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Das Phänomen der Sportsucht

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 22 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportsoziologie

Leseprobe

Gliederung

I. Einleitung

II. Das Störungsbild der Verhaltenssucht – ein Definitionsversuch

III. Ausdauersucht
1. Beispiel
2. Definition und Phänomenologie
2.1. Kategorie I
2.2. Kategorie II
2.3. Kategorie III
2.4. Gesundes vs. pathologisches Sporttreiben
3. Diagnostik
4. Ausdauersucht fördernde Umstände
5. Ursachen
5.1. Physiologische Erklärungsansätze
5.2 Psychologische Erklärungsansätze
6. Entzugssymptome
7. Therapie

IV. Fazit

Verzeichnis der Literatur

I. Einleitung

Der Begriff Sport, von seiner Bedeutungszuweisung eigentlich soviel wie Zerstreuung, Vergnügen bedeutend, ist in den westlichen Gesellschaften, in denen immer weniger körperliche Arbeit anfällt, fast zum Synonym für körperliche Anstrengung geworden. Das Phänomen Sport spiegelt das Leistungs-, Konkurrenz- und Gleichheitsprinzip unserer Industriegesellschaft wider.[1] Und in der Tat unbestritten ist, dass eine regelmäßige Bewegung ja auch einen positiven Effekt auf Körper und Geist hat und den besten Schutz vor Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck etc. darstellt. „Zwei- bis dreimal pro Woche für 30 bis 60 Minuten Ausdauersport, das ist empfehlenswert“, so die Aussage des Sportpsychologen Gugutzer.[2] Doch was wenn das Gesunde dem Pathologischen weicht? Bei den Olympischen Spielen in Athen 1896 wurde zum Gedenken an den Lauf des Boten Pheidippides[3] der Marathonlauf (42,195 km) als längste Laufdisziplin ausgetragen. Inzwischen wird das Vielfache dieser Strecke ohne Unterbrechung zurückgelegt. Als mittlerweile traditionell anzusehen sind beispielsweise der 100 km Lauf von Biel und der 78,5 km lange Swiss-Alpine-Marathon über das Hochgebirge von Davos mit Überwindungen extremer Höhenunterschiede (bis zu 2320 Metern). Als besondere Distanzsteigerung ist der Ultra-Langstreckenlauf „Trans-America-Foot-Race“ quer durch Nordamerika, vom Pazifischen bis zum Atlantischen Ozean (ca. 4700 km), anzusehen.[4]

Obwohl das Phänomen der Sportsucht bereits 1970 durch Baekelund entdeckt wurde, rückte der potentielle Suchtcharakter von Sport erst in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren verstärkt in das Blickfeld der Öffentlichkeit und Wissenschaft – u. a. bedingt durch die Entwicklung der Laufbewegung Ende der 1970er Jahre und durch die im Zuge der sich entwickelnden Fitnesswelle fast schon inflationär zu nennende Anzahl an Fitnessstudioeröffnungen in den USA und wenig später auch in Europa.[5] Die Entdeckung des Phänomens Sportsucht durch Baekelund war auch eher zufällig. Er stellte nämlich fest, dass viele Sportler trotz finanzieller Entschädigung nicht an seiner Studie über Sport und Schlafen teilnehmen wollten, da sie nicht bereit waren, auf ihren Sport zu verzichten. Daraus schloss er, dass exzessives Sporttreiben die Kriterien einer Abhängigkeit erfüllt und in Form einer Sportsucht auftreten könne.[6] Die Sportsucht ist eine Verhaltenssucht nichtstoffgebundener Art und kann in ihrer Form in sämtlichen Sportarten auftreten. Das Wesen der Sportsucht ist sowohl aus der Bodybuilderszene bekannt – dann sprechen wir von einer Bodybuilding- bzw. Muskelsucht (Muskeldysmorphie) – als auch aus dem Ausdauerbereich (Lauf- oder Ausdauersucht). Darüber hinaus rückten auch Risikosportarten und ihre Beziehung zur Sucht verstärkt in den Fokus.

