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Maria Montessori und ihr Konzept der Erziehung

Hausarbeit 2007 14 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Maria Montessoris Leben

3. Montessoris Grundkonzept der Erziehung

4. Kritik an Montessoris Konzept der Erziehung

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis

1. Einführung

In dieser Arbeit wird es um Maria Montessori und ihr Konzept der Erziehung gehen. Sie ist eine der wenigen Frauen in der Theorie der Pädagogik, trotzdem der Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin auch heute noch fast ausschließlich von Frauen ausgeübt wird.

Einleitend wird mit einem kurzen, für die damalige Zeit für eine Frau außergewöhnlichen, Lebenslauf über Montessori begonnen, der ansatzweise aufzeigen soll, wie Montessori dazu kam, ein neues Konzept für die Erziehung von Kindern aufzustellen. Der darauffolgende Abschnitt wird sich direkt mit ihrem Konzept befassen. Hier soll darauf eingegangen werden, was Montessori von der damals aktuell verbreiteten Erziehung hielt, was es mit dem Begriff der kosmischen Theorie und der Normalisierung auf sich hat und auf welche Grundpfeiler die Erziehung von Kinder nach Montessori aufbauen sollte. Im Anschluss daran werden zwei wichtige Punkte aus Montessoris Konzept kritisch beäugt, um abschließend zusammenzufassen, ob ihre Idee von Erziehung heute noch angewandt werden kann.

2. Maria Montessoris Leben

Um auf die Theorien Montessoris hinzuführen, soll hier zunächst ein Einblick in ihr Leben gegeben werden.

Am 31. August 1870 wurde Maria Montessori in Chiaravalle bei Ancona, als Tochter des Finanzbeamten Alessandro Montessori, geboren.

Alessandro Montessori - als ein Vertreter der damals herrschenden Befreiungskämpfe - war, trotz der Befürwortung der politischen Neuerungen einer Einigung Italiens, ein eher konservativ denkender Mann. Renilde Stoppani, eine Gutsbesitzertochter, die Alessandro Montessori 1866 heiratete, war dagegen eine an allem Neuem interessierte und aufgeschlossene Frau. Sie war es, die ihre Tochter Maria Montessori in allen ihren Zielen unterstützte und stärkte.

Montessoris Mutter erzog sie schon früh zu sozialer Verantwortung, selbständigen Handeln und Denken. Aufgrund dieser Erziehung musste es für Montessori im damaligen Schulalltag (für den kennzeichnend war, dass sowohl allmächtige Lehrer, als auch deren Schüler bewegungslos in ihren Bänken saßen und gelernte Lektionen, zu einem vorgegebenen Zeitpunkt, auswendig wiederzugeben hatten), relativ schwierig gewesen sein, sich zur Zufriedenheit der Lehrer zu verhalten. Doch scheinbar bewältigte sei diese Schwierigkeiten mit Bravour, da sie - was der damaligen Zeit für eine Frau sehr ungewöhnlich war - sogar die Möglichkeit hatte, sich (statt für ein normales Gymnasium) für einen modernen Schultyp, der den Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche und technische Lerninhalte legte, zu entscheiden. Zum Ende ihrer Schulzeit, reifte in Montessori der Wunsch heran Medizin zu studieren. Nachdem sie allerdings aufgrund eines Verbots des Studiums der Medizin für Frauen dafür abgelehnt wurde, schloss sie 1892 zunächst die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften ab, um anschließend umso energischer ihr ursprüngliches Ziel zu verfolgen. Ihre Anstrengungen zeigten Erfolg, da sie, als erste Frau in Italien überhaupt, ihr Studium der Medizin unter strengen Auflagen beginnen durfte. Gegen Ende des Studiums galt ihr Interesse vorrangig der Kinderheilkunde und Psychiatrie und so schloss sie dieses 1896 mit einem glänzendem Examen ab. Sie begann als Ärztin in einem Krankenhaus von Rom und unterhielt nebenbei eine eigene Praxis.

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Details

Seiten
14
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638812818
ISBN (Buch)
9783638814386
Dateigröße
417 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v76738
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,0
Schlagworte
Maria Montessori Konzept Erziehung

Autor

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Titel: Maria Montessori und ihr Konzept der Erziehung