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Homeoffice während der Corona-Pandemie. Auswirkungen auf die steuerrechtliche Beurteilung des häuslichen Arbeitszimmers

Seminararbeit 2020 36 Seiten

Jura - Steuerrecht

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Literaturverzeichnis

A. Einleitung

B. Die bisherige Rechtslage
I. Voraussetzungen für den Werbungskosten- bzw. Betriebskostenabzug
1. Räumliche Anforderungen an das häusliche Arbeitszimmer
2. Kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung
3. Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung
II. Abzugsfähige Kosten

C. Betrachtung der Anforderungen während der Corona-Pandemie
I. Hinsichtlich der räumlichen Anforderungen
II. Hinsichtlich der Verfügbarkeit eines anderen Arbeitsplatzes
III. Hinsichtlich des Mittelpunkts der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung
IV. Hinsichtlich der nur vorübergehenden Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers
V. Zusammenfassung

D. Mögliche Lockerungen der steuerlichen Anerkennung im Zuge der Corona-Pandemie
I. Änderung der Auslegung des Typusbegriffs
1. Gründe gegen eine Neuauslegung: Die Position der Finanzverwaltung und des BFH anhand des klassischen Auslegungskanons
2. Gründe für eine Neuauslegung: Kritische Betrachtung der bisherigen Auslegung und verfassungsrechtliche Aspekte
3. Abwägung bezüglich der Neuauslegung
II. Billigkeitsmaßnahmen der Finanzverwaltung (§§ 163, 227 AO)
1. Ansatzpunkt und Funktionsweise von Billigkeitsmaßnahmen
2. Sachliche Billigkeitsgründe
3. Persönliche Billigkeitsgründe
4. Zwischenergebnis
III. Gesetzgeberische Reaktionen im Zuge der Corona-Pandemie
1. Gesetzliche Klarstellung zur Anerkennungsfähigkeit gemischt genutzter Räume
2. Gesetzliche Einführung einer Pauschalregelung

E. Abschließende Bewertung und Ausblick in die Praxis

Literaturverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

A. Einleitung

Diese Seminararbeit behandelt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die steuerrechtliche Beurteilung des häuslichen Arbeitszimmers. Das Coronavirus rief Mitte März 2020 eine tiefgreifende Veränderung des privaten und öffentlichen Lebens hervor. Die Geschäftsschließungen und die Einführung von Abstands- und Hygieneregeln zur Vermeidung von Neuinfektionen führten dazu, dass viele Bürger plötzlich im Homeoffice tätig waren und dafür oftmals provisorisch das Esszimmer oder das Wohnzimmer nutzen mussten1. Für die Steuerpflichtigen stellt sich dabei die Frage, ob der beispielsweise durch Strom und Telekommunikation entstandene Mehraufwand über die Vorschrift zum häuslichen Arbeitszimmer gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG steuerlich zum Abzug gebracht werden kann. Nicht zuletzt, weil in der Corona-Pandemie andere steuerliche Entlastungen wie die Entfernungspauschale gem. § 9 Abs. 1 S. 1 Nr. 4, § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG wegen des entfallenden Weges zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bzw. Betriebsstätte wegfallen2.

Zwar wurde das bislang größte wirtschaftliche Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf den Weg gebracht, bis jetzt jedoch ohne dabei eine Änderung zum häuslichen Arbeitszimmer3. Die steuerliche Anerkennung des häuslichen Arbeitszimmers nach § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG sorgt seit langem für gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der Finanzverwaltung und den Steuerpflichtigen4. Auch das Bundesverfassungsgericht beschäftigte sich schon zweimal mit der streitanfälligen Vorschrift5. Die durch die Corona-Krise gestiegene Anzahl an im Homeoffice tätigen Steuerpflichten und die dadurch gesteigerte Relevanz des häuslichen Arbeitszimmers führt zu der Frage, ob und wie durch die Corona-Pandemie die künftige Beurteilung des häuslichen Arbeitszimmers beeinflusst wird und ob die bisherige Behandlung des häuslichen Arbeitszimmers auch in der Krise Bestand hat6. Dabei stehen mögliche Reaktionen der Rechtsprechung, der Finanzverwaltung und des Gesetzgebers im Raum.

