Lade Inhalt...

Die Münchener Sammlungsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Werke französischer Meister des 17. und 18. Jahrhunderts

Hausarbeit 2006 64 Seiten

Kunst - Sonstiges

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

Anfänge der Sammlung

Die Sammelleidenschaft

Prunk und Pracht

Die Sammlung formt sich

Die kurpfälzische Linie

Die Sammlung in Mannheim

Die Düsseldorfer Galerie

Die Sammlung in Zweibrücken

Die Zentralgemäldegalerie

Der Sammler: Ludwig I.

Ergänzungen und Sammlungssystematik: das 20. Jahrhundert

Schlußbetrachtung

Endnoten

Literatur

Werkverzeichnis

Vorwort

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Sammlungsgeschichte der Münchener Gemäldesammlungen. Der Rahmen des Universitätsseminars, begleitend zur Ausstellung „Poussin, Lorrain, Watteau, Fragonard... Französische Meisterwerke des 17. und 18. Jahrhunderts aus deutschen Sammlungen“, wie sie 2005/2006 in Paris, München und Bonn [i] gezeigt wurde, gibt auch den besonderen Blickwinkel der Ausarbeitungen vor. Bei der begleitenden Betrachtung der Münchener Sammlungsgeschichte bleibt das Hauptaugenmerk stets auf das Sammlungsinteresse französischer Gemälde der benannten Zeit gerichtet.

Ziel ist es, aufzuzeigen, wann französische Gemälde in die Sammlungen Einzug hielten und unter welchen Bedingungen dies geschah. Dabei wird, soweit dies vom heutigen Wissensstandpunkt aus betrachtet möglich ist, nachvollzogen, welche Bedeutung diesen Werken beigemessen wurde und ob ein Sammlungsinteresse französischer Malerei in München allgemein bestand.

Weiterführend wird versucht, Verbindungen zwischen den Herrschenden und ihren Agenten, Diplomaten, Galeriedirektoren etc. zur Erhellung der Entstehung der uns heute in München erhaltenen Sammlungsbestände und deren Zusammensetzung nachzuzeichnen.

Die Auswahl der näher bezeichneten Werke folgt dabei der von Pierre Rosenberg und David Mandrella getroffenen Selektion, ergänzt durch heute von Seiten der Münchener Museen als bedeutend eingestuften Werke. [ii]

Ein ausführlicher Anhang ist der vorliegenden Arbeit beigegeben. Es soll das Verständnis der Münchener Sammlungsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Werke französischer Meister des 17. und 18. Jahrhunderts direkt vor Augen geführt werden. Die aufgelisteten Provenienzen geben ergänzend einen Überblick über die französischen Werke in den Sammlungen und ermöglichen die gezielte Suche einzelner Werke.

Anfänge der Sammlung

Sprechen wir heute von den Münchener Sammlungsbeständen, so bedeutet dies, die Sammeltätigkeit des Geschlechtes der Wittelsbacher nachzuvollziehen. Das deutsche Fürstengeschlecht diesen Namens benannte sich nach der Burg Wittelsbach bei Aichach in Oberbayern (1209 zerstört). Ab 1180 vertrat die Familie den adligen Rang der Herzöge von Bayern, ab 1214 auch die Pfalzgrafschaft am Rhein. 1255 kam es zur Teilung in eine bayrische und pfälzische Hauptlinie der Wittelsbacher, die von 1806 bis 1918 als Könige von Bayern regierten. Erst das 19. Jahrhundert brachte den Umbruch von einer Sammlung des Adelsgeschlechtes zur staatlichen Sammlung, mit der wir es bis heute zu tun haben.

Der Beginn der Sammlung geht auf die Jahre von 1528 bis 1540 zurück. Im Auftrag von Herzog Wilhelm IV. von Bayern (1493-1550), der in der bayrischen Hauptlinie der Wittelsbacher seit 1508 regierte, erstellten deutsche Maler antike und religöse Heiligenbilder. Bestellt wurden diese Auftragswerke als Raumausstattung der Münchener Residenz. Ihre Ausführung wurde in zwei Folgen vorgenommen. Heute sind 15 dieser ersten Werke erhalten und werden seit 1963 in einem eigenen Saal der Alten Pinakothek in München gezeigt. Als herausragendes Werk ist dabei zu nennen:

Altendorfer, Albrecht, Alexanderschlacht (Schlacht bei Issus), 1529.

Dieser Grundbestand der in der Folge entstandenen Sammlungen stellt eine Schau deutscher Maler-Kunst der Zeit dar. Das Interesse des Herzogs galt mehr dem inhaltlichen, denn dem künstlerischen Wert der Werke. Unter besonderem Einfluß der herzöglichen Gemahlin Jacobäa von Baden wurden diese Tafeln durch Portraits der Hofdamen und Fürsten ergänzt. Auch diese Gemälde dienten der Ausschmückung und folgten keinem gezielten Sammlungsinteresse.

