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Islam und Demokratie - Eine Untersuchung des Demokratiedefizits der Staaten der islamischen Welt

Hausarbeit (Hauptseminar) 2002 32 Seiten

Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Demokratie als universalistisches Erfolgsmodell
1.1 Moderne
1.2 Demokratie
1.3 Religion
1.4 Islam und Demokratie
1.5 Darstellung der aktuellen Lage der Demokratie in der islamischen Welt
1.5.1 Problembewußtsein
1.5.2 Fortschrittsbeobachtung.
1.6 Beurteilung
1.7 Aussichten und Lösungsvorschläge

2. Clash of Cultures
2.1 Moderne
2.2 Demokratie
2.3 Religion
2.4 Islam und Demokratie
2.5 Darstellung der aktuellen Lage der Demokratie in der islamischen Welt
2.6 Beurteilung
2.7 Aussichten und Lösungsvorschläge

3. Islamische Moderne
3.1 Moderne
3.2 Demokratie
3.3 Religion
3.4 Islam und Demokratie
3.5. Darstellung der aktuellen Lage der Demokratie in der islamischen Welt
3.6 Beurteilung
3.7 Aussichten und Lösungsvorschläge

Resümee

Literaturverzeichnis

Einleitung

Afghanistan ist jetzt ein demokratischer Staat, heißt es. Doch nur wenige Zeitungen machen sich große Hoffnungen. Von alten Stammeskonflikten ist die Rede, von regionalen Machthabern die nicht bereit sind die Macht abzugeben und, ja immer wieder, vom Islam. Der Islam scheint nicht nur etwas fremdes, sondern auch etwas feindliches zu sein. Feindlich gegenüber dem christlichen Westen, der aufgeklärten zivilisierten Welt. Besonders nach den Anschlägen vom 11. September traut man dieser Religion in der westlichen Welt nichts gutes mehr zu. Sie scheint fundamentalistische Terroristen mit einer tödlichen Ideologie auszurüsten, Front zu machen, gegen alles was uns heilig ist, Moderne, Gleichberechtigung und Demokratie. Kann in Afghanistan zusammengehen, was als Gegensatz schlechthin scheint, Islam und Demokratie?

Von der Küste Marokkos, über die Wüste Ägyptens, weiter über Syrien, Sudan, Saudi-Arabien, Jemen, die Türkei, Iran, Pakistan, Bangladesch, nach Malaysia und die tropischen Inseln von Indonesien erstrecken sich die Staaten der islamischen Welt. Reiche und arme Staaten umfaßt diese Welt, arabische und asiatische Kulturen, unzählige Völker und Stämme. Sie alle scheinen nicht mehr als zwei Dinge gemeinsam zu haben: den Islam und ein ernstzunehmendes Demokratiedefizit. Die Frage liegt auf der Hand. In wie weit ist der Islam, die Religion des Propheten, dafür verantwortlich, daß sich bis heute kein stabiler demokratischer Staat in der islamischen Welt etabliert hat? Ist das Demokratiedefizit letztlich vielleicht wirklich eine religiös-kulturelle Problematik? Sind Demokratie und Islam überhaupt miteinander vereinbar? Oder gibt es religionsbedingte Vorbehalte gegenüber einer Volksherrschaft in der muslimischen Welt? Diese Frage zu klären soll im wesentlichen Inhalt dieser Arbeit sein. Meine These geht davon aus, daß es zumindest drei wissenschaftliche Perspektiven gibt, welche die aktuelle Lage, das Demokratiedefizit und damit verbunden das Verhältnis von Demokratie und Islam, unterschiedlich beschreiben. Ich nenne diese Perspektiven Methaerzählungen, weil sie alle, aufgrund von besonderen Grundanahmen, Erzählungen von der aktuellen Situation konstruieren. In der Literatur zum Thema Islam und Demokratie lassen sich, nach meiner Meinung, folgende drei Grund- oder Methaerzählungen finden, welche die Fakten gemäß ihrer Story, selektieren, strukturieren und präsentieren:

- Die erste Erzählung beschreibt die Demokratie als ein universalistisches Erfolgsmodell. Wie andere westliche Werte wird sich demnach auch die Demokratie letztlich in den Staaten der islamischen Welt etablieren.
- Die zweite Erzählung begreift Demokratie als ein spezifisch westliches Phänomen. Die islamische Kultur basiert, so die These, auf einem anderen Weltbild mit vom Westen verschiedenen Werten. Islam und Demokratie schließen sich demnach gegenseitig aus.
- Die dritte Erzählung dagegen sieht den Islam als eine durchaus liberale Religion. Es gibt danach die Möglichkeit einer islamischen Variante von Demokratie auf der Basis eines reformierten Islams.

