört hat.15 Nach dem Dreißigjährigen Krieg durften sich in Heidelberg fünf jüdische Familien niederlassen und wurden in den kurpfälzischen Schutz aufgenommen: Samuel Oppenheimer, Moses Oppenheimer, Löw Oppenheimer, Feist Oppenheimer und Wolf Oppenheimer.16 Die Familienvorsteher vertraten gegenüber der Regierung die kurpfälzische Judenschaft und hatten die vollständige Bezahlung aller obrigkeitlichen Angaben zu verantworten. So musste Samuel als Vertreter der kurpfälzischen Landjudenschaft auf vier Jahre hinaus 12 000 Gulden vorstrecken. Dies war eine beachtliche Summe, die einem Wert von acht Häusern entsprach.17 Wenn die Juden keinen diskriminierenden gelben Ring oder sonst ein Judenzeichen an ihrer Kleidung tragen wollten, ließen sich die Kurfürsten dies zusätzlich teuer bezahlen: Sie forderten ein Zeichengeld. Bei Beginn des französischen Krieges gegen die Pfalz (1688) ließ sich die Familie von Joseph, dessen Oberhaupt sein Vater war, in Heidelberg nieder. Infolge des Krieges nahmen die Heidelberger Juden nach der Zerstörung Mannheims 1688 zahlreiche jüdische Flüchtlingsfamilien auf und mussten zusammenrücken. Die Juden schienen zwischen der französischen Armee einerseits und der christlichen Verschlossenheit andererseits zerrieben zu werden.18

Die erste Heidelberger Synagoge richtete Feist Oppenheimer 1704 ein. Die Privatsynagoge bestand aus einem einzigen Zimmer, in dem Joseph seine erste religiöse Erziehung zuteil wurde.19 1714 beklagte sich das gegenüberliegende Jesuitenkolleg über das „unerträgliche[n] Geschrei“20 von der nächstgelegenen Judenschule, das die Jesuitenschüler stören würde und sie „öfter zum […] Steinwerfen angelockt“21 hätte. Als Folge wurde die Synagoge geschlossen. Joseph entwarf seinen späteren Lebensweg dagegen jenseits der jüdischen Gemeinde als „Freidenker“22.

4.3 EXKURS: DIE LEBENSWELT DER JUDEN ZUR ZEIT DES JOSEPH SÜß

Der moderne Staatsgedanke prägte sich im 17. und 18. Jahrhundert als fürstlicher Absolutismus aus, wobei in der Gesellschaft die ständische Gliederung galt, d.h. Platz und Rang war für jeden nach Abkunft und Beruf festgesetzt.23 Auch wenn der Staat die Ständeordnung versuchte zu verändern, dann nur, weil es gegenüber dem Herrscher nur Untertanen geben sollte, denn die Macht teilten sich der Landesherr und die Landstände. Die Rechte von Adel, Städten, Gilden und Zünften sollten hinfällig werden, damit der jeweilige Landesherr seine alleinige Autorität durchsetzen konnte. Den Widerstand der ständischen Vertretung versuchte er mit drei Faktoren zu brechen: Durch sein Heer, sein Beamtentum, welches nicht mehr von lokalen Gewalten abhängig war, und die neue merkantilistische Wirtschaftspolitik. Um dies zu verwirklichen, eine einheitliche Verwaltung durchzuführen und die wirtschaftlich hindernden Produktions- und Organisationsformen zu unterhöhlen, bedienten sich die Landesherren oft der außerhalb der zunftgebundenen Wirtschaftsordnung stehenden Juden.24 Doch zur Situation der Hofjuden unter Punkt 5.6 mehr.