Diese Hausarbeit stellt an sich den Anspruch, die Erkenntnisse über den noch relativ jungen Untersuchungsgegenstand Ausdauersucht, als einen Bereich der Sportsucht, zusammenfassend darzustellen. Hier kann – bedingt durch den begrenzten Umfang der Hausarbeit – nicht auf das Thema Sucht in den Risikosportarten mit seinen ganz speziellen Charakteristika „Grenzsuche“ und „Erlebnissuche“[7] eingegangen werden. Auch die Sucht im Bodybuildingsport muss hier dahingestellt bleiben. Da die Sportsucht und damit die Ausdauersucht zu den Verhaltenssüchten gezählt wird, ist es unabdingbar, den Begriff Verhaltenssucht zunächst zu definieren. Dann soll die Phänomenologie der Laufsucht umfassend dargestellt werden, und zwar durch eine Definitionsherleitung einhergehend mit einer Herausarbeitung diagnostischer Kriterien. Im Folgenden werden dann die Umstände, welche die Sportsucht fördern können, und die Ursachen von Sportsucht thematisiert. In einem weiteren Schritt interessieren die bei Unterlassen des Sports suchtspezifisch auftretenden Entzugssymptome. Anschließend soll sich die Frage nach der Therapieransätzen und Therapiemöglichkeiten gestellt werden.

Der Umstand, dass es sich bei der Sportsucht um einen relativ jungen Untersuchungsgegenstand handelt, ist auch kennzeichnend für die Literaturlage, die als dürftig und ausbaufähig zu bezeichnen ist. So ließ sich beispielsweise im deutschsprachigen Raum keine Publikation finden, die sich umfassend und ausschließlich nur mit Sportsucht befasst. Sportsucht wird weitgehend als nur eine von verschiedenen Verhaltenssüchten wahrgenommen und beleuchtet, so auch in den für diese Hausarbeit wichtigsten Publikationen: „Nicht nur Drogen machen süchtig“ von Poppelreuter und Gross[8], sowie „Verhaltenssucht“ von Grüsser und Thalemann[9]. Ein abgerundetes Bild der Ausdauersucht kann hier jedoch durch zusätzliche Aufsätze bzw. das Thema tangierende Monographien und vor allem durch eingängige Erfahrungsberichte von Betroffenen, darüber hinaus auch durch das Medium Internet gezeichnet werden.

II. Das Störungsbild der Verhaltenssucht – ein Definitionsversuch

Trettner und Müller führen aus, dass jedes menschliche Verhalten zu einer Art Rauschzustand führen kann. Der erlebte Rausch verführt zur Wiederholung. Wird dem Drang nach Wiederholung nachgegeben, befindet sich der Betroffene in einer Spirale des „Mehr“ und des „Nochmals“. Dies ist im Grunde genommen das Wesen der Sucht, was auch als Craving (süchtiges Verlangen) bezeichnet wird. Jedes Verhalten des Menschen, vor allem wenn es bereits zur Gewohnheit wurde, kann süchtig entgleisen. Die Sucht ist ein krankheitswertiges Geschehen, charakterisiert durch eine das Verhalten aufrecht haltende Eigengesetzlichkeit der süchtigen Entwicklung, die sich auf psychische, körperliche und soziale Funktionen störend auswirkt.[10]

Trettner und Müller führen aus, dass dem Begriff Sucht zwei Merkmale menschlichen Verhaltens zugeordnet sind:

1. Ein „übermäßiges Verhalten in Hinblick auf die Menge, die Dauer und/oder die Häufigkeit des Verhaltens“, einhergehend mit einer „Unfähigkeit, sich dem Verhalten gegenüber distanzieren bzw. enthalten zu können (Minderung der Abstinenzfähigkeit) und/oder das Verhalten jederzeit bremsen oder stoppen zu können (Kontrollverlust).“
2. „Das Verhalten ist mit der Erzeugung von Lustzuständen bzw. der Minderung von Unlustzuständen verbunden.“[11]