Ich möchte mich der Frage nach dem Verhältnis von Islam und Demokratie in der folgenden Untersuchung mit Hilfe einer kurzen Darstellung dieser drei Methaerzählungen nähern. Alle drei Erzählungen enthalten, so meine These, wichtige Aspekte. Sie betonen oder vernachlässigen dabei aber auch bestimmte Komponenten des zu erklärenden Sachverhalts. Natürlich handelt es sich bei Einteilung der Literatur in diese drei Erzählungen um die Konstruktion von Idealtypen.[1] Die Aufsätze und Untersuchungen zum weiten Thema "Islam und Demokratie" wurden jeweils einer Methaerzählungen zugeordnet.[2] Dabei ist zu beachten, daß die ausgewählten Autoren natürlich nicht in jedem Punkt mit den hier dargestellten Methaerzählungen übereinstimmen. Dennoch wird deutlich werden wie verblüffend ähnlich die Argumentationsweise und Beispielauswahl innerhalb einer Erzählung von verschiedenen Autoren ist. Um die Erzählungen zu vergleichen, werde ich an alle Erzählungen die gleichen Fragen stellen:

1. Welche Vorstellung hat die Erzählung von Modernisierung.
2. Wie wird Demokratie definiert und welche Voraussetzungen müssen für eine funktionierende Demokratie vorhanden sein?
3. Welche Rolle wird der Religion innerhalb des Modernisierungs- bzw. Demokratisierungsvorgangs eingeräumt?
4. Wie verhalten sich die Konzepte von Islam und Demokratie zueinander?
5. Wie wird die aktuelle Lage der Demokratie in der islamischen Welt eingeschätzt?
6. Wie wird die aktuelle Lage begründet, bzw. beurteilt?
7. Welche Aussichten und Lösungsvorschläge für das Demokratiedefizit werden angeboten?

Nach der Darstellung der einzelnen Erzählungen, gegliedert nach den oben geschilderten Leitfragen, werde ich mit einem kurzem Resümee die wesentliche Erkenntnisse der untersuchenden Darstellung zusammenfassen.

1. Demokratie als universalistisches Erfolgsmodell

(Erzählung 1.)

Beginnen wir mit der wohl verbreitetsten und wahrscheinlich wissenschaftlich ältesten Methaerzählung der Moderne. Sie erzählt den Siegeszug der Demokratie, die sich mit der Aufklärung schließlich in allen Staaten der Welt etabliert. Die westliche Demokratie setzt sich demnach, wenn die Voraussetzungen dazu geschaffen sind, auch in der islamischen Welt durch.

1.1 Moderne

Modernisierung wird in dieser Erzählung als ein rationaler, kulturneutraler Vorgang angesehen. Charles Taylor nennt dies eine aculturelle Modernisierungsvorstellung.[3] Sie postuliert eine Reihe bestimmter Veränderungen die jede Kultur durchläuft oder zu durchlaufen gezwungen wird. Die aculturelle Theorie glaubt Modernisierung also als einen einzigen universalistischen Vorgang mit dem letztlich immer die Idee einer Homogenisierung, also die Auslöschung aller kulturellen Unterschiede verbunden ist.[4] Ideologisch geleitet ist diese Vorstellung von der Idee der Aufklärung. Die in der Aufklärung postulierten Werte (z.B. Wachstum des wissenschaftlichen Bewußtseins, Durchsetzung von Rationalität, Individualisierung und Säkularisierung) werden als universalistische, genuin menschliche Werte verstanden. Diese Denktradition hat tiefe Wurzeln in der europäischen (später auch amerikanischen) Geschichte. Von Kant`s Entwurf vom "ewigen Frieden"[5] über Hegels "Weltgeist" haben auch Marx, Weber und Habermas die Aufklärung als weltweit einzig fortschrittliche, historisch unvermeidliche, Entwicklung gedacht.[6] Die europäische Gegenwart wird damit zur Zukunft der gesamten Menschheit. Moderne so die Kurzformel ist gleich Aufklärung. Mit dieser Grundannahme wird auch die aktuelle politische Lage in den Staaten der islamischen Welt zur "Entwicklungserzählung". Demokratie wird dabei als ein wichtiges Element der aufgeklärten Moderne, als Sehnsucht und Ziel der arabischen Welt beschrieben. Halim Barakat begreift z.B. Säkularisierung, das Entstehen einer pluralistischen Gesellschaft freier Individuen, die Rückgabe der Herrschaft an das Volk und die Verwirklichung der Zivilgesellschaft als Bedürfnisse, die tief in den arabischen Menschen liegen und Bestandteile ihres Zeitalters sind.[7]

