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Chancen und Risiken der Region Chiemsee für den Gesundheitstourismus. Analyse und Konzept mit Blick in die Zukunft

von Maria M. (Autor)

Akademische Arbeit 2019 62 Seiten

Gesundheit - Gesundheitswesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Einleitung
1.1 Einleitende Gedanken
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Leitfragen

Kapitel 2: Theoretischer Teil
2.1 Grundlagen im Gesundheitstourismus
2.1.1 Gesundheit
2.1.2 Tourismus und Gesundheitstourismus
2.1.3 Destinationsentwicklung im Gesundheitstourismus
2.1.4 Präventionsgesetz
2.2 Gesellschaftliche Anforderungen an den Gesundheitstourismus
2.2.1 Demografischer Wandel der Gesellschaft
2.3 Marketing im Gesundheitstourismus
2.3.1 Marktentwicklung
2.3.2 Entwicklung der Angebotsstrukturen
2.3.3 Destributionsentwicklung
2.3.4 Spezielle Entwicklungen
2.4 Marketing im Gesundheitstourismus
2.5 Integration und Konzeptarbeit
2.5.1 Zusammenfassung
2.5.2 Grundlagen der Konzeptentwicklung
2.5.3 Entwicklung des neuen Konzeptes
2.5.4 Präzisierung der Zielsetzung

Kapitel 3: Praxisteil
3.1 Ausgangssituation: Hintergrund des Themas
3.1.1 Beschreibung der geografischen Bedingungen
3.1.2 Hintergrund des Unternehmens
3.2 Rahmenbedingungen und Vorgehensweise
3.2.1 Auswahl der Interviewpartner
3.2.2 Beschreibung der Vorgehensweise
3.2.3 Methode der halbstandardisierten Interviews
3.2.4 Analyse der Materialien
3.2.5 Konsequenzen für die Implementierung
3.3 Konzepterstellung
3.3.1 Beschreibung des aktuellen Konzeptes der Touristenregion
3.3.2 Präzisierung des neuen Konzeptes
3.3.3 Vergleich des alten und neuen Konzeptes

Kapitel 4: Ergebnisse
4.1 Implementierungsplan (inhaltlich)
4.2 Implementierungsplan (zeitlich)
4.3 Zusammenfassung

Kapitel 5: Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Nutzen- und Risikoabschätzung
5.3 Qualität des eigenen Vorgehens
5.4 Ausblick auf Schlüsse für die Touristenregion

Literaturverzeichnis

Kapitel 1: Einleitung

1.1 Einleitende Gedanken

In der Zukunft der Prävention und der Gesundheitspsychologie, werden immer komplexere Aufgaben und ein Systemdenken eine größere Rolle spielen.

Komplexität umfasst dabei das Zusammenspiel der gesundheitlichen, wirtschaftlichen, sozialen und technischen Zusammenhänge. In der Wissenschaft und Politik werden verschiedenste Maßnahmen, wie z.B. die Besteuerung von zuckerhaltigen Lebensmitteln, Veränderungen im Mobilitätskonzept oder gezielte Veränderung des Darmmikrobios diskutiert, um den verschiedensten Herausforderungen des Gesundheitswesens gerecht zu werden. Die Diversität als Herausforderung nimmt immer mehr zu, z.B. im Hinblick auf Migrationshintergründe und soziale Ungleichheit. Zudem werden Bürgerrechte für die allgemeine Gesundheit beeinflusst, wie z.B. das Alkoholverbot in öffentlichen Gebäuden und Plätzen. Stigmatisierungen sind im Laufe der Zeit ebenfalls auf die gesellschaftliche Agenda gerückt, was sich gut am Beispiel vom Umgang mit Übergewicht und Adipositas darstellen lässt, die zentraler werden. Chronische und psychischer Erkrankungen nehmen ebenfalls immer mehr zu.1 Unter all diesen Gesichtspunkten fällt der Fokus der heutigen Gesellschaft immer mehr auf die eigene Gesundheit: Gesundheit im Alltag, Gesundheit im Berufsalltag, Gesundheit im Urlaub. Der Gesundheitsstatus erfordert einen neuen Ansatz, denn es kristallisiert sich heraus, dass die Gesundheit eine große Auswirkung auf andere Faktoren hat. Diese problematischen Entwicklungen und das neue Gesundheitsbewusstsein erfordern neue Methoden wie zum Beispiel den Gesundheitstourismus. Wie soll dieser aussehen und welche Wirkung ist bereits zu verzeichnen? Diese Fragen werden in dieser Arbeit - speziell in der Region um den Chiemsee- behandelt.

