Lade Inhalt...

Gruppendruck, Angst bezogene Störungsbilder und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen. Wie kann eine Einstellungsänderung erfolgen?

Einsendeaufgabe 2020 26 Seiten

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Gruppendruckund Entscheidungsprozesse
1. Begriffsdefinitionen
1.1 normativ sozialer Einfluss
1.2 Konformität
1.3 Abweichler
2. DerAsch-Effekt
3. Einflussfaktorenfür Konformität
4. NegativeAuswirkungen auf betriebliche Entscheidungsprozesse
5. Lindernde Maßnahmen
6. Wirksame Entscheidungsprozesse
6.1 Präzise Bestimmung des Problems
6.2 Spezifikation der Anforderungen
6.3 Alternativsuche
6.4 Analyse der Risiken und deren Folgen
6.5 Der Entschluss
6.6 Die Realisierung der Entscheidung
6.7 Etablieren von Feedback

Angstbezogene Störungsbilder und zwanghafte Persönlichkeitsstörung
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen Angst & Ängstlichkeit
3. State-Trait Modell der Angst nach Spielberger
4. Zwangsstörung
5. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
6. Abgrenzung von Zwangsstörung und zwanghafte Persönlichkeitsstörung
7. Therapie von Persönlichkeitsstörungen

Schockbilderaufzigarettenpackungen und die damit verbundene Einstellung des Konsumenten
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition Einstellung
3. Einstellungsbildung
3.1 Kognitive Einstellungen
3.2 Affektive Einstellungen
3.3Verhaltensbasierte Einstellungen
4. Einstellungsänderung
4.1 Dissonanz
4.2 Persuasive Kommunikation
4.3 Emotionen
5. Der Effekt von Furchtverbreitung aufdas Konsumverhalten (Fazit)

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Gruppendruck und Entscheidungsprozesse

Häufig kommt es in begrenzten Gruppen zu einer gegenseitigen Anpassung des Verhaltens und der sozialen Normen. Im Jahr 1951 führte Solomon Asch dazu erstmals Experimente durch. Ziel wares, den Einfluss von Gruppendruck zu untersuchen (Koch & Orth, 2018, S. 18). Folgende Definitionen sollen es ermöglichen, zentrale Begriffe des Experimentes besser zu verstehen.

1. Begriffsdefinitionen

1.1 normativsozialerEinfluss

Von einem normativ sozialen Einfluss wird gesprochen, wenn sich Personen aufgrund von Angst vor Ablehnung den Normen und Meinungen der Mehrheit anschließen, selbst wenn diese den eigenen Überzeugungen widersprechen (Koch & Orth, 2018, S. 18f).

1.2 Konformität

Unter Konformität ist der auf das Individuum wirkende Druck zu verstehen, sich so zu verhalten, wie es von derGruppe erwartet wird (Koch & Orth, 2018, S. 19).

1.3 Abweichler

Unter einem Abweichler ist eine Person zu verstehen, welche von den Verhaltensstandards einer Gruppe abweicht und somit nicht den sozialen Normen entspricht. Abweichler müssen mit Ablehnung, Verspottung und Bestrafung durch andere Gruppenmitglieder rechnen (Koch &Orth,2018, S. 19).

2. Der Asch-Effekt

Asch wollte herausfinden, wie gut Individuen dem Anpassungsdruck von Gruppen widerstehen können. Dazu saß ein Proband mit sechs bis acht anderen - über das Experiment eingeweihten - Personen zusammen im Raum. Nacheinander sollten die Personen einschätzen, welche Vergleichslinie genauso lang wie die Standardlinie ist. In den ersten Durchgängen geben alle Eingeweihten als auch der Proband bei jedem Kartenpaar die richtige Antwort. Der interessante Teil des Experimentes beginnt, als die geschlossene Gruppe an Teilnehmern behauptet, dass Linie 1 der Standardlinie entspricht. Diese wurden vor Beginn des Experimentes dazu aufgefordert, bewusst eine falsche Antwort zu geben. Dieses Procedere wurde in 12 der 18 Durchgänge wiederholt (Koch & Orth, 2018, S. 20).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Standardlinie und Vergleichslinie (Koch & Orth, 2018, S. 19)

Das erstaunliche Ergebnis des Experimentes war, dass sich 76% der Probanden mindestens einmal einem falschen Urteil der Gruppe anschlossen. Mehr als ein Viertel taten dies sogar bei sieben von 12 Durchgängen und verhielten sich somit in fast allen Durchgängen konform mit der Gruppe.

