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Merkmale und Besonderheiten bei internationalen Projekten in Südostasien

Ein kurzer Überblick

Hausarbeit 2020 17 Seiten

Asienkunde, Asienwissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Einleitung in die Thematik
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Seminararbeit und Methodik

2 Grundlagen
2.1 Begriffserklärungen und Definitionen
2.1.1 Interkulturell
2.1.2 Abgrenzung Geografisch - Geologisch
2.1.3 Schwellenländer
2.1.4 Verband Südostasiatischer Nationen
2.1.5 Asiatische Währungseinheit
2.2 Rahmen der Seminararbeit

3 Merkmale und Besonderheiten
3.1 Klimatisch
3.2 Geografisch und Geologisch
3.3 Rechtlich
3.4 Kulturell
3.5 Politisch

4 Fazit

5 Literatur
5.1 Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

ABBILDUNG 1 - ÜBERSICHT ASEAN ZZGL. ACU-STAATEN

1 Einleitung

1.1 Einleitung in die Thematik

Asien ist mit 44 Millionen Quadratkilometern der größte Kontinent der Welt und entwickelt sich wirtschaftlich stark. Die asiatische Währungseinheit beinhaltet einige Länder mit dem höchsten nominalen Bruttoinlandsprodukt. Beim Vergleich des Bruttoinlandsprodukts mit Berücksichtigung der Kaufkraftparität kommen fünf von zehn Ländern, die die höchsten Werte erzielen, aus Asien1. Zusätzlich steigt laut dem internationalen Wirtschaftsfond die Wachstumsprognose für Asien weiter.2 So steigt das Vermögen Chinas trotz des Handels­kriegs mit den USA im Zeitraum Sommer 2018 bis Sommer 2019 um beispielsweise 1,9 Bil­lionen US-Dollar.3 Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ist zu erwarten das auch der An­teil an internationalen Projekten im asiatischen Raum steigt. Diese haben einige Merkmale und Besonderheiten die es darzustellen gilt: Der kulturelle Unterschied zu Europa ist exorbi­tant. Die großen räumlichen Distanzen und politischen Schwankungen spielen eine große Rolle bei Projekten in Asien - auch die rasante wirtschaftliche Entwicklung birgt Risiken. Bedingt durch die Größe des Kontinents lassen sich Gemeinsamkeiten schwer erkennen. Umgangsformen, Gepflogenheiten sowie zentrale Werte können sich innerhalb Asiens stark unterscheiden. Menschen verschiedener Regionen haben zudem unterschiedliche Herange­hensweisen, Mentalitäten und Sichtweisen. Kulturell unterscheiden sich beispielsweise Tür­kei, China, Indien, Russland und Japan stark. Mit einer maximalen Zeitverschiebung von bis zu 7 Stunden und insgesamt 12 verschiedenen Zeitzonen verlagern sich zudem die Geschäfts­zeiten innerhalb Asiens4. Zusätzlich beeinflussen die weitläufigen verteilten Tätigkeitsorte und die vielfältigen klimatischen Gegebenheiten internationale Projekte in Asien. Das führt dazu, dass es eine Menge unterschiedliche Merkmale und Besonderheiten bei dieser Art von internationalen Projekten gibt. Heutzutage sind internationale Projekte ein wesentlicher Be­standteil im immer stärkeren wachsenden asiatischen Wirtschaftsraum.