1.2 Demokratie

Demokratie wird von den Erzählern der "Entwicklungsgeschichte" als fester Bestandteil, ja als die politische Form der Aufklärung beschrieben. Demokratie gilt als Bedingung, um die Kernwerte der Aufklärung, die Menschenrechte, zu verwirklichen. Damit ist auch Demokratie ein universelles Konzept, nicht Zivilisations- oder Kulturabhängig, sondern zwingender Bestandteil jeglicher Modernisierung. Viele Studien zur Demokratisierung der arabischen Welt vergleichen diesen Prozeß mit der Geschichte der westlichen Demokratie. So werden Beispielsweise Vergleiche zum kirchlichen Absolutismus des europäischen Mittelalters und dessen Überwindung durch rationale Kräfte gezogen.[8] Alle Demokratiedefinitionen dieser Schule gehen von einem unmittelbaren Bezug zwischen der Praxis von Menschenrechten und Demokratie aus.[9] Eine demokratische Gesellschaft ist nach Faath bestimmt durch die:

"... Einhaltung der Menschenrechte, Respekt der individuellen u. kollektiven Freiheiten, Zulassung breiter Teile der Bevölkerung zur Partizipation an der Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten"[10]

Über Joseph Schumpeters technische Anforderungen an ein Demokratisches System, welche Deegan als "free competition for a free vote" zusammenfaßt, wird die Akzeptanz bestimmter liberaler Werte zur Basis jeder Demokratiedefinition:

"[...] the rule of law wich seperates the legislative Funktion from the exicutive, the preservation of the liberties of the people: freedom of speech, freedom of association, freedom of the press and freedom of assembly, which a goverment would be unable to violate; responsible goverment which is accountable to the people via elections; and the politcal equality of one person, one vote and equal sized constituencies."[11]

Da Demokratie als Entwicklungsstufe begriffen wird, werden bestimmte Strukturen und Entwicklungsprozesse als wesentliche Vorbedingungen, bzw. Voraussetzungen für die Demokratie in der islamischen Welt formuliert. Zu nennen wären:

1. Säkularisierung, d.h., die grundsätzliche Modifikation des Einflusses der Religion auf alle gesellschaftlichen Bereiche, insbesondere den politischen, juristischen und wissenschaftlichen, die Autonomie dieser Bereiche von der Religion und deren Normen zugunsten übergeordneter Verhaltensnormen und entmythologisierter, aufs Diesseits bezogener Gesetzesbestimmungen.[12] Im Bezug auf den Islam wird die Debatte besonders gegen die Islamisten geführt, deren Konzept eine Einheit von Staat und Religion vorsieht. Aber auch den Regierungen in der arabischen Welt wird vorgeworfen mit Hilfe der Religion ihre undemokratische Politik zu rechtfertigen. Das wichtigste Ziel der Säkularisierung sei es deshalb, so Barakat, den Mißbrauch der Religion zu unterbinden.[13] Säkularisierung wird als Selbstbestimmung, als angewandte Demokratie bezeichnet, da sie den Willen des Volkes ausdrückt, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Anstatt in sich in religiösen Ritualen zu einem passiven Wesen zu entfremden soll das Individuum, so Barakat, den Gang der Geschichte als schöpferischer Mensch mitgestalten.[14] Herausgestellt wird also die Notwendigkeit das politische und gesellschaftliche Leben durch Normen regeln zu lassen, die vom Menschen gesetzt oder aufgelöst werden können, d.h. anpassungsfähig sind an sich verändernde Lebensbedingungen. Der säkulare Staat gilt darüber hinaus als Voraussetzung, wenn auch nicht als Garantie für die Umsetzung von politischen, kulturellen, ideologischen, wie auch religiösen Pluralismus im Rahmen eines modernen Rechtsstaats.[15]

