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Widerstand im Dritten Reich

Referat / Aufsatz (Schule) 2000 5 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg

Leseprobe

Der Widerstand gegen die NS-Herrschaft

Widerstand allgemein

- politischer und historischer Begriff zur Bezeichnung der Abwehr gegen einen diktatorischen, die individuellen und demokratischen Freiheitsrechte (Grundrechte) ausschaltenden Staat
- Widerstand vom aktiven politischen Handeln bis hin zur passiven Verweigerung und „inneren Emigration“
- demokratische Verfassungen enthalten z.T. auch ausdrückliches Widerstandsrecht, z.B. das Grundgesetz der BRD im Artikel 20

Widerstand im Dritten Reich

- Widerstand gab es vom ersten Tag der Reichskanzlerschaft Hitlers bis zum letzen Tag des nationalsozialist. Deutschen Reiches

- doch kein einheitlicher, breiter politischer Widerstand gegen das Regime

- viele unabhängige kleine Gruppen, da uneinig in Strategie, ohne Wissen voneinander oder auf Grund tiefen weltanschaulichen Gegensätzen

- Motive des Widerstands sehr unterschiedlich: von polit.-ideologischer Gegnerschaft bis zu philosophisch-ethischen Grundsatzerwägungen über die Verteidigung der Menschenrechte

- einig im Kampf gegen die verbrecherische Diktatur, doch unterschiedliche Vorstellungen der Zukunft Deutschlands nach dem Sturz des Hitler-Regimes

- eine Vielzahl von Erscheinungsformen, Unterscheidung möglich in

- bewußter politischer Kampf gegen das Regime
- Verweigerung im alltäglichen Lebensvollzug gegenüber der Nazi-Herrschaft
- innere geistige Abgrenzung von der Nazi-Herrschaft und ihrer Ideologie

Das Spektrum des deutschen Widerstandes

- Der aktive politische Widerstand
- Arbeiterbewegung aus vor allem Mitglieder der verbotenen Linksparteien (KPD, SPD) und der Gewerkschaften
- Widerstand der KPD und SPD von Anfang an und prinzipiell, Gewerkschaften anfangs zurückhaltend
- Aufbau von Untergrundorganisationen, Organisation: Verteilung von Flugblättern, Aufbau von Betriebszellen in den Industriebetrieben
- Arbeit: Verbreitung von Gegeninformationen gegenüber der Propaganda der Nationalsozialisten und Weiterleitung der Informationen an das Ausland (z.B. über Exilvorstand der SPD in Prag)
- „Rote Kapelle“ als kommun. Organisation: Störung militärischer Aktionen durch Spionage für die
Sowjetunion
- Behandlung vor allem der Fragen der Zukunftsplanungen für die Zeit nach dem Sturz des NS- Regimes
- doch schnelles Entdecken und Zerschlagen fast aller derartiger Gruppen durch die Gestapo
- im stärkere Beschränkung auf interne Schulung und Weitergabe von Informationen

- Der militärische Widerstand

- in den ersten Jahren des Dritten Reiches keinerlei Widerstand - da Bevorzugung der Reichswehr gegenüber der SA, Soldateneid auf Hitler, Aufwertung des Militärischen, innen- und außenpolit. Erfolge, militär. Erfolge der ersten Kriegsjahre
- Entwicklung gegenüber Hitlers Kriegsplänen seit 1938 - veranlaßt durch Hitlers Kriegskurs
- ein Kreis von politischen oppositionellen Offizieren (Generaloberst Beck, Goerdeler, Stauffenberg
u.a.) versuchte Hitler abzusetzen, um die Niederlage Dtl.s in einem kommenden Krieg zu verhindern
- mehrmaliges Scheitern der Pläne der militärischen Verschwörung auf Grund der Unentschlossenheit, Gewissenskonflikte und außenpolitischen und militärischen Erfolge Hitlers

- Widerstand von Glaubensgemeinschaften

- Widerstand von Katholiken, Protestanten und Sektenmitgliedern
- zwar Verurteilung der Ideologie seit 1933, doch trotzdem anfangs Übereinkommen, neutrale Haltung und Unterstützung des Regimes (Konkordat der kathol. Kirche vom 20. Juli 1933); evangelische Kirche als „christl. Obrigkeit“ schwer mit Widerstand
- erst später verstärkte Opposition der Geistlichen da Konkordat kein Schutz vor Verfolgung
- öffentliche Kritik durch doppelbödige Predigten oder auch ohne, so Verleumdung der nationalsozialist. Ideologie, Verurteilung des Euthanasie -Programms, der Willkür des Regimes, der Judenverfolgung und der Greultaten in den KZ; außerdem Unterstützung für Verfolgte
- doch kein einheitlicher Widerstand
- Reaktionen: Amtsenthebungen von Pfarrern und Theologieprofessoren, Verfolgung und Inhaftierung von Pastoren und Laien, Zeitschriften- und Buchverbot u.a.