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

Das Ziel der Seminararbeit ist es die Fragestellung zu beantworten, welche Besonderheiten und Merkmale bei internationalen Projekten in Asien, insbesondere in Südostasien, entstehen können. Dabei soll zwischen den größten Wirtschaften Asiens unterschieden werden. Der Subkontinent Indien, sowie die arabischen Länder werden dabei genauso wenig betrachtet wie Russland. Im Wesentlichen liegt der Fokus dieser Ausarbeit dabei auf Ländern des Ver­bands südostasiatischer Nationen und China, Süd-Korea und Japan. Um die Fragestellung welche Besonderheiten und Merkmale internationale Projekte beeinflussen zu beantworten soll folgend dargestellt werden welche kulturellen und geografischen Herausforderungen anzunehmen sind. Vermehrt werden insbesondere politische Merkmale betrachtet und analy­siert. Ebenso werden die Besonderheiten und Herausforderungen beleuchtet die durch recht­liche Begrenzungen entstehen. Abschließend erfolgt eine Bewertung der genannten Heraus­forderungen und Besonderheiten, mit einer kurzen persönlichen Einschätzung.

1.3 Aufbau der Seminararbeit und Methodik

Im vorangegangen Abschnitt wurden bereits die fachlichen Aspekte und die Zielsetzung dar­gelegt. Zum Beantworten der aufgeworfenen Fragestellung wurde die Literaturarbeit ange­wendet. Im Folgenden werden nun Grundlagen und eine thematische Eingrenzung erfolgen. Es wird dargestellt welche politischen, geografischen sowie geologischen, klimatischen, rechtlichen und kulturellen Faktoren Auswirkungen auf Projekte im asiatischen Raum haben können. Ansätze verschiedener Projektearten, Projektmethoden oder Projektmanagements werden nicht separat beschrieben oder unterschieden, da dies zum Beantworten der Fragstel­lung nicht notwendig ist. Der Fokus dieser Ausarbeit liegt dabei auf den ASEAN Staaten und den dort vorherrschenden Besonderheiten. Am Ende werden diese Punkte in Bezug gesetzt und abschließend bewertet.

2 Grundlagen

Im dritten Abschnitt folgt die fachliche Vertiefung des Themas. Doch um eine aufschlussrei­che Diskussion führen zu können werden erst einmal formale Grundlagen dieser Ausarbeit vorgestellt.

2.1 Begriffserklärungen und Definitionen

2.1.1 Interkulturell

Unter Interkulturell versteht man die Kommunikation oder das Aufeinandertreffen verschie­dene Kulturen im gleichen Maß. Dabei wirken Kulturen ergänzend und nicht dominant aufei­nander.5 Im Rahmen von internationalen Projekten treffen zwangsläufig verschiedene Kultu­ren aufeinander.

2.1.2 Abgrenzung Geografisch - Geologisch

In der Geografie werden die räumliche Strukturen und die Entwicklung an der Erdoberfläche betrachtet. Im Unterschied dazu wird in der Geologie die physikalische Ebene betrachtet. Im Rahmen dieser Ausarbeit werden vermehrt geografische Bedingungen betrachtet, da beson­ders soziale, politische, kulturelle und rechtliche Merkmale und Besonderheiten im Fokus stehen.6

2.1.3 Schwellenländer

Unterschiedliche Indikatoren wie der Grad der wirtschaftlichen Integration, der Grad der Industrialisierung, der Grad der Sozio-ökonomischen Entwicklung und der Grad der geopoli­tischen Bedeutung werden verwendet um Schwellenländer zu kennzeichnen.7

Im Allgemeinen wird vereinfacht verstanden, dass ein Staat einige Kriterien von Entwick­lungsländern erfüllt und sich zusätzlich bereits auf einem erkennbaren Weg zu einem Indust­rialisierten Staat befindet. Dabei liegt der Fokus auf dem Wandel von Agrarwirtschaft zur Industrialisierung oder zur Erweiterung des Dienstleistungssektors.

