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Republikanische Religion und Augusteischer Prinzipat

Bachelorarbeit 2005 33 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Anfänge der traditionell-republikanischen Religion in der (politischen) Laufbahn Octavians
1. Die Nachfolge Caesars
2. Die Triumviratszeit

III. Der religiöse „Leitfaden“ Octavians zur Rettung der res publica
1. Kriegserklärung und (politisch-sakrale) Restauration 32 bis 28 v. Chr
2. Politische Machtrückgabe und sakrale Herrschaftsfestigung 27 bis 23 v. Chr

IV. Religiöse Führung des „Privatmannes“ und seiner Dynastie
1. Moralisch-sakrale Erneuerung der Gesellschaft 22 bis 18 v. Chr
2. Sühne und augusteischer Frieden 17 bis 13 v. Chr
3. Der religiöse Höhepunkt: Die römische „Familie“ 12 bis 2 v. Chr

V. Fazit

VI. Quellenverzeichnis

VII. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Zu den herausragendsten Persönlichkeiten der römischen Geschichte gehört zweifellos Gaius Octavius (63 v. Chr. bis 14 n. Chr.), genannt Octavian, später Augustus. Einige seiner Zeitgenossen nannten ihn einen brutalen Machtmenschen, für die anderen war er der ersehnte Friedensfürst. Auch die Fach- und Weltliteratur fällt über ihn ein ebenso ambivalentes Urteil.

In meiner Abschlussarbeit möchte ich mich mit einem sehr bedeutenden Aspekt seiner Herrschaft, der nicht minder paradox klingen mag als die Meinungen über die Person des Octavian, auseinander setzen, nämlich mit der republikanischen Religion im augusteischen Prinzipat. Die traditionelle Regierung der res publica[1] sah für einen „Champion“ keinen Platz vor[2]. Den Fokus meiner Arbeit werde ich darauf richten, erstens herauszustellen, wie Octavian die alte traditionelle Religion nutzte, um seiner Herrschaft einen republikanischen Charakter zu verleihen, und zweitens aufzuzeigen, dass sein „gerissenes“ Taktieren schon sehr früh einen nahezu graduellen Prozess darstellt[3]. Um dies sichtbar zu machen, habe ich meine Arbeit chronologisch eingeteilt:

In Kapitel II. soll verdeutlicht werden, dass Octavian bereits in seiner frühen politischen Laufbahn republikanisch-religiöse Elemente benutzt, um sich in die Nachfolge Caesars stellen und seine Position legitimieren zu können. In der Triumviratszeit verletzt er grob die republikanische Tradition und bedient sich gleichzeitig der republikanischen Religion, um als Sieger aus dem „Propagandakrieg“ gegen Marcus Antonius hervorzugehen. Kapitel III. soll aufzeigen, wie Octavian mit einer Art religiösem „Programm“ die res publica wieder herstellen, seine erreichte politisch-militärische „Schlüssel­position“ legitimieren und auf Dauer halten will: Nachdem er, inzwischen mit dem Ehrennamen Augustus ausgezeichnet, im politisch-militärischen Bereich praktisch unangreifbar geworden ist (23 v. Chr.), versucht er, die „drei Säulen des Prinzipats“[4] mit der angestrebten religiösen Führung im Staat zu komplettieren. Da der „römische Staat seit seinen Anfängen eng mit der übersinnlichen Welt verbunden [war]“[5] und die Priesterkollegien die politische Entscheidungsebene behindern und verzögern konnten, musste Augustus dort präsent sein[6]. Durch ihren Wirkungskreis, der weit in das gesellschaftliche Leben reichte, waren Priesterschaften nicht nur ein schmückendes Beiwerk, sondern auch in einen politischen Kontext einge­bunden[7]. Dem Zeitabschnitt ab 22 v. Chr. bis hin zu dem sakralen Höhe­punkt Augustus’, der Ehrung zum Vater des Vaterlandes (pater patriae), wird in Kapital IV. nachgegangen.

