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Die Legende in der Forschung - Eine Untersuchung zur Gattung Legende am Beispiel des ‚Annoliedes’

Hausarbeit 2006 33 Seiten

Didaktik - Deutsch - Gattungen

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Die Legende als Gattung

2. Ein Neuansatz? – Die Legende nach H.-P. Ecker
a) Was ist eine „kulturanthropologische Annäherung“? – Zu Eckers methodischem Ansatz
b) Grenzen der Gattung
c) Der Aufbau der Arbeit
d) Die Strukturzüge der Legende

3. Das ‚Annolied’ im Spiegel der Gattungstheorie
a) Entstehung und Aufbau
b) Die legendarischen Aspekte des Annoliedes

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

‚Legende’ ist ein schillernder Begriff. In der umgangssprachlichen Verwendung werden Ereignisse und auch Personen als ‚Legenden’ bezeichnet, die in besondere Weise unser Bild der Vergangenheit prägen. Häufig trägt dieses Bild Züge einer positiven oder gar mythischen Verklärung. So trägt z. B. eine Fernsehserie, die das Leben berühmter Rockstars, Künstler, Sportler oder anderer ‚legendärer’ Persönlichkeiten portraitiert den Titel ‚Legenden’[1].

Unter Legenden werden freilich auch noch heute Berichte über die christlichen Heiligen verstanden. Sie spielen immer noch eine Rolle im Glaubensvollzug vieler christlichen Gemeinschaften, wenn sich ihre Bedeutung auch nicht mit der vergleichen lässt, die sie im Mittelalter, ihrer hauptsächlichen Entstehungszeit, hatten. Darüber hinaus sind die mittelalterlichen Legenden freilich auch ein europäisches Kulturgut, dem es aus wissenschaftlicher Sicht Aufmerksamkeit zu schenken gilt.

Als Legende wird im umgangssprachlichen Gebrauch heute aber auch häufig eine erlogene oder zumindest der Wahrheit arg entfremdete Schilderung eines Ereignisses bezeichnet. Diese negative Bedeutung geht auf die Zeit der Reformation und der Glaubenskämpfe zurück, in der die Heiligenverehrung und damit auch die Legenden zur Zielscheibe von Ablehnung und Spott wurden. Sinnfällig wird dieser Affekt in der pseudo-etymologischen Abwandlung des Wortes zu ‚L ü gende’, die in der Zeit Martin Luthers geprägt wurde.

Dieser umgangssprachlich so schillernde Begriff soll der Literaturwissenschaft aber auch als Gattungsbegriff dienen. Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschung zum literaturwissenschaftlichen Legendenbegriff. Im ersten Kapitel steht die traditionelle deutsche Legedenforschung im Mittelpunkt. Im Anschluss daran wird der interdisziplinäre Ansatz des Germanisten Hans-Peter Ecker untersucht, der eine neuartige Annäherung an die Gattung ‚Legende’ versucht. Im dritten Kapitel der Arbeit steht dann mit dem Annolied ein mittelalterlicher Text im Mittelpunkt. Inwiefern kann dieser Text als eine Legende bezeichnet werden? Ziel ist allerdings nicht die umfassende Analyse des Annoliedes, was das Thema einer eigenen umfangreichen Arbeit wäre, sondern vielmehr die Überprüfung und Anwendung der Theorien der Legendenforschung und besonders des Ansatzes von Hans-Peter Ecker auf diesen mittelalterlichen Text. Zentrale Fragen der Arbeit sind demnach letztlich: Was zeichnet den Legendenbegriff aus und welche Rolle kann er für eine moderne Philologie spielen?

1. Die Legende als Gattung

Wenn die Legende als Gattung beschrieben werden soll, dann steht zunächst die Frage nach dem Gattungsbegriff im Raum. Die Gattungszugehörigkeit kann heute kaum mehr als eine wesenhafte Eigenschaft des jeweiligen Textes verstanden werden, die vom Betrachter lediglich entdeckt und freigelegt werden müsse. Eine solche Vorstellung folgt einer Gattungstheorie, wie sie von Johann Wolfgang von Goethe aber auch noch von Emil Staiger propagiert wurde, der die literarischen Gattungen auf anthropologische Grundmuster zurückführte.[2] Ein moderner Gattungsbegriff ist dagegen lediglich als literaturwissenschaftlicher Hilfsbegriff zu verstehen. Er soll die Einordnung von Texten ermöglichen, aber nicht deren Wesen bestimmen. Der Gattungsbegriff rechtfertigt sich also „nicht durch seine wesenhafte Gültigkeit, sondern allein durch seine philologische Brauchbarkeit“.[3] In diesem Sinne soll der Begriff der Gattung im Folgenden verstanden werden.