Bislang hat das Störungsbild der Verhaltenssucht jedoch noch keinen Eingang als eigenständiges Störungsbild in die gängigen Klassifikationssysteme psychischer Störungen, die ICD-10 und das DSM-IV-TR, gefunden. Eine Ausnahme stellt das „Pathologische (Glücks-)Spiel“ dar, welches unter der Kategorie der „Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen“ als „abnorme Gewohnheit und Störung der Impulskontrolle“ (ICD-10) bzw. „Störung der Impulskontrolle, nicht anderenorts klassifiziert“ (DSM-IV-TR) klassifiziert ist. Daher ist es auch nur möglich, andere Verhaltenssüchte, auch die Sport- bzw. Ausdauersucht, analog der Einordnung des „Pathologischen (Glücks-)Spiels“ als „sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle“ (ICD-10) bzw. „Nicht näher bezeichnete Störung der Impulskontrolle“ (DSM-IV-TR) zu diagnostizieren.[12]

Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Einordnung anderer Verhaltenssüchte analog der des „Pathologischen (Glücks-)Spiels“ erfolgen muss, werden hier die von Grüsser-Sinopoli bzw. Grüsser und Thalemann angeführten diagnostischen Kriterien für das „Pathologische (Glücks-)Spiel“ der Einfachheit halber abstrahiert, um allgemeingültige Aussagen hinsichtlich der diagnostischen Kriterien für eine Verhaltenssucht zu erhalten. Diese können dann auf die Sportsucht anwendet werden.

Nach Grüsser-Sinopoli bzw. Grüsser und Thalemann bestehen demnach folgende diagnostische Kriterien einer Verhaltenssucht:

1. Schwer kontrollierbarer intensiver Drang nach dem „Tun“,
2. Dauerndes, wiederholtes „Tun“ über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr,
3. Anhaltendes und oft noch gesteigertes „Tun“ trotz negativer sozialer Konsequenzen,
4. Ständiges gedankliches und vorstellungsmäßiges Beschäftigsein mit dem „Tun“.

Die zitierten Autoren weisen daraufhin, dass die diagnostischen Kriterien für eine Verhaltenssucht damit mit den diagnostischen Kriterien einer Substanzabhängigkeit inhaltlich übereinstimmen.[13] Die Intensität und die Geschwindigkeit der süchtigen Selbstzerstörung bei stoffungebundenen Suchtformen ist zwar meistens nicht ganz so massiv wie beim Alkoholismus oder bei der Drogensucht, aber die Selbstzerstörung im Endstadium eines Verhaltenssüchtigen ist kaum zu unterscheiden von der eines Alkoholikers oder Fixers, sowohl was den körperlichen Verfall angeht als auch in Bezug auf die gestörten Sozialbeziehungen.[14]

III. Ausdauersucht

1. Beispiel

Zunächst soll ein Beispiel im Abgleich mit den genannten diagnostischen Kriterien für eine Verhaltenssucht das Phänomen Sportsucht plastisch veranschaulichen. Der Sportjournalist Detlef Vetten[15] kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung. Er ist Triathlet und Ultraläufer. In seinem Aufsatz über Selbsterfahrungen berichtet er von seiner Beziehung zum Sport und seinem süchtig anmutenden Verlangen nach Sport.[16]

