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Finanzierung junger Unternehmen durch Business Angels

Hausarbeit 2007 21 Seiten

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wachstumsfinanzierung durch Business Angels
2.1. Definition und Einordnung
2.2. Motivation und Struktur von Business Angels
2.3. Arten von Business Angels
2.4. Beteiligungsprozess
2.4.1. Beteiligungsprüfung
2.4.2. Begleitung der Beteiligung und Exiting

3. Business Angels und Venture Capital Gesellschaften im Vergleich

4. Vor- und Nachteile der Finanzierung durch Business Angels
4.1. Pro
4.2. Contra

5. Relevanz der Finanzierung durch BAs in Deutschland

6. Ausblick

Literaturverzeichnis

Kurzfassung

In der folgenden Hausarbeit wird die Finanzierung von jungen Unternehmen durch Business Angels thematisiert.

Anfangs wird die Frage gestellt worum es sich bei einem Business Angel überhaupt handelt und wie er sich von alternativen Möglichkeiten der Kapitalbeteiligung unterscheidet. So wird ein Business Angel, kurz gefasst, als vermögende Privatperson mit unternehmerischem Hintergrund beschrieben.

Daran anschließend wird gezeigt, dass sich Business Angels zwar auch aus finanziellen Gründen an Unternehmen beteiligen, dieses aber nicht ihre einzige Motivation ist. In diesem Zusammenhang wird auch auf das Alter und den beruflichen Hintergrund der Business Angels eingegangen.

Im weiteren Verlauf werden die Auswahl einer Beteiligung und die enorme Bedeutung des Managements für diese dargestellt. Aber auch die Begleitung der Beteiligung und die nicht-monetäre Unterstützung des Unternehmens durch den Business Angel werden gezeigt. Schließlich wird auch die Beendigung der Beteiligung, wie zum Beispiel durch einen Börsengang, beschrieben.

Im nächsten Schritt werden Business Angels mit einer Kapitalbeteiligungsgesellschaft verglichen. Hierbei werden sowohl die vorwiegend monetären Ziele der Kapitalgesellschaften als auch die vertrauensbasierten Ansätze einer Finanzierung durch Business Angels erläutert.

Von diesem Vergleich ausgehend, werden die Vorteile, wie z. B. der unternehmerische Hintergrund von Business Angels, und auch die Nachteile, wie beispielsweise die steuerlichen Hintergründe, beschrieben.

Abschließend wird die Bedeutung der Finanzierungsform in Deutschland gezeigt, wobei im Vergleich mit den USA und Großbritannien ein Nachholbedarf deutlich wird.

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Motivation von BAs

Abb. 2: Faktoren bei der Entscheidung über Beteiligungen

Abb. 3: Gründe für die Ablehnung von Beteiligungsgelegenheiten

Abb. 4: Häufigkeit der Kontaktaufnahme von BAs

Abb. 5: Funktionale Einbindung von BAs

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Finanzierung junger Unternehmen durch Business Angels.

Dabei wird anfangs der Begriff Business Angel definiert und gegenüber dem übrigen Beteiligungsmarkt abgegrenzt. Darauf aufbauend wird die Motivation von Business Angels hinterfragt, sowie deren Struktur dargestellt. Im Folgenden werden die verschiedenen Arten von Business Angels aufgezeigt.

Im nächsten Schritt befasst sich die Arbeit mit dem Beteiligungsprozess, wobei sowohl auf die Beteiligungsauswahl, als auch auf die Begleitung und das Beenden der Beteiligung eingegangen wird.

Im nächsten Kapitel wird ein Vergleich zwischen Business Angels und Kapitalbeteiligungsgesellschaften gezogen, der schon einige Vor- und Nachteile deutlich werden lässt. Diese werden daran anschließend näher beleuchtet.

Abschließend wird kurz die Relevanz der Finanzierung durch Business Angels in Deutschland diskutiert.

Auf Grund des begrenzten Umfangs wurden Business Angel Netzwerke nicht näher betrachtet.

