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Kann die gewaltfreie Kommunikation im Konfliktmanagement eingesetzt werden?

Hausarbeit 2018 17 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Definition Konfliktmanagement
2.2 Definition Kommunikation
2.3 Definition Gewaltfreie Kommunikation
2.3.1 Ursprünge der Gewaltfreien Kommunikation
2.3.2 Das Modell

3 Kann die GFK im Konfliktmanagement eingesetzt werden und wenn ja, wie?

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Gefühlswortschatz

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Ich glaube, dass die Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen unserem natürlichen Wesen entspricht.“ – Marshall B. Rosenberg1

Konflikte entstehen zwangsläufig, wo Menschen miteinander interagieren. Dies passiert besonders häufig, wenn sie auf engem Raum längere Zeit miteinander verbringen. Im Arbeitsalltag kann es daher zu Reibungen kommen, verstärkt durch den Anspruch, die Professionalität mit allen Mitteln zu wahren. Gefühle und Bedürfnisse werden unterdrückt, bis die Situation eskaliert. Dabei sind Konflikte nicht generell negativ zu bewerten: sie können Verbesserungen realisieren, Potentiale aufdecken und Mitarbeiter motivieren.2 Häufiger führen sie aber durch eine aggressive Austragung zu Streit, Verletzungen und zu gestörten Beziehungen. Der US-amerikanische Psychologe Dr. Marshall B. Rosenberg entwickelte nach mehrfacher Diskriminierungserfahrung aufgrund seiner jüdischen Herkunft und der Beobachtung gewaltsamer Rassenkonflikte in seinem Wohnviertel in Detroit eine Möglichkeit der Kommunikation und Konfliktaustragung, ohne andere zu verletzen. Seine Methode zeigt die wirklichen Motive für aggressive Ausdrucksformen des Senders auf und ermöglicht es, deeskalierend vorzugehen und den Konflikt durch ehrliche Aussprache zu lösen. Diese Methode nannte er Gewaltfreie Kommunikation (GFK).

Konflikte führen in Institutionen und Unternehmen zu großen Zeitverzögerungen und verursachen hohe Kosten. Die Austragung kostet wertvolle Arbeitszeit, Arbeit in konfliktreichen Abteilungen lässt ein schlechtes Arbeitsklima entstehen, senkt die Produktivität und lässt den Krankenstand steigen. Aus diesem Grund versuchen Unternehmen und Institutionen durch gezieltes Konfliktmanagement (KM) beispielsweise mit Mediation, Konfliktlösungen zu beschleunigen.3 Deshalb stellt sich die Frage, ob sich die Gewaltfreie Kommunikation auch in Institutionen beziehungsweise Unternehmen im Rahmen des Konfliktmanagements anwenden lässt.

Dazu werden im Folgenden die Begriffe Konfliktmanagement und Kommunikation definiert und das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg vorgestellt. Dabei wird auf die Entstehung und auf die generellen Ansätze eingegangen. Danach werden die verschiedenen Vorteile und Nachteile des Modells in Bezug auf die praktische Anwendung erörtert. Zuerst werden die Aspekte zur generellen Anwendung im Konfliktmanagement präsentiert. Darauf folgt eine Beschreibung der möglichen Umsetzung in der Praxis. Im Fazit werden diese Gedanken noch einmal zusammengefasst und ein Ergebnis präsentiert.

2 Grundlagen

2.1 Definition Konfliktmanagement

Das Konfliktmanagement wird als Menge der zielgerichteten Maßnahmen zur Einflussnahme auf Konflikte und Konflikthandlungen definiert, mit der Intention, eine gemeinsame Wirklichkeitskonstruktion zu erreichen, welche zu einer funktionalen Lösung für die Organisation und das Individuum führt.4