· Der bürgerliche Widerstand

- anfangs Begeisterung, Kritik des Bildungsbürgertums nach milit. Niederlagen

⇒ ein Kreis um den ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler, dazu gehörten der ehemalige Generaloberst Ludwig Beck und der Diplomat Ulrich von Hassel u.a.

- Gordeler und Beck legten dabei beide ihre Ämter nieder - auch eine Form des Widerstandes

⇒ „Kreisauer Kreis“

- benannt nach dem schlesischen Gut des Grafen von Helmuth von Moltke

- Zusammentreff von hohen Offizieren, Diplomaten, Christen und Sozialdemokraten
- zunehmende Zusammenarbeit beider Gruppen, Entwicklung eines national-konservativen außenpolitischen Programmes (späteres Daraufeingehen), Forderung: Grundrechte, Demokratie und Förderalismus

- Hinrichtung Moltkes im Jan. 1944, Verhaftung der anderen nach dem 20. Juli 1944, dabei Hinrichtung jedes Mitgliedes mit Verbindung zu Stauffenberg oder Goerdeler und Nahestehender

- Der humanitäre Widerstand

- Formen von gesellschaftlicher Verweigerung:

- Versuch einzelner Menschen oder ganzen Gruppen, das Eindringen von Nationalsozialisten in ihre berufliche Bereiche (Militär, Kirche, Bürokratie) zu verhindern
- Umgehen staatlicher Anordnungen
- bewußtes Festhalten an dem hergebrachten Brauchtum

- Widerstandshandlungen im kleinen, nonkonformistisches Verhalten:

- Verweigerung des Hitler-Grußes, Nichtteilnahme an offiziell angesetzten NS-Feiern
- Aufrechterhalten des Kontaktes mit Juden oder Eintreten für christliche Prinzipien
- Hilfe für Verfolgte oder Versorgung von ausländischen Zwangsarbeitern mit Lebensmitteln

- Resultat: zwar weder Beseitigung, noch bemerkenswerte Verunsicherung des Regimes, doch trotzdem Mut als Voraussetzung und Beleg, daß der Anspruch der totalen Herrschaft über die Menschen den Nationalsozialisten nicht zu verwirklichen gelang

- Der Widerstand politischer Emigranten

- polit. Emigranten aus den Bereichen von Literatur und Wissenschaft
- Aktivitäten von etwa 2000 Emigranten aus dem literarischen Bereich, u.a. Thomas und Heinrich Mann, zur Aufdeckung der nationalsozial. Propaganda im Ausland
- Informationsverbreitung über die Zustände in Deutschland durch Herausgabe von etwa 400 Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtendie nsten

- Attentatsversuche auf Hitler

08. November 1939

- Georg Elser als mutiger, einzelner Widerstandskämpfer ohne Verbindung zu anderen Gruppen
- Versuch, Hitler während der traditionellen Gedenkveranstaltung im Münchner Bügerbräukeller durch Zündung einer Zeitbombe zu töten
- Verhaftung Elsers an der Deutsch-Schweizer Grenzer noch am selben Abend, im April 1945 im KZ Dachau umgebracht

20. Juli 1944

- Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg - Mitglied der bürgerlich militärischen Widerstandsgruppen um den Kreisauer Kreis - nun Motor einer Verschwörung
- nur er hatte Zutritt zu Hitlers streng bewachtem damaligen Befehlszentrum „Wolfsschanze“ in Ostpreußen
- Plazierung einer Bombe in einer Baracke anläßlich einer Lagebesprechung, jedoch nur leichte Verletzung Hitlers
- Zusammenbruch des nur zögernd in Gang kommenden Umsturzversuches, da Hitler überlebte und loyales Verhalten der Mehrzahl des Militärs zu Hitler
- standesrechtliches Erschießen Stauffenbergs und drei weiterer Offiziere noch am selben Tag
- grausame Rache der SS und des Volksgerichtshofes: ca. 7000 Verhaftungen, 1000e Hinrichtungen, kein Hauptbeteiligter und kaum einer der Mitwissenden überlebte dabei
- Ermittlungen ergaben: breites Netz von Vertrauensleuten, Machtübernahme auf lokaler Ebene bereit, Brückenschlag zwischen brgl., sozialdemokr. und kommun. W.gruppen im Ansatz
- die Männer und Frauen, die das Attentat vorbereiteten und mittrugen, wollten mit ihrer Tat ein Zeichen für ein anderes Deutschland setzen: „[...] es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, daß die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte den entscheidenden Wurf gewagt hat.“

