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Städtereisen - Die historische Entwicklung der Städtereisen - Städtetourismus und dessen wirtschaftliche Bedeutung

Referat (Ausarbeitung) 2003 36 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte der (Städte)reisen

3. Definition
3.3. Definition über das städtische Zielgebiet
3.4. Definition über den „Erlebniswert einer Stadt“

4. Bedeutung des Städtetourismus für den deutschen Fremdenverkehr

5. Städtetourismusarten
5.1. Tagungs- und Kongresstourismus

6. Soziodemographische Struktur von Städtereisenden
6.1. Motive

7. Voraussetzungen erfolgreicher Städtereisen
7.1. Die natürlichen Attraktivitätsfaktoren
7.2. Die künstlichen Attraktivitätsfaktoren
7.1.2. Veranstaltungen

8. Reiseverkehrsmittel
8.1. PKW
8.2. Eisenbahn
8.3. Flugzeug
8.4. Schiff
8.5. Bus

9. Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Fast 80 Prozent der europäischen Bevölkerung lebt in Städten, somit ist Europa einer der am stärksten verstädterten Kontinente. In städtischen Ballungsgebieten kommen die Schwierig-keiten der Gesellschaft verstärkt vor. Allerdings sind Städte jedoch auch die Orte, an denen der höchste Wohlstand geschaffen wird, an denen sich das kulturelle und gesellschaftliche Leben entwickelt.

Die Stadt als Freizeit und Tourismusraum ist durch die „Mischung von Nutzungen, Benutzergruppen und Benutzerverhalten, die erheblich zu seiner Attraktivität bei-trägt“ gekennzeichnet (MONHEIM 1979 zit. nach MEIER, I. 1994, S. 1).

Der Städtetourismus ordnet sich der Multifunktionalität der Stadt unter. Er ist nur eine Unterfunktion von vielen, die jedoch untrennbar mit den anderen Funktionen verbunden ist. Gerade diese Mutifunktionalität der Stadt legt die Grundlage für das facettenreiche Leistungsbündel Städtetourismus, der sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit erfreut.

Im Folgenden möchte ich die historische Entwicklung der Städtereisen erläutern, den Städtetourismus sowie die Städtetourismusarten charakterisieren, dessen wirtschaftliche Bedeutung aufzeigen, sowie auf die soziodemographische Struktur Städtereisender und deren Motive eingehen.

2. Geschichte der (Städte)reisen

Im Grunde ist Städtetourismus ein altes Phänomen. „Städtereisen sind die Urform des Reisens“ (Lohmann zit. nach Meier, I. 1994 S. 13). Schon in der Antike führten die Griechen aus geschäftlichen und politischen Gründen oder zum Anlass besonderer Veranstaltungen wie zum Beispiel der Olympischen Spiele oder zum Besuchen von Baudenkmälern und Kulturstädten Städtereisen durch. Bereits im Römischen Reich erreichte der Geschäfts- und Erholungsverkehr ein beachtliches Ausmaß.

Die Geschichte des Reisens ist eng mit der Entwicklung der Städte verbunden. Die mittelalterlichen Händler brachen schon früh zu den aus heutiger Sicht bezeichneten Geschäftsreisen auf. Privatreisen beschränkten sich, im Gegensatz zu den Geschäftsreisen, jedoch nur auf einen kleinen, besser gestellten Teil der Bevölkerung.

Die Anfänge kulturellen Reisens liegen im 17. und 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit waren es zumeist junge Adlige die sich auf die mehrere Jahre andauernde ,Grand Tour’ (auch ,Kavalierstour’ genannt) begaben. Bei diesen Bildungs- und Vergnügungsreisen zu den wichtigsten Städten und Höfen Europas stellten die Kulturdenkmäler der jeweiligen Epoche einen wesentlichen Anziehungsfaktor dar.

Im 19. Jahrhundert wurden besonders mittelalterliche Bauten und Städte im Zuge der Romantik und der damit verbundenen Wiederentdeckung des Mittelalters geschätzt.