1.2 Problemstellung

Die Relevanz der eigenen Gesundheit wird den Menschen in unserer Gesellschaft immer bewusster und viele fangen an, Eigenverantwortung und Eigeninitiative diesbezüglich zu übernehmen. Gerade die Belastungen in der Arbeitswelt, Stress, Leistungsdruck und der Karriere steigen. Zudem steigen oft die Anforderungen in Bereichen wie Hobbys, Familie und Freunde. Diese Belastungen im Alltag rufen die Risikofaktoren für die Gesundheit hervor, weshalb präventive Maßnahmen sich zum festen Teil der modernen Medizin etabliert haben. Alleine Urlaub reicht oft nicht mehr, da auch in dieser Zeit oft viel Programm herrscht oder auch im Urlaub nicht Abstand genommen werden kann. Deshalb steigt gerade die Nachfrage nach Gesundheitstourismus oder Tourismus mit gesundheitlichem Mehrwert.

Der Gesundheitstourismus und seine Entwicklung in der Region um den Chiemsee ist der Schwerpunkt dieser Arbeit. Er wandelt sich gerade in vielen Bereichen, jedoch gibt es noch viel Potential nach oben.

In dieser Arbeit soll der momentane Stand des Gesundheitstourismus durch eine empirische Erhebung festgestellt und dann in einem neuen Konzept überarbeitet, ausgeweitet und verbessert werden.

Dabei sollen aktuelle Studien und Erkenntnisse aus Wissenschaft und dem Gesundheitswesen miteinbezogen werden. Diese bilden die theoretische Grundlage für die Analyse. Aktuelle Entwicklungen der Gesellschaft und des Marktes, wie z.B. die Veränderung und Erweiterung der Zielgruppe, prägen den Gesundheitstourismus mit, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.

1.3 Zielsetzung und Leitfragen

Ziel der Arbeit soll die Erstellung eines Konzepts sein, das sowohl die Fragen der bereits vorhandenen Chancen der Region im Hinblick des Gesundheitstourismus beleuchtet, als auch die Risiken, die bedacht und überarbeitet werden müssen. Mit Hilfe der Ergebnisse, sollen die Belastungsfaktoren unserer Gesellschaft durch entsprechende Angebote und Möglichkeiten minimiert werden. Dabei wird die Chiemsee Region als ein Fallbeispiel der gesundheitstouristischen Entwicklung darstellen. In dieser Arbeit soll erforscht werden, wie die Chiemsee Region als Fallbeispiel für Gesundheitstourismus. Folgende Leitfragen sollen bei dem epistemologischen Interesse dieser Arbeit helfen:

- Welche Bereiche werden bereits entsprechend im Angebot des Gesundheitstourismus am Chiemsee erfasst?
- Welche neuen und präventiven Ansätze entsprechen heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen, Entwicklungen und Anforderungen?
- Welches Konzept passt sich unter Einbezug der bereits vorhandenen Möglichkeiten des Gesundheitstourismus am Chiemsee an?2
- Wäre der Gesundheitstourismus am Chiemsee nach einer Überarbeitung weiterhin konkurrenzfähig?

Die Analyse baut auf Erkenntnissen aus dem Praxisprojekt vom Februar 2019 auf, die im Ort Chieming bereits erarbeitet wurden. Diese werden auf die gesamte Chiemsee Region erweitert.3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Gesundheitsorientierte Personen in Millionen4

Die Darstellung des statistischen Bundesamtes zeigt, dass der Anteil der Personen, die Interesse an gesundheitsorientiertem Urlaub haben, im Jahr 2020 bei über 13 Millionen Personen liegen wird. Bereits zur nächsten Sparte des Wellnesstourismus liegen 2 % Unterschied und im Vergleich zum Jahr 2007, stieg das Interesse von 7,2 % auf 13,1% - was fast eine Verdoppelung ist.

Das praktische Ziel ist es ein Konzept zu entwickeln, das die derzeitigen Gegebenheiten der Region als Ressource nutzt und neue Möglichkeiten und Entwicklungen der Gesellschaft miteinbezieht. Wie in der Abb. 1 zu erkennen ist, soll der aufstrebende Markt langfristig positiv bestehen und sich erweitern.5

1.4 Übersicht über die Arbeit

Der zeitliche Ablauf umfasste Juni, Juli, August 2019 und die Bearbeitungsphase bis September 2019.

Zunächst werden in dieser Arbeit die theoretischen Aspekte zum Thema Gesundheitstourismus in der Region um den Chiemsee erläutert, die nach aktuellem Stand von Studien und der Forschung relevant sind, um ein neues Konzept zu erarbeiten. Im dritten Kapitel wird die praktische Tätigkeit, die Erhebung der Daten mittels halbstandardisierter Interviews und Materialanalyse, sowie die Vorgehensweise und methodische Umsetzung erläutert. Im folgenden vierten Kapitel werden die Ergebnisse vorgestellt, bevor es abschließend im fünften Kapitel um die Diskussion des Themas und der Ausarbeitung geht.