- Widerstand in der Jugend

- Organisation der Jugend in der HJ; doch verging die anfängliche Begeisterung, da ab 1938 Erklärung der HJ zur Staatsjugend und 1939 Pflicht des Dienstes in der HJ, außerdem lastige Pflicht durch zunehmende Militarisierung
- Versuch der Jugendlichen, sich so gut es ging dem Dienst zu entziehen
- gegen geistige Bevormundung, Unterdrückung des Geistes, Verfolgung von Minderheiten, gegen generelle Mißachtung menschl. Freiheit und Würde
- sogar Organisation mancher Jugendlichen in Gruppen und Abgrenzung von der HJ durch Freizeitgestaltung oder Kleidung, so z.B. die „Edelweisspiraten“, außerdem Teilnahme an Flugblattaktionen, Sabotageakten und Attentate
- außerdem studentische Gruppe „Weiße Rose“...

Die studentische Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

- Mitglieder:

- Studenten, Gelehrte und Künstler der Münchner Universität
- Geschwister Hans und Sophie Scholl
- Professor für Philosophie, Musikwissenschaft und Psychologie Kurt Huber
- u.a. die Medizinstudenten Alexander Schmorell, Christoph Probst und Willi Graf
- Mentor Carl Muth, der greise Hrsg. der kathol. Kultur-Zeitschrift „Hochland“
- Theodor Haecker, ein mit Schreibverbot belegter Religions- und Kulturphilosoph
- Architekt Eickemeyer

- Zusammenhalt und Zusammenkünfte

- gemeinsame künstlerische und literarische Interessen: gemeinsam im Bach-Chor, gemeinsam Konzert- und Theaterbesuche, Lese- und Gesprächsabende
- Zusammenkünfte: Beschäftigung mit literarischen Problemen, Aussprache über politische und militärische Situation
- Verbindung bzw. wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in die Gruppe: die Haltung...

- Haltung und Meinung

- Ablehnung des Nationalsozialismus als eine absolute moralische Verwerflichkeit
- Glaube an die geistigen, kulturellen und religiösen Werte, die er mißachtete, mißbrauchte und bekämpfte
- Bestätigung der kritischen Haltung zum NS-Regime und Verstärkung der Sehnsucht nach freiem Denken durch die Vorlesungen des Professors

- Organisation und Aufruf

- anfangs nie die Sprache von konkreten Widerstandsaktionen, am Ende jedoch Aufruf zum aktiven Widerstand
- Organisation des Widerstandes innerhalb der Studentenschaft durch Verteilung von Flugblättern und Parolen an Häuserwänden zur im Sommer 1942 bis zum Februar 1943
- Aufruf zum passiven Widerstand - gegen Terror und Krieg aufzustehen
- Auszug aus ihrem letzten Flugblatt: „Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, ihre Peiniger zerschmettert und ein neues geistiges Europa aufrichtet.“

- Die Flugblätter

- erste Flugblätter unter dem Eindruck der krit. Predigten des Bischofs von Münster, Graf Galen, entstanden und zunächst von Hans Scholl und Alexander Schmorell allein verfaßt (erst später langsames Anwachsen aktiver Beteiligung der anderen)
- Flugblätter in ihrer gewählten Sprache hauptsächlich an gebildete Leser gewandt
- Wechsel zwischen harten, mit Fakten belegten Anklagen gegen des Hitlerregime, langen Zitaten aus philosophischen und literar. Klassikern und Passagen vom biblischem Pathos
- Hitler als „Bote des Antichristen“, gegen NS-Imperialismus und Militarismus, Forderung nach der Wiederherstellung rechtsstaatlicher Prinzipien
- Verteilung der Flugblätter über persönliche Kontakte oder ausgewählte Adressen aus dem Telefonbuch auch in andere Städte, so Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Freiburg, Saarbrücken oder Ulm, sogar Linz und Wien

- Die Fahndung der Gestapo und das Ende

- Fahndung der Gestapo schon nach dem ersten Flugblatt, jedoch keine Identifizierung
- jedoch nach dem Fall Stalingrades, sahen sie den Zusammenbruch des Hitlerregimes kommen
- in den Nächten des 3., 8. und 15. Febr. 1943 Parolen wie „Nieder mit Hitler“ an die Wände durch die Kerngruppe geschmiert
- am 18. Febr. öffentliche Verteilung der letzten Exemplare des sechsten Flugblattes durch die Geschwister Scholl unter dem Eindruck des Stalingrad-Schocks im Lichthof der Münchner Uni
- sofortige Verhaftung und bald darauf Hinrichtung aller fünf Studenten des innersten Zirkels und des Professor Huber im Jahre 1943
- leichtes Erfassen des gesamten Kreises durch die Adressen in Scholls Zimmer

Die Pläne des Widerstandes

⇒ Aus einer Denkschrift Goerdelers , Herbst 1943 (Quelle T39 im LB S.366f.)

