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Anti-katholisches missionarisches Handeln fundamentalistischer evangelikaler Christen. Eine katholische Antwort

Wissenschaftlicher Aufsatz 2006 38 Seiten

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung

1. Wer und was sind evangelikale Christen?
1.1. Der Unterschied zwischen evangelikalen (evangelischen) und fundamentalistischen Christen

2. Das Verhältnis zwischen fundamentalistischen Christen und Katholiken
2.1. Vorgeschichte
2.2. Die Situation heute
2.3. Ein typisch anti-katholischer Internet-Auftritt
2.4. Eine kurze Analyse

3. Sind Katholiken Christen?

4. Der Katholizismus - eine heidnische, römische Erfindung?

5. Sola Scriptura
5.1. Sola scriptura als theologisches Legitimationsprinzip
5.2. Die Bibel, Hauptwerkzeug der evangelikalen Proselytenmacher
5.3. Ist sola scriptura biblisch?
5.4. Ist sola scriptura für das Christentum ein brauchbarer Glaubensgrundsatz?

6. Zusammenfassung

7. Literaturnachweis

8. Anhang: Liste Anti-Katholische Internet Websites

Einleitung

Als ich 1972 als frischgebackener Soldat von USA nach Deutschland kam, war mir die Lehre von der absoluten Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel keineswegs fremd. Als Produkt eines religiösen Umfelds in der Familie, die heute als „Patchwork-Religion“ bezeichnet werden kann, verfügte ich bereits in jungen Jahren über ein religiöses Erfahrungsspektrum, das vom vorkonziliaren Katholizismus über die Adventisten- und Pfingstgemeinden, bis hin zu den Hippie-ähnlichen Jesus Freaks reichte. Auch während meiner siebenjährigen Militärzeit ging die Suche weiter und ich hatte genügend Gelegenheit meinen Glaubens-Horizont durch Kontakte mit u.a. „fundamentalen“ Christen diesbezüglich zu erweitern.

Diese Erfahrungen weisen sowohl auf den Ursprung meines heutigen christlichen Denkens hin als auch auf den Wegbeginn, der mich allmählich zu jenem Ort hinführte, an dem ich mich gegenwärtig, im Jahre 2006, als katholischer Christ befinde. Ich möchte mich mit diesem Thema auseinandersetzen, gerade weil es meinen eigenen christlichen Lebensweg so entscheidend mitbestimmt hat und zwar aufgrund christlich fundamentalistischen Paradigmen, ähnlich wie im Folgenden beschrieben.

Dies stellt jedoch nur eine Seite der Wahrheit dar. Denn es erhebt sich die Frage, warum ich überhaupt den langen Weg gegangen bin, um letztendlich römischkatholischer Christ zu werden. Die Antwort mag überraschen, denn sie weist zurück zu den Anfängen meiner Zeit als sog. „bibeltreuer Christ“, denn mir wurde damals die absolute Irrtums- und Fehlerlosigkeit der Bibel, aufgrund einer Verbalinspiration durch den heiligen Geist, förmlich eingehämmert.

Jede Einzelfrage oder Auslegung einer biblischen Perikope wurde auf der Basis von „sola scriptura“ argumentativ und direkt aus der Bibel[1] untermauert; gleichzeitig wurden alle anderen Positionen als nicht biblisch abgewiesen. Vor allem kämpfte man auf dieser Basis gegen jedwede Inanspruchnahme von Sekundärquellen[2] um auch auf diese Weise eine „bibeltreue“ Theologie als protestantische Alternative zum katholischen Glauben und zur katholischen Praxis zu etablieren. Es ging teilweise soweit, dass Katholiken gar nicht als Christen anzusehen waren, sondern als bekehrungswürdige Heiden galten. Ich konnte dennoch die Angriffe auf Katholiken nicht ganz nachvollziehen. Ich begann irgendwann an dem Protestantischen zu zweifeln und die Katholische Kirche meiner Kindheit genau in jener Bibel zu suchen, und ich wurde fündig.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen kurzen Einblick in die Welt der fundamentalistischen Christen zu geben. Ich werde anhand eines Beispiels der anti-katholischen Missionierung durch fundamentalistische Christen hier in Deutschland die Bedeutung einen der zentralen protestantischen Glaubensgrundsätze, nämlich die „sola scriptura“, für solche Handlungsweisen untersuchen.