Kapitel 2: Theoretischer Teil

2.1 Grundlagen im Gesundheitstourismus

2.1.1 Gesundheit

Für die Definition von Gesundheit gibt es viele verschiedene Sichtweisen, die sich gegenseitig kritisch gegenüberstehen. Die WHO spricht von einem positiven Gesamtzustand, der im Gleichgewicht ist und immer wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss.6 A. Antonovsky hat in den 1970er Jahren mit seinem saluto-genetischen Ansatz ein Modell eingeführt, das bis heute noch großen Zuspruch findet. Antonovsky geht dabei von der Annahme aus, dass Gesundheit ein Zustand ist, der immer in Wechselwirkung steht und sowohl Gesunde wie auch kranke Anteile enthält. Ihn beschäftigten die Fragen, was den Menschen gesund erhält, was den Genesungsprozess unterstützt und warum nicht jeder Mensch gleich auf die Gesundheitsveränderungen reagiert bzw. erkrankt.7 Zentral an diesem Ansatz sind die gesundheitsförderlichen Kräfte und die Schutzfaktoren, die der Wissenschaftler Kohärenzsinn oder Kohärenzgefühl nennt. Das Kohärenzgefühl versteht dabei drei Quellen der Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit, die zusammenwirken. Die Verstehbarkeit umfasst dabei das Vertrauen in die Verstehbarkeit eines Ereignisses, die Handhabbarkeit, das Vertrauen, mit dem Ereignis umgehen zu können und die Sinnhaftigkeit, das Ereignis sinnvoll zu erleben.8

Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit der Förderung und Aufrechterhaltung von Gesundheit, der Vorbeugung von Krankheiten und der Diagnostik von Krankheitsursachen, sozialen Einflussgrößen und Wechselwirkungen mit der Umwelt. In diesem Zusammenhang werden gesundheitsförderliche und schädigende Faktoren analysiert.9

Die Analyse verschiedener Modelle würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und wird daher in der Analyse nicht mitbetrachtet. Die in dieser Arbeit genutzte Definition besagt, dass das Gesundheitsverhalten und der Prozess der Veränderung eines Verhaltens verschiedene Wege und Zweige aufweisen kann, die von äußeren und inneren Faktoren beeinflusst werden. Dieser dynamische Ansatz spielt auch im Gesundheitstourismus eine wesentliche Rolle und wird als ein Rahmenpunkt der Analyse angewandt.

2.1.2 Tourismus und Gesundheitstourismus

Der Begriff Tourismus ist komplex und weitläufig. Der Tourismus beschäftigt sich mit dem Ortswechsel von Personen; von ihrem ursprünglichen Wohnort, an dem sie sich die meiste Zeit aufhalten. Die Motive des Reisens sind vielfältig, jedoch beginnt jede Reise mit einem Aufbruch. Der Gesundheitstourismus bezeichnet alle Möglichkeiten und Angebote, die sich aus dem Aufenthalt einer Person an einem fremden Ort abseits des Wohnorts ergeben und der Person ihre körperlichen, seelischen und geistigen Fähigkeiten durch Inanspruchnahme von gesundheitsförderlichen Angeboten wiederherstellt oder verbessert.10 Die Gesundheitsangebote zur Erreichung der Ziele finden sich aus dem saluto-genetischen, medizinischen sowie therapeutischen Bereich.11 Der Tourismus hat sich mit Verlauf der Jahre immer mehr dahin entwickelt, den Urlaub zur Erholung zu nutzen, um von Krankheiten verschont und präventiv gesund zu bleiben. Punkte wie geistige Fitness, körperliche Fitness und generelles Wohlbefinden nehmen weiterhin an Wichtigkeit zu. Die Entwicklung geht vom ursprünglichen Kurtourismus mehr zum umfassenden Gesundheitstourismus mit dem gemeinsamen Ziel des Erhalts der persönlichen Gesundheit.12 Der Gesundheitstourismus der heutigen Zeit ist sehr vielfältig und umfasst die Bereiche Medizintourismus, Kurtourismus, Medical-Wellness, Wellnesstourismus und Gesundheitsorientierter Urlaub.13 Er ist eine Form des Reisens, bei der die Person motiviert ist, nachhaltig ihren Gesundheitszustand zu verändern und die dazugehörigen Dienstleistungen aus den Bereichen Tourismus, Prävention und Medizin in Anspruch zu nehmen.14

2.1.3 Destinationsentwicklung im Gesundheitstourismus

In dem Kontext des Gesundheitstourismus, beschreiben Destinationen einen geografischen Raum, der für den Urlaub und Gesundheitstourismus relevante Elemente, wie die Infrastruktur, Angebote, Landschaft, klimatische Gegebenheiten und kulturorientierte Möglichkeiten, bieten. Diese Faktoren motivieren den Reisegast, die Reise zu buchen.15 Um gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen zu können, sollten im Sinne der Ottawa-Charta laut Cassens folgende Rahmenbedingungen geschaffen werden:

- Qualitätssteigerung: z.B. durch Ausbildung und Fortbildung
- Qualitätsstandards
- Strukturetablierung: z.B. in der Nebensaison
- Positive Personalpolitik 16

Vor dem Hintergrund dieser Theorie, sind Destinationen Orte, die neben dem Tourismus den Gesundheitstourismus miteinbeziehen. Diese finden sich derzeit vor allem im Bereich der Primärprävention, d.h. im nicht-indikationsorientierten Gesundheitstourismus, der neben Erholung einen Mehrwert für die Gesundheit bietet. Dieser Mehrwert findet sich in einer Erweiterung der bisherigen Angebote, wie z.B. Wellnessangebote mit therapeutischer Anbindung.

Die Einbindung in ein gesundheitsorientiertes Netzwerk bietet dabei Vorteile, da Kooperationspartner aus einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten und indikationsorientierter und spezialisierter auf die Klientel eingehen zu können.17 Zukünftig werden sowohl mehr erlebnisorientierte als auch technisch unterstütze Angebote auf dem Markt relevant werden, wie z.B. die Einbindung von virtuellen oder realen Trainingsplänen mit Coach im Urlaub, Erlebniswanderungen, Telecoaching oder E-Bike Technologien.

In den Städten finden sich vorwiegend Angebote des Patiententourismus mit individueller Betreuung an medizinischen Zentren, die sich spezialisiert haben. Im neuen Gesundheitstourismus liegen jedoch die wichtigsten Aufgaben in der Kooperation zwischen dem medizinischen Gesundheitsfaktor wie der Wissenschaft, Forschung und Medizin und dem Gesundheitstourismus. Touristische Akteure müssen in diese miteinbezogen werden.18 Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Schlagwort in Bezug auf die Destinationsentwicklung. Nachhaltigkeit versteht sich als Prozess, in dem möglichst schonend mit den Substanzen und Ressourcen umgegangen und regenerative Prozesse begünstigt werden. Nachhaltigkeit bezieht sich auf ökologische, ökonomische und soziale Prozesse. Für den Gesundheitstourismus bedeutet dies gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen, gesundheitliche Gemeinschaftsaktionen zu stärken, eine gesundheitsorientierte Gesamtpolitik zu fördern, die Orientierung der Gesundheitsdienste im Sinne der Nachhaltigkeit, sowie die Werte und Normen der Gesellschaft nachhaltig zu beeinflussen.19 Eine gute Infrastruktur sowie eine ansprechende Umwelt, d.h. Fauna, Flora, Klima, Oberflächengestaltung ist unerlässlich, damit das Angebot auch von den Kunden erreicht werden kann.20

Bei der Untersuchung der Destinationsentwicklung darf die Betrachtung der direkten Konkurrenten aus dem Ausland nicht außer Acht gelassen werden. Diese locken oftmals mit günstigeren Preisen für den augenscheinlich gleichen Service und die gleichen medizinischen und therapeutischen Leistungen.

Fazit der Marktentwicklung im Gesundheitstourismus

Die Orientierung des Marktes zeigt eine Kooperation zwischen den Zweigen des Gesundheitstourismus, der Medizin und technischen Komponenten Medizinische Wirkungsweisen und messbaren Ergebnisse, sowie hohe Zielgruppen- und Indikationsspezialisierung, werden dabei als Indikatoren genutzt. Es steigt der Wettbewerbsdruck, dem Anbieter durch eine Spezialisierung entgegentreten können. Service und Produkte müssen den Kunden mehr angepasst werden, Nachhaltigkeit ist mehr gefragt und Vermarktungs- und Vertriebswege übersteigen die bisher im Tourismus üblichen Wege. Zudem wird auf die Anwendung von Qualitätsstandards nicht mehr verzichtet werden können. Der Gesundheitstourismus wird sowohl in den ländlichen Räumen, die durch Landschaft und Ruhe punkten, wie auch im städtischen Raum mit mehr kulturellen Aspekten mehr und mehr im Kommen sein. Kooperationen national und international werden zur Optimierung der Marktverbreitung mehr gefragt.21 Innovationsprozesse können demnach nach dem Leitfaden für Gesundheitstourismus des BMWI durch folgende Aspekte gefördert werden:

- Bereitstellung von Mitteln für Innovationsprozesse
- Förderung der Reize für neue Denkprozesse
- Förderung der Fort- und Weiterqualifizierung von Mitarbeitern
- Stärkung der Kooperationsnetzwerke zwischen Medizin und den Gesundheitsanbietern
- Nutzung von Kommunikationswegen auf medialem und direktem Weg, wie z.B. Online Plattformen und Ideenwege22