1550-79 folgte der Sohn des Herzogs Wilhelm IV., Herzog Albrecht V. von Bayern (1528-1579), in der Regentschaft. Dieser Herzog entwickelte bereits eine wahre Sammeltätigkeit. Die Leidenschaft galt jedoch wahrlich mehr dem Sammeln, vor allem von Kuriositäten, denn dem Aufbau einer nach unserem heutigen Verständnis gesehenen Sammlung. Es kamen erste Kenner und Sammler nach München und eine erste eigene Kunstkammer wurde zwischen 1563 und 1578 errichtet. [iii] Zeitgleich, von 1569 bis 1571 ließ Herzog Albrecht V. ein Antiquarium in der Münchener Residenz errichten. Zur Stimmigkeit von gezeigtem Objekt und umgebender Architektur, wurden die gezeigten Antiken gelb und schwarz gefaßt. Beide Gebäude, die Kunstkammer und das Antiquarium, wurden von den Architekten Jakob Strada und Wilhelm Egkl geplant und ausgeführt.

Unter Wilhelm V. von Bayern, genannt der „Fromme“ (er regierte 1579-1597), wich die Sammeltätigkeit der regen Bautätigkeit, die vor allem dem Orden der Jesuiten zu Gunsten kam.

Werke französischer Meister können zu dieser Zeit bislang nicht nachgewiesen werden.

Die Sammelleidenschaft

Viel gerühmt als bedeutendster deutscher Fürst seiner Zeit, trat 1597 Maximilian I. von Bayern (1573-1651) seine bis 1651 währende Regentschaft an, die er als Herzog begann und ab 1623 in Kurwürden als Kurfürst fortsetzte. Maximilian I. von Bayern entwickelte während seiner langen Regentschaft eine erste Sammelleidenschaft europäischen Formates in Bayern. Während des Dreißigjährigen Krieges stärkte Maximilian I. den Katholizismus und das Reich. Diese politische Haltung hatte nicht zuletzt Auswirkungen auch auf die Sammlungstätigkeit. Das im Jahre 1598 durch Johann Fickler erstellte erste Inventar der Münchener Sammlungen der Herzogs verzeichnet in dessen Kunstkammer 3407 Objekte, wobei diese insgesamt 778 Gemälde beinhalten. Sie teilen sich ferner in 579 Bildnisse und 58 Werke religiöser Themen. Es fehlen durchgehend die Maße, nur zu neun Nummern werden von Johann Fickler Künstlernamen angeführt. Vor dem Hintergrund kriegerischer Auseinandersetzungen im Dreißigjährigen Krieg ist es bis heute nicht möglich, französische Werke in der Sammlung dieser Zeit nachzuweisen.

Mit dem Neubau der Münchener Residenz von 1611 bis 1617 wendete sich das Sammlungsinteresse und verfolgte fortan vorwiegend künstlerische Gesichtspunkte. Es wurde in der neuerrichteten Residenz die erste „Cammer-Galerie“ eingerichtet, in der 117 Gemälde zur Hängung kamen, von denen mittlerweile 68 mit Künstlernamen im Inventar von 1627/30 erfaßt sind. Als höchstes Gut der Sammlung galt Albrecht Dürer, von dem vor der Regentschaft von Maximilian I. lediglich ein Werk in der Sammlung vorlag,

Dürer, Albrecht, Selbstmord der Lucretia, vor 1518.

In einer großen Sammler-Konkurrenz zu Kaiser Rudolf II. erwarb Maximilian I. insgesamt weitere elf Werke des verehrten deutschen Meisters. Auch die weiteren Sammlungsbestände spiegeln das Interesse wider. Die Sammlung setzt sich ausschließlich aus altdeutscher, niederländischer und vor allem flämischer Malerei zusammen. Von zeitgenössischen Werken erhielt die deutsche und niederländische Malerei den Vorzug, wobei ein Schwerpunkt bei den Werken Peter Paul Rubens zu verzeichnen ist. Es kam außerdem zu vergeblichen Verhandlungen um ein uns heute unbekanntes Werk Michelangelos. Die eigenen Hofmaler wurden nicht in die Sammlung aufgenommen, sondern dienen weiterhin der Raumausstattung der Schlösser. [iv]

Prunk und Pracht

Nach Maximilian I. folgte zwischen 1651 und 1679 Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern (1636-1679), in dessen Regierungszeit auf diplomatischer Ebene eine erste Orientierung nach Frankreich vollzogen wurde. Die Gemahlin des Kurfürsten war Adelaide von Savoyen (1660-1690), durch deren Hang zum Prunk und Luxus der Hof der Wittelsbacher einen bislang ungekannten Glanz erhielt. Hofmaler aus Italien und nun auch Frankreich kamen nach München. Unter ihnen ist unter anderem

Paul Mignard (1639-1695) [v]

namentlich erwähnt. Mignard malte mehrfach das Kurfürstenpaar und widmet ferner sein Selbstbildnis der Kurfürstin. Die Werke der Hofmaler gelangten jedoch weiterhin nicht in die Sammlung, sondern dienten den Raumausstattungen.

Es kamen aber auch erste französische Meisterwerke in die Sammlung des Münchener Hofes. Aus der Sammlung des kaiserlichen Rates Franz Freiherr von Mayer aus Regensburg erwarb Kurfürst Ferdinand Maria die ersten erwähnten französischen Gemälde, beide von Claude Lorrain.