2.1.4 Verband Südostasiatischer Nationen

Der Verband südostasiatischer Nationen - kurz ASEAN - ist dem Grundgedanken der Euro­päischen Wirtschaftsgemeinschaft nachempfunden.8 Die ASEAN soll dazu beitragen die wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenarbeit zu verbessern. Zudem sollen die Be­reiche Sicherheit, Kultur und Umwelt gemeinsam erarbeitet werden. Aktuell umfasst der ASEAN zehn Länder: Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippen, Singapur, Thailand, Vietnam

2.1.5 Asiatische Währungseinheit

Die Asiatische Währungseinheit - kurz ACU - ist eine gemeinsame Währungseinheit für die ASEAN - Staaten, erweitert um China, Japan und Südkorea. Dabei soll die Währung für den Währungsraum einheitlich genutzt werden.9

2.2 Rahmen der Seminararbeit

Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Abhandlung werden recherchierte Thematiken, die als wesentlich erachtet werden, beschrieben und erläutert. Dazu zählen vor allem politische und kulturelle Themen die direkten Einflüsse auf internationale Projekte haben könnten. Klimati­sche und geografische/geologische Faktoren haben natürlich auch Einfluss auf internationale Projekte werden hier allerdings nur angerissen und somit sekundär betrachtet. Eine abschlie­ßende und vollumfängliche Untersuchung dieser Themengebiete würde den Umfang dieser Ausarbeit immens übersteigen.

Der größte Teil der Ausarbeit wird politische Besonderheiten und Merkmale bei internationa­len Projekten in Asien behandeln, zudem werden aber auch Kulturelle Gesichtspunkte vorge­stellt. Dabei wird der Fokus vor allem auf Staaten der ACU und deren Spannungsfeld liegen.

3 Merkmale und Besonderheiten

3.1 Klimatisch

Asien bietet eine klimatische Vielfalt wie kaum ein anderer Kontinent: Wüsten, Regenwäl- der10, riesige Schneegebiete und eine Vielzahl von Gebirgsketten. Das trägt dazu bei, dass es klimatisch einige Besonderheiten gibt. Das Tibet Plateau als Quellgebiet vieler großer Flüsse ist vom Klimawandel stark betroffen.11 Mehr noch als andere Regionen dieser Welt. Dazu kommt es in einigen Teilen Südost-Asiens zu starken Monsun Regenfällen die dazu führen, dass Überschwemmungen das Leben erschweren.

3.2 Geografisch und Geologisch

44 Millionen Quadratkilometer umfasst Asien und ist damit der größte Kontinent der Welt. Etwas mehr als die Hälfte aller Menschen auf dem Planeten leben verteilt auf 47 international anerkannten Staaten auf diesem Kontinent.12 Bedingt durch Asiens Weitläufigkeit, gibt es viele verschiedene geologische Besonderheiten. Die fünf höchsten Berge der Welt befinden sich beispielsweise hier genauso wie auch eine der längsten Gebirgsketten; entsprechend gibt es auch eine Vielzahl von Gletschern. Diese sind allerdings stark von der Klimaerwärmung betroffen, was unweigerlich dazu führt dass das Trinkwasservorkommen in einigen Teilen Asiens knapp wird.13 Umschlossen ist Asien vor allem im Norden, Osten und Süden von Ozeanen und Meeren. Gerade das Südchinesische Meer ist dabei auch immer wieder ein Poli­tikum.14 Auch erwähnenswert ist, dass ein erheblicher Teil des Erdölvorkommens aus Asien stammt.15 Soweit zu den wichtigsten geologischen Eckpunkten.

Geografisch spielen vor allem die unterschiedlichen Religionen und Ethnien eine große Rol­le. So zum Beispiel auf den Philippinen, wo Muslimische Separatisten in der Vergangenheit für einen eigenen Muslimischen Staat kämpften. Viele Ethnien und die große Anzahl an Ländern führen auch zu einer Vielzahl von Sprachen. Eine weitere Besonderheit ist die Nut­zung von Logogrammen als Schriftzeichen im asiatischen-Raum.16