Konfliktmanagement ist also ein Verfahren, welches Strukturen für die Austragung von Konflikten vorgibt und somit klare Handlungsspielräume schafft. Diese bilden das Fundament für die geregelte Austragung von Konflikten und leiten Veränderungsprozesse ein. Die somit festgelegten Regeln der Konfliktaustragung bieten einen Kontrollmechanismus für das Konfliktmanagement. Konfliktmanagement beinhaltet außerdem die konkrete Einflussnahme auf das Konfliktgeschehen. Da Konflikte langfristig zu existenzgefährdenden Problemen heranwachsen können und hohe Kosten verursachen, versucht das KM, in diesen Prozess rechtzeitig und nachhaltig einzugreifen, mit dem Ziel, den Konflikt mithilfe klarer Strukturen zu lösen. Das Verfahren ist in strukturelles und verhaltensorientiertes Konfliktmanagement aufgegliedert. Dabei legt das verhaltensorientierte KM den Fokus auf die Regulierung des Umgangs der Konfliktparteien und weniger auf die konkrete Lösung des Konflikts.5 Die jeweiligen Rahmenbedingungen und zwischenmenschlichen Beziehungen nehmen stark Einfluss auf das Konfliktgeschehen. Das KM muss diese Aspekte vor klärenden Maßnahmen berücksichtigen.6 Strukturelles Konfliktmanagement sorgt für den Abbau von Konflikte auslösenden Elementen und verbessert die Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Dazu werden Konflikte kontrolliert eskaliert.7 Das Konfliktmanagement liegt in der Verantwortung der jeweiligen Führungskraft. Sie ist zuständig, das richtige Verfahren auszuwählen und die dafür notwendige Hilfe zu organisieren.8

2.2 Definition Kommunikation

Eine kurze Definition der Kommunikation ist aufgrund der Komplexität des Themas nicht eindeutig möglich. Trotzdem gibt es einige Grundannahmen, die im Folgenden skizziert werden: Kommunikation findet zwischen mindestens zwei Teilnehmern statt, die miteinander Zeichen oder Symbole austauschen. Dabei ist ein gemeinsamer Zeichen- bzw. Symbolkatalog die Voraussetzung für das Gelingen.9 Es wird gegenseitige Verständigung angestrebt, welche gelungene Kommunikation auszeichnet. Sie ist daher ein soziales Handeln.10 Eine Ausnahme dieses Merkmals bildet die intrapersonale Kommunikation, bei welcher Informationsaufnahme und -verarbeitung in Form von Selbstkommunikation eines Individuums geschieht.11 Die wichtigste Kommunikationsvariante ist die mündliche Übermittlung von Botschaften. Dabei wird die Nachricht besonders schnell verbreitet und der Empfänger kann sofort auf sie reagieren. Fehler können sofort identifiziert werden. Allerdings ist mündliche Kommunikation besonders fehleranfällig, wenn mehrere Personen in die Weitergabe involviert sind. Schriftliche Kommunikation zeichnet sich dagegen durch präzise Formulierungen aus. Die Nachricht bleibt bei der Weitergabe unverändert.12 Kommunikation beinhaltet immer eine Nachricht, welche gesendet und dekodiert wird. Diese verfolgt grundsätzlich ein Ziel. Dabei entspricht der gesendete Inhalt nicht unweigerlich der empfangenen bzw. verstandenen Nachricht. Der Kontext der Kommunikation beeinflusst außerdem die Wahrnehmung dieser Nachricht. Das Klima in der jeweiligen Situation, sowie der Prozess und die Teilnehmer können durch sichtbare und unsichtbare Verhaltensweisen die Resultate verändern. Kommunikation erfolgt dabei nicht immer bewusst, sondern drückt sich auch durch Mimik und Gestik aus. Kommunikation unterliegt einem wechselseitigen Charakter, bei dem die Individuen durch die gegenseitige Interaktion beeinflusst werden.13