Die Zeit danach dient Augustus hauptsächlich zum Aufbau eines Nach­folgers; sie wird nicht mehr Bestandteil meiner Arbeit sein. Meine Unter­suchung beschränkt sich auf die Handhabung der republikanischen Religion in Rom nach Caesar bis 2 v. Chr. Die religiöse Praxis in Italien und den Provinzen wird nicht mit einbezogen, ebenso wenig die „augusteische Dichtung“. Politische und militärische Aktionen und Ämter werden nur so weit behandelt, als sie dem Verständnis und dem Kontext dienlich sind. Der Hauptteil dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Kulten, Priesterkollegien und Tempeln bzw. Opferstätten[8], die zusammen das famose Netzwerk Augustus’ darstellen, aus dem er seine Legitimation bezieht und das den Staat zusammen hält.

II. Die Anfänge traditionell-republikanischer Religion in der (politischen) Laufbahn Octavians

1. Die Nachfolge Caesars

Im Jahr von Octavians Geburt wurde Caesar pontifex maximus. Als „Inhaber der höchsten Priesterwürde“[9] und Mitglied vieler weiterer Priesterschaften führte Caesar seinen Adoptivsohn bereits mit 15 Jahren in das Priesterkolle­gium der pontifices ein[10]. Die pontifices hatten sowohl priesterliche als auch juristisch-behördliche Funktionen: Durch ihre Zuständigkeit für das Begräbniswesen, die Festkalender, wie auch für familien- und erbrechtliche Angelegenheiten der Bürgerschaft besaßen sie großes Gewicht im kulturel­len und gesellschaftlichen Bereich. Sie konnten Verstöße gegen das Sakral­recht ahnden und waren als Berater für die Magistrate tätig[11].

Während Octavian auf Wunsch Caesars seine militärischen Studien in den Provinzen vervollständigte, wurde dieser an den Iden des März 44 v. Chr. ermordet. Zur Überraschung vieler hatte Caesar in seinem Testament Octavian zu seinem Haupterben bestimmt[12].

Die pietas, d. h. die Ehre und Achtung vor den Vorfahren, verlangte in diesem Fall von Octavian, Rache an den Mördern Caesars zu üben.

Als Mann ohne republikanisches Amt suchte Octavian seine Legitimation in der Nachfolge Caesars sakral abzusichern[13], allerdings wurden seine Bemü­hungen, Caesar als divus unter die Staatsgötter vom Senat aufnehmen zu lassen, von Marcus Antonius, welcher als enger Vertrauter Caesars sich selbst als dessen Nachfolger ansah, aus gutem Grund torpediert: Sollten nämlich die Senatoren Caesar dank seiner Verdienste um den Staat einen göttlichen Status zuerkennen, könnte Octavian auf die direkte Abkunft eines Gottes verweisen[14]. Entscheidend in diesem Zusammenhang war „weiter die in der altrömischen Religiosität angelegte Meinung, besondere Qualitäten als Abstraktion göttlichen Ursprungs zu personalisieren“[15]. Wichtige Eigen­schaften des vergöttlichten Caesars wären demnach auf seinen Sohn Octa­vian übergegangen und würden ihn in besonderem Maße dazu befähigen, seine Nachfolge anzutreten[16]. Die Gelegenheit, Caesar zu divinisieren, bot sich Octavian, als er die testamentarischen Wünsche Caesars erfüllte und ihm zu Ehren Spiele stattfinden ließ. Während der ludi victoriae Caesaris erschien am Himmel ein Komet, was als göttliches Zeichen gewertet wurde. Caesar wurde offiziell unter die Staatsgottheiten aufgenommen und Octa­vian verstärkte diesen Effekt, in dem er an allen Statuen Caesars einen Stern an­bringen ließ[17]. Um seine göttliche Aura zu vergrößern, suchte sich Octa­vian seinen Wohnsitz im sakralen Zentrum der Stadt Rom, dem Palatin. Zwar wohnten dort in der Spätrepublik auch angesehene aristokratische Familien[18], aber Octavian bettete sein Haus in die direkte Nachbarschaft vieler sakraler und geschichtsträchtiger Gebäude ein. Neben ihm befand sich die Hütte Romulus, des Gründers der Stadt Rom; rechts daneben befand sich der Tempel des Mars, einer der drei oberen Staatsgötter Roms und Vater von Romulus[19]. Links vom Haus des Octavian befand sich der Tempel der Venus[20], Mutter seines Urahnen Aeneas aus Troja und damit Dynastiegottheit der Iulier[21].