Asch führte das Experiment mit exakt gleichem Inhalt, aber anderen Testpersonen erneut durch. Diesmal ließ er die Teilnehmer jedoch schriftlich antworten, sodass sich keiner von den anderen Probanden beeinflussen lassen könnte. In 95% der Fälle antworteten die Teilnehmer richtig.

Mit diesem Experiment konnte Asch beweisen, dass sich die Probanden teilweise trotz des Wissens, eine falsche Antwort zu geben, der mehrheitlichen Meinung anschlossen und somit dem normativen sozialen Einfluss unterlagen (Koch & Orth, 2018, S. 21).

3. Einflussfaktoren für Konformität

Wichtige Faktoren, welche die Konformität beeinflussen, sind die Gruppengröße, die Einstimmigkeit, die Kultur (Hewstone & Martin, 2014, S. 287) und die Bedeutung der Gruppe für einen selbst (Koch & Orth, 2018, S. 22).

Die Konformität nimmt bereits zu, wenn die Personengruppe von eins auf drei erhöht wird (Hewstone & Martin, 2014, S. 287). Asch kam bei weiteren Experimenten ebenfalls zu der Erkenntnis, dass ein höherer Konformitätseffekt schon bei kleineren Gruppen von drei oder vier Personen erzielt werden kann.

Sobald eine weitere Person der richtigen Meinung war, antworteten die Probanden in nur sechs Prozent der Durchgänge konform. Dies ist der Effekt der Einstimmigkeit. (Koch & Orth, 2018, S. 22).

Kollektivistische Kulturen, die dazu tendieren, ihre individuellen Ziele dem Gruppenziel unterzuordnen, weisen eine höhere Konformität auf als individualistische Kulturen (Hewstone & Martin, 2014, S. 287).

Hat die Gruppe eine grundlegende Bedeutung für einen selbst, so wird die Konformität und der normative Druck deutlich steigen (Koch & Orth, 2018, S. 22).

4. Negative Auswirkungen auf betriebliche Entscheidungsprozesse

Gruppen arbeiten im Idealfall produktiver als Einzelpersonen. Jedoch können gewisse Einflussfaktoren den Entscheidungsprozess einerGruppe auch negativ beeinflussen.

Beispielsweise kommt es im Laufe eines betrieblichen Entscheidungsprozesses zu einer Abstimmung. Abstimmungen stellen ein Instrument der Entscheidungsfindung dar. Erfolgen diese in einem Betrieb jedoch namentlich, kann es der Fall sein, dass nicht jeder den Mut dazu hat, seine ehrliche Meinung kundzutun. Der Anpassungsdruck auf Abweichler wäre aufgrund derbetrieblichen Zugehörigkeit zu groß, um das Risiko einerAblehnung einzugehen.

Gegebenenfalls denken Einzelpersonen bei der Abstimmung auch nicht an die betrieblichen Vorteile, sondern vielmehr an ihre eigenen. Dies würde nicht nur zu einer fälschlichen Abstimmung führen, sondern eventuell auch dem Unternehmen schaden.

Ist von Mitarbeitern bekannt, dass diese oftmals eine abweichende Meinung haben, kann es unter Umständen vorkommen, dass diese nicht befragt und aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden. Wichtig ist dabei zu bedenken, dass vielfältige Meinungen und Informationen in solch einem Entscheidungsprozess aber hilfreich sind. Alternative Standpunkte ermöglichen neue Sichtweisen und Zugänge hinsichtlich der zu behandelnden Thematik. Daher wirkt sich auch eine mangelnde Informationssuche oftmals negativ auf betriebliche Entscheidungsprozesse aus.