2. Wachstumsfinanzierung durch Business Angels

2.1. Definition und Einordnung

Unter Business Angels (BAs) versteht man Privatleute, die sich an Start-Ups und jungen Unternehmen beteiligen, zu denen sie keinen familiären Bezug haben.[1] Jedoch ist zu beachten, dass nicht jede Privatperson, die ein Unternehmen unterstützt, als BA zu bezeichnen ist. Somit ist der Begriff Privatinvestoren weiter zu differenzieren. So handelt es sich bei BAs um aktive Privatinvestoren. Die Abgrenzung zu den passiven Privatinvestoren ist hier in der Art der Beziehung zu den Kapitalnehmern sowie der erbrachten Leistung zu sehen. Dabei besteht die Leistung der BAs zum einen Teil in der Bereitstellung von Kapital und zum anderen in der informellen Unterstützung. Die informelle Unterstützung bedeutet sowohl eine aktive Hilfe, als auch beratende Funktionen. Der Wert dieser Leistung ist im beruflichen Erfahrungshintergrund der BAs zu finden. So verfügen BAs über Kontakte, die sie im Laufe ihrer eigenen Karriere aufgebaut haben. In der Regel verfügen sie über ein kaufmännisches Fachwissen und haben bereits selber mehrere Unternehmen gegründet, aufgebaut und evtl. wieder verkauft.[2]

Bei der Finanzierung durch BAs handelt es sich um informelles Beteiligungskapital.[3] Eine genauere Abgrenzung zu formellem Beteiligungskapital bzw. Venture Capital Gesellschaften (VCG) erfolgt unter Punkt 3.

2.2. Motivation und Struktur von Business Angels

Die Motive von BAs sich an Unternehmen zu beteiligen sind nicht allein durch finanzielle Anreize motiviert.[4] BAs investieren auch um ein „psychisches Einkommen“ in Form von Altruismus oder durch Spaß am Investieren zu erzielen.[5] Diese Aussage wird auch durch Abb. 1 untermauert. So steht zwar der Kapitalzuwachs an erster Stelle der Gründe für eine Beteiligung, jedoch wird dieses Motiv dicht gefolgt von dem Spaß an der Beteiligung und weiteren nicht monetären Beweggründen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die Studie von Stedler und Peters aus dem Jahr 2002 in der ebenfalls die finanziellen Aspekte ein hohes Gewicht (76,7 %) haben. Auf der anderen Seite ist das Motiv die eigene Berufserfahrung weiterzugeben mit 81,5 % deutlich höher gewichtet. An dieser Stelle wird hervorgehoben, dass die nicht finanziellen Aspekte als „Bündel“ zu sehen sind und somit eine erhebliche Relevanz für eine Beteiligungsentscheidung haben.[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Motivation von BAs in Anlehnung an: Brettel (2005), S.244

Bei der Betrachtung, der Struktur der BAs, kann man in Bezug auf den beruflichen Status die Aussage treffen, dass die meisten von ihnen noch aktiv am Berufsleben teilhaben und zwar vor allem im Bereich der Geschäftsleitung von eigenen sowie fremden Unternehmen. Dabei überwiegt, vor allem im Vergleich zu anderen Ländern, die Selbstständigkeit.[7]

Hinsichtlich der Altersstruktur ist festzustellen, dass das Durchschnittsalter eines BAs 48 Jahre beträgt wobei die Altersgruppen von 35 bis 44, 45 bis 54 und 55 bis 64 jeweils ca. 30 % ausmachen. Dahin gegen macht die Gruppe der 25 bis 34 Jährigen nur 13 % aus.[8]

2.3. Arten von Business Angels

Durch die Studie des britischen Templeton College wurden 6 Arten von BAs identifiziert. Dabei wurde die Differenzierung anhand der Einstellung sowie der verfügbaren Mittel der BAs vorgenommen:

- Entrepreneur angels: Es handelt sich um wohlhabende Personen, die aus Spaß und in der Hoffung auf höhere Renditen investieren. Ferner stellen sie den Unternehmen Ihre Erfahrungen zur Verfügung. In der Regel sind sie älter als andere Angels, investieren häufiger gemeinsam und übernehmen Mehrheitsanteile an den Unternehmen.
- Income seeking Angels: Es werden kleine Investments getätigt. Ferner werden die Investitionen vorsichtiger und gerne in Gruppen eingegangen. Dabei handelt es sich um „ärmere“ Personen, die sich ein Einkommen sichern möchten bzw. eine Beschäftigung in dem Unternehmen finden wollen. Zudem legen Sie höchsten Wert auf die Entfernung zum Unternehmen.
- Wealth maximising angels: Die Investitionen erfolgen durch wohlhabende, erfahrene Geschäftsleute, die mehrer kleine Investments tätigen um leicht überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen. Die Entfernung zum Unternehmen ist für sie irrelevant.
- Corporate angels: Investition durch Unternehmer in andere Unternehmen, die oft eine Mehrheitsbeteiligung erreichen wollen.
- Latent angels: Eine Investition wurde auf Grund fehlender Möglichkeiten in den letzten 3 Jahren nicht getätigt. Die Angels sind wohlhabend und präferieren eine Anlage in der eigenen Region. Zudem würden sie bei besserer Kenntnis des Managements und besseren Ausstiegsmöglichkeiten mehr investieren.
- Virgin angels: Bisher wurden noch keine Investitionen getätigt, da kein geeignetes Unternehmen identifiziert werden konnte. Die Angels sind etwas „ärmer“ und haben noch keine Erfahrungen. Das Investitionsmotiv liegt in der überdurchschnittlichen Rendite oder der Beschäftigung und dem Einkommen.

Bei den ersten 4 Arten handelt es sich um aktive Angels. Die beiden letzen Arten haben (noch) nicht investiert.[9]

2.4. Beteiligungsprozess

2.4.1. Beteiligungsprüfung

Business Angels entscheiden in der Regel nach einer kurzen Begutachtung der in Frage kommenden Beteiligung ob eine genauere Betrachtung Sinn macht. Dabei kommt es in dieser Phase sowohl auf den „ersten Eindruck“ als auch darauf an ob die Beteiligung den persönlichen Präferenzen des BAs entspricht. Da die Informationen zu diesem Zeitpunkt begrenzt sind, wird eine Entscheidung an diesem Punkt in der Regel aus Intuition getroffen. Die Mehrheit (etwa drei Viertel) der potentiellen Beteiligungen wird bereits zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen. Daran anschließend erfolgt eine genaue Analyse der Gelegenheit, die auch einen persönlichen Kontakt mit den Kapitalnachfragern beinhaltet. Die für die detaillierte Analyse aufgewandte Zeit beträgt durchschnittlich 2,5 Mann-Tage, variiert jedoch sehr unter den BAs.[10]

Nachfolgend sind in Abb. 2 und 3 die Ergebnisse der Studie von Brettel, Jaugey und Rost aus dem Jahr 2000 dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Management-Team die entscheidende Rolle bei der Auswahl einer Beteiligung spielt. Dieses Ergebnis wird dadurch gestützt, dass die Entwicklung von Unternehmen, deren Management über Erfahrung in der Unternehmensführung verfügte, in der Vergangenheit positiver verlaufen ist.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Faktoren bei der Entscheidung über Beteiligungen (Vgl. Brettel/Jaugey/Rost (2000), S.156)

Ferner kann man die Bedeutung des Managements für die Entscheidung von BAs an zwei weiteren Aspekten fest machen:

- Wie unter 2.2. erläutert ist ein entscheidender Aspekt für die Beteiligung der Spaß daran. Dieser wird entscheidend durch das Management beeinflusst.
- Da viele Unternehmen in ihrer ersten Lebenszeit radikale Veränderungen erleben, sind sie auf entsprechende Entscheidungen des Managements angewiesen um diese positiv zu durchlaufen.

Wie Abb. 2 zu entnehmen, ist spielen auch das Wachstumspotential des Marktes und die Einzigartigkeit des Produktes bzw. der Dienstleistung eine entscheidende Rolle für die Entscheidung.