Die Befolgung traditioneller republikanischer Werte fand ein jähes Ende, als sich Octavian 43 v. Chr. mit seinem Heer gewaltsam das Konsulat erzwang[22]. Etwa zur gleichen Zeit muss aber auch seine Aufnahme in eines der vornehmsten Priesterkollegien, das der Auguren, stattgefunden haben[23]. Denn bei seinem Konsulatsantritt sollen Octavian, wie einst Romulus bei der Stadtgründung, zwölf Geier erschienen sein[24]. Die Priester der augures beschäftigten sich mit der Auguraldisziplin (augurium), die Himmels­zeichen, wie Blitze und Donner, den Vogelflug, Schreie von Vögeln oder den Appetit von Hühnern interpretierte. Dieser Ritus wurde von Magistraten angefragt und konnte je nach Auslegung Handlungen wie staatsrechtliche Akte verhindern oder sogar rückgängig machen[25]. Octavian konnte mit seiner „Erscheinung“ seine politisch-religiöse Einflussmöglichkeit demon­strie­ren, deren Legitimation auf dem republikanischen Mythos der Stadt­gründung beruhte.

2. Die Triumviratszeit

Vergehen gegen die republikanischen Traditionen und strenge Befolgung, ja Überhöhung der religiösen Werte wechselten sich in dieser Zeit im Leben Octavians ab. Kurz nach seinem Konsulatsantritt ging er mit seinen Kontra­henten Marcus Antonius und Aemilius Lepidus, dem pontifex maximus, ein Dreimännerkollegium ein, das so genannte Triumvirat, das zunächst auf 5 Jahre befristet war[26]. Während dieser Zeit sollte Rache für die Ermordung Caesars verübt werden, für die Octavian den Mars-Ultor-Tempel gelobte (42 v. Chr.)[27]. Octavian und Antonius gingen erbarmungslos gegen die Caesar-Mörder und ihre Sympathisanten vor. Durch die Proskriptionen, welche die Gegner praktisch für vogelfrei erklärten, wurden viele altehrwürdige Familien ausgelöscht, darunter etliche Senatoren[28]. Obwohl seine Handlungen den republikanischen Grundsätzen strikt zuwider liefen, demonstrierte Octavian Einklang mit den Priesterkollegien. Die Vermäh­lung mit Livia 38 v. Chr. ist ein gutes Beispiel dafür: Trotz oder gerade wegen seiner exponierten Stellung bat er um Heiratserlaubnis bei den pontifices. Dies sollte als Signal in Bezug auf seine Loyalität den Göttern gegenüber verstanden werden[29]. Durch seine symbolischen Gesten erhoffte sich Octavian politische Einflussmöglichkeiten im sakralen Bereich[30]. 37 v. Chr. trat er dem Fünfzehnerkollegium (XV viri) bei, dem die Beauf­sichtigung und Pflege fremder Kulte, z. B. über Apoll, dem Hüter der sibyl­linischen Orakelsammlung, oblag. Ebenso stand ihm auch die Befragung und Interpretation der Sprüchesammlung zu[31]. Als Mitglied hatte Octavian Einsicht in eine der wichtigsten heiligen Gegenstände der römischen Geschichte.