Lorrain, Seehafen beim Aufgang der Sonne [vi]

Idyllische Landschaft beim Sonnenuntergang [vii]

Einige Jahre später folgen weitere Werke aus eben dieser Sammlung, zu denen unter anderem ein Bourdon gezählt wird.

Bourdon, Sébastian, Römischer Kalkofen [viii]

Die reichen Ankäufe durch Kurfürst Ferdinand Maria sind direkt auf den Wunsch nach Repräsentation zurückzuverfolgen. In seine Regentschaft fällt ebenfalls die Ausstat-tung der Lustschlösser Nymphenburg und Schleißheim, wobei die einzigem erhaltenen Inventare des alten Schloßes in Schleißheim von 1670 und 1692 zumeist Italiener führen.

Nach den Grundlagen einer weitgefassteren Sammlung, ist es von 1679 bis 1726 Maximilian Emanuel von Bayern (1662-1726), der als so zu bezeichnende Sammler-persönlichkeit den Bestand gezielt zu erweitern weiß. Als Hofmaler in Diensten des Kurfürsten tritt

Joseph Vivien (1657-1734) [ix].

In Folge der spanischen Erbfolgekriege waltete Maximilian Emanuel von 1691 bis 1706 als königlicher Stadthalter in Brüssel, einer Stadt, die seiner regen Sammlungstätigkeit, insbesondere des flämischen Barocks, sehr entgegen kommt. Unter anderem begann Maximilian Emanuel Künstler durch eine allgemeine Steuerfreiheit an Brüssel zu binden. Seine verschwenderischen Ausgaben für Bildwerke brachten ihn auch in Kontakt mit Danet, der über Paris auch französische Gemälde für die Wittelsbacher Sammlung erwarb. Zu den in diesen Jahren erworbenen Werken gehören unter anderem ein Meisterwerk von Nicolas Poussin:

Poussin, Midas und Bacchus [x].

Das Ausmaß der Sammelleidenschaft wird deutlich, betrachtet man den 1698 vollzogenen Ankauf der Sammlung Gisbert van Colens, die insgesamt 105 Gemälde unfaßte. Dieser Sammlung hochkarätiger Werke kostete Maximilian Emanuel 90.000 brabantische Gulden. Darunter befanden sich neben zwölf Werken von Rubens [xi] auch Werke von Claude Lorrain:

Lorrain, Claude, vier Gemälde der Darstellung der vier Jahreszeiten [xii].

Die Ausgaben des königlichen Stadthalters überstiegen bei weitem dessen finanzielle Möglichkeiten, sodaß er letztlich völlig verarmt bei Ludwig XIV., mit dem er in enger Verbindung stand, Unterkunft erhielt. 1714 ermöglichte schließlich der Frieden von Rastatt die Rückkehr nach Bayern, wo in einer Möbelliste der Residenz unter anderem

Baptist, zwei Blumenbildnisse [xiii]

verzeichnet werden. Zurückgekehrt in das Kurfürstentum Bayern, ließ Maximilian Emanuel das neue Schloß in Schleißheim sowie die Nymphenburg zu Ende bauen. Bereits 1684 war mit dem Bau des Residenz- und Galerieschlosses in Schleißheim begonnen worden. In den neu entstandenen Lustschlössern kamen viele Gemälde unter. In der gesamten Sammlung blieben die Niederländer bevorzugt, von ihnen befinden sich allein 163 Werke im Kabinett. Wenn auch nicht mit Titel, so werden immerhin

Poussin, drei Werke [xiv]

genannt. Ein weiterer Verdienst der kunstliebenden Regentschaft ist die Einrichtung des Amtes des Galerieinspektors, welches vorerst der Hofmaler Domenique Nollet übernahm.

1722, acht Jahre nach der Rückkehr nach Bayern, tauchen in der Nymphenburg weitere französische Gemälde aus der Sammlung des Geheimen Hofrats Freiherr Franz von Mayer (1621-1699) auf, darunter:

Lorrain, eine Abendlandschaft und ein Bauprospekt [xv]

Teniers, 16 Werke [xvi].

Die Sammlung formt sich

Gezwungen durch die Schuldenlast der unbedingten Sammelleidenschaft stellte Karl Albrecht (1697-1745), Kurfürst von 1726 bis 1745, die Sammlungstätigkeit vorerst vollkommen ein. Das Amt des Galerieinspektors wurde wieder abgeschafft. Karl Albrecht wurde von Karl VII zum Kaiser gekrönt, in der Folge jedoch aus dem Land vertrieben.

Im Jahr 1729 vernichtete ein Brand der Residenz [xvii] wichtige Gemälde. Unter den prominenten Brandopfern ist neben Werken Dürers insbesondere eine Madonna Raffaels zu bennenen.

Ein 1725 erstelltes Inventar der kurfürstlichen Sammlungen informiert über die mittlerweile stark angewachsene Abteilung französischer Gemälde.