Es stellt sich also die Frage, inwieweit ist es philologisch brauchbar ist, eine Gattung ‚Legende’ anzunehmen? Welches Erkenntnisinteresse rechtfertigt es, eine Reihe von Texten zusammenfassen und sie als Legenden zu bezeichnen?

Die deutsche Legendenforschung reicht bis in das späte 19. Jahrhundert zurück. Verschiedene Wissenschaften interessierten sich seither für die Gattung der Legenden. Neben der Literaturwissenschaft sind dies vor allem die Theologie, die vergleichende Religionswissenschaft, die Geschichtswissenschaft, die Soziologie, die Psychologie und die Ethnologie.[4] Es wurden unterschiedliche Positionen darüber diskutiert, welche Texte zur Gattung der Legende zu zählen seien. Wenn in dieser Frage auch letztlich keine Klarheit besteht, so geht laut Hellmut Rosenfeld der Konsens doch so weit, dass unter einer Legende in erster Linie ein „dichterisch verklärtes Heiligenleben“ verstanden werden sollte.[5] Ebenfalls ein weitgehender Konsens scheint zu sein, dass die Legende als Gattung von Texten verstanden wird, die nur in einer Gemeinschaft von Glaubenden voll erfasst wird, die um den „außerhalb der Welt und des Textes liegenden Sinnbezug“ wissen.[6] Die Betonung liegt hierbei auch auf der Gemeinschaft, denn es handelt sich nicht um einen individuellen Glauben, sondern um den in einer Gemeinschaft konventionalisierten. Für die literaturwissenschaftliche Betrachtung der fraglichen Texte hat das Konsequenzen: Die Texte sind nicht aus sich selbst heraus zu verstehen und zu bewerten, da die Bedeutung in der Glaubensgemeinschaft über das literarische Werk hinausweist. Diese Tatsache muss zweifellos bei einer literarischen Interpretation bedacht werden.[7] Da die Texte gewissermaßen dem Glaubensvollzug entspringen, muss sich eine literaturwissenschaftliche Untersuchung zunächst fragen, inwiefern es sich bei diesen Texten überhaupt um ‚Literatur im engeren Sinne’ handelt. Winfried Woesler weist darauf hin, dass sich die (ursprünglichen) lateinischen Legenden, wie sie zum Beispiel in der Legenda aurea des Jacobus de Voragine versammelt sind, häufig als „unliterarische“ Texte verstehen, die sich weder durch einen Kunstanspruch noch durch eine Autorennennung auszeichnen.[8] Wenn auch die fehlende Autorennennung kein hinreichendes Kriterium für eine solche Einschätzung ist, da die meisten mittelalterlichen Texte anonym überliefert sind, so scheint doch der grundsätzliche Hinweis richtig. Neben diesen vermeintlich ‚unliterarischen’ Texten stehen allerdings auch die deutschsprachigen Texte des hohen Mittelalters, die Legendenstoffe behandeln. Diese auch als Kunstlegende bezeichneten Texte sind häufig Versifikationen lateinischer Prosavorlagen. Auch in der höfischen Dichtung spielten Legendenstoffe immer wieder eine große Rolle. So zum Beispiel bei Hartmann von Aue (Armer Heinrich, Gregorius) oder bei Wolfram von Eschenbach.[9] Kann man nun auch bei diesen Texten von Legenden sprechen? Wie verhält es sich mit Begriffen wie Legendenroman, Legendendrama (-spiel) oder Legendenballade? Diese Fragen führen uns zum Thema der Beschreibbarkeit der Legende als Gattung zurück. Ist es bei diesen Begriffen nicht vielmehr so, dass das zweite Wort die jeweilige Gattung angibt, wobei das Wort ‚Legende’ lediglich eine stoffliche Bestimmung ist?[10] Ist es vielleicht also gar nicht sinnvoll (bzw. philologisch fruchtbar) mit dem Begriff ‚Legende’ eine Textsorte beschreiben zu wollen? Es ist auffällig, dass die meisten Definitionen des Begriffs Legende einen Schwerpunkt auf die stofflich-inhaltliche Gemeinsamkeit der Texte legen. Oben wurden bereits die wichtigsten und konsensfähigsten Kriterien genannt. Wenn die Legende allerdings als Gattungsbegriff bestand haben soll, dann muss es neben den stofflichen auch formale Kriterien für die Zuordnung zu dieser Gattung geben. In dieser Hinsicht wird die Legende häufig als „naiver, unreflektierter Bericht“ beschrieben, da sie unmittelbar aus dem Glauben entspringe.[11] Da die Legende in der Tat aus dem praktischen Glaubensvollzug erwächst, wäre auch nach dem ‚Gebrauch’ der Legende zu fragen. Ursprünglich wurden als Legende (wörtlich: das zu Lesende) ganze Textsammlungen bezeichnet, aus denen bei den Klostermahlzeiten oder auch im Gottesdienst vorgelesen wurde. Die Texte berichten aus dem Leben der Heiligen und wurden am jeweiligen Namenstag gelesen. Der Form nach waren sie einfache, in der Regel lateinische Prosatexte. Im Laufe der Zeit wurden auch die einzelnen Texte als ‚Legende’ bezeichnet.[12] Mit dieser Beschreibung hätten wir nun eine bezüglich des Inhalts, der Form und des Gebrauchs abgegrenzte Textsorte definiert. Doch wie sinnvoll ist eine solch enge Abgrenzung? Ein großer Teil der Texte, die Legendenstoffe überliefern, passen nicht in dieses Schema und entspringen auch nicht diesem Gebrauchskontext. Nun könnte man diese Texte von den ‚Legenden im eigentlichen Sinne’ scheiden und sie lediglich als stofflich der Legende verwandte Texte bezeichnen. Allerdings würden dann auch Texte ausgegrenzt, die inhaltlich mit den ‚eigentlichen Legenden’ weitgehend identisch sind. Als Ausgrenzungskriterien würden dann lediglich die Form und vor allem der Gebrauchskontext gelten. Gerade da aber für die Gattung ‚Legende’ die stoffliche Dimension von besonderer Bedeutung scheint, kann eine so enge Abgrenzung der Gattung, die sich noch dazu vor allem auf formale Kriterien stützt, nicht befriedigen. Es scheint also sinnvoll, zu einer weitergefassten Beschreibung der Gattung ‚Legende’ zu kommen.