Mit dem Sieg über Sextus Pompeius, der die Meere vor der italischen Küste beherrschte und die Versorgung Roms bedrohte, wurde Octavian sein erster Triumph gestattet (36 v. Chr.)[32]. Im Zuge der Ehrungen erhielt Octavian einen entliehenen Teil der Amtsgewalt des tribunus plebis (Volks­tribun)[33], dessen Amt Octavian aufgrund seiner patrizischen Herkunft nicht antreten durfte[34]. Im Anschluss an den Triumph änderte Octavian seinen Namen in (Imp)erator Caesar Divi Filius, was wiederum auf seine göttliche Herkunft hinweisen sollte[35]. Im selben Jahr schlug ein Blitz neben dem Haus des Octavian auf dem Palatin ein. Als göttliches Zeichen interpretiert (und präsentiert), gelobte Octavian daraufhin einen Tempel für Apollo-Palatinus neben seinem Haus[36]. Apoll war bereits der Hauptgott des Heilig­tums der iulischen Dynastie in dem Pantheon und sollte zum universellen Schutzgott des römischen Volkes werden[37].

III. Der religiöse „Leitfaden“ Octavians zur Rettung der res publica

1. Kriegserklärung und (politisch-sakrale) Restauration

32 bis 28 v. Chr.

Die Verlängerung des Triumvirats entschärfte den internen Machtkampf zwischen Octavian und Antonius keineswegs. Durch seine östlichen Provin­zen und die Liaison mit Kleopatra, der Ptolemäerkönigin, hatte Antonius den hellenistischen Herrscherkult und dessen Prunk kennen gelernt. Mit der Absicht, sich von seiner rechtmäßigen Frau Octavia, der Schwester Octa­vians, zugunsten Kleopatras scheiden zu lassen, lieferte er Octavian eine Menge „Propagandamaterial“[38]: Antonius sei ein Sklave einer orientalischen Königin, wegen der er seine römische Gattin verlasse.

Octavian selbst hingegen propagierte sich als rechtschaffener, gottes­fürch­tiger Bürger Roms und appellierte damit an die nationalen Gefühle der Römer, die schon immer eng mit ihrer Religion zusammen hingen. Ihr Glaube entsprang einem religiösen „Selbstbewusstsein“, ein von Göttern beson­ders geschätztes Volk zu sein, das aufgrund seiner intensiven Kult­pflege von den Göttern die Weltherrschaft übertragen bekommen habe[39]. Kultpflege bedeutete für die Römer, genau auf die Einhaltung zeremonieller Handlungen zu achten, um die Götter gewogen zu stimmen[40]. Das nationale römische Bewusstsein wurde durch Antonius’ Verhalten zutiefst verletzt.

Allerdings verstieß auch Octavian gegen national-religiöse Werte, als er 32 v. Chr. gewaltsam in das Vesta-Heiligtum eindrang und das dort hinter­legte Testament des Antonius an sich brachte. Octavian rechtfertigte sein Vorgehen mit dem Notstandsrecht, um Gefahr von Rom abzuwenden[41]. Den Notstandsgrund verkündete er beim Vorlesen des Testaments vor dem Senat: Antonius verkaufe Rom aus, er wolle Kleopatra und ihren Kinder verschiedene römische Provinzen übertragen[42] und wünsche statt auf dem Marsfeld neben Kleopatra begraben werden. Der Senat entzog Antonius jegliche Amtsgewalt und ermöglichte Octavian damit die Führung eines Krieges, um Roms Interessen zu verteidigen[43]. Da Antonius jedoch römi­scher Bürger war, erging die Kriegserklärung 31 v. Chr. an Kleopatra[44].