Will man die Juden in den ständischen Aufbau eingliedern, so hatten sie keinen besonderen ‚Stand’, sondern wurden als „Nation“25 bezeichnet. Dabei hatte der Begriff noch nicht den emotionalen und politischen Klang, der erst seit der Romantik im 19. Jahrhundert mitschwingt. Das Wort bezeichnete eher eine Kategorie, die in Merkmalen sprachlicher und religiöser Art, sowie in der andersartigen Lebensführung, als auch in der unterschiedlichen Tracht, insbesondere der Barttracht, ihren Ausdruck fanden. Diesen Status einer Sondergruppe haftete den Juden auch bei ihrer Rechtsstellung an. Ihre rechtliche Situation beruhte, wie schon im Mittelalter, auf landesherrlich verliehenen Privilegien. Darin unterschieden sie sich erst einmal nicht von den anderen Ständen, denn auch deren Recht regelte sich über Privilegien. Der Unterschied bestand vielmehr in der Form und dem Inhalt dieser Privilegien, die bei den Juden ein so genanntes ‚Schutzverhältnis’ begründete.26 Sie wurden somit zu ‚Schutzverwandten’ des Herrschers, jedoch nicht zu Staatsangehörigen. Der Begriff ‚Privilegien’ ist in diesem Fall ein Euphemismus, da er nicht etwa ein Vorrecht bedeutet. Im Gegensatz zu den Privilegien christlicher Berufsgruppen und Stände, die ihnen reale Rechtsbegünstigungen verschafften, waren die jüdischen Privilegien vielmehr Rechtsbeschränkungen. Sie boten ein Minimum an Schutz gegen roheste Gewalt und ein eingeschränktes Wohnrecht, forderten im Gegenzug aber ein Maximum an Zahlungen, sowie das Recht sich ständig in ihr Leben als Einzelne oder als Gemeinschaft einmischen zu können, sie in ihrer Berufsausübung und im Handel zu beschränken.27 Zudem war das ‚Schutzverhältnis’ oftmals zeitlich auf einige Jahre begrenzt. Außerdem mussten bei jedem Herrschaftswechsel die Privilegien neu bestätigt werden, was häufig zu vermehrten Zahlungen bei gleichzeitiger Verschlechterung ihrer rechtlichen Situation führte.

Jedoch handelt es sich in der Freiheit ihrer Religionsausübung gegenüber dem Mittelalter um eine Verschlimmerung der Situation der Juden im 18. Jahrhundert.28 Während damals wohl noch die freie Religionsausübung gewährleistet war, bestanden nun Verbote öffentliche Gottesdienste zu halten, Synagogen zu haben, im Gottesdienst zu singen, um nur einige zu nennen. Solche Verbote existierten z.B. in Wien und in Hamburg. Wenn die Juden für den jeweiligen Territorialstaat jedoch wirtschaftlich unabdingbar waren durch ihre Zahlungen, wurden vom Rat und der Verwaltung manchmal die Umgehung der Verbote stillschweigend akzeptiert, um die Abwanderung in liberalere Gebiete zu verhindern. Günstige Privilegien bestanden an den Orten, wo die Landesherren aus Gründen ihrer Handelspolitik oder zum Aufbau und der Bevölkerung neuer Städte an dem Zuzug von Juden interessiert waren. Dies war zum Beispiel in Mannheim und in Karlsruhe der Fall. Die alten Reichsstädte hingegen hatten wenig für Juden übrig. So bestand in Frankfurt bis ins 19. Jahrhundert hinein das fürchterliche Ghetto der Judengasse, außerhalb welchem kein Jude wohnen durfte.

Beruflich waren die Juden ebenfalls eingeschränkt. Seit dem Mittelalter wurde Juden das Handwerk und in Frankfurt sogar jede wirtschaftliche Betätigung untersagt.29 Die Zünfte, seit Jahrhunderten die ärgsten Gegner, versperrten vielerorts den Juden den Zugang zu allen eigentlichen Handwerken.30 Gänzlich ausgeschlossen waren die Juden von der Landwirtschaft. Städtischer Grundbesitz war ihnen auch nur erlaubt, wenn er formell auf einen Christen eingetragen war.31 Auf diese Weise wurden die Juden geradezu auf das Geld- und Finanzgeschäft gedrängt. Durch diese Reglements war die berufliche und soziale Struktur der Juden unnatürlich geworden. Was staatliche Wirtschaftspolitik, Vorurteile und Neid verursacht hatte, wurde den Juden mit umgedrehtem Spieß als Laster und Fehler vorgeworfen. So wurden die Juden, wie auch Joseph Süß, z.B. oft als ‚geldgierig’ betitelt.32

Im absoluten Staat des 18. Jahrhunderts war das Verhältnis zu den Juden ausschließlich vom wirtschaftlichen und politischen Nutzen bestimmt: Politische Nutzen von den Juden bestanden in der Vermittlung von Staatskrediten, der Organisation von Nachschub und Ausrüstung für die Armee, den interterritorialen Verwandtschaftsbeziehungen der jüdischen Familien und zum Teil auch in der Benutzung der Juden als direktes politisches Druckmittel gegenüber anderen Staaten.33 Ihren wirtschaftlichen Zweck erfüllten sie durch das Ausdehnen von Handel und Industrie, Export der Landeserzeugnisse, sowie vor allem durch die direkten Zahlungen der Juden an die Staatskasse. Immerzu wurden in den verschiedenen Gebieten unterschiedliche Judengesetze erlassen. So erließ z.B. Friedrich Wilhelm I 1730 für Preußen ein neues Gesetz für Juden.34 Ein Hauptpunkt des neuen Reglements versuchte die natürliche Entfaltung jüdischer Familien dahingehend zu beschränken, dass nur den erstgeborenen Kindern der Familie ein Niederlassungsrecht in den preußischen Ländern gewährt wurde. Für die Zweit- und Drittgeborenen mussten die Niederlassungsrechte durch hohe und ständig steigende Zahlungen erworben werden.