Einen wichtigen Ansatz in dieser Richtung hat André Jolles mit seinem im Jahre 1930 erstmals erschienen Buch ‚Einfache Formen’ gegeben.[13] In diesem allerdings „eher erregenden als klärenden“ Ansatz, so Wolfgang Mohr,[14] stellt Jolles die Legende einer ganzen Gruppe von kleineren Gattungen voran, die er die Einfachen Formen nennt. Zwar steht auch im Mittelpunkt seiner Betrachtungen die christliche, mittelalterliche Legende, aber Jolles weist darauf hin, dass damit nicht die Legende „in ihrer Gesamtmöglichkeit umrissen“ sei.[15] Paradigmatisch für die Legende sei allerdings die Legenda aurea, die nicht nur auf die spätere Legendendichtung, sondern auch auf die italienische Novellistik einen Maßgeblichen Einfluss gehabt habe.[16] Die Ähnlichkeit der Legende zur Novelle wird auch von Günther Müller herausgestellt, dessen Aufsatz hierzu im selben Jahr erscheint wie Jolles’ Einfache Formen.[17] Gemeinsam sei beiden die ‚unerhörte Begebenheit’, während die Wendung in der Legende allerdings durch eine überirdische Macht bewirkt würde, so finde sie in der Novelle innerhalb der natürlichen Sphäre statt. Die Erzählstruktur beider sei jedoch die gleiche.[18] Problematisch scheint bei diesem Ansatz allerdings, dass Müller seine Erkenntnisse ausschließlich aus der Untersuchung einer zeitgenössischen Sammlung novellenartiger, religiöser Texte bezieht. Die enge Verwandtschaft zwischen Legende und Novelle auch und vor allem in formaler Hinsicht scheint jedoch plausibel, allerdings ist damit noch nicht viel über die Eigenart der Legende ausgesagt. Kehren wir also zurück zu Jolles. Im Mittelpunkt der Legende steht der Heilige, der nicht nur ein tugendhaftes Leben führt, sondern dessen Tugendhaftigkeit sich in seinen Handlungen für alle sichtbar manifestiert. Jolles spricht in diesem Zusammenhang von „tätiger Tugend“. Diese „tätige Tugend“ verselbstständigt bzw. vergegenständlicht sich nach dem Tod des Heiligen und wird in Wundern sichtbar. Sie hat sich gewissermaßen von der Person des Heiligen losgelöst.[19] Jolles versucht dies am analogen Gegenbeispiel verständlicher zu machen: Bosheit alleine sei nicht strafbar, erst das Verbrechen, von Jolles als „tätige Bosheit“ interpretiert, kann geahndet werden. Es gibt viele Erzählungen darüber, wie sich diese „tätige Bosheit“ von der Person des Verbrechers nach dessen Tod loslöst und sich im Spuk oder ähnlichem manifestiert. Analog verhalte es sich mit der „tätigen Tugend“ des Heiligen.[20] „Heilige und Verbrecher sind Personen, in denen sich Gut und Böse in einer bestimmten Weiser vergegenständlichen“, so Jolles.[21] In den Augen der Gemeinschaft wird insofern nicht die Person wahrgenommen, sondern die vergegenständlichte (Un-)Tugend. Entscheidend für die „Entstehung“ des Heiligen ist tatsächlich weniger dieser selbst, als vielmehr die Glaubensgemeinschaft, oder wie Jolles es formuliert: „der Heilige existiert nicht von sich aus für sich, sondern ist von der Gemeinschaft aus für die Gemeinschaft da“.[22] Die Heiligsprechung, die ein regelrechtes Prozessverfahren mit Zeugen und Richtern ist und die seit Urban VIII. (1623-1637) in dieser Weise streng geregelt ist, macht dies deutlich.