Mit der Erfindung der Eisenbahn um 1830 wird die Reiselust verstärkt und das Reisen erleichtert. 1845 wird das erste Reisebüro in London eröffnet. Die meisten Reisen sind individuelle zu dieser Zeit noch Inlandsreisen per Eisenbahn.

Großen Gesellschaftskreisen und besonders den minder bemittelten Klassen bleibt der Zugang zu Bildung und Reisen jedoch lange verwehrt, die Inanspruchnahme des touristischen Angebots begrenzt sich auf das Bürgertum. Erst zu Begin des 20. Jahrhunderts entwickeln sich mit der Ausweitung der Urlaubstage pro Jahr pauschale Gesellschaftsreisen sowie Urlaub nach heutigem Verständnis. Die vormals elitäre Bildungsreise wurde demokratisiert und die Allgemeinheit fand ein immer stärkeres Interesse an der (Studien)reise.

Seit den 50er Jahren erleichtern bessere Reisemittel (Flugzeug, ausgebaute Autobahnen) sowie die allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse das Reisen. Hohe Einkommenszuwächse, der wachsende Wohlstand sowie der zunehmenden Besitz von Pkws und die Erleichterungen der Grenzüberschreitungen führen zu einer Steigerung der Reisintensität in den 60er Jahren. Zur gleichen Zeit werden traditionelle Wertmuster schrittweise aufgebrochen (neue Werte der Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung treten in den Vordergrund). Dieser sich vollziehende Wertewandel, ist einer der Push-Faktoren des Nachfrage- und Reiseverhaltens. „Mehr Freizeit, mehr Bildung und mehr Wohlstand haben das Anspruchsniveau der Menschen verändert.“(BAHRMANN, M. 1997, S. 16)

Auch die Studienreisen verändern sich im Zuge dieser Entwicklung von historisch orientierten und vor allem Kunst und Kultur beinhaltenden hin zu neuen Themen-Studienreisen, die sich etwa mit Umwelt, Natur, Dritter Welt oder sozialen Fragen befassen. Gleichzeitig werden Aktivität- Wander- oder Fahrradstudienreisen immer beliebter.

Die Verlängerung der Urlaubszeit (von 1910/ 5 Tage zu 1970/ 21 Tage) hat eine Vervielfachung der Urlaubsreisen zwischen den 50er und 90er Jahren zur Folge. In den 50er Jahren war eine Reise pro Jahr üblich, im Laufe der Zeit sind die Zweit- und Dritt-Urlaubsreisen immer häufiger geworden. Die wird Reisedauer kürzer und die Inhalte insgesamt kompakter. Neben der Haupturlaubsreise, die seit Jahren mehrheitlich in das Ausland führt, unternehmen deutsche Touristen zunehmend auch Zweit- und Dritturlaubsreisen sowie Kurzurlaubsreisen, diese führen vor allem ins Inland. Von 1971 bis 1998 hat sich in Deutschland der Anteil der Mehrfachreisenden von 5,5 Prozent auf 18,3 Prozent gesteigert.* Mit dem Trend zur Kurzurlaubsreise nimmt die Bedeutung von Städtereisen, meist Kurzurlaubsreisen von höchstens vier Tagen, zu. Städtereisen entwickeln sich zu einer der populärsten Reiseformen.* Die Reiseanalyse 2000 hat ergeben, dass in Kurzurlaub von zwei bis vier Tagen im Jahr 1999 bei 42,2 Prozent der Bevölkerung in Form einer Städtereise stattgefunden hat. (Slink 2002, S.6)

Der Wandel der letzten Jahren vom Erholungs- zum Erlebnistourismus (Freizeit ist heute Erlebniszeit, die gestaltet werden muss), stärkte zudem die Attraktivität der Städte.

Ferner hat die EU-Förderung* ² einen wesentlichen Anteil an der Verstärkung des Kulturtourismus* ³ und damit auch der Städtereisen.