Le Bourguignon, zwei Gemälde [xviii]

Gobert, Portraits [xix]

Lorrain, eine Abendlandschaft und ein Bauprospekt [xx]

Maingaud, Bildnisse im Magazin unter dem Kaisersaal [xxi]

Millet, zwei Landschaften [xxii]

Valentin, drei Bilder [xxiii]

Vivien, Bildnisse [xxiv]

Bereits vier Jahre nach dem Brand wurde die Münchener Sammlung durch den Ankauf der Sammlung des Barons Malknecht von Mühlegg zu 12.000 Gulden wieder aufgestockt. Der Bestand der erworbenen Sammlung ist leider unbekannt.

Im selben Jahr, 1733, wurde zudem mit dem Bau der „Grünen Galerie“ in der Münchener Residenz durch François de Cuvilliés begonnen. Der Bau war 1737 fertiggestellt. Ein Inventar ist nicht erhalten, dafür gibt es aus dem Folgejahr ein Inventar der Nymphenburg, in dem weitere Werke französischer Meister geführt werden.

Bertin, als Supraporten:

Saturn beschneidet des Cupido Flügel [xxv]

Bacchus mit einer Tigerhaut [xxvi]

Venus, die Pfeile vergiftend [xxvii]

Cupido, Psyche verlassend [xxviii]

Gobert, Portraits [xxix]

Largillière, zwei Gemälde [xxx]

Lorrain, Sonnenaufgang [xxxi]

Landschaft mit Hornvieh [xxxii]

Nollet, Dominic, Landschaften [xxxiii]

Poussin, Apoll und Daphne

Bacchanal (Midas und Bacchus) [xxxiv]

Teniers [xxxv]

Vivien, ein Portrait [xxxvi]

Ein weiteres Werk französischer Hand wird zu dieser Zeit in der Badenburg befindlich gelistet.

Bourdon, Perseus und Andromeda [xxxvii]

Von 1745 bis 1777 trat Max III Joseph die Nachfolge von Karl Albrecht an und mit dieser übernahm er zugleich 40 Mio. Gulden Schulden. Mit diesen ökonomischen Bedingungen nimmt es kaum Wunder, das die Sammlungen keine Ausweitung erfuhren. Dennoch ist Max III Joseph von entscheidender Bedeutung für das Kunstschaffen seiner Epoche, da er sowohl die Gründung der Akademie der Wissenschaften als auch der Akademie der Künste veranlaßte. Es ist wohl auch auf die bedrückende finanzielle Lage des Kurfürsten zurückzuführen, daß er aus der Sammelleidenschaft einer seiner Untertanen keinen Gewinn ziehen konnte.

Sowohl unter Karl Albrecht als auch unter Max III Joseph diente Joseph von Dufresne als „Hofkammer- und Commercienrath“ und war für beide Kurfürsten als Gesandter und Agent tätig. Nebenher erstand Dufresne eine bedeutende eigene Sammlung, die insgesamt rund 1.200 Inventarnummern umfaßte, unter denen sich auch 50 französische Gemälde befanden. Es waren unter anderem Bourdon (zwei Werke), Boulogne, van der Meulen, Watteau (drei Werke), A. Coypel, Bertin, Bourguignon, La Hyre, Mignard, Nattier, Dughet und auch Poussin (vier Werke) vertreten. Nach dem Tod Dufresnes wurde die gesamte Sammlung in Amsterdam versteigert und befindet sich dank des Engagements der bedeutenden Sammlerin Zarin Katharina heute mehrheitlich in der Eremitage in St. Petersburg. Lediglich Gemälde nicht-französischer Meister fanden auch Einzug in die Münchener Sammlung.

1748 erfolgte eine umfassende Inventarisierung der kurfürstlichen Schlößer, die neben einer bedeutenden Miniaturensammlung für die einzelnen Häuser wie folgt aufführt: Schleißheim 925 Gemälde, Nymphenburg 307, Dachau 550, Münchener Residenz 700, Lichtenberg 194, Schwaige Laufzorn 176 sowie kleinere Gemäldebestände in den verteilten Nebenschlössern. Die Inventarisierung nennt des weiteren 100 Gemälde als vermißt. Mit der Inventarisierung einhergehend wurde erneut das Amt des Galerieinspektor eingeführt. Allein für die Residenz werden bedeutende französische Meisterwerke gennannt:

Bourdon, Perseus und Andromache [xxxviii]

Mignard, Pierre, Heilige Familie [xxxix]

Poussin, Nicolas, Galatéa et autres figures [xl]

Le Seigneur mort, sur les genoux de notre Dame, et autres fig. [xli]

Mose schlägt Wasser aus dem Felsen [xlii]

Midas und Bachus

Apollo und Daphne [xliii]

Valentin, Herminia bei den Hirten [xliv]

Die Dornenkrönung [xlv]

Spielende Soldaten [xlvi].

In Schloß Schleißheim werden folgende französische Gemälde verzeichnet:

Bourdon, Les trois Roys

Courtois, Jacyues, zwei Werke in der großen Galerie

weitere fünf Schlachtengemälde

Millet, Franz, eine Landschaft

Poussin, La mort de Nre Seigneur (auch Die kniende Maria hinter dem Leichnam Christi genannt)

Valentin, Charité romaine

Vivien, Joseph, Die Rückkehr Max Emanuels nach Bayern

Im Jahre 1751 entstand ein eigenes Inventar der Badenburg in Nymphenburg. Hier werden lediglich zwei französische Werke erwähnt.