Die Seminararbeit stellt zunächst die aktuelle Rechtslage dar und unter welchen Voraussetzungen Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer in Abzug gebracht werden können. Anschließend wird der Einfluss der Corona-Pandemie auf die genannten Voraussetzungen beleuchtet. Danach werden mögliche Änderungen der steuerrechtlichen Beurteilung des häuslichen Arbeitszimmers thematisiert. Es folgt eine abschließende Bewertung der möglichen Maßnahmen mit einer Einschätzung der Umsetzung in der Praxis.

B. Die bisherige Rechtslage

Um die Problematik der Anerkennung des häuslichen Arbeitszimmers in der Corona-Pandemie zu sehen, muss zunächst die bisherige Rechtslage beleuchtet werden.

Gemäß § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 1 EStG ist der Abzug von Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung als Betriebsausgaben oder Werbungskosten grundsätzlich nicht möglich. Die Vorschrift ordnet für den Regelfall ein Abzugsverbot an und lässt nur unter engen Voraussetzungen einen Abzug zu7. Dies gilt nicht nur für die Gewinneinkunftsarten, sondern über die Verweisungsnorm des § 9 Abs. 5 S. 1 EStG auch für die Überschusseinkünfte.

I. Voraussetzungen für den Werbungskosten- bzw. Betriebskostenabzug

Das Abzugsverbot der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie der Kosten der Ausstattung gilt gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2 EStG nicht, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. In diesem Fall ist der Abzug jedoch auf 1.250 € jährlich begrenzt. Diese Beschränkung gilt gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 3 Hs. 2 EStG nicht, wenn das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Falls das Arbeitszimmer durch mehrere Steuerpflichtige genutzt wird z.B. bei Ehegatten, sind die Voraussetzungen des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG bezogen auf die einzelne steuerpflichtige Person zu prüfen8.

1. Räumliche Anforderungen an das häusliche Arbeitszimmer

Die Bejahung der Arbeitszimmereigenschaft eines Raums ist Voraussetzung, um anschließend die Höhe des Abzugs zu bestimmen9. Dabei ist das häusliche Arbeitszimmer ein Typusbegriff, der nicht im strengen Sinne abschließend definiert ist, sondern bei welchem im Rahmen einer Gesamtschau die typischen Merkmale in derartiger Zahl und Stärke vorliegen müssen, dass der Einzelfall als Ganzes dem Typus des häuslichen Arbeitszimmers entspricht10. Laut BFH ist ein häusliches Arbeitszimmer „ein Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebunden ist, vorwiegend der Erledigung gedanklicher, schriftlicher, verwaltungstechnischer oder organisatorischer Arbeiten dient und ausschließlich oder nahezu ausschließlich zu betrieblichen und beruflichen Zwecken genutzt wird“11. Die private Mitbenutzung darf 10 % nicht übersteigen und typischerweise besteht die Einrichtung aus Büromöbeln, wobei der Schreibtisch regelmäßig das charakteristische Möbelstück ist12. Ein zeitlich privat mitgenutztes Arbeitszimmer erfüllt die Voraussetzung der nahezu ausschließlichen betrieblichen und beruflichen Nutzung nicht. Laut BFH gilt das Abzugsverbot erst recht für flächenmäßig gemischt genutzte Räume (z.B. Wohnzimmer mit Arbeitsecke)13. Wenn nämlich schon Aufwendungen für einen als Büro eingerichteter Raum im Grundsatz nicht abziehbar sind, gilt dies erst recht für Räume, die ihrer Art (z.B. Durchgangszimmer) oder ihrer Einrichtung nach erkennbar auch privaten Wohnzwecken dienen und damit bereits nach ihrem äußeren Erscheinungsbild nicht dem Typus des Arbeitszimmers entsprechen14.

Auch nach der Aufgabe des Aufteilungsverbots hält der Große Senat an der Anforderung der nahezu ausschließlichen betrieblichen und beruflichen Nutzung des Raumes fest und lässt bei zeitlich bzw. flächenmäßig gemischt genutzten Räumen mangels Qualifizierung als Arbeitszimmer i.S.d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG keinen (anteiligen) Abzug nach allgemeinen Aufteilungsgrundsätzen als Betriebsausgaben oder Werbungskosten zu15.

Das häusliche Arbeitszimmer muss somit zur privaten Sphäre des Steuerpflichtigen gehören, wozu auch Zubehörräume wie der Keller zählen, es muss aber ein baulich vom privaten Teil getrennter Raum sein und nahezu ausschließlich betrieblich bzw. beruflich genutzt werden16. Der Raum darf daher kein zeitlich oder flächenmäßig privat mitgenutztes Zimmer sein.