3. Definition

Städtereisen sind typische Kurzreisen von zwei bis vier Tagen Dauer. Der Begriff Städtetourismus ist ein Sammelbegriff für mehrere Fremdenverkehrsarten, die auch als Teilmärkte zu bezeichnen sind. Zu diesen Fremdenverkehrsarten zählen: Städtebesuch (Sightseeing), Veranstaltungsbesuchsverkehr (auch: Event-Tourismus), Abendbesuchsverkehr, privater Einkaufsverkehr, Einzelgeschäftsreiseverkehr, Tagungsveranstaltungsverkehr, Kongress- und Konferenzverkehr, Messereiseverkehr, Kur- und Badeverkehr und Pilgertourismus.

Aufgrund dieser Komplexität ist es schwer Städtetourismus in einer kurzen Definition zu fassen. Deshalb gibt es keine eindeutige Definition des Städtetourismus, sondern eine Vielzahl von unterschiedlichen Definitionen. Zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Definitionsansätze möchte ich im Folgenden einige Definitionen von Städtetourismus zitieren.

Laut Dreyer sind Städtereisen im Normalfall Standortreisen, zu meist dient die Stadt als Anlass zum Verreisen (nach Dreyer, 1996, S. 29). Claude Kasper definiert Städtetourismus als „Gesamtheit aller Aktivitäten von Touristen bei ihrem Aufenthalt in der Stadt“ (zit. nach Werner, F.C. 2000, S.8).

3.1. Definition über das städtische Zielgebiet

Eine Besonderheit der Stadt als Zieldestination für den Städtetourismus ist, dass sich in der Stadt der Tourismus der städtischen Multifunktionalität unterordnet. Der Städtetourismus ist „Nur eine Facette der zahlreichen ökonomischen Funktionen einer Stadt“(Werner, F. C. 2000, S.4), er sie spielt im wirtschaftlichen Gefüge einer Stadt nur eine untergeordnete Rolle.

In der Literatur werden unter den Zielorten des Städtetourismus „Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern verstanden“ (Werner, F.C. 2000, S.4) In diesem Sinne legt KASPER folgende Definition von Städtetourismus vor: „Unter dem Begriff ,Städtetourismus’ ist keine spezielle Tourismusart oder –form zu verstehen“ (nach MEIER, I. 1994, S. 7) eher ein bestimmtes (regionales) Zielgebiet. UTHOFF (zit. nach BAHRMANN, M. 1997, S.30) stellt in diesem Zusammenhang zwei grundsätzlich unterschiedliche Typen von Zielorten kulturmotivierter Reisen heraus: Die Stadt als Baudenkmal und die Stadt mit Baudenkmälern.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Diercke, für ihn ist Städtetourismus eine

„Reise in eine historisch oder kunstgeschichtlich bedeutsame oder durch ihre natürliche Lage, ihre Einkaufsmöglichkeiten oder ihr Freizeitangebot attraktive Stadt zum Zweck eines relativ kurzfristigen Aufenthalts (in der Regel 1- 4 Tage). Städtetourismus wird als Individual- oder Gesellschaftsreise- häufig im Rahmen einer Rundreise- durchgeführt und findet häufig an Wochenenden statt. [...]."[1]

Definiert man Städtetourismus über das städtische Zielgebiet, so umfasst Städtetourismus die „Beziehungen und Erscheinungen die sich aus dem vorübergehenden Aufenthalt Ortsfremder in Städten ergeben“ (EBERHARD 1974, S.20 zit. nach Meier, I. 1994, S. 9). Eine ähnliche Definition von Städtetourismus formulieren LANG/ERBERLE/BARTL (zit. nach MEIER, I. 1994, S. 9f) Städtetourismus ist die

Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen nach bzw. in Siedlungen einer gewissen Größe ergeben.[... ] der Aufenthaltsort darf weder hauptsächlicher noch dauernder Wohn-, Arbeits-, Bildungs- oder Einkaufsort für Güter des kurz oder mittelfristigen Bedarfs der Besucher bzw. Reisenden sein“.