Kann ein Mitarbeiter mit einem breiten Fachwissen bei der Entscheidungsfindung möglicherweise die Gruppe aus rhetorischen Gründen nicht überzeugen, gelingt dies eventuell einem Mitarbeiter, der weniger Fachwissen, aber gute Argumente einbringt. Die Mitarbeiter würden sich aufgrund des überzeugenden Vortrages womöglich eher der Meinung des Kollegen mit weniger Erfahrung anschließen und das wesentliche Fachwissen des anderen Kollegen bei der Entscheidung außerAcht lassen.

Unter Umständen lassen Gruppenführer, welche eine parteiische, direktive Rolle innehaben, anderslautende Meinungen nicht gelten. Wissen Mitarbeit dies bereits, kann es vorkommen, dass sie ihre Meinung aufgrund von Angst vor Ablehnung oder anderweitigen negativen Konsequenzen nicht äußern. Dies würde jedoch zu einer unvollständigen Sichtung von Alternativen führen.

Auch Kommunikationsschwierigkeiten innerhalb der Gruppe können die Entscheidungsfindung erschweren. Beispielsweise kann dies zur Folge haben, dass nicht jeder über die gleichen Informationen verfügt (Koch & Orth, 2018, S. 130ff).

5. Lindernde Maßnahmen

Es liegen einige Maßnahmen vor, welche negative Auswirkungen lindern oder verhindern können.

Sinnvoll wäre beispielsweise eine schriftliche Abstimmung, in der die einzelnen Stimmen geheim bleiben und keiner der Beteiligten Angst vor Ablehnung haben muss.

Gruppenführer dürfen keine parteiische oder direktive Rolle einnehmen und die Mitarbeiter somit in ihrer Meinungsäußerung einschränken. Auch anderslautende Sichtweisen sollten frei geäußert werden dürfen.

Gut strukturierte Unternehmen holen sich in Entscheidungsprozessen auch externe Meinungen und Informationen von Experten ein. So kann garantiert werden, dass auch alternativen Aspekte und Blickwinkel berücksichtigt werden, die das Unternehmen möglicherweise bis zu dem Zeitpunkt noch nicht bedacht hat.

Des Weiteren sind anfänglich Diskussionen in Kleingruppen hilfreich. In diesen können Vorschläge leichter erarbeitet werden, die anschließend in der Großgruppe präsentiert werden. So kann die einzelne Meinung nicht mehr so leicht zurückverfolgt werden und die Vorschläge erfahren eine bessere Strukturierung (Koch & Orth, 2018, S. 131).

6. Wirksame Entscheidungsprozesse

Der renommierte Manager Fredmund Malik beschreibt in sieben Schritten, wie ein konstruktiver Entscheidungsprozess aussehen muss.

6.1 Präzise Bestimmung des Problems

Der erste Schritt beinhaltet die gründliche und vollständige Bestimmung des Problems aus einer Vielfalt von Daten, Vermutungen, Behauptungen, Beobachtungen und unklaren Vorstellungen (Andiel, 2017). Dabei ist zu berücksichtigen, ob es sich um einen Einzelfall oder ein wiederkehrendes Problem handelt (Pawlik, 2016).

6.2 Spezifikation derAnforderungen

In dieser Phase erfolgt die klare und präzise Formulierung von Anforderungen, welche die Entscheidung mindestens zu erfüllen hat (Pawlik, 2016). Generell gilt es, Kompromisse nicht zu früh einzugehen (Andiel, 2017).

6.3 Alternativsuche

Ein häufiger Fehler bei der Alternativsuche ist, dass zu wenige Alternativen bedacht werden oder der Status quo als Alternative völlig ausgelassen wird (Andiel, 2017). Wesentlich in der Alternativsuche ist, den aktuellen Stand der Situation zu beachten. Unter Umständen ist dieser mit ein paar wenigen Anpassungen vielleicht doch die beste Alternative (Pawlik, 2016).