2.3 Definition Gewaltfreie Kommunikation

2.3.1 Ursprünge der Gewaltfreien Kommunikation

In seiner Kindheit im Jahre 1943 war Marshall B. Rosenberg nach Detroit gezogen, wo damals Rassenunruhen herrschten und viele Menschen ihr Leben verloren. Dort erfuhr er wegen seiner jüdischen Abstammung Diskriminierung und Gewalt. Gleichzeitig erlebte er die Liebe und Fürsorge seines Onkels, der seine gelähmte Großmutter pflegte und bei dieser anspruchsvollen Aufgabe tiefe Freude empfand.14 Dieser Onkel berichtete auch, wie die Großmutter Rosenbergs Fürsorge, Nächstenliebe und Verantwortung für benachteiligte Menschen empfand. Mehrere Jahre lang beherbergte sie Bedürftige und empfing sie wie Mitglieder ihrer eigenen Familie.15 Aufgrund dieser konträren Erfahrungen begann er sich mit der Frage zu beschäftigen, welche Dinge manche Menschen veranlassen, einander Gewalt anzutun und gleichzeitig andere zu bedingungslosem Geben befähigen. Im Rahmen seines Studiums der Psychologie ging er dieser Problemstellung nach.16 Im Jahre 1961 promovierte er in klinischer Psychologie und wurde fünf Jahre später zum offiziellen Prüfer ernannt. Seine Arbeit zur Entwicklung der Gewaltfreien Kommunikation wurde beispielsweise durch Gandhis Ansatz zur Gewaltfreiheit und durch Ideen von Riane Eisler und Walter Wink beeinflusst.17 Bei eigenen Forschungen beobachtete er Menschen, die selbst während sie in Konflikte verwickelt waren, nicht in destruktive Verhaltensmuster fielen. Des Weiteren suchte er nach Ansätzen in der Religionswissenschaft.18 Aus diesen Erfahrungen entwickelte der Psychologe die Gewaltfreie Kommunikation. Er gründete im Jahre 1984 das „Center for Nonviolent Communication“ (CNVC).19 Das CNVC entstand aus seiner Arbeit mit Bürgerrechtsaktivisten Anfang der 60er Jahre. Die angebotenen Kurse erwiesen sich als wirkungsvoll bei der friedlichen Lösung von Meinungsverschiedenheiten auf privater, beruflicher und politischer Ebene. Dr. Marshall B. Rosenberg hat weltweit in über 60 Ländern Trainingsprogramme zur GFK angeboten. 2015 ist Rosenberg im Alter von 80 Jahren gestorben.20

2.3.2 Das Modell

Menschen neigen in Konflikten dazu, in Automatismen zu verfallen, die im Gegenüber die Aggressivität nur verstärken und Konflikte eskalieren lässt. Das Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Rosenberg reflektiert diese Automatismen wie z.B. verletzende (Vor-)Urteile, Konfrontation in „Entweder … oder …!“–Sprache oder Befehle und ersetzt sie durch einen gewaltfreien Ansatz, der langfristig die innere Einstellung wandelt.21 Die GFK ist ein Kommunikationsablauf, welcher sich in vier Komponenten unterteilt. Sie beginnt mit der Darstellung der eigenen Beobachtungen ohne Wertung. Dabei besteht die Schwierigkeit in der neutralen Beschreibung. Im zweiten Schritt werden die eigenen Gefühle dem Gegenüber beschrieben, die von der beobachteten Handlung ausgelöst wurden. Dann wird ihm erklärt, welche Bedürfnisse hinter den eigenen Gefühlen stehen. Mit dieser Herangehensweise wird klar und ehrlich der aktuelle Gefühlszustand beschrieben. Der letzte Schritt besteht aus der Formulierung einer Bitte an den Gesprächspartner. Das Ziel der GFK ist die möglichst klare Ausdrucksweise des eigenen Standpunkts, aber auch die genaue Wahrnehmung der Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers. Dabei soll durch eine deeskalierende Sprache das Ausbrechen eines verletzenden Konflikts verhindert werden. Es kommt zu einem Kommunikationsfluss, bei dem die Schritte der GFK von den Beteiligten abwechselnd durchgeführt werden.22 Die GFK kann Einblick in die Bedürfnisse des Gegenübers geben und die eigenen Fähigkeiten, Mitgefühl zu zeigen, aufdecken. Die GFK bietet die notwendigen Kompetenzen, lebensfördernde Beziehungen ohne verletzende Sprache wie beispielsweise durch Schuldzuweisung, Abwertung oder zwanghafte Autorität zu bilden und tiefsitzende Konflikte zu schlichten.23 Dabei beruht sie nicht auf einer festen Formel, sondern passt sich verschiedenen Situationen flexibel an. Der Anwender muss die kulturellen und persönlichen Prägungen des Gesprächspartners berücksichtigen.24 Das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation ist also eine aufrichtige Beziehung zu anderen und zu sich selbst aufzubauen.25

3 Kann die GFK im Konfliktmanagement eingesetzt werden und wenn ja, wie?

Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation wurde zur Konfliktklärung im Rahmen menschlichen Zusammentreffens entwickelt. Da aber jeder Mensch aus seiner ganz persönlichen Wirklichkeitswahrnehmung mit seinen persönlichen Erfahrungen Situationen beurteilt, gibt es nicht nur ein Format für GFK, sondern mehrere, dem jeweiligen Weltbild angepasste und von diesem geprägte Formate Gewaltfreier Kommunikation. Daher sind die Gefühle und Bedürfnisse keine absoluten Wahrheiten, sondern werden auch von diesen Weltbildern beeinflusst.26 Weltbilder zeigen einen wenig greifbaren gesellschaftlichen Konsens, der Maximen bestimmt, welche die Grundlage für gesellschaftliche Kommunikation bilden. Die menschliche Vorstellung der Welt als Ganzes wird nachhaltig durch Weltbilder geprägt.27