Valentin de Boullogne, Heilige Dornenkrönung

Erminia bei den Hirten

In diesen Jahren festigte sich die Sammlung des Kurfürsten zusehends. Es kam immer wieder zu Neuerwerbungen, auch auf dem Gebiet französischer Malerei. Als 1761 ein überarbeitetes Inventar erstellt wurde, tauchen zahlreiche Neuerwähnungen auf.

Bourguignon, mehrere Gemälde,

dabei: „Eine Wahlstatt oder Camp de Bataille, worauf viele Todte und plessierte Soldaten zu sehen sind“[xlvii]

Bourdon, „die heiligen drey Könige, wie sie dem Neugebohrenen

Welt-Heyland anbetten, und die Geschenke überbringen“[xlviii]

Martin, Schlachtengemälde (König Jan Sobieski in den Türkenkriegen) [xlix]

Millet, „Zwey rastende manns: mit einer Weibspersohn, bey einem vor ihn

stehenden Obstkorb“[l]

Valentin, Conon, wie er von seiner Tochter, welche Pero hieß, in den [sic!]

Gefängniß gesäugt wird [li]

Portraits u.a. von Hyacinthe Rigaud, Simon Vouet, Maingaud, Gobert, Mignard

und Vivien [lii]

Bereits 1770, also nur neun Jahre später erstellte Faßmann neuerlich ein Inventar, das wiederum bisher ungenannte Werke umfaßt.

Mignard, Paul, Selbstbildnis [liii]

Mignard, Pierre, Muttergottes [liv]

Maria mit Kind [lv]

Monnoyer, vier Fruchtstücke

vier Supraporten [lvi]

Silvestre, Portraits [lvii]

Vivien, Portraits von Ferdinand Herzog in Bayern, 1700 Kurfürst Max

Emmanuel [lviii]

„nach Le Brun“, Die Frauen des Darius vor Alexander [lix]

Werke der Hofmaler in der Residenz (Paul Mignard, Henricus Gascar,

Martin Mignaud) [lx]

Johann Nepomuk Edler von Weizenfeld wurde zum Galeriedirektor ernannt und erstellte 1775 die „Beschreibung der Kurfürstlichen Bildergalerie in Schleisheim“, die für sich allein 1050 Gemälde zählt.

Die kurpfälzische Linie

1777 starb mit Max III Joseph der letzte Wittelsbacher der kurbayerischen Linie aus. Per Häuservertrag erhielt der Kurfürst von der Pfalz nun ebenfalls Bayern als Kurfürstentum hinzu. So wurde Karl Theodor (1724-1779) Kurfürst von Pfalz und Bayern und verlegte seine Residenz nach München. Dieser Wechsel in der Regentschaftsfolge der Wittelsbacher brachte die Zusammenlegung der kurfürstlichen Sammlungen in München mit den Galerien aus Mannheim und Düsseldorf mit sich.

Unter der Leitung des Architekten und Oberbaumeisters Carl Albrecht von Lespilliez (1723-1796) wurde in den Jahren von 1779 bis 1783 die Münchener Hofgartengalerie errichtet. Die Hängung der Galerie erfolgte in den Sälen nach dem Vorbild Wiens. In Form einer kunstgeschichtlichen „Bestenliste“ wurde die vereinte Sammlung mit Werken aus Schleißheim, Nymphenburg und der Münchener Residenz arrangiert. In acht Sälen kamen 700 Gemälde zur Hängung. 1787 erschien ein erster Katalog der gezeigten Sammlung in der Hofgartengalerie. Die Idee einer eigenen Galerie unter kunstgeschichtlichen Gesichtspunkten ist nicht zuletzt den Idealen der Aufklärung geschuldet, wie sie unter anderem von Lessing in Düsseldorf vertreten und mit der Zusammenlegung beider Linien der Wittelsbacher nun nach München übertragen wurden. So kam es zum Wandel von der höfischen Kunstkammer zur öffentlichen Galerie. Ein bedeutender Schritt in der Sammlungsgeschichte war getan.

Bei Neuerwerbungen dominierten vorerst niederländische Werke. Dies war vor allem der politischen Situation zu Frankreich geschuldet. 1796 und 1800 wurden die Sammlungen evakuiert und aus Furch vor den anrückenden Franzosen in neutrales Gebiet verbracht bzw. teilweise versteckt. Unter der Parole „freie Kunst im Land der Freiheit“ zu versammeln, wurden insgesamt 72 Gemälde aus den Sammlungen nach Frankreich verbracht, von denen nach dem Sturz Napoleons lediglich 27 wieder zurück in die Sammlungen kamen. 1800 überführten die französischen Truppen beispielhaft die Alexanderschlacht von Altdorfer nach St. Cloud. Erst 1815 kam das Gemälde nach München zurück.

Die Sammlung in Mannheim

Durch das Aussterben der bayerischen Linie der Wittelsbacher und die Übersiedelung der pfälzischen Linie in die Münchener Residenz kamen die Sammlungen von Mannheim, Düsseldorf und Zweibrücken nach München.