3.3 Rechtlich

In den ASEAN Staaten, als auch in den Staaten ACU, gelten unterschiedliche Gesetzte. Eine im Ansatz einheitliche Gesetzgebung, wie sie in der Europäischen Union implementiert ist, gibt es nicht. Zwar gibt es Bestrebungen in einigen Bereichen eine gemeinsame Rechtspre­chung zu schaffen, doch das gestaltet sich schwer.17 Das führt dazu das deutsche Unterneh­men sich für jedes Land speziell informieren und absichern müssen. Zur Unterstützung deut­scher Unternehmen bietet die deutsche Auslandshandelskammer einen Service, der den Ein­tritt in den asiatischen Markt vereinfacht. Für viele Unternehmen ist es wichtig das ihre Ge­schäftspartner ein Mindestmaß an Arbeitssicherheit einhalten und Löhne zu lokalen Gege­benheiten passen.18 Unter diesem Gesichtspunkt ist es für viele Projekte interessant das in­zwischen allen ASEAN Staaten, mit Ausnahme von Brunei und Singapur, einen Mindestlohn eingeführt haben.19

3.4 Kulturell

Ein wesentlicher kultureller Unterschied Asiens zu Deutschland ist, das es gemeinhin dazu kommt, dass Meetings nicht pünktlich abgehalten werden oder einfach ausfallen. Auch kommt es vor, dass Deutsche das Gefühl haben, dass bedingt durch Unaufmerksamkeiten, das Meeting nicht wichtig genommen wird.20 Dennoch wird erwartet dass man selbst stets pünktlich und zuverlässig ist.21 In einigen asiatischen Schwellenländern besteht zudem ein starker Statusdrang. Dort ist es nicht nötig Personen, die der eigenen Wahrnehmung nach einem nicht ebenbürtig bzw. die einem unterlegen sind, wertzuschätzen.22

Die sogenannte Machtdistanz ist im südostasiatischen Raum deutlich höher anzusehen als in Deutschland. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine hochwertige Visitenkarte, die in Asien einen wesentlich höheren Stellenwert hat als es in Deutschland der Fall ist.23 Weiter ist es im südostasiatischen Raum so, das weniger Wert auf Sicherheiten gelegt wird und Ent­scheidungen eher der „Try and Error“-Methode folgen.24 Ein weiteres Merkmal dürfte die weitläufig fehlende Corporate Governance und Transparenz sein. Es fehlen Kotrollstrukturen und klar definierte Regelungen.25