6.4 Analyse der Risiken und deren Folgen

Ziel dieses Schrittes ist die ausführliche, systematische Prüfung der Alternativen auf ihre Risiken und den damit verbundenen Folgen. Die Prüfung beinhaltet die Hinterfragung des Zeitrahmens, der Reversibilität der Entscheidung, der Art des Risikos und der Grenzkonditionen (Pawlik, 2016).

6.5 Der Entschluss

Nach gründlicher Überlegung kann die Entscheidung nun getroffen werden. Von einem weiteren Abwägen sollte abgesehen werden (Pawlik, 2016).

6.6 Die Realisierung der Entscheidung

In der Realisierungsphase ist es wichtig, konkrete Maßnahmen, Zuständigkeitsbereiche und einen Terminrahmen festzulegen. Es sollte bedacht werden (Pawlik, 2016):

- „wer was, wie und bis wann macht
- wer an der Realisierung direkt beteiligt ist
- wer bis zu welchem Zeitpunkt, wie und von wem über die Entscheidung informiert werden muss
- wer welche Informationen, Budgets, Kompetenzen etc. erhalten muss, damit er die Entscheidung, ihre Umsetzung und deren Konsequenzen verstehen und seinen Beitrag leisten kann
- wie Sie gewährleisten wollen, dass die getroffene Entscheidung realisiert wird
- wie ein regelmäßiges Status-quo-Reporting erfolgen soll“

6.7 Etablieren von Feedback

In dieser Phase erfolgt durch gegenseitiges Feedback der Austausch wichtiger Informationen, wie beispielsweise zu den Realisierungsfortschritten. Anhand dieser wichtigen Informationsgrundlagen kann beurteilt werden, ob die richtige Entscheidung gefällt wurde. Essentiell ist es, Ergebnisse und Erfolge zu kommunizieren, um den Fortschritt zu verdeutlichen (Pawlik, 2016).

Angstbezogene Störungsbilder und zwanghafte Persönlichkeitsstörung

1. Einleitung

Angststörungen zählen zu den verbreitetsten psychischen Störungen des Erwachsenenalters (Lang & Petermann, 2009, S. 147).

Im Jahr 2015 litten laut der Weltgesundheitsorganisation insgesamt 265 Millionen Menschen an einer Angststörung. In Europa betrifft dieses Krankheitsbild 14% der europäischen Gesamtbevölkerung. Frauen erkranken dabei fast doppelt so häufig wie Männer (WHO, 2015). Insgesamt leidet 25% der Weltbevölkerung zumindest einmal im Leben unter einer Angststörung (Focus, 2011).

Bei Angststörungen liegt eine objektiv nicht begründete Angst vor, welche durch Objekte oder Situationen ausgelöst wird. Generell lassen sich Angststörungen nach ihrem Auslöser unterteilen (Caspar, Pjanic & Westermann, 2017, S. 65). Situationsbezogene Angststörungen (= Phobie) werden von situationsunabhängigen Angststörungen unterschieden. Leidet der Betroffene unter einer situationsbezogenen Angststörung wird er versuchen, die auslösende Situation zu umgehen. Die situationsunabhängige Angst tritt willkürlich auf. Bei plötzlichem Auftreten von Angstzuständen spricht man von Panikstörungen (I care, 2015, S. 1236).

Werden Angststörungen nicht behandelt, enden diese meist chronisch. Gleichzeitig treten bei den Betroffenen häufig körperliche Erkrankungen, affektive Störungen und Alkohol- oder Substanzabhängigkeiten auf (Caspar et al., 2017, S. 66).

2. Begriffsdefinitionen Angst & Ängstlichkeit

Angst ist eine Emotion, welche seit Bestand des Menschen in uns verankert ist und uns vor potenziellen Bedrohungen schützt (Caspar et al., 2017, S. 65).

Angst lässt sich als subjektive und heterogene Empfindung beschreiben und geht oftmals mit anderen Emotionen einher. Das subjektive Angsterleben ist begleitet von physiologischen Reaktionen wie beispielsweise Zittern, Schwitzen, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Blutdruck und Schlaflosigkeit (Neukom, 2016, S. 68).