- Deutschland muß materiell wieder genügend stark werden - da notwendige Sicherung gegen einen dauernden Druck Rußlands

- Erhaltung des territorialen Bestandes dafür notwendig

- Pläne der Teilung Deutschlands würden nur immer wieder Spannungen hervorrufen

- So werden folgende Grenzen in Betracht gezogen:

- im Osten: die Reichsgrenze von 1914, dabei Verständigung über Polen und Erhaltung der polnischen Ostgrenze von 1938 - ansonsten gilt Polen als an Rußland „verloren“

- im Süden: die in der Konferenz von München 1938 anerkannte Grenze einschlie ßlich Österreichs, außerdem Anschluß Südtirols („ein reines deutsches Land“) bis zur Grenze Bozen-Meran

- im Westen: Elsaß-Lothringen-Frage - zwei Möglichkeiten:

1.) Elsaß-Lothringen als autonomes Land etwa in der Stellung der Schweiz
2.) Grenze auf Grund der Ermittlung der Sprachgrenze, wie sie 1918 und 1938 war, durch eine neutrale Kommission; wobei Deutschland in diesem Falle E.-L. Selbstverwaltung zuweisen würde

- im Norden: Ermittlung der gerechten Grenze gegenüber Dänemark ähnlich wie im Westen

- im übrigen Hinstreben auf einen europäischen Staatenbunde mit im geringer bedeutenden innereuropäischen Grenzen

Bewertung des Widerstandes

⇒ keine durchgreifende Erfolge gegen das NS-Regime

- JEDOCH sehr erschwerte Lage im Dritten Reich, Widerstand zu leisten;

- Umstände, die den Entschluß zum aktiven Widerstand erschwerten:

- hartes Vorgehen der Gestapo gegen Widerstandskämpfer
- kein Rückhalt der Opposition gegen Hitler bei der Mehrheit der Deutschen
- propagandistische Kapitel der NS-Führung aus aufgedeckten Widerstandsaktionen
- Beamte und Soldaten taten sich schwer mit den für Hitler geleisteten Eid
- Hinderung vieler Christen auf Grund ihrer Staatsverständnis, gegen die „Obrigkeit“ vorzugehen oder gar zur Tötung derer zuzustimmen
- Vorwurf ausgesetzt „Verrat an den deutschen Frontsoldaten“ auszuüben
- seit der von England und den USA 1943 erhobenen Forderung nach „bedingungsloser Kapitulation“, Gefühl, vom Ausland in Stich geworden lassen zu sein, denn Ziel: Frieden nach Hitlers Sturz und Mitbestimmung über Deutschlands Zukunft

⇒ kaum eine Chance, Widerstand zu leisten

⇒ Und doch zeigte er, daß zu keiner Zeit das Volk geschlossen hinter Hitler stand, Widerstand gab es vom ersten Tag der Reichskanzlerschaft Hitlers bis zum letzen Tag des nationalsozialist. Deutschen Reiches - setzte ein Zeichen für ein anderes Deutschland.

⇒ Leistungen des Widerstands insgesamt eine wichtige moralische und politische Grundlage für den Neuanfang nach der Niederlage 1945.

Quellen:

- Mickel, Wolfgang W. (Hrsg.): Geschichte, Politik und Gesellschaft I. Berlin: Cornelsen Verlag 1988.
- Ballhausen, H.-W.; Bernlochner, L.; Herrmann, M.; Kochendörfer, J.; Ortgies, N.; Schwalm, E.; Völker, P.: Geschichte und Geschehen 10, AusgabeNGymnasium. Stuttgart: Ernst Klett Schulbuchverlag 1988.
- Staudte-Lauber, Annalena: Stichwort - Widerstand gegen Hitler. München: Wilhelm Heyne Verlag 1994.
- Geschichtsarchiv unter http://www.hausarbeiten.de .
- Ausarbeitung und Mitschriften von Schulz, Anett über den Widerstand im Dritten Reich.

Details

Seiten
5
Jahr
2000
Dateigröße
345 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v96101
Note
12 NP (1+)
Schlagworte
Vom Spektrum über die Weiße Rose bis hin zur Bewertung.

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