„Das Abdriften in den exzessiven Sport geschah kaum merklich. Dennoch hat es immer wieder Erlebnisse gegeben, die prägten: Ein 90-Kilometer-Rennen auf Langlaufskiern, nach dem ich die Füße kaum noch heben konnte; der Lauf auf den Mount Kinabalu, den höchsten Berg Südostasiens, den ich kriechend beendete; eine wundervolle Inlinetour von Frankfurt ins 250 Kilometer entfernte Bamberg; der Endlostag beim „Ironman“ auf Hawaii; mein erster 24-Stunden-Lauf in einer Plattenbausiedlung des sächsischen Reichenbach. Viele Erinnerungen sind zusammengekommen. [Ausdruck eines dauernden, wiederholten Tuns.] Geblieben sind die guten Momente. Das Ankommen im Ziel, das Hochgefühl während der Anstrengungen, der Stolz aufs Geschaffte. Verdrängt sind die Augenblicke, in denen Sport überhaupt nicht mehr lustig war. Als ich mit dem Rad nachts gegen einen Baum rauschte. Als ich vor Übelkeit im Biwak auf dem Kilimandscharo Galle kotzte. Als ich mich in Alaska bei einem 100-Meilen-Rennen verlief und bei minus 25 Grad in ernsthaften Schwierigkeiten war. Als ich mir nach harten Trainingswochen einen Virus einfing und wegen des geschwächten Immunsystems kollabierte und ins Krankenhaus musste. Die Sorge meiner Frau, weil es nicht weniger wurde mit dem Sporttreiben […]. [Betreiben des Sports trotz gesundheitlicher Nachteile/Bedenken.] So etwas wird ausgeblendet. Das Gedächtnis des Sportverrückten ist voll mit Situationen, die wiederholt werden wollen. [Hinweis auf einen schwer kontrollierbaren Drang nach dem Tun und gedankliches Beschäftigseins mit dem Tun.] Doch eine Wiederholung allein tut es nicht. Es muss ein bisschen mehr sein. Ein höherer Berg, eine weitere Strecke, eine härtere Trainingswoche, noch mehr Gewicht auf der Hantel. [Ausdruck eines anhaltenden und noch gesteigerten Tuns.]“[17]

2. Definition und Phänomenologie

Die Versuche, Sportsucht zu definieren sind vielfältig. Die ersten Definitionen von Sportsucht bezogen sich nur auf (Langstrecken-)Laufen. Es fällt auf, dass sich die unterschiedlichsten Definitionen im Wesentlichen in drei Kategorien einteilen lassen, die in ihrer Werthaltigkeit stufenweise aufeinander aufbauen. Die wichtigsten Definitionsversuche sollen hier fragmentarisch anhand dreier gewählter Kategorien dargestellt werden, wobei die letzte Kategorie als heutiger Forschungsstand angesehen werden kann.

[...]


[1] Finking, Bernard (200): Extremsportler. Szenen von erlebnishungrigen Adrenalin-Junkies der sportlichen

„Kick-Kultur“, Berlin, S. 15.

[2] Zitiert nach Pichler, Johannes: http://www.netdoktor.de/feature/sportsucht.htm; Vgl. hierzu auch: Knoll,

Michaela (1997): Sporttreiben und Gesundheit. Eine kritische Analyse vorliegender Befunde, Schorndorf, S.

19f.

[3] In der Nähe vom griechischen Ort Marathon fand 490 v. Chr. die Schlacht bei Marathon zwischen Persern und
Athenern statt, aus der die Athener unter dem Feldherrn Miltiades siegreich hervorgingen. Um diese Schlacht
rankt sich die Legende des Boten Pheidippides. In der verbreitetsten Version der Geschichte soll Pheidippides
die Kunde des Sieges vom Schlachtfeld nach Athen (ca. 40 km) gebracht und nach Überbringung der
Nachricht auf dem Aeropag an Erschöpfung gestorben sein. Diese Legende findet sich erst bei Plutach, der ca.
600 Jahre nach der Schlacht lebte, und wurde die Grundlage des modernen Marathonlaufs.

[4] Allmer, Henning (1995): „No risk – no fun“. Zur psychologischen Erklärung von Extrem- und Risikosport. In:
Allmer, Henning/ Schulz, Norbert (Hg.): Erlebnissport – Erlebnis Sport, Sankt Augustin, S. 61; Vgl. darüber
hinaus: http://de.wikipedia.org/wiki/Swiss_Alpine_Marathon, sowie http://de.wikipedia.org/wiki/100-km-
Lauf_Biel.

[5] Vgl. Pope, Harrison G./ Phillips, Katharine A./ Olivardia, Roberto (2001): Der Adonis-Komplex.
Schönheitswahn und Körperkult bei Männern, München, S. 13.