Jedoch unterfallen Räume in der privaten Sphäre, die ihrer Ausstattung und Funktion nach nicht einem Büro entsprechen (z.B. Notarztpraxis, Lagerräume), sich jedoch der betriebliche bzw. der berufliche Charakter des Raums und dessen Nutzung anhand objektiver Kriterien feststellen lassen, nicht der Abzugsbeschränkung des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b und § 9 Abs. 5 EStG17.

2. Kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung

Gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2, S. 3 Hs. 1 EStG ist ein beschränkter Abzug möglich, wenn kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die 1250 € sind kein Pauschbetrag, sondern ein personenbezogener Höchstbetrag, der auch bei mehreren Tätigkeiten für jeden Steuerpflichtigen nur einmal in Anspruch genommen werden kann18. „Anderer Arbeitsplatz i.S.d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2 EStG ist grundsätzlich jeder Arbeitsplatz, der zur Erledigung büromäßiger Arbeiten geeignet ist“19. Dies ist nach objektiven Kriterien zu beurteilen, wobei grundsätzlich die konkreten Arbeitsbedingungen (z.B. Lärmbelästigung) keine Rolle spielen (im Gegensatz zu Gesundheitsgefährdungen20 ) und auch kein eigener, räumlich abgeschlossener Arbeitsbereich oder ein individuell zugeordneter Arbeitsplatz vorhanden sein muss21.

Der andere Arbeitsplatz muss sich nur außerhalb der häuslichen Sphäre des Steuerpflichtigen befinden und so beschaffen sein, dass der Steuerpflichtige auf das häusliche Arbeitszimmer nicht angewiesen ist, weil er den anderen Arbeitsplatz in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise tatsächlich nutzen kann22. Aufgrund der Streitanfälligkeit dieses Merkmals hat sich eine umfangreiche Rechtsprechung dazu entwickelt, ob ein anderer Arbeitsplatz für eine Tätigkeit zur Verfügung steht23. Die Finanzverwaltung verlangt zusätzlich noch die Erforderlichkeit des häuslichen Arbeitszimmers für die Tätigkeit, aber laut BFH ist dies keine Voraussetzung, da der Gesetzgeber die Erforderlichkeit eines häuslichen Arbeitszimmers, in dem Fall des Nichtvorhanden Seins eines anderen Arbeitsplatzes nach oben genannten Kriterien, typisiert hat24.

3. Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung

Für einen unbeschränkten Abzug muss das häusliche Arbeitszimmer gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 3 Hs. 2 EStG den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bilden. Dazu müssen dort die Handlungen vorgenommen und Leistungen erbracht werden, die für die konkret ausgeübte berufliche bzw. betriebliche Tätigkeit wesentlich und qualitativ prägend sind25. Bei mehreren Tätigkeiten des Steuerpflichtigen muss das Arbeitszimmer nicht der Mittelpunkt jedweder Tätigkeit sein, sondern nur bei einer Gesamtbetrachtung aller Tätigkeiten muss der qualitative Tätigkeitsmittelpunkt im häuslichen Arbeitszimmer liegen26. Sowohl bei einer einzelnen als auch bei mehreren Tätigkeiten, hat der zeitlichen Umfang der Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers dabei nur eine indizielle Bedeutung27. Übt ein Steuerpflichtiger jedoch nur eine Tätigkeit aus, welche qualitativ gleichwertig im Arbeitszimmer und am außerhäuslichen Arbeitsplatz erbracht wird, bildet das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der Betätigung, wenn die dortige Tätigkeit der außerhäuslichen Tätigkeit zeitlich überwiegt28.

Das BMF sieht das Merkmal typischerweise bei kleinen Steuerberatungs- oder Rechtsanwaltskanzleien in der eigenen Wohnung als erfüllt an, nicht jedoch bei Lehrern, da deren berufsprägende Tätigkeit im Klassenzimmer stattfindet29.