Dabei handelte Octavian in seiner Funktion als Priester, als fetialis, um sich rechtlich und sakral abzusichern und den Einklang mit der römischen Tradi­tion bzw. den Göttern aufzuzeigen. Das Kollegium der 20 fetiales war näm­lich für die völkerrechtlichen Fragen, wie Kriegserklärung, Waffenstillstand und Friedensschluss, zuständig[45]. Einmal mehr „befleißigte sich Octavian der strengen republikanischen Legalität“[46].

Antonius und Kleopatra mussten sich in der Seeschlacht von Actium am 2.9.31 v. Chr. geschlagen geben und flüchten[47]. Im darauf folgenden Som­mer drang Octavian in Ägypten ein und besiegte Antonius vor Alexandria. Kleopatra und Antonius nahmen sich das Leben; ihre Kinder (soweit Augustus sie am Leben ließ) wurden auf dem Triumphzug Octavians wie Trophäen in Rom ausgestellt.

[...]


[1] Der Führungsanspruch eines Einzelnen stand in unaufhebbarem Widerspruch zum kollektiven Regiment des Senats. - Vgl. Bringmann, Klaus: Geschichte der römischen Republik: von den Anfängen bis Augustus, S. 359. Im Folgenden zitiert als „Bringmann, Römische Republik“

[2] Wallace-Hadrill, Andrew: Augustan Rome, S. 11. Im Folgenden zitiert als „Wallace-Hadrill, Augustan Rome“

[3] Galinsky, Karl: Augustan Culture - An Interpretive Introduction, S. 74. Im Folgenden zitiert als „Galinsky, Augustan Culture“

[4] Prinzipat: Begriff (von Mommsen), der die gesamte neue Ordnung des Augustus umreißen sollte. Er leitete sich ab von Augustus’ Selbstbezeichnung als „me principe“ (= während meiner Regierungszeit) in der Res Gestae. Der „Prinzeps“ wurde aber kein offizieller Titel, denn er beschrieb nicht eine „formale Höherstellung, sondern die soziale Rangstellung gegenüber anderen (vornehmen) Bürgern“ und bezeichnete somit eine soziale Hierarchie. Vgl. Bleicken, Augustus, S. 321. Zur ausführlichen Darstellung vgl. Kunkel, Wolfgang: Über das Wesen des augusteischen Prinzipats. In: Schmitthenner, Walter (Hrsg.): Augustus, S. 324. Im Folgenden zitiert als „Kunkel, Wesen des augu­steischen Prinzipats“

[5] Bleicken, Jochen: Augustus - Eine Biographie, S. 386. Im Folgenden zitiert als „Bleicken, Augustus“

[6] Bleicken, Augustus, S. 388

[7] Stepper, Ruth: Augustus et sacerdos - Untersuchungen zum römischen Kaiser als Priester, S. 106 ff. Im Folgenden zitiert als „Stepper, Augustus et sacerdos“

[8] die „in augusteischer Zeit stets politische und ideologische Inhalte [transportierten]“ - Vgl. Strothmann, Meret: Augustus - Vater der res publica: zur Funktion der drei Begriffe restitutio, saeculum, pater patriae im augusteischen Principat, S. 14. Im Folgenden zitiert als „Strothmann, Vater der res publica“

[9] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 11

[10] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 40

[11] Ihr Urteil hatte rechtsbindenden Charakter. - Vgl. Stepper, Augustus et sacerdos, S. 18 f.

[12] Kienast, Dietmar: Augustus. Prinzeps und Monarch, S. 215. Im Folgenden zitiert als „Kienast, Prinzeps und Monarch“

[13] Zu dieser Zeit war es noch nicht möglich, seine Herrschaft von der Geburt abzuleiten. - Vgl. Strothmann, Vater der res publica, S. 72

[14] Peppel, Matthias: Gott oder Mensch? Kaiserverehrung und Herrschaftskontrolle. In: Cancik, Hubert / Hitzl, Konrad (Hrsg.): Die Praxis der Herrscherverehrung in Rom und seinen Provinzen, S. 70

[15] Bleicken, Augustus, S. 380

[16] Strothmann, Vater der res publica, S. 96

[17] Bringmann, Klaus / Schäfer, Thomas: Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, S. 216. Im Folgenden zitiert als „Bringmann/Schäfer, Römisches Kaisertum“

[18] Bringmann/Schäfer, Römisches Kaisertum, S. 234 f.