Durch die Abwanderung jüngerer Menschen aus ländlichen Regionen wird die Nachfrage sich im ländlichen Raum verändern. Kleinere Anbieter werden Schwierigkeiten mit der Deckung ihrer Angebote bekommen. Reisen ins Ausland sind immer lukrativer, da sie für weniger Geld die gleichen gesundheitstouristischen Angebote anbieten. Durch die veränderte Altersstruktur werden sich neue Angebote formieren und mehr auf die Bedürfnisse der Älteren eingegangen werden müssen. Die Ansprüche der älteren Generation steigen, die Qualität der Angebote wird steigen. Medizinisch orientierte Angebote als einseitige Angebote werden rückläufig. Inwieweit die Krankenkassen bestimmte Leistungen noch übernehmen oder welche selbst bezahlt werden müssen, bleibt abzuwarten.23

All diese Entwicklungen prägen die derzeitige Destinationsentwicklung auf dem Markt.

2.1.4 Präventionsgesetz

Nur kurz wird auf das Präventionsgesetz (PrävG) eingegangen, dass im Juli 2015 in Kraft trat. Dieses verbessert die Grundlagen der Zusammenarbeit von Kommunen, Ländern und Sozialversicherungsträger für alle Altersgruppen. Die wesentlichen Inhalte dieses PrävG sind:

- Stärkung der Zusammenarbeit der Akteure der Gesundheitsförderung und Prävention
- Personen in stationären Pflegeeinrichtungen werden auch mehr mit Angeboten und finanziellen Mitteln unterstützt
- Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen werden weiterentwickelt
- Verbesserung der Zusammenarbeit aller Träger
- Finanzielle Mittel für Selbsthilfe wurden um 30 Mio. Erhöht24

Inwieweit diese Entwicklungen den Gesundheitstourismus fördern und begünstigen, wird in dieser Arbeit dargestellt. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit auf diesem Gebiet ist jedoch in der Gesellschaft angekommen. Neben den gerade genannten Einflüssen entstehen gesellschaftliche Anforderungen an den Gesundheitstourismus, die im Abschnitt 2.2 erläutert werden.

2.2 Gesellschaftliche Anforderungen an den Gesundheitstourismus

2.2.1 Demografischer Wandel der Gesellschaft

Der demografische Wandel bezieht sich auf die Veränderungen bezüglich der Altersstruktur, der Entwicklung von Geburt und Sterbefällen, des Anteiles der Ausländer, der Zuzüge und Abzüge und des quantitativen Geschlechterverhältnisses. Statistische Berechnungen gehen davon aus, dass im Jahre 2050 die Bevölkerung in Deutschland um etwa 7 Millionen Menschen schrumpfen wird. Dies beruht auf der Tatsache, dass die Geburtenraten sinken und die Lebenserwartung steigt.25 Heise beschreibt in einer Studie des statistischen Bundesamtes aus 2015 die Entwicklung so, dass im Jahr 2060 die Einwohnerzahl in Deutschland nur noch 75 Mio. betragen wird, statt derzeitigen 82,2 Mio. Menschen. Die neue Altersgruppe der agilen Senioren nimmt stetig zu. Im Jahr 2060 wird bereits jeder Dritte, d.h. 34 %, mindestens 65 Jahre alt sein und doppelt so viele Senioren existieren werden, wie Kindergeburten.26

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.: Bevölkerung Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen27