II. Abzugsfähige Kosten

§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 1 EStG bezieht sich auf die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer sowie dessen Ausstattung. Unter den eben beschriebenen Voraussetzungen können diese Posten als Betriebsausgaben bzw. gem. § 9 Abs. 5 S. 1 EStG als Werbungskosten angesetzt werden. Darunter fallen insbesondere die Aufwendungen für die Ausstattung des Zimmers, wie z.B. Tapeten, Teppiche, Gardinen und Lampen, nicht jedoch Aufwendungen für Ausstattung, die auf Luxusgegenstände , z.B. Kunstgegenstände, entfallen (siehe § 12 Nr. 1 EStG)30.

Darüber hinaus sind Aufwendungen wie beispielsweise die Miete, Gebäude-AfA, sowie Wasser- und Energiekosten und die Grundsteuer abzugsfähig31. Wenn die Aufwendungen nur anteilig auf das häusliche Arbeitszimmer entfallen, wie z.B. die Gebäude-AfA oder die Strom- und Heizkosten, sind diese Kosten grundsätzlich nach dem Verhältnis der Fläche des Arbeitszimmers zu der nach §§ 42 bis 44 der Zweiten Berechnungsverordnung oder nach der Wohnflächenverordnung berechneten Gesamtwohnfläche (einschließlich des Arbeitszimmers) zu berechnen32.

Keine Aufwendungen gem. § 4 Abs.5 S.1 Nr. 6b EStG sind Aufwendungen für Arbeitsmittel, wie Schreibtisch, Laptop, Schreibtischlampe33. Sie unterfallen nicht dem Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG, sondern es gelten die allgemeinen Grundsätze zum Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug34.

C. Betrachtung der Anforderungen während der Corona-Pandemie

Nun werden die eben genannten Voraussetzungen aus dem spezifischen Blickwinkel der Corona-Pandemie beleuchtet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich für Steuerpflichtige, die schon vor der Corona-Pandemie Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer zum Abzug bringen durften, höchstwahrscheinlich nichts ändern wird und ein Abzug weiterhin möglich sein wird35. Es gilt in diesen Fällen zu betrachten, ob durch die Corona-Pandemie möglicherweise der unbeschränkte Abzug möglich geworden ist. Interessanter ist die Betrachtung für die Steuerpflichtigen, die zuvor entweder noch nie einen Heimarbeitsplatz hatten oder die Voraussetzungen für den Abzug nach § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2, 3 EStG bisher nicht erfüllt haben.

I. Hinsichtlich der räumlichen Anforderungen

Da die Finanzverwaltung und der BFH strenge Anforderungen an die räumlichen Voraussetzungen knüpfen, ist dieses Erfordernis für die Steuerpflichtigen am problematischsten. Die plötzlich eintretenden Beschränkungen der Corona-Pandemie zwangen viele Steuerpflichtige erstmalig, von Zuhause aus zu arbeiteten36. Es ist davon auszugehen, dass viele Steuerpflichtige in der kurzen Zeit keinen gesonderten Raum als häusliches Arbeitszimmer umfunktioniert haben bzw. überhaupt keinen separaten Raum dafür zur Verfügung hatten37. Gezwungenermaßen wurde dann die Tätigkeit am heimischen Esstisch, im Gästezimmer oder an einer Arbeitsecke im Wohnzimmer verrichtet, demnach in Räumen, die aufgrund ihrer flächenmäßigen oder zeitlichen gemischten Nutzung eben nicht nahezu ausschließlich betrieblich bzw. beruflich genutzt werden. Dies erfüllt somit nicht die oben genannten räumlichen Anforderungen an ein häusliches Arbeitszimmer i.S.d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG38. Von vielen Steuerpflichtigen ist die nahezu ausschließliche betriebliche bzw. berufliche Nutzung des Raums jedoch schon aufgrund der Tatsache, dass sie in einer Wohnung mit beschränkter Zimmeranzahl leben, nicht zu erfüllen.

Zudem problematisch ist, dass nicht aufklärbare Zweifel zur Nutzung des Raumes zulasten des Steuerpflichtigen gehen, da der Abzug der Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer eine steuermindernde Tatsache ist39. Der Steuerpflichtige muss daher den Ausschluss der privaten Mitbenutzung glaubhaft machen (z.B. durch fotografische Dokumentation)40. Es ist daher zu erwarten, dass vor allem diejenigen, die durch die Corona-Pandemie erstmals im Homeoffice sind, spontan kein räumlich anerkennungsfähiges häusliches Arbeitszimmer haben41.