Die Mannheimer Sammlung wurde 1716 durch Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz gegründet, da dieser die kurpfälzische Residenz von Düsseldorf nach Mannheim verlegte. In einem ersten Inventar von 1756 sind 200 Werke verzeichnet, bei denen Niederländer die dominante Rolle spielen. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt Werke von Rembrandt und Rubens als Glanzstücke in der Sammlung. Für die Ausweitung der Bestände spielte vor allem der Hofmaler und Sammler Lambert Krahe (1712-1790), der später zum Direktor der Düsseldorfer Galerie avancierte, eine bedeutende Rolle. So ersteigert diesere 1761 in Amsterdam ein größeres Konvolut an Werken, unter anderem:

J. de Capelle, große stille Seefahrt. [lxi]

Ein weiterer Agent war der Hofarchitekt Nicolas de Pigage, der sich durch seine Kennerschaft und Sammelleidenschaft für die Bestände in Mannheim verdient machte.

Bereits vor 1790 wurde die gesamte Mannheimer Sammlung in die Nymphenburg überführt. Aufgrund der Gefahr der nahenden französischen Truppen wurden die Werke im Bayerischen vorerst in Sicherheit gewähnt. Bei der Übernahme der Sammlung werden im Inventar 758 Gemälde geführt. Darunter:

Bourguignon, Schlachten [lxii]

Dughet, Ansicht von Tivoli [lxiii]

ein Sturm in sternförmigem Rahmen [lxiv]

Jouvenet, Jean, Abbild eines jungen Geistlichen [lxv]

Portrait des berühmten Predigers P. Bourdaloue [lxvi]

La Tour, zwei Pastelle (heute Vivien zugeschrieben [lxvii])

Le Brun, Maria Magdalena [lxviii]

Madame Mollin, Elemente-Zyklus [lxix]

Millet, Landschaften [lxx]

Poussin, Gaspard, Landschaften [lxxi]

Poussin, Nicolas, Kopie nach Leonardos Abendmahl [lxxii]

Geburt Christi [lxxiii]

Valtenin, Moses führt die Israeliten in die Wüste und befiehlt ihnen, ein Lager

aufzuschlagen [lxxiv]

Verdier, François, Trinkender Bettler [lxxv]

Watteau, Antoine, eine Galante Gesellschaft [lxxvi]

Die Düsseldorfer Galerie

Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (1690-1716) ließ 1711 in der Residenz in Düsseldorf eine Galerie erbauen. Die Düsseldorfer Sammlung, die bis dahin 348 Werke umfaßte, war unter der Vermittlung des Agenten und Hofmaler Jan Frans Douven und des Diplomaten Heinrich von Wiser entstanden. Neben Auktionen, bei denen Werke für die Sammlung ersteigert wurden, verstand es Johann Wilhelm, seine familiären Bindungen zum Hof in Florenz geschickt auszunutzen. In zweiter Ehe 1691 mit Anna Maria Ludovica, der Tochter Cosimo III. von Toscana vermählt, kamen einige der bedeutendsten Gemälde der Sammlung als Schenkungen nach Düsseldorf, darunter auch die Madonna Canigiani von Raphael, die als Mitgift fungierte. Auch in Düsseldorf fokussierte sich das Sammlungsinteresse auf Italiener und Niederländer.

Gerhard Joseph Karsch, Maler und der erste Inspektor der Sammlung, führt im ersten, 1719 erstellten Katalog noch 341 Gemälde auf, die in fünf Räumen gezeigt wurden, wobei Rubens den Mittelpunkt darstellte. Mit dem Wechsel der Residenz nach Mannheim wurden 1731 auch Teile der Düsseldorfer Sammlung überführt. Unter Karl Theodor erlebte die Sammlung jedoch eine erneute Blüte und wächst wieder auf 297 Gemälde an. Als von 1758 bis 1763 Preußen Düsseldorf belagerte, wurde die gesamte Sammlung abermals nach Mannheim verbracht. Bei der anschließenden Rückführung wurden die Gemälde wieder um die bereits 1731 nach Mannheim gesandten bereichert. 1779 wurde abermals ein Katalog erstellt, diesmal durch den Hofarchitekten Nicolas de Pigage, der insbesondere für die Mannheimer Sammlung von Bedeutung war. Doch waren die letzten Düsseldorfer Jahre der Sammlung bereits gezählt. 1794 bis 1801 wurde die Sammlung vor den anrückenden Franzosen über Bremen in das dänische Glücksstadt gerettet, bevor sie dann 1806 endgültig in München unterkam und dort auch blieb. Bei den bedeutendsten Werken der Sammlung aus Düsseldorf handelt es sich vorwiegend um Niederländer und Italiener. [lxxvii]

[...]


Endnoten

[i] 20. April bis 31. Juli 2005, Galeries nationales du Grand Palais, Paris; 7. Oktober 2005 bis 8. Januar 2006, Haus der Kunst, München; 17. Februar bis 14. Mai 2006, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.

[ii] Ergänzend zu den von Rosenberg, Mandrella gelisteten Werken treten hier die Nummern 028, 124, 136, 140 und 248 im nachstehenden Werkverzeichnis auf. Die Werke sind in den jeweiligen Katalogen der Sammlungen geführt, aber bei Rosenberg, Mandrella weder genannt, noch als abgeschriebene Werke aufgeführt.