Abb. 3.: Altersaufbau der Bevölkerung 2018 im Vergleich zur EU28

Die Grafik in der Abbildung 2 zeigt, dass der Anteil der 40-59-Jährigen schon in 2017 bei über 24 % lag und stark angestiegen ist. Die Grafik in der Abb. 3 des statistischen Bundesamtes 2019 zeigt, dass besonders in den Altersgruppen ab 50-60 Jahren und dann ab 75 Jahren ein Anstieg zu verzeichnen ist. Diese Altersgruppe und die folgende wird den Gesundheitstourismus in den nächsten Jahren verändern und unterstreicht die bereits dargestellten Entwicklungen. Nach Rulle liegen die Ursachen in der höheren Lebenserwartung und sind ebenfalls auf die Ausfälle bei der männlichen Kriegsgeneration der Jahrgänge 1910-1926.29 Die Lebenserwartung steigt pro Dekade um ca. 2 Lebensjahre.30 An die Gesellschaft stellt dies neue Herausforderungen, z.B. müssen mehr Pflegeeinrichtungen geschaffen oder Schulen aufgrund sinkender Schülerzahlen zusammengelegt werden. Im Bereich der Arbeitswelt werden die Arbeitnehmer immer älter, während es hingegen immer schwieriger wird dynamische, junge Arbeitskräfte zu finden. Arbeitsprozesse und Arbeitsmittel müssten diesem demografischen Trend ebenfalls angepasst werden. Da der Wettbewerb um junge Arbeitskräfte steigt, ist es wichtig die Arbeitsfähigkeit der älteren Arbeitnehmer nicht zu ignorieren und aufrechtzuerhalten.31 Die private Lebensebene wurde ebenfalls von diesen Entwicklungen beeinflusst. Das Aufbrechen von Familienstrukturen, familiärer Bindungen sind überwiegend in der Gruppe der 30 bis 40 Jahren zu verzeichnen. Weitere Faktoren, die die Gesundheit und die gesundheitlichen Entwicklungen beeinflusst haben sind die Zunahme von ein- und zwei Personen Haushalte, Alleinerziehenden oder Patchwork Familien, die Veränderung der Rolle der Frau, sowie die spätere Elternschaft. Das Ausbildungsniveau steigt und somit auch die Kluft zwischen Haushalten mit einem erhöhten Einkommen und denjenigen, die keine Arbeit und weniger Einkommen aufweisen. Das Freizeitverhalten hat sich ebenfalls verändert. Die Freizeit wird jetzt anders gelebt, wobei die Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit immer mehr als Ausdruck des sozialen Status gelten. Die psychosoziale Gesundheit wird beim erhöhten Stress und Belastungen in der Arbeitswelt in der Zukunft der gesundheitlichen Sphäre eine immer wichtigere Rolle spielen. Die steigenden Anforderungen an die Arbeitnehmer müssen in diesem Kontext mit Erholung und gesundheitsfördernden Maßnahmen balanciert werden.32

Gestresste und belastete Arbeitsnehmer sind eine Stakeholdergruppe, die immer mehr an gesundheitsorientierten Angeboten zeigt: Eigenfürsorge, Eigenverantwortung, eine gesunde Lebensweise und Investitionen in die eigene Gesundheit werden beliebter. Die physische und psychische Leistungsfähigkeit sollen mit diesen Maßnahmen gefördert und erhalten bleiben. Bisherige Angebote, wie z.B. Wanderungen, Burn-Out Retreats oder Schwimmen, werden mit gesundheitlichen Mehrwerten aufgewertet.33

Durch die Veränderungen, die mit einer Sicherung der Barrierefreiheit zusammenhängen, sind auch mehr Angebote nötig, die den benötigten Service oder Komfort bieten. In diesem Kontext konnten sich bereits die Maßnahmen im sogenannten “Better Aging”, d.h. Prävention bezüglich Alterungserscheinungen, Verlust der Attraktivität, erfolgreich etablieren können.34 Aspekte wie Selbstverwirklichung, neue Partnerschaften, Vitalitätserhaltung oder auch verstärkter Konsum werden gerade im dritten Lebensaltersabschnitt, d.h. vor dem 85. Lebensjahr, ausschlaggebender für die gesundheitliche Entwicklung. Die Motivation seine Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten steigert die Nachfrage nach Gesundheitsförderung.35 Die Seniorengesellschaft gibt für ihren Gesundheitsurlaub entsprechend ca. 14 % mehr an Geld aus, als Klienten unter 50 Jahren.

Die Altersstrukturen richten sich nach dem Trend, das Altern nicht mehr hinzunehmen und dem Prozess entgegenzuwirken. Dementsprechend verändert sich der Reisebedarf der Personen, die diesem Trend folgen, und damit die Anforderungen an die Urlaubsorte und den Gesundheitstourismus.36 Herausforderungen wie chronischen Erkrankungen oder Mobilitätseinschränkungen, sollen den Personen dieser Altersgruppe keine Beschränkungen bereiten, wie zum Beispiel Verzicht auf den Urlaub, sodass eine neue Angebotspalette nur dieser Zielgruppe zugewandt ist. Die Angebote werden dabei mehr spezialisiert und den jeweiligen Bedürfnislagen angepasst.37 Urlaub trotz chronischer Erkrankungen mit wachsendem Bedarf alterstypischer- und Zivilisationserkrankungen ist ein Thema, welches sich in der Zukunft auf XY auswirken wird. Folgende Darstellung des BMWI aus 2011 zeigt dies deutlich:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4.: Prävalenz-Erkrankte oder Inzidenz-Neuerkrankungen in Deutschland 2030 gegenüber 200738

Neben den, wie in der Grafik Abb. 4. aufgezeigten steigenden Anteilen bis 2030 bei alterstypischen- und Zivilisationskrankheiten, nehmen die Anteile der mentalen Gesundheit und Erkrankungen in diesem Bereich wie z.B. Depressionen, zu. Die Hauptrisikofaktoren für Krankheiten liegen bei ernährungsbedingten Risiken, einem erhöhten BMI, Bluthochdruck, Rauchen und Bewegungsmangel.39