Die Texte, die wir als Legende bezeichnen können, halten die vergegenständlichte Tugend in der Gemeinschaft präsent, indem sie von der Vita des Heiligen berichten. Jolles versteht den Begriff Vita dabei freilich nicht als biografischen Bericht: „Nicht der Zusammenhang des menschlichen Lebens ist ihr wichtig, nur die Augenblicke sind es, in denen sich das Gute vergegenständlicht“[23] Ziel der Legende ist die imitaio des Heiligen durch den Gläubigen. Jolles weist darauf hin, dass imitatio nicht nur als ‚folgen’ oder ‚nachahmen’ verstanden werden sollte, sondern im mittelalterlichen Verständnis eher soviel wie ‚sich in etwas verwandeln’ bedeutet.[24] Der Gläubige kann sich also durch eine Pilgerfahrt zu einer Reliquie, in der sich ebenfalls die Tugend des Heiligen manifestiert, oder durch das Lesen einer Legende bis zu einem gewissen Grade in den Heiligen verwandeln. Die Legende „zerbricht“ gewissermaßen „das Historische“ und baut das Leben des Heiligen in einer von der „Imitabilität“ bestimmten Reihenfolge wieder auf: „wenn die Lebensbeschreibung so verläuft, dass die historische Persönlichkeit nicht mehr ganz in sich geschlossen ist, wenn sie sie so baut, dass wir geneigt sind, uns in sie hineinzugeben, wird sie Legende.“[25]