[6] An dieser Stelle ist kritisch anzumerken, dass durchaus differenzierte Ansichten über das Phänomen der
Sportsucht bestehen. Diese Erkenntnis konnte ich in einem Gespräch mit einem Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapie mit psychoanalytischem Therapieansatz gewinnen. Dieser brachte zum Ausdruck, dass er
weniger von einer Sucht im eigentlichen Sinne sprechen würde, sondern – natürlich abhängig vom konkreten
Fall – eher die diagnostischen Kriterien einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung erfüllt sehen würde. Auch
wenn im Weiteren von einer Sportsucht die Rede ist, soll doch hier angemerkt sein, dass je nach Schule und
theoretischem Ansatz durchaus unterschiedliche Auffassungen über das Wesen der Sportsucht existieren.
(Dieser Umstand ist sicherlich auch dadurch geschuldet, dass die Verhaltenssucht noch keinen Eingang als
eigenständiges Störungsbild in die gängigen Klassifikationssysteme psychischer Störungen, die ICD-10 und
das DSM-IV-TR, mit Ausnahme des „Pathologischen (Glücks-)Spiels“, welches unter die Kategorie der
„Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen“ als „abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle“
(ICD-10) bzw. Störungen der Impulskontrolle, nicht anderenorts klassifiziert“ (DSM-IV-TR) fällt, gefunden
hat.)

[7] Vgl. hierzu die zusammenfassenden Darstellungen von Allmer (1995), S. 60-90, Aufmuth, Ulrich (1986):
Risikosport und Identitätsbegehren. Überlegungen am Beispiel des Extremalpinismus. In: Hortleder,
Gerd/Gehbauer, Gunter (Hg.): Sport – Eros – Tod, Frankfurt, S. 188-215, sowie Bartl, Gregor (2000): Sport
und Sucht – Extremsportarten. In: Poppelreuter, Stefan/ Gross, Werner (Hg.): Nicht nur Drogen machen
süchtig. Entstehung und Behandlung von stoffungebundenen Süchten, Weinheim, S. 209-231.

[8] Poppelreuter, Stefan/ Gross, Werner (Hg.) (2000): Nicht nur Drogen machen süchtig. Entstehung und
Behandlung von stoffungebundenen Süchten, Weinheim.

[9] Grüsser, Sabine Miriam/ Thalemann, Carolin N. (2006): Verhaltenssucht. Diagnostik, Therapie, Forschung,
Bern.

[10] Tretter, Felix/ Müller, Angelica (Hg.) (2001): Psychologische Therapie der Sucht. Grundlagen, Diagnostik,
Therapie, Göttingen, S. 22f.

[11] Tretter/ Müller (2001), S. 23

[12] Grüsser/ Thalemann (2006), S. 20. bzw. Grüsser-Sinopoli, Sabine Miriam (2006): Lerntheoretischer
Erklärungsansatz zur Entstehung und Aufrechterhaltung von abhängigem Verhalten: Empirische Erhebungen
des Verlangens (http://www.diss.fu-berlin.de/2006/517/Kapitel2.pdf), S. 4ff.

[13] Mit Ausnahme der bei der stoffgebundenen Abhängigkeit noch hinzukommenden zentralen Kriterien der
„Toleranzentwicklung“ und des „Entzugssyndroms“, die bei den diagnostischen Kriterien für eine
Verhaltensucht nicht genannt werden.

[14] Gross, Werner (1990): Sucht ohne Drogen. Arbeiten, Spielen, Essen, Lieben…, Frankfurt am Main, S. 13f.

[15] Detlef Vetten, geb. 1956, ehemaliger Ressortleiter Sport beim Stern und Chefredakteur von Horizont Sport
Business, heute freier Autor u. a. für die Süddeutsche Zeitung.

[16] Vetten, Detlef (2005): Soweit die Füße tragen. In: Psychologie Heute, 32.

[17] Vetten, Detlef (2005): Soweit die Füße tragen. In: Psychologie Heute, 32, S. 64-69.

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