2. Liberalisierung der Wirtschaft. Die Idee einer Verbindung zwischen Wohlstand und Demokratie gibt es schon seit dem Zeitalter des Aristoteles.[16] Neue Studien scheinen die These zu belegen, es gäbe ein positives Verhältnis zwischen sozioökonomischer Entwicklung und Demokratie.[17] Wirtschaftliche Entwicklung, so Erklärungsansätze, fördern die Urbanisierung sowie die Ausweitung des Bildungs- und Kommunikationsystems. Zudem kommt es zu einer komplexen, sozialen Arbeitsteilung, die eine Bandbreite sich überschneidender ökonomischer und anderweitiger Interessen bewirkt und damit die alten natürlichen Identifikationsformen (Religion, Ethnizität, Stammes- oder Clanzugehörigkeit) auflöst.[18] Damit unterstützt das wirtschaftliche Wachstum Konzepte des Individualismus, der Bürgerschaft und der Rechtsperson, letztlich die Bildung eines komplexen Netzes von Rechten, welches dann politischen Vereinigungen und wirtschaftlichen Aktivitäten gleichermaßen schützt. Versuche das Demokratiedefizit im Mittleren Osten zu erklären weisen oft auf die landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften dieser Region. Solche Gesellschaften, so die Argumentation, hätten nicht das Vermögen verschiedene Klassen und Ideologien hervorzubringen, die eine politische Ordnung in der Gesellschaft Gestalten könnten.[19] Dennoch ist die These auch innerhalb der "Entwicklungserzähler" umstritten. Klar ist nicht, warum z.B. Ägypten, Jemen und Marokko bessere Demokratisierungsfortschritte aufweisen als die wesentlich reicheren Staaten Syrien, Oman oder Saudi-Arabien.[20]

3. Zivilgesellschaft: Eine pluralistische Gesellschaft mit verschiedenen Interessenstrukturen, die eine vom Staat unabhängige soziale Organisation, ja ein Gegengewicht gegen die Macht des Staates bildet. Verschiedene soziale Interessen können über nichtstaatliche Organisationen auch gegenüber den politischen Eliten artikuliert werden. Die Zivilgesellschaft ermöglicht Streiks, Demonstrationen, Petitionen und Aufrufe, also wichtige Elemente der Demokratie.[21] Die Institutionalisierung von politischen Pluralismus wird als erster Schritt zur Demokratisierung eingestuft. Allerdings kann sich daraus auch, wie in Ägypten, ein System "kontrollierten Pluralismus" oder, wie im Falle Marokkos - bereits seit der Unabhängigkeit, ein System "manipulierten Pluralismus" entwickeln.[22] In diesen Fällen wird die Forderung nach echter Gewaltenteilung und Gewaltkontrolle und die Vervielfältigung derer, die an Entscheidungsprozessen teilhaben, zur Hauptforderung.

Auffallend, wenn auch nicht überraschend, sind alle Voraussetzungen für die Demokratisierung Grundpfeiler der Aufklärungsideologie. Die Kurzformel dieser Erzählweise lautet also: Die Praxis der Aufklärung ist die Bedingung für Demokratie. Die Demokratieprobleme der islamischen Staaten werden mit der Betonung allgemeiner Voraussetzungen (Bildung, Wohlstand, Zivilgesellschaft und Säkularisierung) als Probleme der dritten Welt an sich betrachtet. Sämtliche Demokratiedefizite werden mit noch fehlenden Voraussetzungen beschrieben, wie sie auch in nichtmuslemischen Staaten der dritten Welt auftreten könnten. Selbst der Islam wird nicht als Islam in seiner Eigenart, sondern als Religion, also generell, abgelehnt. Christliche Staaten in Lateinamerika sind in dieser Perspektive durchaus mit Staaten der islamischen Welt vergleichbar.[23]

1.3 Religion

Die Frage inwieweit Religion und damit auch der Islam die gesellschaftliche Realität, den Staat, und in unserem Falle die Demokratie beeinflußt beantworten die Erzähler der "Entwicklungsthese" mit einer Gegenfrage. Wie stark, fragt z.B. Barakat, beeinflußt die gesellschaftliche Realität die Religion? Er geht davon aus, daß nicht die Religion der Schlüssel zu Verständnis der Gesellschaft, sondern eher die Gesellschaft der Schlüssel zum Verständnis der Religion ist.[24] Der Islam so wird in dieser Darstellung betont, ändere wie jede andere Religion seine Inhalte gemäß dem Wandel der ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Struktur und dem herrschenden Zeitgeist.[25] Religion darf daher nicht, wie im Orientalismus, als festgelegtes kulturbestimmendes Wertesystem gedacht werden. Oft, und gerade im Fall der arabischen Welt, so lautet der Vorwurf, wird der kulturelle und religiöse Aspekt der Gesellschaft überbetont.[26] Es ist demnach zu einfach, das Demokratiedefizit als kulturelles Phänomen abzutun. Anderson betont, daß es primär viel wichtigere Variablen, besonders aber strukturelle Aspekte des ökonomischen und politischen Systems zu untersuchen gelte.[27]

[...]