[iii] Die heutige Münze in München.

[iv] Als 1632 die Schweden in München einziehen, wird die „Kunst-Cammer“ geräumt. Noch heute befinden sich drei Bilder dieser Zeit in Stockholm, vieles wurde unter Herzog Ernst von Sachsen-Weimar, der „Fromme“, nach Gotha verbracht, wo diese Gemälde bis heute vorliegen.

[v] In den heutigen Sammlungskatalogen wird Paul Mignard nicht mehr geführt.

[vi] siehe Werkverzeichnis Nr. 081 (Werkverzeichnis sei fortan abgekürzt durch WV).

[vii] siehe WV Nr. 082.

[viii] siehe WV Nr. 020.

[ix] Joseph Vivien ist von 1706 bis 1712 und erneut ab 1716 in Diensten von Maximilian Emanuel von Bayern. Heute werden die Werke des Hofmalers Vivien mit Ausnahme des Bildnisses des Erzbischofes Fénelon (siehe WV NR. 247), das in der Alten Pinakothek zu sehen ist, in Schloß Schleißheim und der Münchener Residenz gezeigt.

[x] siehe WV Nr. 185.

[xi] Zu den zwölf Werken von Rubens zählen die Geißblattlaube, das Bildnis der Hélène Fourment und der Trunkene Silen,

[xii] Auf der 1715 erstellten Möbelliste werden die vier Landschaften Lorrains bereits geführt. Auf dem Transport nach München bringt jedoch der Hofmaler Trive die Werke an sich. Heute sind sie in der Eremitage in St. Petersburg zu betrachten.

[xiii] Es ist nicht möglich, diesen Eintrag der Möbelliste mit einem noch heute in den vorliegenden Katalogen verzeichneten Werk zu identifizieren.

[xiv] Zwei der drei Werke sind noch heute im Sammlungsbestand befindlichen Werken zuzuordnen, zum einen das bereits erwähnte Werk Midas und Bacchus (siehe WV Nr. 185) und Apollo und Daphne (siehe WV Nr. 186).

[xv] Bei der Abendlandschaft handelt es sich vermutlich um die unter Anmerkung 6 bereits genannte Idyllische Landschaft bei untergehender Sonne, der Bauprospekt kann jedoch keinem in der heutigen Sammlung befindlichem Werk zugewiesen werden.

[xvi] Von Teniers werden heute keine Werke mehr in der Sammlung geführt.

[xvii] Helge Siefert datiert dem Brand der Residenz fälschlicherweise auf 1732. Eine Tagebuchaufzeichnung des Kurfürsten datiert den Brand jedoch sicher auf 1729. (vgl. Dube, Wolf-Dieter, Alte Pinakothek München, Frankfurt am Main 1969)

[xviii] siehe WV Nr. 34 und Nr. 39 (letztere heute dem Umkreis des Künstlers zugeschrieben).

[xix] siehe WV Nr. 89 bis einschließlich Nr. 106.

[xx] siehe Anmerkung 14.

[xxi] Maingaud ist heute nicht mehr verzeichnet.

[xxii] siehe WV Nr. 162 und Nr. 165.

[xxiii] siehe WV Nr. 224 und 225. Zu den drei unter Valentin geführten Gemälden gehört unter anderem die Gruppe musizierender Knaben, deren Verbleib heute ungeklärt ist.

[xxiv] siehe Anmerkung 8.

[xxv] siehe WV Nr. 008, heutiger Titel: Saturn beschneidet die Flügel Amors.

[xxvi] siehe WV Nr. 010, heutiger Titel: Bacchus als Sieger.

[xxvii] siehe WV Nr. 009, heutiger Titel: Venus vergiftet die Pfeile Amors.

[xxviii] siehe WV Nr. 011, heutiger Titel: Psyche von Amor verlassen.

[xxix] siehe Anmerkung 18.

[xxx] Heute wird noch ein Werk des Umkreises des Künstlers aufgeführt, das eines der beiden Gemälde gewesen sein könnte (siehe WV Nr. 123). Mandrella, Rosenberg geben hierzu keinerlei Angaben. Das zweite Werk ist nicht zuzuordnen.

[xxxi] Mit dem unter Sonnenaufgang geführten Werk könnte der Seehafen beim Aufgang der Sonne gemeint sein (siehe Anmerkung 5, WV Nr. 081).

[xxxii] siehe WV Nr. 082; beide Werke Lorrains kamen als Geschenk des Geheimen Hofrats Freiherr Franz von Mayer in die Sammlung.

[xxxiii] Von Dominic Nollet werden in den zu Münchener Sammlungen vorliegenden Katalogen keine Werke geführt.

[xxxiv] siehe Anmerkung 13.

[xxxv] siehe Anmerkung 15.

[xxxvi] Bei dem genannten Werk könnte es sich um WV Nr. 247 handeln.

[xxxvii] Bei dem genannten Werk handelt es sich vermutlich um WV Nr. 021, Die Befreiung der Andromeda.

[xxxviii] siehe Anmerkung 36.