Menschen mit stark rationalen Denkmustern im Sinne der Aufklärung oder dem rationalen Humanismus neigen dazu, Gefühle generell abzuwerten und Empirie sowie wissenschaftliches Arbeiten in den Fokus zu heben. Sie stellen einen Anspruch an rationale, kritische Diskussionen, bei denen die GFK dieser Kritik standhalten muss. Sie perfektionieren die einzelnen Schritte der GFK und versuchen, diese an der richtigen Stelle anzuwenden. Leider kann es so zu unnatürlichen Dialogen kommen, welche der Gesprächspartner sofort identifiziert und sich nicht ernst genommen fühlt. Er weigert sich, den Prozess anzunehmen, was zu einer Verhärtung des Konfliktes führt. Gefühle lassen sich nicht bei Konflikten ausklammern, da die Verärgerung aus den subjektiven Wahrnehmungen der Beteiligten stammt.28 Die Gesellschafft zwingt Individuen in konforme Verhaltensweisen, wodurch ihre Gefühle bestimmten Gefühlsregeln unterworfen werden, um ihr Image zu bewahren.29 Konfliktmanagement besteht insbesondere aus Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder einer Ausbreitung eines bestehenden Konflikts. Je nach Arbeitsfeld und Anwendungsbereich ist eine entsprechende Maßnahme zu wählen. In der Geschäftswelt sind tendenziell Maßnahmen zur rationalen Konfliktlösung im Handlungsrepertoire zu finden. Diese stehen im Widerspruch zur starken Gefühlbetonung der GFK und könnten sich als ungewohnt in der Anwendung darstellen.

Die GFK wurde mit dem Ansatz gegründet, das eigene und das Leben von anderen zu verbessern und die Fähigkeit zum Mitgefühl auszubauen. Das Modell der GFK kann aber auch missbraucht werden, wenn mithilfe der vier Schritte der Gesprächspartner zu seinem Nachteil beeinflusst wird. Mit einer negativen Intention könnte Empathie vorgetäuscht und so eine Beziehung und Vertrauen geschaffen werden, welche dann für falsche Zwecke ausgenutzt würde. Dies widerspricht zwar den Grundsätzen von Marshall B. Rosenberg, ist allerdings im Rahmen des Modells durchaus möglich.30 Im Konfliktmanagement könnte dieses vorgetäuschte Interesse zu dem Problem führen, dass die Beteiligten nur den Prozess schnell beenden möchten und ihre wahren Gefühle nicht offenlegen. Mit der GFK wird ihnen ein gewaltfreier Wortschatz vermittelt, der es ermöglicht, nach außen hin Gewaltfreiheit zu vertreten und dennoch seine Umgebung zu manipulieren.

Die Gewaltfreie Kommunikation wurde allerdings von Rosenberg entwickelt, um flexibel in allen Lebensbereichen angewendet werden zu können. Anpassungen an den jeweiligen Kontext sind nicht nur erwünscht, sondern vorgesehen, um die Funktion des Modells zu gewährleisten. So kann die GFK beispielsweise in privaten Beziehungen und in der Familie gelebt werden. Allerdings ist sie auch in Organisationen oder bei der Therapie und Beratung anwendbar.31 Menschen tragen in allen Umfeldern Konflikte aus und handeln gewalttätig, wenn ihr Inneres von Unklarheit über die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zerrissen wird.32 Die GFK kann überall eingesetzt werden, wo Sprache auf die Konfliktlösung einflussnimmt, und dort für eine gewaltfreie respektvolle Austragungsatmosphäre sorgen. Ziel ist es, dass sich das natürliche Einfühlungsvermögen des Menschen wieder entfalten kann und sich dadurch die Lebensqualität der Beteiligten verbessert. Der Fokus auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zeigt dem Anwender seine Motivation auf, mit der er seine verletzenden Worte wählen wollte. Beim intensiven Zuhören wird ihm verdeutlicht, was die ehrlichen Gefühle seines Gegenübers sind. Diese Aspekte der GFK fördern Respekt und Empathie und bilden die Grundlage für interessiertes und aufmerksames Zuhören. Es werden tiefere persönliche Beziehungen gebildet, da Konflikte keine bleibenden Narben hinterlassen.33 Die GFK ist daher universell anwendbar und nicht auf bestimmte Anwendungsfelder begrenzt. Gerade in Unternehmen kann die Gewaltfreie Kommunikation gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung schaffen und so neue Verständigungsmöglichkeiten und Lösungen eröffnen.34