[1] Es könnten sicherlich noch viele Untergruppen, oder Zwischengruppen gebildet werden. Besonders Erzählung 3 ließe sich ohne weiteres in spezielle Untererzählungen gliedern.

[2] Eine Übersicht der in Erzählungen eingeteilten Literatur befindet sich im Literaturverzeichnis.

[3] Taylor, Charles, Modernity and the rise of the public sphere, in: Peterson B, Grethe, The Tanner Lectures On Human Values, 14, 1993. S. 205.

[4] Eisenstadt, Smuel N./ Schluchter, Wolfgang, Introduction: Path to Early Modernities - a Coparative View, in: Daedalus 127, (3), Summer 1998. S. 2.

[5] Kant, Immanuel, Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf (1795, 1796), in: Weisscheedel, Willhelm (Hg.), ders., Theorie- Werkausgabe. Bd. 11, Frankfurt a. M. 1968.

[6] Tu Weiming, Implication of the rice of "Confucian" East Asia, in: Daedalus (American Akademie of Arts and Science), vol.129, no.1, Winter 2000. S.195-218.

[7] Barakat, Halim, Glaube und Herrschaft in der arabischen Gesellschaft von heute: eine Analyse, in: Heller, Erdmute/ Mousbahi, Hassouna (Hrsg.), Islam Demokratie Moderne, Aktuelle antworten Arabischer Denker, München 1998. S.126.

[8] Ismail, Salwa, Democracy in Contemporary Arab Interlectual Discourse, in: Brynen, Rex/ Korany, Baligat/ Noble, Paul (ed.), Political Liberalisation & Democratization in the Arab World, Vol.1, Theorethical Perspectives, London 1995. S.96.

[9] Faath, Sigrid/ Mattes Hans-Peter (Hrsg.), Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika, Hamburg 1992. S.129.

[10] Faath, Sigrid/ Mattes Hans-Peter (Hrsg.), Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika, Hamburg 1992. S.129.

[11] Deegan, Heather, the Middle East and the Problems of Democracy, Boulder 1994. S.3.

[12] Faath, Sigrid/ Mattes Hans-Peter (Hrsg.), Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika, Hamburg 1992. S.137.

[13] Barakat, Halim, München 1998. S. 126.

[14] Ebd. S.128.

[15] Faath, Sigrid/ Mattes Hans-Peter (Hrsg.), Hamburg 1992. S.139.

[16] Aristoteles, Die Politik, Buch 6, Kapitel 5.

[17] Diamont, Larry/ Linz, Juan/ Lipset, Seymour (ed.), Politics in Developing Countries: Comparing Experiences with Democracy, Boulder 1990. S.18-19.

[18] Brynen, Rex/ Korany, Baligat/ Noble, Paul (ed.), Political Liberalisation & Democratization in the Arab World, Vol.1, Theorethical Perspectives, London 1995. S.11.

[19] Ayubi, Nazih N., Over-stating the Arab State, Politics and Society in the Middle East, London 1995. S.399.

[20] Zu diesem Problem wird vorgeschlagen, nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates, sondern auch noch seine Position im internationalen System zu beachten. Je weiter sich das Land an der Peripherie des internationalen Systems befindet, desto geringer auch die Chancen für eine Demokratisierung trotz wirtschaftlicher Stärke. Vgl. dazu: Ayubi, Nazih N., London 1995. S.401.

[21] Ayubi, Nazih N., London 1995. S.401.

[22] Faath, Sigrid/ Mattes Hans-Peter (Hrsg.), Hamburg 1992. S.139.

[23] Barakat, Halim, München 1998. S. 126.

[24] Barakat, Halim, München 1998. S. 112.

[25] Ebd. S. 112

[26] Brynen, Rex/ Korany, Baligat/ Noble, Paul (ed.), London 1995. 1992.S. 8-9.

[27] Anderson, Lisa, Policy Making and Theory Building. American Political Science and the Islamic Middle East, in: Sharabi, Hisham (ed.), Theory, Politics and the Arab World. Critical Responses, New York 1990. S. 34.

Details

Seiten
32
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638155908
ISBN (Buch)
9783638683869
Dateigröße
671 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v8683
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin – Politikwissenschaften
Note
sehr gut
Schlagworte
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