2.2.2 Anforderungen unserer Zeit an das Individuum

Stress ist ein Begriff, der nicht nur im wissenschaftlichen Kontext benutzt wird, sondern sich fest in die Alltagssprache eingebunden hat. Stress wird in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften und in der Biomedizin umfassender definiert und erforscht. In der Stressforschung werden die Bedingungen, die das normale Funktionieren eines Systems gefährden sowie deren Folgen, analysiert. Bedingungen, die das normale Funktionieren eines Systems beeinflussen oder gefährden, werden darin Stressoren genannt. Stressoren können unterschiedlicher Art sein, wie z.B. psychosoziale Stressoren (z.B. berufliche Krisen, Überforderung in der Familie, sozialer Rückzug).40 Bei Stressoren handelt es sich dabei um ”hypothetische Faktoren, die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Stress auslösen.” 41 Gefährlich wird Stress dann, wenn er chronisch wird, d.h. wenn die wiederholten Anforderungen an eine Person nicht mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bewältigt werden können. Als Folge entsteht physischer Stress und dementsprechende Reaktionen im Körper werden ausgelöst (z.B. Magen-Darm- Beschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen, Tinnitus usw.)42 Chronischer Stress kann zudem gesundheitsschädigende Verhaltensweisen verstärken, wie z.B. übermäßiger Nikotin-, Alkohol- oder Drogenkonsum, sowie Fehlernährung und mangelnde Bewegung. In unserem Organismus sind alle Systeme in ihrer Funktion auf Bewegungsimpulse ausgerichtet. Durch mehrmalige Bewegung in der Woche steigert sich die Ausdauer, die Atmung wird tiefer und stärker, die geistige und körperliche Beweglichkeit nimmt zu, die nervliche Widerstandsfähigkeit wird größer, der Stoffwechsel sowie der Fettstoffwechsel verbessern sich. Gleichzeitig schüttet der Körper mehr aufbauende Hormone aus und weniger alternde Stresshormone.43

In den Reisemotiven von Urlaubern finden sich unter den Motiven auch immer der Aufbau von Gesundheitsreserven und physischer Resilienz. Um diese zu erlangen ist regelmäßige Bewegung ein Teil davon. Regelmäßige Bewegung hat die Effekte:

- Bindung von selbstwirksamen, resilienten Verhalten
- Schaffung und Optimierung unterstützender Verhältnisse im Alltag
- Stärkung der subjektiven Lebensqualität
- Physiologische Stärkungseffekte (z.B. Immunsystem, Stoffwechsel)
- Stärkung Physischer Ressourcen (z.B. Ausdauer, Kraft, Koordination)
- Prävention humanökologischer und genetischer Risikofaktoren 44

Langfristige Effekte finden sich aber nur dann, wenn die Impulse, die im gesundheitsorientierten Urlaub gesetzt werden, auch im Alltag integriert werden und Platz finden. Dies erfordert eine gewisse intrinsische Motivation und Zeitmanagement des Individuums. Neben Bewegung gehört auch die Ernährung zu den gesundheitsfördernden Faktoren. Es gibt inzwischen eine große Bandbreite an speziellen Ernährungsformen, für welche entsprechende Angebotspaletten im Gesundheitstourismus gesetzt werden bzw. bei indikationsspezifischen Aufenthalten einen Basisanteil der Therapie umfassen, wie z.B. bei Diabetes Kuren.45

2.3 Marketing im Gesundheitstourismus

2.3.1 Marktentwicklung

In der Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wird im Branchenreport über den innovativen Gesundheitstourismus von der Veränderung der Strukturen gesprochen:

In der Vergangenheit war der Gesundheitstourismus in Deutschland durch viele kurative Aufenthalte und Heilbäder geprägt, die aber inzwischen immer weniger werden. Durch diese Entwicklungen und auch Veränderungen in den Finanzierungsstrukturen der Krankenkassen, werden Neuausrichtungen angestrebt. Innovative und mehr zielgruppenorientiertere Angebote und neue Vertriebswege prägen immer mehr das Bild des Gesundheitstourismus. Auch technisch neue Möglichkeiten, wie der Einsatz von Präventionsdiagnostik mittels umfassenderer Check-ups, der Einsatz von Telemedizin oder auch neue umfassende Nachbetreuungsformen prägen die medizinische Landschaft der letzten Jahre. Beispiele hierfür sind z.B. der Einsatz von Online Coaching Instrumenten, die es dem Kunden auch ohne größeren Aufwand ermöglichen von zu Hause aus, Programme durchzuführen oder auch die Telekommunikation bei Präventionsangeboten wie z.B. im Bereich der Ernährungsberatung oder im Stressmanagement.