Das wissenschaftliche Ziel ist es herauszuarbeiten in wieweit die protestantische These sola scriptura aus biblischer Sicht einen für das Christentum brauchbaren Glaubensgrundsatz darstellt.

Die praktische Bedeutung liegt darin, nach dem dritten Traktat der Fundamentaltheologie, eine demonstratio catholica vs. eine „demonstratio reformata“ zu präsentieren sowie römischkatholische Hermeneutik vs. christlich fundamentalistische Hermeneutik. Dies kann ggf. auch anderen helfen die „Sünde“ einer unchristlichen konfessionellen Haltung zu vermeiden.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich leider nicht annähernd alle anti-katholischen „Delikte“, die im Rahmen des Beispiels erkennbar werden, in dieser Kursarbeit diskutieren kann, da das Thema sonst zu unübersichtlich werden würde. Daher ist meine Auswahl der Einzelpunkte als überaus subjektiv zu betrachten und falls man hier einige Detaillierungen der Thematik vermissen sollte, habe ich sie nicht aus persönlicher Vorliebe weggelassen, sondern nur, weil der Inhalt obendrein zu umfangreich geworden wäre.

1. Wer und was sind evangelikale Christen?

Evangelikale Christen und ihre Glaubensgrundsätze sind nicht allein durch die Tatsache, dass sie Protestanten[3] sind identifizierbar.

Die Bezeichnung „evangelikal“ so wie sie in Zusammenhang mit dieser Arbeit verwendet wird, ist ein relativ neues Wort. Der Begriff stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten von Amerika und wird seit dem 20. Jahrhundert vermehrt als Etikette von und für besonders bibeltreue Christen aus den verschiedenen Erweckungsbewegungen[4] (vgl. Epheser 5,14) verwendet.

Grundsätzlich sind Evangelikale auch nicht durch eine gemeinsame Protestantische Konfessionsströmung verbunden z.B. Baptisten, Presbyterier, Methodisten oder die diversen Freikirchen. Was sie grundsätzlich verbindet ist ihr fester Glaube an einige gemeinsame theologische Axiome:

1. Der Glaube, dass die Bibel als heilige Schrift alleine die objektive und unbeirrbare Offenbarung Gottes ist.
2. Bekenntnis zur Dreifaltigkeit Gottes.
3. Der Glaube, dass die fünf reformatorischen Grundsätze der sola scriptura, sola fide, sola gratia, solus Christus und sola Dei Gloria, die soteriologische Essenz der biblischen Botschaft wiedergeben.
4. Eine persönliche, dynamische und lebende Hingabe zu Jesus, gekoppelt mit einem prophetischen Zeugnis für ihn gegenüber einer ungläubigen Welt.
5. Eine starke eschatologische Sichtweise.

Diese Grundsätze bilden laut dem lutherischen Theologen und Apologeten, John Warwick Montgomery, unabhängig von der Konfessionsströmung die Basis für das evangelikale Christentum[5]. Für die breite Masse der Evangelikalen sind sie sogar das Fundament ihres Christentums überhaupt. An und für sich sind diese Bekenntnisse nichts Neues, Weltbewegendes oder Missliches.

Auch wenn wir das Wort Evangelikal selbst an seiner Wurzel packen, sehen wir sogar etwas Lobenswertes. Der Ausdruck selbst stammt aus dem Griechischen „euangelion“ und bedeutet schlechthin frohe Botschaft, gute Nachricht oder Gospel. Somit ist vom Ursprung her der evangelikale Christ, wie auch Paulus es war, nichts anderes als ein Gläubiger und Verkünder des Evangeliums (vgl. 1 Kor 15,1-4). Wenn nur diese Auslegung des Wortes gültig wäre, würde fast jede christliche Gruppe sich evangelikal nennen wollen. Mein Ortspfarrer sagte mir einmal: „Wer evangelikal sein will, muss katholisch werden“ Es ist dennoch offensichtlich, dass die Bezeichnung evangelikal eine weiterreichende, historische und theologische Bedeutung hat als „Gläubiger und Verkünder des Evangeliums“.