Temporäre Kriterien fließen in einer weiteren Definition von Städtetourismus ein. ADERHOLD definiert Städtetourismus (zit. nach MEIER, I. 1994, S.10) als

die Gesamtheit der Beziehungen [...], die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, die für länger als 24 Stunden in Großstädte reisen, welche für sie weder hauptsächlicher Wohn- noch Arbeitsort sind.“

3.2. Definition über den „Erlebniswert einer Stadt“

Ein anderes Definitionsmodell ist die Definition über den Erlebniswert einer Stadt. Letztlich ist es das städtische Ensemble oder die Stadt als Gesamterlebnis, aus denen das steigende Interesse an Städtereisen resultiert.

Definiert man Stadt über den „Erlebniswert“ so ist Städtetourismus für Krebs „Ein Kurzaufenthalt in größeren Städten v.a. zu kulturellem Zweck und/oder zur Teilnahme am städtischen Leben oder aus beruflichen Gründen.“ (zit. nach Meier, I. 1994, S.7) Oder aber, wie es Püschel/Romeiss-Stracke formuliert haben, „jede Form des Aufenthalts von Fremden in einer Stadt, die das Gesamterlebnis Stadt zum hauptsächlichen Ziel hat, mit oder ohne Übernachtung.“ (zit. nach Meier, I. 1994, S.7)

4. Bedeutung des Städtetourismus für den deutschen Fremdenverkehr

Laut der Angaben der IPK-International, European Travel Monitor, Malta 2002 und 2003 (nach DZT, S.16) sind Städtereisen nach Rundreisen die beliebtesten Inhalte von Urlaubsreisen (siehe Anlage Grafik 1). Europaweit wächst die Zahl der Städtereisenden seit 1991 stetig (vgl.: Grafik 2 im Anhang). Laut der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (HAIDER, L.) hat sich die Zahl der Städtetouristen seit 1986 auf mehr als zwölf Prozent verdoppelt. Städtereisen stehen nicht in Konkurrenz zu den klassischen Urlaubsreisen, sondern ergänzen sie und werden zusätzlich durchgeführt. Mit 3.1 Millionen Reisen bildeten Städtereisen das drittwichtigste Marktsegment der Urlaubsreisen in Deutschland (DZT, siehe Anhang Grafik 3). Nahezu jede vierte Gästeübernachtung in Deutschland findet in einer Großstadt statt.

Wobei die Städte mit 50 000 bis 100 000 Einwohner von 1991 bis 2002 ihre Übernachtungs-zahlen stetig steigern konnten, wohingegen Großstädte mit mehr als 100 000 Einwohnern ein stärkeres Wachstum bis zum Jahre 2000 verzeichneten, das jedoch seitdem leicht rückläufig ist (HARRER, Dr. B. 2003, S. 8 siehe Anhang Grafik 4).

Deutschlands Metropolen locken jährlich rund 800 Millionen Tagesausflügler und 100 Millionen Geschäftsreisende an. Im Jahre 2002 konnten beispielsweise 69,4 Mio. Übernachtungen in Städten mit über 100.000 Einwohnern verzeichnet werden.*

Bei den inländischen Reisezielen belegt Berlin die Spitzenposition, gefolgt von München und Hamburg (Statistisches Bundesamt). Die genaue Aufschlüsselung der weiteren Rangfolge findet sich im Anhang (Grafik 6). Im Ausland sind Paris, Wien, London und Rom die beliebtesten Reiseziele der deutschen Städtekurzreisenden (siehe Anhang Grafik 7).

Nach den Informationen des Statistischen Bundesamtes finden nach Bundesländern aufgegliedert, die meisten Übernachtungen in Bayer, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen statt (siehe Anhang Grafik 8).