Mit einem integralen Ansatz könnten außerdem die positiven und negativen Seiten der GFK in die Betrachtung einbezogen und in das richtige Verhältnis gesetzt werden. Mit diesem Ansatz können die Regeln der GFK flexibel und im richtigen Moment eingesetzt und an die Haltung des Gegenübers angepasst werden. Dieser fühlt sich in seinem Weltbild verstanden. Konflikte können mutig angesprochen und der klärende Prozess der GFK aktiviert werden. Gefühle sind nach der integralen Methode eben unkontrollierbar, was die Sprache und das Miteinander befreit und gestelzten Konversationen entgegenwirkt. Die GFK wird nicht länger als Modell, sondern als eine Grundeinstellung verstanden. Sie geht somit in den täglichen Sprachgebrauch über.35

[...]


1 Hack, K. (2015), S. 10.

2 Vgl. Ehle, H. (2008), S. 482.

3 Vgl. Lembke, K. (2009), S. 125-126.

4 Vgl. Berndt, A. (2009), S. 163.

5 Vgl. Oechsler, W. A. (1979), S. 80-81.

6 Vgl. Glasl, F. (2011), S. 67-70.

7 Vgl. Thomas, A. (2016), S. 227.

8 Vgl. Proksch, S. (2014), S. 31.

9 Vgl. Röhner, J. / Schütz, A. (2012), S. 4.

10 Vgl. Dorer, J. (2010), S. 133.

11 Vgl. Röhner, J. / Schütz, A. (2012), S. 87.

12 Vgl. Nerdinger, F. W. / Blickle, G. / Schaper, N. (2011), S. 57.

13 Vgl. Röhner, J. / Schütz, A. (2012), S. 4-5.

14 Vgl. Rosenberg, M. B. (2006), S. 15-16.

15 Vgl. Rosenberg, M. B. (2013), S. 211.

16 Vgl. Rosenberg, M. B. (2006), S. 15-16.

17 Vgl. Schmidbauer, A. / Holler, I. (2018), https://www.fachverband-gfk.org → Was ist GFK?

18 Vgl. Rosenberg, M. B. (2006), S. 15-16.

19 Vgl. Schmidbauer, A. / Holler, I. (2018), https://www.fachverband-gfk.org → Was ist GFK?

20 Vgl. Center for Nonviolent Communication (Hrsg.) (2016), https://www.cnvc.org → About → Founder

21 Vgl. D´Ansembourg, T. (2014), S. 26.

22 Vgl. Rosenberg, M. B. (2013), S. 25-26.

23 Vgl. Center for Nonviolent Communication (Hrsg.) (2014), https://www.cnvc.org → About → What is NVC

24 Vgl. Rosenberg, M. B. (2013), S. 25-26.

25 Vgl. D´Ansembourg, T. (2014), S. 107.

26 Vgl. Fischer, M. (2013), http://nvc-trainer-akademie.com → Blog-Archiv

27 Vgl. Baacke, D. / Röll, F. J. (1995), S. 13.

28 Vgl. Fischer, M. (2013), http://nvc-trainer-akademie.com → Blog-Archiv

29 Vgl. Bellebaum, A. (1992), S. 127.

30 Vgl. Fischer, M. (2013), http://nvc-trainer-akademie.com → Blog-Archiv

31 Vgl. Rosenberg, M. B. (2013), S. 20-25.

32 Vgl. D´Ansembourg, T. (2014), S. 105.

33 Vgl. Rosenberg, M. B. (2013), S. 20-25.

34 Vgl. Oboth, M. / Weckert, A. (2010), S. 5.

35 Vgl. Fischer, M. (2013), http://nvc-trainer-akademie.com → Blog-Archiv

Details

Seiten
17
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346319623
ISBN (Buch)
9783346319630
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v974204
Institution / Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
2.0
Schlagworte
Konfliktmanagement Gewaltfreie Kommunikation

Autor

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