Während einige Juden, vor allem als Hoffaktoren, die Möglichkeit zur wirtschaftlichen Betätigung im großen Stil hatten, war die große Mehrzahl der Schutzjuden im Warenhandel tätig. Da der Staat nur an den wirklich reichen Juden interessiert war, wurden die anderen als notwendiges Übel geduldet. Viele Juden, deren Kapital- und Kreditmöglichkeiten nicht für den Warenhandel ausreichten, verdienten ihr Brot durch Makler- und Agententätigkeiten, sowie durch das Aufspüren von Gelegenheitsjobs.35 Neben den genannten Gruppen, die sich noch in irgendeiner Weise ernähren konnten, gab es noch die Betteljuden, die kein Siedlungsrecht in irgendeiner Gemeinde besaßen oder dieses verloren hatten.36 Trotz der geringen Zahl der Betteljuden im Verhältnis zu der großen Mehrheit der Juden, die in Gemeinden ansässig waren, prägten sie oft die volkstümliche Vorstellung von den Juden. Von dieser Furcht vor diesen Ärmsten der Armen aus, führt eine direkte Linie zum Judenbild des modernen Antisemitismus.37

4.4 ALS JUDE IN HEIDELBERG

Neben der Zahlungen für die ‚Privilegien’ und der Forderungen des Zeichengeldes liegt eine weitere Einschränkung der Juden in Heidelberg bezüglich Vermögensnachweisen bei einer Ansiedlung vor. Um zu verhindern, dass sich arme Juden in der Kurpfalz niederlassen, musste jeder Jude, nach der Verordnung von 1684, nachweisen, dass er über ein Vermögen von mindestens 300 Gulden verfügt.38 Dabei dürfe es sich um kein geliehenes, sondern nur um eigenes Geld handeln.

Als Heidelberg im Französischen Krieg am 23. Mai 1693 unterging, mussten auch die Juden die Stadt verlassen. Fünf Jahre später konnten sie erst wieder beginnen ihre Häuser aufzubauen.39 1700 wohnte Sießkind Oppenheimer in der Irmgasse 8. Seinen Schutzbrief habe er direkt vom Kurfürsten bekommen.40 1704 läutete der Heidelberger Stadtrat Alarm, da mittlerweile 13 jüdische Familien in ihren Stadtmauern wohnen würden, während nach dem städtischen Privileg von 1698 nur zwei bis drei Familien erlaubt waren.41 Als die Stadt nach dem Krieg in Schutt und Asche lag und die Aufbauphase einsetzte, waren die Heidelberger Kaufleute von Neid zerfressen, was zu einem jahrelang anhaltenden Wirtschaftskampf gegen Juden führte.

Der Stadtrat wollte Juden sogar jedes offene Geschäft und bürgerliches Gewerbe verbieten. Der Kurfürst wies diese Forderung zurück, denn die Juden seien durch ihre erhöhten Zahlungen annähernd gleichgestellt. Die Krämer akzeptierten dies nicht, denn ihre Zunftordnung verbot Juden das Anbieten ihrer Waren auf den Jahrmärkten. Die Widersprüchlichkeit in der Rechtslage mussten die Juden ausbaden, so dass in Heidelberg kein Jude mehr seine Ware für mehrere Jahre lang auf den Jahrmärkten anbieten durfte.42 Aber nicht nur die Handwerker und die Krämer standen in Konflikt mit den Juden, sondern auch die Metzger. Da Juden nur bestimmtes Fleisch aßen und dies auch bei der Schlachtung ausbluten musste, hatten sie ihre eigenen Schächter und kauften nicht beim Metzger ein. Um die Schächter zu vertreiben, schraken die Heidelberger Metzger sogar vor Einbruch nicht zurück und stahlen einmal aus Feist Oppenheimers Haus einen geschlachteten Ochsen.43 Auch an den Universitäten hatte der Judenhass Ausprägung gefunden, so dass „kein Jude auf der Straße mit Sicherheit vor den Studenten mehr gehen könne“44.