Die englische Bezeichnung „evangelical“ kann man durchaus und korrekt als „evangelisch“ ins Deutsche übersetzen. Die Bedeutung wird aber mit dieser Übersetzung nicht wortgetreu vermittelt. Das, was in Deutschland als evangelikal allgemein verstanden wird, wird in den USA „Christian Fundamentalist“ genannt.

1.1. Der Unterschied zwischen evangelikalen (evangelischen) und fundamentalistischen Christen

Wie auch bei den Evangelikalen, ist die Zugehörigkeit zu den christlichen Fundamentalisten nicht allein durch die Tatsache, dass sie Protestanten sind, identifizierbar. Augenscheinlich ist aber, dass die überwiegende Mehrheit der christlichen Fundamentalisten stark calvinistisch geprägte Evangelikale sind. Die Glaubensgrundsätze der Fundamentalisten unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht allzu sehr von denen ihrer evangelikalen Glaubens-Verwandten, aber wenn man die Feinheiten anschaut, können es Welten sein.

Im Folgenden wiederum die Hauptpunkte, wobei die wesentlichen Unterschiede unterstrichen sind:

1. Der Glaube, dass die Bibel als heilige Schrift alleine die objektive und unbeirrbare Offenbarung Gottes ist, gekoppelt mit dem Glauben an die wörtliche Überlieferung[6] und Irrtumslosigkeit[7] der Bibel in allen religiösen, sozialen, naturwissenschaftlichen und historischen Belangen.
2. Bekenntnis zur Dreifaltigkeit Gottes.
3. Der Glaube, dass die fünf reformatorischen Grundsätze der sola scriptura, sola fide, sola gratia, solus Christus und sola Dei Gloria, die soteriologische Essenz der biblischen Botschaft wiedergeben und wer dies nicht oder nur teilweise glaubt „verloren“ ist.
4. Eine persönliche, dynamische und lebendige Hingabe zu Jesus, gekoppelt mit einem prophetischen Zeugnis für ihn gegenüber einer ungläubigen Welt.
5. Eine stark eschatologische Sichtweise der Welt, gekoppelt mit dem Glauben, dass Gott bereits vorherbestimmt hat, wer gerettet ist und wer nicht[8]
6. Eine starke, soziologische Trennung zwischen Geretteten (sie selbst) und Nichtgeretteten (alle anderen)[9].

Um diese Punkte zu verdeutlichen: Die evangelikalen fundamentalistischen Christen sehen die wortwörtliche Irrtumslosigkeit der Bibel als unverzichtbare Grundlage ihres Glaubens und sie lehnen jedwede Methodik der modernen Exegese, insbesondere die historisch kritische Methode ab.

Selbst für die verschiedenen Bibelübersetzungen gibt es Anhänger, die glauben, dass nur die von ihnen anerkannte Übersetzung die Heilige Schrift ist. Zum Beispiel gibt es in den USA eine fundamentalistische Minderheit die meint, dass ihre "richtige" King James Bibel[10], die ihr Fundament im Textus receptus der Reformationszeit hat, die einzige korrekte Übersetzung sei. Diese Ansicht wird aber von den meisten Fundamentalisten nicht vertreten und moderne, jedoch strikt protestantische Bibelübersetzungen wie die New International Version werden von diesen oft bevorzugt. Im deutschen Sprachraum bevorzugen Fundamentalisten in der Regel die als besonders wortgetreu geltende Elberfelder oder Schlachter Bibel.

Die Hermeneutik der Evangelikalen ist nach meiner persönlichen Erfahrung überwiegend eklektisch und im Allgemeinen geprägt von der Einzelmeinung und Exegese des jeweiligen Pastors bzw. die ihres Denomination-Stifters.

2. Das Verhältnis zwischen fundamentalistischen Christen und Katholiken

2.1. Vorgeschichte

Erzbischof Fulton Sheen (+1979) schrieb einmal:

"Es gibt nicht mehr als einhundert Menschen in den Vereinigten Staaten, welche die katholische Kirche hassen. Es gibt aber Millionen, die das hassen, von dem sie fälschlicherweise glauben, dass es die katholische Kirche sei, dies ist jedoch eine ganz andere Sache.[11] " (Übersetzung RDF)

Der von amerikanischen Katholiken hochverehrte Monsignore Sheen, schrieb diese Darstellung als Vorwort zu einer Bücherreihe über seine katholischen Radiosendungen der 30er Jahre, die Anfang einer Blütezeit der katholischen Apologetik im höchst evangelischen und teilweise äußerst anti-römischkatholischen Amerika waren.