Das Volumen der Städtereisen ist jedoch Schwankungen unterworfen und konjunktur-abhängig. Darüber hinaus variieren die Zahlen der Übernachtungsgäste jedoch auch nach Quelle. Das statistische Bundesamt gab für 2001 folgende Werte an:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: HARRER, Dr. B. 2003, S.2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: HARRER, Dr. B. 2003, S.3

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tagestourismus wird i.d.R. an den Umsatzvolumen festgemacht. Nach Bremkes werden von jedem übernachtenden Gast täglich durchschnittlich 34 Euro für die Unterkunft, 30 Euro für die Verpflegung und neun Euro für Einkäufe ausgegeben. Im Vergleich dazu gibt die DWIF Consulting GmbH pro Tag 135 € pro Übernachtungsgast und 25 € pro Tagesgast an, dies entspricht 32 Mrd. € pro Jahr und etwa 43 % des touristischen Inlandsumsatzes. Dabei hat die Aufenthaltsdauer einen wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Ausgaben.

Diese Werte verdeutlichen, dass der Städtetourismus von hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist. Die jüngsten Untersuchungen des dwif (Deutsches Wirtschaftliches Institut für Fremden-verkehr München) ergaben, dass 45 Prozent aller Umsätze im Deutschlandtourismus dem Städtetourismus zuzuordnen sind (nach DTV 1995).

Von den Städtereisen profitiert vor allem das Gastgewerbe (46 Prozent) und der Einzelhandel (39 Prozent) neben den Dienstleistungsbereich (15 Prozent) (nach HARRER, Dr. B. 2003, S.7)

In München etwa hat der Touristeneinkauf am Gesamtumsatz des Handels einen Anteil von 14,6 Prozent. In Frankfurt liegt dieser Anteil bei 14,4 Prozent, gefolgt von Berlin mit 13,5 Prozent Bruttoumsätze durch Übernachtungsgäste in Deutschland. (nach DZT)

Die BAT- British American Tobacco -schreibt in der Europäischen Tourismusanalyse:

Allein am Beispiel Hamburg lässt sich zeigen, wie Städtereisen an Attraktivität hinzugewinnen können, wenn sie traditionelle Angebote, etwa den Hafen und St. Pauli, um neue Erlebniswerte bereichern, wie zum Beispiel Einkaufspassagen und Galerien oder die Etablierung von Großveranstaltungen und Musicals. Diese "qualitative Profilierung" hätte dazu geführt, dass die Kulturvielfalt in Hamburg mittlerweile mehr Übernachtungsgäste anziehe (12,5 Prozent) als etwa das Image von der grünen Stadt (8,2 Prozent) oder das einzigartige Stadtbild.“

Wie wichtig die Bedeutung des Städtetourismus für Deutschland eingeschätzt wird, zeigt das Vorhaben des Deutschen Tourismus Verbands im Jahre 2004 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit eine neue Grundlagenuntersuchung über die Bedeutung des Städtetourismus in Deutschland durchzuführen.

[...]


* Jeder fünfte Bundesbürger lebt heute nach der Devise: „Lieber kürzer verreisen und dafür öfter pro Jahr“. (Slink 2002, S.6)

* Dem ungeachtet wird Städtetourismus erst seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts als städtische Funktion wahrgenommen.

* ² Die Initiative „Kulturstadt Europas“ fördert die Europäische Integration und die Erhaltung des europäischen Erbes und gleichzeitig den Städtetourismus.

* ³ Insgesamt vollzog sich auch ein begrifflicher Wandel von Bildungstourismus über Studienreisen und Städtereisen zu Kulturreisen.

[1] ( vgl. Diercke 1993, S.234 zit. nach: http://www.geogr.uni-goettingen.de/kus/personen/euregio/tou-ac1.htm)

* Hervorzuheben ist, dass etwa die Hälfte der Ausländerübernachtungen in Städten über einhunderttausend Einwohner stattfindet (siehe Anhang Grafik 5).

Details

Seiten
36
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638732871
Dateigröße
922 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v72402
Institution / Hochschule
Universität Lüneburg
Note
1,3
Schlagworte
Städtereisen Entwicklung Städtetourismus Bedeutung Fremdenverkehrsgeographie

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Titel: Städtereisen - Die historische Entwicklung der Städtereisen - Städtetourismus und dessen wirtschaftliche Bedeutung