Die Streitigkeiten mit den Juden mündeten 1708 in die Anweisung der Regierung an die Oberämter, dass ein Jude künftig nur noch bei der Hinterlegung einer Kaution von 4000 Gulden klagen durfte.45 Auf diese Weise wurden Rechtsbrüche gegenüber ihnen begünstigt. Am 19. September 1718 kam es sogar zu einem Pogrom: Das Haus des Juden Lösser wurde von mehr als 20 unbekannten Personen, vermutlich Studenten, angegriffen, die Haustür und die Fenster zerschlagen, sowie im Haus Lampen zerbrochen, das Kaffeegeschirr zertrümmert. Der Anschlag habe von 10 bis 1 Uhr angehalten. Während dieser ganzen Zeit seien Täter mit dem bloßen Degen in der Hand herumgelaufen. Die jüdische Familie hat im Angesicht ihres Todes um Hilfe geschrieen, wobei die Nachbarschaft aus Feigheit das Spektakel nur aus ihren Häusern mitangesehen hat.46

„In solcher Unsicherheit, gepaart mit Gehässigkeiten und Gewalttätigkeiten, wuchs Joseph Süß Oppenheimer auf.“47 Das Klima in Heidelberg war insgesamt von Feindschaft gegenüber Juden geprägt, so dass Joseph unter solchen Umständen nur sich selbst helfen konnte, indem er die Nähe zum aufgeklärten Hof suchte. Um aus der niederdrückenden Umgebung herauszukommen, begann Joseph Süß früh sich hochzuarbeiten. Im judenfreundlichen Mannheim gelang ihm der gesellschaftliche Aufstieg.

4.5 GESCHÄFTLICHE AKTIVITÄTEN

Etwa ab 1722 wirkte Joseph Süß in Mannheim. Die Stimmung in Mannheim war Juden gegenüber durchaus freundlich: Nach der Jahrzehnte währenden Kriegszeit - zuerst der pfälzische, dann der spanische Erbfolgekrieg - erlaubte der Kurfürst Karl Philipp die Niederlassung von 200 jüdischen Familien in der Kurpfalz.48

[...]


1 Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 8.

2 Vgl. ebd.

3 http://www.hellmut-g-haasis.de

4 In dieser Arbeit wird mit der Taschenbuchausgabe gearbeitet, die 2001 erschienen ist.

5 Vgl. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 7.

6 Vgl. ebd.

7 Vgl. ebd., S. 12.

8 Böse Zungen warfen Joseph vor, er sei ein uneheliches Kind aus einem angeblichen Seitensprung der Mutter mit einem Kommandanten.

9 Vgl. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 207-208.

10 Vgl. ebd., S. 208. ) und heißt übersetzt ‚Sohn’

11‚Ben’ ist hebräisch (

12 Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 10.

13 Nach der Übersiedlung an einen anderen Ort, konnte ein Jude als neuen Namenszusatz den Namen seines letzten Wohnorts wählen. Vgl. ebd.

14 Vgl. ebd., S. 207.

15 Vgl. ebd., S. 9.

16 Vgl. ebd., S. 24.

17 Vgl. ebd., S. 25.

18 Vgl. ebd., S. 26.

19 Vgl. ebd., S. 23

20 Ebd.

21 Ebd.

22 Vgl. ebd., S. 9.

23 Vgl. Graupe, Heinz Mosche: Die Entstehung des modernen Judentums. Geistesgeschichte der deutschen Juden 1650-1942. Hamburg 1969, S. 109-110.

24 Vgl. ebd.

25 Vgl. ebd., S. 111.

26 Vgl. ebd.

27 Vgl. ebd.

28 Vgl. ebd., S. 113.

29 Vgl. Graupe, H. M.: Die Entstehung des modernen Judentums, Hamburg 1969, S. 115.

30 Vgl. ebd., S. 119.

31 Vgl. ebd.

32 Vgl. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 311.

33 Vgl. Graupe, H. M.: Die Entstehung des modernen Judentums, Hamburg 1969, S. 118.

34 Vgl. ebd., S. 116.

35 Vgl. ebd., S. 119.

36 Vgl. ebd., S. 120.

37 Vgl. ebd.

38 Vgl. Haasis, Hellmut G.: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. Reinbek bei Hamburg 2001, S. 25.

39 Vgl. ebd., S. 27.

40 Vgl. ebd.

41 Vgl. ebd.

42 Vgl. ebd., S. 28.

43 Vgl. ebd., S. 31.

44 Ebd.

45 Vgl. ebd.

46 Vgl. ebd., S. 32.

47 Vgl. ebd., S. 27.

48 Vgl. ebd., S. 39.

Details

Seiten
47
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638682114
Dateigröße
2.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v71506
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
Rezension Hellmut Haasis Joseph Oppenheimer Finanzier Freidenker Justizopfer

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Titel: Rezension zu Hellmut G. Haasis: Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer. 1998