Durch die Einwanderungswellen aus den katholischen Ländern Irland und Italien um die Jahrhundertwende 1900 hat die Katholische Kirche in den traditionell puritanisch, calvinistisch geprägten USA einen enormen Zuwachs bekommen. Die „Feinde“ der Reformation sind als Millionenschar in das Refugium der aus Europa geflohenen „verfolgten“ Protestestanten[12] eingedrungen. Dabei bezieht sich das Feindbild aber nicht nur auf die nationale Herkunft der Einwanderer sondern zugleich auf deren Religion.

Diese anti-katholische Atmosphäre bleibt bis zum Präsidentenwahlkampf 1960 bestehen und zieht sich sogar nach der Wahl des ersten katholischen Präsidenten der USA, dem Enkelsohn eines irischen Einwanderers, John F. Kennedy, bis in die heutige Zeit[13] hinein.

2.2. Die Situation heute

Mit massenhaften Publikationen[14] und auf unzähligen Internetseiten[15] werden weltweit Unwahrheiten über die katholische Kirche und ihre Lehren von anti-katholischen Christen verbreitet. Das Spektrum dieser Attacken reicht von eher harmloser Darstellung der eigenen Position bis hin zu den bösartigsten Lügen und Verunglimpfungen. Folgend ein Beispiel aus Deutschland.

2.3. Ein typisch anti-katholischer Internet-Auftritt

Der nachstehende Beitrag von Thomas Gebhardt, Pastor der Apostolischen Pfingstgemeinde Leipzig[16], kann man im Wortlaut auf einigen deutschsprachigen Websites der fundamentalistischen Christen finden und er ist mein Esserachtens ein typisches Beispiel für eine anti-katholische Diatribe der Fundamentalisten.

Um der Thematik nur einigermaßen gerecht zu behandeln, ist es hier notwendig einen wesentlichen Teil des Gesamtbeitrags wörtlich wieder zu geben.

„Die Katholische Kirche und ihre Abweichungen [von] Thomas Gebhardt[17]

Was ist richtig? Menschenlehre oder Lehre Jesu?

Unser Herr spricht in Matthäus 15:7-9:

"Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen: Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind."

Der Herr Jesus bezeichnet hier sämtliche Menschen, die nicht der Lehre Jesu folgen, sondern menschlichen Erfindungen und Traditionen, als Heuchler. Er sagt ferner, dass dies ein ganz vergebliches Gott Dienen sei, denn Gott bezeugt sich nur zu Seinem Wort. Wie schwer ist es, unserem Volk klar zu machen, dass wir nur e i n e r Lehre zu folgen haben, und zwar strengstens der Lehre Jesu, Seinem einzigen Evangelium, genauso wie es geschrieben steht. Alles, was es heute an Lehren gibt, die nicht in der Bibel zu finden sind, sind Menschenlehren; es ist Hinzugebrachtes, Verfälschtes oder Verwässertes und Gepanschtes, mit einem Wort: es sind Irrlehren.

Paulus schreibt ganz klar im Galater 1:8-9:

"Aber so auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, denn das wir euch gepredigt haben, der sei verflucht! Wie wir jetzt gesagt haben, so sagen wir auch abermals: So jemand euch Evangelium predigt anders, denn das ihr empfangen habt, der sei verflucht!"

Paulus sagt ausdrücklich, der sei verflucht, denn Christus hat sich noch nie und wird sich auch nie zu menschlichen Verbesserungen und Korrekturen bezeugen. Die Heilige Schrift (Neues Testament) ist die einwandfreie, perfekte Lehre Gottes und bedarf keiner Abänderung. Welche Anmaßung ist es, Gottes heiliges Wort anzutasten und zu verdrehen! Das ist Teufelswerk! Hinweg mit Menschensatzungen und zurück zur Bibel! Sonst gehst Du deiner sicheren Verdammnis entgegen. Gott wird Dir einst zeigen und vorhalten, wem Du zu folgen hattest.

