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Gesundheitsmanagement. Kursprogramm zur Förderung von Stressbewältigungskonzepten

Hausarbeit 2020 28 Seiten

Gesundheit - Gesundheitswesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegende Informationen zur Präventionsmaßnahme
1.1 Bezeichnung des Kursangebotes
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme

2 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Kursprogramms

3 Inhaltlich-methodische Detailplanung des Kursprogramms

4 Dokumentation und Evaluation des Kursprogramms

5 Literaturverzeichnis

6 Tabellenverzeichnis

Anhang

Anhang 1: Fragebogen: Erweiterter Perceived Stress Questionaire (PSQ20)

Anhang 2: Skript zur KE 5: Yoga-Atmung

Anhang 3: Skipt zur KE 6: Yoga – die Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule

Anhang 4: Skript zur KE 7: Progressive Relaxation

1 Grundlegende Informationen zur Präventionsmaßnahme

1.1 Bezeichnung des Kursangebotes

Die Bezeichnung der Präventionsmaßnahme lautet „stressfrei für die Gesundheit“. Im Rahmen der Präventionsmaßnahme soll Menschen die an Stress leiden, theoretisches und praktisches Wissen zum Stressmanagement vermittelt werden, um ihre Gesundheit zu steigern.

1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip

Im Rahmen dieser Arbeit wird eine Präventionsmaßnahme im Handlungsfeld „Stressmanagement“ mit dem Präventionsprinzip „Förderung von Stressbewältigungskonzepten“ geplant.

1.3 Bedarf

Zunächst soll der Begriff „Stress“ definiert werden. Für den Begriff „Stress“ existiert eine Bandbreite verschiedener Bedeutungen (Morrison & Bennet, 2012, S. 190), eine eindeutige Definition, die allgemein anerkannt wird, existiert demnach nicht (Knoll, Scholz & Rieckmann, 2011, S. 85). Im Rahmen dieser Arbeit wird die Definition der WHO herangezogen, die ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen, dem Druck, der auf eine Person einwirkt, und deren Wissen und Fähigkeiten beschreibt (Leka, Griffith & Cox, 2004). Die Stressstudie der Techniker Krankenkasse (2016, S. 6 f.) analysiert die Häufigkeit von Stress unter Betracht der subjektiven Wahrnehmung. Demnach fühlen sich in Deutschland sechs von zehn Menschen gestresst, davon sind 63 % Frauen und 58 % Männer. Hiervon fühlen sich 23 % häufig und 40 % selten oder nie gestresst. Weiter zeigt die Studie, dass bei den 30 bis 39-Jährigen am häufigsten Stresssituationen auftreten. 82 % von ihnen fühlen sich mindestens manchmal gestresst. Dies ist auf ihre Lebensumstände zurückzuführen. In dieser Altersspanne werden Menschen häufig auf Grund ihrer Karriere, Erziehung von Kindern oder der Unterstützung der Eltern gestresst (Techniker Krankenkasse, 2016, S. 8).

Zu den größten Stressfaktoren zählen die Arbeit (Männer: 54 %, Frauen: 39 %) und die hohen Ansprüche an sich selbst (Männer: 37 %, Frauen: 48%) (Techniker Krankenkasse, 2016, S. 13). Nicht erwerbstätige und Teilzeitbeschäftigte haben einen deutlich geringeren Stresspegel als Erwerbstätige und Vollzeitkräfte (Techniker Krankenkasse, 2016, S. 8). Für 41 % ist die Doppelbelastung und mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein weiterer Stressauslösender Faktor. Die Vereinbarkeit gelingt ihnen nur manchmal oder gar nie (Lohmann-Haislah, 2012, S. 51).

Da Stress direkter und indirekter Auslöser für verschiedene Krankheiten und Gesundheitliche Beschwerden ist, wird der große Bedarf von Präventionsmaßnahmen Im Handlungsfeld Stressmanagement kenntlich.

Innerhalb der Stressstudie der Techniker Krankenkasse (2016, S. 46 f.) wurden die Teilnehmer zu ihren gesundheitlichen Beschwerden (Art und Häufigkeit) befragt. 54 % geben an, unter häufigen oder dauerhaften Muskelverspannungen und Rückenschmerzen zu leiden. Erschöpft und ausgebrannt fühlen sich 31 %, 30 % haben Schlafstörungen. Weitere Beschwerden sind Kopfweh/Migräne, Nervosität/Gereiztheit, Herz-Kreislauf/Bluthochdruck, depressive Verstimmung/Depression und Magenbeschwerden/Übelkeit. Auch die seelische Gesundheit steht im direkten und indirekten Zusammenhang mit Stress. 48 % der häufig Gestressten, 16 % der manchmal Gestressten und 9 % der selten oder nie Gestressten geben an, in den letzten drei Jahren an psychischen Beschwerden gelitten zu haben. Daraus resultieren lange Ausfallzeiten, von durchschnittlich 43 Tagen, für Patient und Arbeitgeber (Techniker Krankenkasse, 2016, S. 50).

1.4 Wirksamkeit

Tab. 1: Wirksamkeitsbeleg (modifiziert nach Kaluza, 2002)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.5 Zielgruppe

Tab. 2: Zielruppe (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.6 Ziele der Maßnahme

Oberstes Ziel der Präventionsmaßnahme ist es das subjektive Stressempfinden zu senken. Da dauerhafter Stress zu physischen und psychischen Krankheiten führen kann, entstehen viele Fehlzeiten auf der Arbeit und der Teilnehmer kann seine Rolle im Privatleben nicht mehr erfüllen. So soll, mit einer Reduzierung des Stresslevels, die psychische und physische Gesundheit gestärkt werden und alle daraus resultierenden Folgen ausgemerzt oder reduziert werden.

Daraus ergibt sich das zweite Ziel, Nacken- und Rückenschmerzen zu minimieren. Häufiger Stress führt zu Muskelverspannungen und Spannungskopfschmerzen (Jacobson, 1938, S. 11). Durch die Reduzierung des Stresslevels und geeigneter Übungen werden die Muskelverspannungen und Spannungskopfschmerzen gelöst und das Wohlbefinden gestärkt (Hofmann, 2003, S, 11).

Drittes Ziel ist es, die Teilnehmer zu einem Selbstständigen durchführen und anwenden der Maßnahmen vorzubereiten. Dadurch sollen die individuellen Kompetenzen zur Stressbewältigung verbessert werden, um langfristigen Erfolg zu garantieren.

2 Inhaltlich-organisatorische Grobplanung des Kursprogramms

Tab. 3: Grobplanung (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Inhaltlich-methodische Detailplanung des Kursprogramms

Tab. 4: Kurseinheit 1 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Kurseinheit 2 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: Kurseinheit 3 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 7: Kurseinheit 4 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 8: Kurseinheit 5 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
28
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346240156
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v915646
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,6
Schlagworte
gesundheitsmanagement kursprogramm förderung stressbewältigungskonzepten
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Titel: Gesundheitsmanagement. Kursprogramm zur Förderung von Stressbewältigungskonzepten