Streng genommen muss zwischen den Begriffen Angst und Ängstlichkeit unterschieden werden.

Ängstlichkeit wird als ein Persönlichkeitsmerkmal verstanden, „in der einem die Welt im Ganzen bedrohlich erscheint und man sich entsprechend im Ganzen bedroht fühlt“ (Neukom, 2016, S. 69). Unter dem Begriff Ängstlichkeit versteht man eine ausgeprägte Anfälligkeit für Situationen, welche als bedrohlich erlebt werden. Betroffene reagieren auf unterschiedliche Situationen leichter mit Angst. Da Ängstlichkeit ein Persönlichkeitsmerkmal ist, kann diese ein Leben lang bestehen (Becker, 2011, S.10f).

3. State-Trait Modell der Angst nach Spielberger

Das State-Trait Modell ist ein Fragebogenverfahren, welches zur Erfassung von Angst bzw. Ängstlichkeit dient und seit 1981 im deutschsprachigen Raum existiert. Besonders in der Stress- und Angstforschung kommt dieses Instrument häufig zum Einsatz. Dabei wird zwischen der Angst als Zustand (State) und der Angst als Eigenschaft (Trait) unterschieden. Die Zustandsangst untersucht, wie sich die Testperson in dem Moment fühlt. Die Eigenschaftsangst hingegen untersucht das allgemeine Wohl der Person.

Im Zuge des Verfahrens werden der Testperson zwei voneinander getrennte Fragebögen mit jeweils 20 Fragen, welche auf einer 4-stufigen Antwortenskala basieren, vorgelegt. Wie aus Abbildung 1 und 2 zu entnehmen, beinhalten beide Testinstrumente positiv als auch negativ formulierte Fragen. Die Skalenwerte werden am Ende addiert und ergeben einen Wert zwischen 20-80. Ein Wert von 20 würde aussagen, dass bei der Testperson keine Angst vorhanden ist. Ein Wert von 80 hingegen bedeutet, dass eine maximale Intensität von Angst vorliegt.

Bei dem State-Trait-Angstmodell handelt es sich um ein objektives Testverfahren. Die Items sind klar und deutlich formuliert. Dem Probanden stehen für die Beantwortung der Items 3-6 Minuten zur Verfügung. Es gibt keine Voraussetzungen für die Durchführung (Universität Trier, 2002, S. 3-7).

Die Reliabilität gibt Auskunft darüber, wie genau der Test misst. Dabei wird zwischen der internen Reliabilität und der Retest-Reliabilität unterschieden. Die interne Reliabilität verweist auf die inhaltliche Homogenität des Tests. Es wird erforscht, inwieweit die Items dasselbe Konstrukt messen. Das Maß der internen Reliabilität wird Cronbachs Alpha genannt und kann Werte zwischen -1 und +1 annehmen. Liegt der Wert über 0,7 ist das Ergebnis akzeptabel (Becker, 2014, S. 118). Im Falle des State-Trait-Angstinventar liegt die interne Reliabilität für die Trait-Skala zwischen 0,88 und 0,94 und für die State-Skala zwischen 0,90 und 0,94 (Universität Trier, 2002, S. 5). Die Reset-Reliabilität hingegen misst die Reliabilität über die Zeit. Der Test wird dabei nach einer bestimmten Zeit erneut durchgeführt. Liegt die Reset­Reliabilität über 0,7, liegen diese in Korrelation zueinander (Becker, 2014, S. 118). Im Falle des State-Trait-Angstinventars liegt der Wert nach einer Stunde bei 0,76 (Universität Trier, 2002, S. 5).

[...]

Details

Seiten
26
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346304803
ISBN (Buch)
9783346304810
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v944405
Institution / Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Schlagworte
gruppendruck angst störungsbilder persönlichkeitsstörungen einstellungsänderung

Autor

Zurück

Titel: Gruppendruck, Angst bezogene Störungsbilder und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen. Wie kann eine Einstellungsänderung erfolgen?