Daraus kann man schließen, dass die Präsentation des Unternehmens und des Unternehmers eine gravierende Bedeutung für eine positive Entscheidung seitens des Kapitalgebers haben.[12]

Lediglich die beiden weiteren Faktoren „Wachstumspotential“ und „Einzigartigkeit des Produktes bzw. der Dienstleistung“ sind mehr als 50 % der BAs wichtig für eine Beteiligungsentscheidung. Der Exit-Mechanismus sowie die Wettbewerbsintensität des betreffenden Marktes wird von weniger als einem Drittel der BAs als wichtig für die Entscheidungsfindung erachtet. Auch die erwartete Rendite wird nur als mittelmäßig relevant angesehen, was mit der Finanzierung von Unternehmen in sehr frühen Entwicklungsphasen zusammenhängt.[13]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Gründe für die Ablehnung von Beteiligungsgelegenheiten (Vgl. Brettel/Jaugey/Rost (2000), S. 157)

Bei der Betrachtung der Ablehnungsgründe für eine Beteiligung (Abb. 3) wird erneut die Bedeutung des Managements klar. So resultieren die meisten Ablehnungsgründe aus einem Mangel an Vertrauen, Zweifeln an der Kompetenz des Management sowie der Schwäche des Geschäftskonzeptes. Zu nennen sind auch noch ein eingeschränktes Wachstumspotential und eine unattraktive Branche.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Annahmerate von möglichen Beteiligungen nach dem dargestellten Selektionsprozess lediglich 8,4 % beträgt.[14]

Bei Betrachtung des Volumens der eingegangenen Beteiligungen ergibt sich eine durchschnittliche Beteiligungssumme von 221 TEUR. Dabei umfassen ca. 50 % der Beteiligungen ein Volumen von mehr als 153 TEUR und etwa ein Drittel mehr als 256 TEUR.[15]

2.4.2. Begleitung der Beteiligung und Exiting

Wie bereits kurz unter 2.1. erwähnt, besteht die Leistung des BAs aus zwei Teilen. Bei der Begleitung der Beteiligung kommt nun die Unterstützung des Unternehmens zum Tragen. Da BAs diese Aufgabe für gewöhnlich nicht Vollzeit ausüben, werden Sie das Unternehmen in dieser Phase auch überwachen und beobachten. Auf Grund dieser Beobachtung (Monitoring) ist es den BAs auch möglich das Unternehmen gezielt zu unterstützen. Daher wird an dieser Stelle zunächst das Monitoring und darauf aufbauend die Hilfeleistung betrachtet.

Bei der Betrachtung des Monitoring ist zunächst zu klären welche Informationen BAs erhalten möchten und in welchem Turnus dies geschehen soll. Als nächstes ist zu klären wie viel Zeit BAs aufwenden um sich mit ihrer Beteiligung zu beschäftigen.

Dabei verlassen sich BAs zum einen Teil auf eine freiwillige Berichterstattung, ein anderer Teil hingegen lässt sich die Informationen vertraglich garantieren. Bei den gewünschten Informationen handelt es sich um Berichte des externen Rechnungswesens aber auch um weitere die Geschäftsentwicklung betreffende Informationen wie etwa Investitionen oder die Budgeteinhaltung.

Besonders häufig lassen BAs sich über Umsätze, Cash-Flows und Budget informieren. Jedoch werden auch die vorläufigen Fortschreibungen von Bilanz und GuV relativ häufig eingefordert. In der Regel lassen BAs sich diese Informationen monatlich zukommen. Aber auch andere Abstände, selbst wöchentlich, kommen vor. Eine eher untergeordnete Rolle spielen qualitative Berichte z.B. über Entwicklungsstadien von Projekten oder Produkten.