3.5 Politisch

Südostasien zeichnet ein Bild, in dem Länder versuchen mit Aufrüstung, Bildung von Allian­zen oder einer Neutralitätspolitik, einen eigenen Vorteil zu kreieren. Diese Vorgehensweise führt mitunter aber dazu, dass sich die Lage des eigenen Landes sogar verschlechtert.26 Dazu kommt, das es vielen Schwellenländern an einem Gefüge, das sich mit den politischen, recht­lichen und ökonomischen Grundsätzen des Staates identifiziert, fehlt. Teilweise fehlt auch eine vollumfängliche Staatsbildung, was zur Folge hat, dass es viele Separatisten und Gueril­lagruppen gibt. In vielen Fällen gibt es auch ein erhöhtes Konfliktpotenzial mit direkten Nachbarländern. Ein weiterer Punkt den man betrachten sollte ist, dass die ASEAN auch als eine Art „Anti-Kommunistisches-Bollwerk“ ins Leben gerufen wurde. Mit China, Laos und Nord-Korea befinden sich allerdings direkt drei kommunistische Länder in direkter Umge­bung einzelner ASEAN-Mitgliedstaaten.27 Diese beeinflussen Teile Südost-Asiens enorm. Zusätzlich ist auch in Südostasien religiöser Terror ein großes Thema.28 Insbesondere Indo­nesien ist stark von religiösen Streitigkeiten betroffen.29 Daraus resultiert auch, dass einige Regionen Indonesiens versuchen unabhängig zu werden. Das wiederum trägt zu einer erhöh­ten „Nervosität“ der Nachbarstaaten bei, da auch Folgen für das eigene Land befürchtet wer­den. Ein weiteres damit einhergehendes Problem sind die anhaltenden Spannungen zwischen Indonesien als bevölkerungsreichstes Land der Südost-Staaten Asiens, und Malaysia einem der wirtschaftlich stärksten Staaten dieser Region.30 Territorialstreitigkeiten zwischen Malay­sia und Indonesien sind Grund für die anhaltenden Spannungen. Allerdings ist festzustellen, dass es hierbei in der jüngsten Vergangenheit zwar Drohgebärden gab, es aber zu keinerlei kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Malaysia und Indonesien kam.31 Dass die ange­spannte Situation nicht eskaliert führt Emmerson darauf zurück das es Teil des „ASEAN- Ways“ sei.32 Generell ist zu berücksichtigen dass die ASEAN einen erheblichen Einfluss auf politische Ereignisse in Südost Asien hat. Ein weiterer wesentlicher Konfliktherd ist das Süd­Chinesische Meer, da sieben Staaten einen territorialen Anspruch erheben.33 Dabei ist das Eskalationspotenzial zwischen China und Vietnam, den Philippinen und Japan am größten. Es gab eine Reihe von Provokationen, so wurde zum Beispiel regelmäßig der Schiedsge­richtshof in den Haag, gegen den Willen der anderen Partei, mit der Klärung beauftragt. Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Konflikte auf die Aussage „China gegen den Rest“ herunterbrechen lässt.34 Interessanterweise wird die gewonnene ökonomi­sche Stärke Chinas als Chance erkannt und genutzt.35 Chinas ökonomische Entwicklung ist auch für andere Staaten von wesentlicher Bedeutung. Natürlich auch für Europa und somit Deutschland. Ein Merkmal was sich implizieren lässt: China versucht seine Vormachtstellung zu stärken und seine territorialen Ansprüche durchzusetzen. Die Gefahr für Europa besteht dann darin dass die Wirtschaft der EU einen kaum absehbaren Schaden zufügen würde, sollte es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung im südchinesischen Meer kommen.36 China un­ternimmt auch gerne Versuche, mittels wirtschaftlicher Zusammenhänge, politischen Druck auszuüben um seine Interessen durchzusetzen.37 Ein Beispiel dafür ist das Veto Griechen­lands gegen eine EU-Stellungnahme, zur Menschenrechtverletzungen in China bei der UN.38 Der Hintergrund dazu: Der Hafen in Piräus gehört einer chinesischen Rederei, die zu 51% Teil des Staatbetriebes ist - somit befindet sich Griechenland, als ein aktuell wirtschaftlich geschwächtes Land, in einer Art Abhängigkeit von China. Der Europaabgeordnete Jo Leinen sieht diese Abhängigkeit als große Gefahr. Seiner Auffassung nach scheuen sich viele Län­der, auch Werte und Interessen der EU gegenüber China zu vertreten.39

4 Fazit

Nachdem nun verschiedenste Merkmale und Besonderheiten aufgezählt wurden, sollen diese nun einmal in einen gemeinsamen Kontext gebracht werden. Im Hinblick auf die ACU Staa­ten, insbesondere der Konfliktherd südchinesisches Meer, ist festzustellen das die politischen Spannungen eine große Hürde für erfolgreiche Projekte darstellen können. Politische Unru­hen und ggf. kriegerische Handlungen lassen sich nur schwer in ein Projekt einplanen und im Rahmen von Risikomanagement behandeln. Dazu ist zu beachten, dass man Gefahr läuft in eine Zwickmühle zu geraten, von einer möglichen wirtschaftlichen Abhängigkeit ganz zu schweigen. Der Konfliktherd China - Japan/Korea birgt gerade für die Automobile Industrie eine große Gefahr, da ca. 80% aller benötigten Batteriezellen aus diesen Länder kommen.40 Projekte in Asien stellen, gemessen an den vorliegenden Informationen, ein größeres Risiko dar zu scheitern als vergleichbare Projekte innerhalb von Europa. Das liegt vor allem an den schwierigen Politischen Bedingungen.