[19] Bringmann/Schäfer, Römisches Kaisertum, S. 338

[20] Venus wurde bereits von Marius und Sulla als Stammmutter der Römer propagiert - Vgl. Simon, Erika: Die Götter der Römer, S. 224. Im Folgenden zitiert als „Simon, Götter der Römer“

[21] Bleicken, Augustus, S. 379

[22] Strothmann, Vater der res publica, S. 20

[23] Auch Caesar war Mitglied der Auguren. - Vgl. Stepper, Augustus et sacerdos, S. 40 f.

[24] Bleicken, Augustus, S. 132

[25] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 19 - Vgl. auch Muth, Robert: Einführung in die griechische und römische Religion, S. 298. Im Folgenden zitiert als „Muth, Griechische und römische Religion“

[26] Eck, Werner: Augustus und seine Zeit, S. 18. Im Folgenden zitiert als „Eck, Augustus und seine Zeit“

[27] Bringmann/Schäfer, Römisches Kaisertum, S. 80

[28] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 19

[29] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 128

[30] Nicht nur Octavian versuchte, auf diese Weise Einfluss zu gewinnen. Marcus Antonius war ebenfalls Mitglied bei den Auguren und zusätzlich bei den flamen (Opferpriester) des vergöttlichten Caesars. - Vgl. Stepper, Augustus et sacerdos, S. 42.

[31] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 20

[32] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 29

[33] 36 v. Chr. hat Octavian wohl nur die sacrosanctitus, die Unverletzlichkeit des Volkstribun, erhalten. Weitere Rechte, wie das Vetorecht, erhielt er erst später. - Kolbe, Walter: Von der Republik zur Monarchie, S. 90. Im Folgenden zitiert als „Kolbe, Von der Republik zur Monarchie“. - Vgl. auch Jones, A. H. M.: Das Imperium des Augustus. In: Schmitthenner, Walter (Hrsg.): Augustus, S. 300: Im Folgenden zitiert als „Jones, Imperium“

[34] Loewenstein, Karl: Die konstitutionelle Monokratie des Augustus. In: Schmitthenner, Walter (Hrsg.): Augustus, S. 538. Im Folgenden zitiert als „Loewenstein, Die konstitutionelle Monokratie“

[35] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 49

[36] Suet. Aug. 29, 3 - Vgl. auch Eck, Augustus und seine Zeit, S. 101

[37] Kienast, Prinzeps und Monarch, S. 230

[38] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 31 f.

[39] Muth, Griechische und römische Religion, S. 221

[40] Muth, Griechische und römische Religion, S. 218

[41] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 35

[42] Es handelte sich um die von Antonius verwalteten östlichen Provinzen.

[43] Eck, Augustus und seine Zeit, S. 35

[44] Offiziell war es nicht gestattet, einem römischen Bürger den Krieg zu erklären.

[45] Stepper, Augustus et sacerdos, S. 20

[46] Loewenstein, Die konstitutionelle Monokratie, S. 536

[47] Im Anschluss daran ließ Octavian einen Saturn-Tempel bauen. Nach hellenischer Religion war Saturn der Rächer Agamemnons (Rom/Caesar), der von seiner Frau Klytaimnestra und deren Liebhaber Aigisthos umgebracht worden war. - Vgl. Bringmann/Schäfer, Römisches Kaisertum, S. 227

Details

Seiten
33
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638881319
ISBN (Buch)
9783638881548
Dateigröße
560 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v84340
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,3
Schlagworte
Republikanische Religion Augusteischer Prinzipat

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Titel: Republikanische Religion und Augusteischer Prinzipat