[xxxix] Bei der Heiligen Familie könnte es sich um WV Nr. 160 handeln, die Mandrella Rosenberg unter dem Titel Maria mit Kind als Kopie Mignards einstufen. Bei eindeutiger Identifizierung wäre somit die Provenienz zu ergänzen und das Werk statt 1880 erstmals 1748 im Inventar verzeichnet.

[xl] Heute nicht mehr in der Sammlung geführt.

[xli] siehe WV Nr. 182; für dieses Werk Poussins, das heute als Beweinung Christi geführt wird, befindet sich in den unterschiedlichen Inventaren differierende Bezeichnungen, die alle auf das selbe Werk schließen lassen, die Zuordnung jedoch erschweren:

1748 Inventar : „Le Seigneur mort, sur les genoux de notre Dame, et autres figures“ ;

1748 Raumbeschreibung: „La mort de Nre Seigneur“;

1770 Inventar (Faßmann): „Die Beweinung des todten Leichnam Christi des Herrn, von Maria seiner geliebten Mutter ; nebst einigen Jüngern und Engeln. In kleinen Figuren bestehend.“;

1770 Reiseführer durch die Residenz (nur wichtigste Werke erläutert): „Die Beweinung Christi“.

[xlii] Im Inventar von 1755 ist dieses Werk noch Johann Schönfeld zugeschrieben. In den vorliegenden Katalogen ist es nicht mehr geführt.

[xliii] siehe Anmerkung 13.

[xliv] siehe WV Nr. 225.

[xlv] siehe WV Nr. 224.

[xlvi] Es ist nicht möglich, diesen Eintrag im Inventar von 1748 mit einem noch heute in den vorliegenden Katalogen verzeichneten Werk zu identifizieren.

[xlvii] Es sind heute mehrere Schlachtenbilder Bourguignons verzeichnet, in Frage kommende siehe WV Nr. 34, Nr. 39 und Nr. 44; Beschreibung nach: Helge Siefert, S.59, in: Rosenberg, Mandrella 2005.

[xlviii] Helge Siefert, S.59, heute ist das Gemälde nicht mehr im Sammlungsbestand geführt.

[xlix] siehe WV Nr. 143 und Nr. 144.

[l] Helge Siefert, S.59

[li] Das Werk ist heute nicht mehr verzeichnet.

[lii] Heute sind die einzelnen Portraits nicht mehr zuzuweisen.

[liii] siehe Anmerkung 4.

[liv] Nicht zuzuweisen.

[lv] siehe WV Nr. 160 (siehe auch Anmerkung 38).

[lvi] Jean Baptiste Monnoyer wird heute in den vorliegenden Katalogen nicht mehr genannt.

[lvii] Silvestre d. J. wird heute nicht mehr gelistet.

[lviii] siehe Anmerkung 8.

[lix] Das Bildnis „nach Le Brun“ kann in den vorliegenden Katalogen nicht nachgewiesen werden.

[lx] Die Werke der Hofmaler sind nicht einzeln aufgeführt.

[lxi] Weder Werk noch Maler sind in den heutigen Beständen nachzuweisen.

[lxii] siehe Anmerkung Nr. 46.

[lxiii] Heute geführt als Bergige Landschaft, siehe WV Nr. 056.

[lxiv] Heute geführt als Ein Seesturm, siebe WV Nr. 057.

[lxv] Es wäre möglich, daß es es sich bei genanntem Werk handelt um WV Nr. 116, Bildnis des Paters Claude-François Poullart des Places.

[lxvi] siehe WV Nr. 117.

[lxvii] Heute Vivien zugeschrieben, siehe Anmerkung 8.

[lxviii] siehe WV Nr. 127, heute als Kopie betrachtet.

[lxix] Keine Angaben in den vorliegenden Katalogen.

[lxx] In den vorliegenden Katalogen kann kein Werk von Millet aus Mannheim nachgewiesen werden.

[lxxi] Es wird heute kein Gaspard Poussin verzeichnet.

[lxxii] Zu einer Kopie nach Leonardo fehlen heute Angaben.

[lxxiii] Die Geburt könnte mit der heutigen Anbetung der Hirten zu identifizieren sein, siehe WV Nr. 187.

[lxxiv] siehe Anmerkung 41. Aus Mannheim wird lediglich eine Dornenkrönung Valentins gelistet, siehe WV Nr. 223.

[lxxv] Keine Angaben dazu in den vorliegenden Katalogen.

[lxxvi] Keine Angaben dazu in den vorliegenden Katalogen.

[lxxvii] Zur Düsseldorfer Sammlung zählen unter anderem von Peter Paul Rubens, Großes Jüngstes Gericht, 1615/16; der Raub der Töchter des Leukippos, um 1618; Jacob Jordaens, Der Satyr beim Bauern, 1620/21; Raffael, Heilige Familie aus dem Hause Canigiani, 1505/06.

Details

Seiten
64
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638695473
ISBN (Buch)
9783638712163
Dateigröße
621 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v74695
Institution / Hochschule
Technische Universität Berlin
Note
1,0
Schlagworte
Münchener Sammlungsgeschichte Berücksichtigung Werke Meister Jahrhunderts

Autor

Zurück

Titel: Die Münchener Sammlungsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung  der Werke französischer Meister des 17. und 18. Jahrhunderts