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5.1 Internetquellen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Vgl. https://www.imf.org

2 Vgl. IWF: Asien bleibt Wachstumslokomotive, handelsblatt.com

3 Vgl. Vermögen in USA und China wachsen - trotz Handelskrieg - manager-magazin.de

4 Vgl. Asien - Zeitzonen.de

5 Vgl. Knapp K., Knapp-Potthoff A. - Interkulturelle Kommunikation

6 Vgl. Prof. Dr. Marianne Klemun - Geognosie versus Geologie: Nationale Denkstile und kulturelle Praktiken bezüglich Raum und Zeit im Widerstreit

7 Vgl. Nuscheler, Franz - Dritte Welt-Forschung

8 Vgl. Severino, Rodolfo C. - ASEAN

9 Vgl. Beeson, Mark - ASEAN plus three and the Rise of Reactionary Regionalism

10 Vgl. H. Wanner - Die Bodenatmung in tropischen Regenwäldern Südost-Asiens

11 Vgl. Steger, Christian- Simulation ausgewählter Zeitscheiben des Paläoklimas in Asien mit einem hochaufge­lösten Regionalmodell

12 Vgl. Nair, Chandran - Der große Verbrauch

13 Vgl. Norbert Lossau - Gletscher-Eis in Asien schmilzt bis 2100 um die Hälfte - welt.de

14 Vgl. Kreuzer, Peter - Konfliktherd Südchinesisches Meer

15 Vgl. Redaktion Weltalmanach - Der neue Fischer Weltalmanach 2019: Zahlen Daten Fakten

16 Vg. DeFrancis: The Chinese Language. Fact and Fantasy

17 Vgl. Frank Tibitanzl - Wettbewerbspolitik im ASEAN-Raum

18 Vgl. Silvester Siegmann - Wirtschaftsfaktor Sicherheit und Gesundheit

19 Vgl. Bruch, Mathias - Lohnsatzdifferenzen zwischen Großen und kleinen Industriebetrieben

20 Vgl. Simson, Uwe - Der asiatische Zeitbegriff

21 Vgl. Brodbeck, C. Felix - Internationale Führung

22 Vgl. ebd.

23 Vgl. Hauser, Francoise - China: Business-Etikette für Geschäftsleute

24 Vgl. Brodbeck, C. Felix - Internationale Führung

25 Vgl. Claudia Wanner - Dem Patriarchen schutzlos ausgeliefert

26 Vgl. Fuker, Michael - Die Sicherheitspolitik Südostasiens [...]

27 Vgl. Nabers und Ufen - Der neue asiatische Regionalismus

28 Vgl. Schnädelbach, H.: Monotheistische Offenbarungsreligionen als Quelle von Intoleranz und Gewalt

29 Vgl. MÜLLER, J. : Religionskonflikte in Indonesien - Kontroverse Reaktionen innerhalb des Islam

30 Vgl. Freistein, Katja - Die Praxis des 'ASEAN Way'

31 Vgl. ebd.

32 Vgl. Donald Emmerson, Security, Democracy, and Community in Southeast Asia: Analyzing ASEAN, in: Japanese Journal of Political Science

33 Vgl. Kreuzer, Peter - Konfliktherd Südchinesisches Meer

34 Vgl. ebd.

35 Vgl. ebd.

36 Vgl. Stanzel, Volker - Wichtiger Partner, harter Konkurrent

37 Vgl. Hannelore Crolly - Auf der „Neuen Seidenstraße“ in die finanzielle Abhängigkeit von China

38 Vgl. Daniel Satra - Chinas Plan für 2049

39 Vgl. ebd.

40 Vgl. Kathrin Witsch - Beim Thema E-Mobilität machen sich deutsche Autobauer von Asien abhängig

Details

Seiten
17
Jahr
2020
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v939034
Institution / Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,3
Schlagworte
Asien Projekte ASEAN

Autor

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