[...]


[1] Heutzutage verwende ich vorzugsweise den Begriff Heilige Schrift anstatt Bibel.

[2] Z.B. Schriften der Kirchenväter und Konzilsdokumente. Dazu gehörten auch die als „Apokryphen“ genannten deuterokanonischen Schriften.

[3] Allgemein werden diejenigen Konfessionsrichtungen als protestantisch bezeichnet, die sich gegenüber der katholischen Hauptkirche distanzieren wollten und daher zum Beispiel eine Autorität des Papstes nicht anerkennen. Quelle: wikipedia.org.

[4] Als Erweckungsbewegung wird innerhalb des reformatorischen Christentums eine Strömung bezeichnet, die die Bekehrung des Einzelnen und die praktische christliche Lebensweise besonders betont. Gemeinchristliche oder konfessionelle Dogmen sowie rationales Verstehen treten dahinter zurück. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erweckungsbewegung [dl 07/2006])

[5] John Warwick Montgomery: Ecumenicity, Evangelicals, and Rome. Grand Rapids, MI, Zondervan Publishing House, 1969

[6] Die sog. Verbalinspiration.

[7] Vgl. „Die Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel“. Hier Verfügbar: http://www.bibelbund.de/pdf/chicago.pdf.

[8] Einer der Grundsätze der calvinistischen doppelten Prädestinationslehre d.h. die grundsätzliche Vorherbestimmung jedes einzelnen Menschen entweder zur Seligkeit (ohne Verdienst) oder zur Verdammnis (ohne Schuld).

[9] Das durch die calvinistischen Niederlande geprägte Südafrika entwickelte aus der doppelten Prädestinationslehre so die Apartheid, das Getrennt sein von "Seligen = Weißen" und "Verdammten = Schwarze Rasse".

[10] King James Version (KJV), zu deutsch die King James Bibel von 1611. Diese Übersetzung legt, wie auch die Luther Bibel, den damaligen verfügbaren Textus receptus zu Grunde. Die letzte Revision war 1769.

[11] "There are not over a hundred people in the United States who hate the Catholic Church. There are millions, however, who hate what they wrongly believe to be the Catholic Church, which is, of course, quite a different thing." Rt. Rev. Msgr. Fulton J. Sheen, D.D.: Vorwort zum 1. Band der Bücher reihe: Radio Replies by Frs. Leslie Rumble and Charles Carty. Radio Replies Press Society, 1938, IX.

[12] Eigenartigerweise wird heute in manchen protestantischen Kreisen irrtümlich behauptet, dass die Pilger-Väter wegen der Verfolgung durch die Katholische Kirche von Europa ausgewandert sind. Die Pilger-Väter (Pilgrim Fathers) waren eine kleine Gruppe von religiösen Separatisten, die sich von der damaligen englischen Kirche (High Church) losgesagt hatten und 1607/08 ins Exil nach Holland geflohen waren. Sie werden oft als Puritaner bezeichnet, sollen aber wesentlich radikaler ihren Glauben vertreten haben. Da sie Briten waren, aber nicht nach England zurück konnten, sind sie ab 1620 in die damaligen britischen Kolonien in Amerika ausgewandert.

[13] Der US Präsidentschaftskandidat John Kerry ist katholisch. Seine Religionszugehörigkeit wurde im Wahlkampf 2004, ähnlich wie beim JFK, thematisiert.

[14] Der bekannteste Publizist von antikatholischen Traktaten ist zweifelsohne Jack T. Chick. Siehe: http://www.chick-gospel.de

[15] Siehe Anhang „Anti-katholischen Websites“

[16] Homepage der apostolischen Pfingstgemeinde Leipzig: http://apgd.net/index.htm

[17] Quelle: http://www.jesus-web.de/apostellehre/Die_Katholische_Kirche_und_ihre_Abweichungen.htm (dl 02.08.2006)

Details

Seiten
38
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638837446
ISBN (Buch)
9783638837460
Dateigröße
612 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v78292
Note
1,0
Schlagworte
Anti-katholisches Handeln Christen Eine Antwort

Autor

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