Über die Informationsanforderung hinaus nehmen die BAs regelmäßig schriftlich oder telefonisch Kontakt mit den Unternehmen auf und vereinbaren nach Möglichkeit persönliche Treffen. Dabei findet der schriftliche bzw. telefonische Kontakt in der Regel wöchentlich bis monatlich statt. Die persönlichen Treffen mit dem Management hingegen monatlich bis vierteljährlich. Vergleiche auch Abb. 4.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Häufigkeit der Kontaktaufnahme von BAs in Anlehnung an: Brettel (2005), S.254

Daraus ist zu schließen, dass es zu einer regelmäßigen Unterstützung bzw. einem regelmäßigen Eingriff durch die BAs kommt. Setzt man den Erfolg des Unternehmens in Zusammenhang mit der Frequenz der Kontaktaufnahme, so stellt sich heraus, dass die telefonische Kontaktaufnahme keine positiven Aspekte mit sich bringt. Im Gegensatz dazu scheint die persönliche Kontaktaufnahme einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens zu haben. Daher empfiehlt es sich für den Unternehmer monatlich eine persönliches Gespräch mit dem BA zu suchen. Eine schriftliche bzw. telefonische Kontaktaufnahme hingegen ist für ihn nicht von Nutzen.

Ausgehend von den erhaltenen Informationen ist die Form der Unterstützung des Unternehmens durch den BA zu wählen. Hierbei ist zwischen dem funktionalen Bereich und der Form der Interaktion zu trennen. So werden BAs meistens in der Unternehmensführung mit eingebunden. Gefolgt von Aufgaben in Marketing und Vertrieb sowie Business Development. So gleichen BAs die fehlende Erfahrung der jungen Unternehmer aus. Es stellt sich jedoch auch die Frage nach der Form der Interaktion. Meistens übernehmen BAs beratende Aufgaben. Jedoch werden sie zum Teil auch in Gremien eingebunden oder übernehmen sogar Managementaufgaben.[16] Vergleiche auch Abb. 5.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Funktionale Einbindung von BAs in Anlehnung an: Brettel (2005), S.256

Die Mehrzahl der Business Angels nimmt für die Haltedauer der Beteiligung einen überschaubaren Zeitraum von 3 bis 10 Jahren an. Somit stellt sich die Frage nach der Art und Weise der Veräußerung des Unternehmens zum Ende der Beteiligungsdauer, dem Exit. Dabei streben, gemäß der Studie von Brettel, Jaugey und Rost aus dem Jahr 2000, 50 % einen Börsengang und 44 % einen Verkauf an einen strategischen Investor als Exit-Kanal an. Der Rückkauf der Anteile durch das Unternehmen stellt eine zu vernachlässigende Möglichkeit dar.[17] Dies liegt auch daran, dass es nahezu keinem Unternehmer möglich sein dürfte, dem BA seine Anteile abzukaufen bzw. diese über das Unternehmen zurück zu kaufen, da im Erfolgsfall von erheblichen Wertzuwächsen ausgegangen wird.[18]

[...]


[1] vgl. Ehrhardt / Müller (2007), S. 65

[2] vgl. Brettel (2005), S. 234 f.

[3] vgl. Engelmann / Heitzer (2001), S. 217

[4] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 143

[5] vgl. Nittka (2000), S. 77 f.

[6] vgl. Stedler / Peters (2002), S. 77

[7] vgl. Brettel (2005), S. 241

[8] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 130

[9] vgl. Nittka (2000), S. 80 f.

[10] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 153 f.

[11] vgl. Brettel (2005), S. 246

[12] vgl. Brettel (2005), S.247

[13] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 155

[14] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 158

[15] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 170

[16] vgl. Brettel (2005), S. 252 ff.

[17] vgl. Brettel / Jaugey / Rost (2000), S. 166 ff.

[18] vgl. Brettel (2005), S. 256 f.

Details

Seiten
21
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783638061827
ISBN (Buch)
9783638950831
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v92508
Institution / Hochschule
Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bonn
Note
2,3
Schlagworte
Finanzierung Unternehmen Business Angels Corporate Finance Basistransaktionen

Autor

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Titel: Finanzierung junger Unternehmen durch Business Angels