Der Sprache kommt also eine besondere Bedeutung für die Möglichkeit der imitatio zu. Sprache ist letztendlich nicht nur in der Lage das Leben von Heiligen in entsprechender Weise zu vertreten, sondern sie bildet auch Heilige. Die Legende verbindet sich oft mit einer historischen Persönlichkeit, nicht selten schafft sie sich aber auch erst die Person. So gibt es auch Berichte über Heilige, die historisch nicht verbirgt sind, wie z.B. der Heilige Georg oder Christopherus. Selbstverständlich kann es auch hier eine historische Vorbildfigur geben, bei dem Heiligen der Legende handelt es sich aber eher um eine fiktive (eine literarische?) Figur, die die Sprache erst zum Leben erweckt.[26] Indem Jolles auf die Sprache eingeht, betritt er in seiner Gattungsbestimmung ein Grenzgebiet zwischen inhaltlicher (stofflicher) und formaler Bestimmung der Gattung. Für die Legende paradigmatisch seien bestimmte ‚Sprachgebärden’. Unter ‚Sprachgebärde’ versteht Jolles in etwa das, was das ‚Motiv’ für die Musik ist: „das letzte charakteristische Glied“ oder um mit Nietzsche zu sprechen, an dessen Terminologie er sich anlehnt: „die einzelne Gebärde des musikalischen Affekts“.[27] Diese Bilder, die sich meist in kurzen Sequenzen zusammenfassen lassen, wie in etwa ‚ein Rad mit scharfen Klingen’ oder ‚das Götzenbild zerspringt’ haben eine zweifache sprachliche Funktion. Zum einen stellen sie dar, zum anderen weisen sie aber auch auf etwas hin. Das Rad mit den scharfen Klingen ist zum einen die Darstellung einer qualvollen Foltermethode, weist aber andererseits auch auf die vielfältigen Erscheinungsformen der Christenverfolgung hin.[28] Solche und ähnliche Sprachgebärden sind für die Legende typisch. Auch wenn dieses Gattungskriterium allein sicher nicht hinreichend ist, so scheint es doch fruchtbar, da es neben den stofflichen auch einen formalen Aspekt einbringt.

[...]


[1] Die Sendung ‚Legenden’ wird von der ARD produziert.

[2] Zu Goethes Gattungsbegriff vgl. Johann Wolfgang von Goethe: Dichtarten. Naturformen der Dichtung. In: Noten und Abhandlungen zum besseren Verständnis des West-östlichen Diwan. Werke. Bd 2. Hamburger Ausgabe, München 1981, S. 187-189. Zum Gattungsverständnis Emil Staigers vgl. Grundzüge der Literaturwissenschaft. Hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold und Heinrich Detering, München 42001, S. 331.

[3] Siegfried Ringler: Zur Gattung Legende. Versuch einer Strukturbestimmung der christlichen Heiligenlegende des Mittelalters. In: Würzburger Prosastudien II. Untersuchungen zur Literatur und Sprache des Mittelalters. Kurt Ruth zum 60. Geburtstag. Hg. v. Peter Kesting, München 1975, S. 256.

[4] Hellmut Rosenfeld: Legende, Stuttgart 41982, S. 3.

[5] Ebd., S. 15.

[6] Winfried Woesler: Die Legende. In: Formen der Literatur in Einzeldarstellungen. Hg. v. Otto Knörrich, Stuttgart 1981, S. 236.

[7] Ringler, S. 257.

[8] Woesler, S. 237.

[9] Ebd. S. 241.

[10] Rosenfeld, S. 4.

[11] Ebd., S. 10. Vgl. auch Ringler, S. 265.

[12] Woesler, S. 237.

[13] André Jolles: Einfache Formen. Legende, Sage, Mythe, Rätsel, Spruch, Kasus, Memorabile, Märchen, Witz, Tübingen 61982. [zuerst 1930]

[14] nach Rosenfeld, S. 8

[15] Jolles, S. 23.

[16] Ebd., S. 24.

[17] Günther Müller: Die Form der Legende und Karl Boromäus Heinich. In: Euphorion 31 (1930), S. 454-468.

[18] Positon Günther Müllers wiedergegeben bei: Rosenfeld, S. 7.

[19] Jolles, S. 31.

[20] Ebd. S. 29f.

[21] Ebd. S. 35.

[22] Ebd.

[23] Ebd. S. 40.

[24] Ebd., S. 36.

[25] Ebd. S. 40.

[26] Ebd. S. 47. Vgl. auch Ringler, S. 267.

[27] Ebd., S. 45.

[28] Ebd. S. 44.

Details

Seiten
33
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638836944
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v78220
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Sprach-, Litertur- und Kulturwissenschaften; Lehrstuhl für germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung
Note
1,3
Schlagworte
Legende Forschung Eine Untersuchung Gattung Beispiel Hauptseminar Bibel Kunst Literatur Mittelalters

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