Der Anteil der privat zahlenden Patienten steigt enorm, da immer mehr Bürger bereit sind, eigenes Vermögen in die eigene Gesundheit zu investieren. Auch der Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist in vielen Unternehmen als ein neuer Ansatz angekommen, die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter präventiv zu fördern. Demografische Veränderungen und ein Fachkräftemangel in diesem Bereich sind hingegen Herausforderungen, die den Gesundheitstourismus ebenfalls prägen. Die Synergien aus Gesundheitswirtschaft und Tourismus funktionieren noch nicht so, dass sie ideal voneinander profitieren und unterstützend genutzt werden können.46 Marktentwicklungen zeigen, dass die Generation über 50 Jahren, ein ausgeprägtes Konsumverhalten und die höchsten Konsumausgaben in der Gesellschaft aufweist. Der Konsum dieser Generation gilt als Ausdruck des Lebensgefühls, eines hohen Qualitätsbewusstseins und eines gelebten Prestiges, sich um sich selbst zu kümmern. Heise und Axt-Gadermann sprechen davon, dass durch die zunehmende Mobilität der Senioren diese im Jahr 2018 deutlich mehr reisen, insgesamt 62 %, anstatt noch 43 % im Jahr 1985.47

Die Studie des Bundesministeriums hat hierzu drei verschiedene Ausrichtungen des Gesundheitstourismus zugeordnet:

- Urlaub für gesunde Personengruppen mit gesundheitlichem Mehrwert, z.B. Aktivreisen, Wellnessurlaub, Familienurlaub im Reizklima
- Urlaub für gesundheitlich eingeschränkte Personengruppen, z.B. barrierefreier Urlaub, Urlaub für Personen mit chronischen Erkrankungen

In beiden Formen ist der Mehrwert an Gesundheitsförderung ein Zusatz zum Erholungsurlaub. In der dritten Ausrichtung geht es um klare medizinisch-therapeutische Ziele.

[...]


1 Vgl. Hurrelmann et al. (2018), S. 504-506

2 Vgl. Erdmann (2019)

3 Vgl. Erdmann, K. (2019), S. 3

4 Statistica Institut für Finanzwirtschaft (2019)

5 Vgl. Erdmann (2019), S. 3

6 Vgl. Brinkmann ( 2014), S. 26

7 Vgl. Brinkmann (2014), S. 36. 37

8 Vgl. Brinkmann ( 2014), S. 37, 38

9 Vgl. Brinkmann ( 2014), S. 18,19

10 Vgl. Schwaiger (2007), S. 13

11 Vgl. Illing ( 2009), S. 49

12 Vgl. Schwaiger (2007), S. 15

13 Vgl. Rulle/ Hoffmann/ Kraft (2010), S. 6

14 Vgl. Heise/ Axt-Gadermann (2018), S. 34

15 Vgl. Cassens (2013), S. 147

16 Cassens (2013), S. 161

17 Vgl. BMWI (2011), S. 35-36

18 Vgl. BMWI (2011), S. 41

19 Vgl. Cassens (2013), S. 145

20 Vgl. Berg (2008), S. 96

21 Vgl. BMWI (2011), S. 44-45

22 Vgl. BMWI (2011), S. 46

23 Vgl. Heise/ Axt-Gadermann (2018), S. 205-206

24 Vgl. Bundesministerium (2018), S. 2

25 Vgl. Krczal/ Weiermair (2006), S. 50

26 Vgl. Statistisches Bundesamt (2015) zitiert nach Heise (2018), S. 4

27 Statistika (2019)

28 Statistisches Bundesamt (2019)

29 Vgl. Rulle (2008), S. 119

30 Vgl. Illing (2009), S. 58

31 Vgl. Agentur-jungesherz (2019), S. 1

32 Vgl. Krczal/ Weiermair ( 2006), S. 50

33 Vgl. BMWI (2018), S. 3-4

34 Vgl. BMWI (2011), S. 10

35 Vgl. Heise/ Axt-Gadermann (2018), S. 6

36 Vgl. Krcal/ Weiermair (2006), S. 60

37 Vgl. BMWI (2011), S. 10

38 BMWI (2011), S. 10 zitiert nach Beske (2010)

39 Vgl. Heise/ Axt-Gadermann (2018), S. 40

40 Vgl. Hurrelmann et al. ( 2018), S. 267, 277

41 Bartholdt/ Schütz (2010), S. 26 zitiert nach Greif (1991), S. 13, 2010, S. 26

42 Vgl. Hurrelmann et al. (2018), S. 267, 277

43 Vgl. Auer (2014), S. 16

44 Cassens (2013), S. 75

45 Vgl. Cassens (2013), S. 78

46 Vgl. BMWI (2018), S. 3-4

47 Vgl. Heise/ Axt-Gadermann (2018), S. 12

Details

Seiten
62
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346286581
ISBN (Buch)
9783346286598
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v946623
Institution / Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,7
Schlagworte
chancen risiken region chiemsee gesundheitstourismus analyse konzept blick zukunft

Autor

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    Maria M. (Autor)

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