II. Hinsichtlich der Verfügbarkeit eines anderen Arbeitsplatzes

Falls eine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung steht, besteht zunächst die Möglichkeit eines gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2, 3 Hs. 1 EStG auf 1250 € beschränkten Abzugs. Dabei sind folgende Fallgruppen zu unterscheiden.

Wenn zunächst aufgrund der Corona-Pandemie der außerhäusliche Arbeitsplatz aus Gründen des Infektionsschutzes durch behördliche Anordnung geschlossen wurde, ist es offensichtlich, dass der Arbeitsplatz nicht in tatsächlicher Hinsicht und nicht in dem jeweiligen erforderlichen Umfang zur Nutzung offensteht, sodass der Steuerpflichtige auf das häusliche Arbeitszimmer angewiesen ist42. Gleiches gilt, wenn der Steuerpflichtige sich in behördlich angeordneter häuslicher Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot gem. §§ 30, 31 IfSG befindet43.

Falls ein Arbeitgeber seine Räumlichkeiten freiwillig, ohne behördliche Anordnung schließt, um ein Infektionsrisiko auszuschließen und seiner arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht nachzukommen, hat dem der Arbeitnehmer aufgrund des Direktionsrechts zumindest in dieser pandemie-bedingten Krisensituation Folge zu leisten und es steht auch in diesem Fall kein anderer Arbeitsplatz als das häusliche Arbeitszimmer zur Verfügung44.

Bei Selbstständigen und Arbeitnehmern die sich „auf eigene Faust“ ins häusliche Arbeitszimmer begeben und der außerhäuslichen Tätigkeitsstätte fernbleiben, welche aber theoretisch noch nutzbar ist, gestaltet sich die Lage komplexer. Grundsätzlich steht hier zwar ein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung. Dieser müsste jedoch auch ein objektiv geeigneter Arbeitsplatz sein und unter zumutbaren Bedingungen nutzbar sein45. Laut BFH ist auch ein theoretisch vorhandener Arbeitsplatz, der nur unter einem Gesundheitsrisiko nutzbar ist, kein anderer Arbeitsplatz i.S.d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2 EStG46. In der Corona-Pandemie kann dies unter anderem der Fall sein, wenn am Arbeitsplatz keine Mindestabstände oder Schutzmaßnahme eingehalten werden (können)47. Dabei kommt es zu einer erhöhten Infektionsgefahr und somit zu einer Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz48. Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Gesetzgeber durch die Typisierung in § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2 EStG eine Einschränkung des objektiven Nettoprinzips bewirkt und daher laut BVerfG eine verfassungskonforme weite Auslegung des Tatbestandsmerkmals geboten ist, weshalb der verfassungsrechtliche Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit gem. Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG zu beachten ist49. Zudem wurde von der Bundesregierung und von medizinischen Experten empfohlen, soweit es geht auf soziale Kontakte zu verzichten und somit auch seine berufliche oder betriebliche Tätigkeit in die häusliche Sphäre zu verlagern50. Wenn von staatlicher Seite solch drastische und bisher noch nie da gewesenen Empfehlungen und Einschränkungen ausgehen, ist es dem Steuerpflichtigen nicht zuzumuten, dass er sich diesen bewusst widersetzt und seinen außerhäuslichen Arbeitsplatz entgegen der nicht abschätzbaren, drastischen Gesundheitsgefahr unnötigerweise aufsucht51. Somit darf man auch ohne behördliche Betriebsschließung davon ausgehen, dass kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

Abschließend ist zu vermuten, dass von der Finanzverwaltung keine allzu strengen Anforderungen an dieses Tatbestandsmerkmal gestellt werden52. Dennoch ist bei einer Tätigkeit als Arbeitnehmer eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber zur Tätigkeit im Homeoffice ratsam, da letztendlich der Steuerpflichtige in der Beweislast für die steuermindernde Tatsache ist53.

III. Hinsichtlich des Mittelpunkts der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung

Auch kann es zum unbeschränkten Werbungs- oder Betriebsausgabenabzug kommen, wenn während der Corona-Pandemie der Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung gem. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 3 Hs. 2 EStG im häuslichen Arbeitszimmer liegt. Dies hängt zunächst davon ab, wie viele Tätigkeiten der Steuerpflichtige ausübt.

Übt dieser nur eine berufliche bzw. betriebliche Tätigkeit ausschließlich aus dem häuslichen Arbeitszimmer aus, ist der unbeschränkte Abzug eröffnet, da sich durch die Homeoffice Tätigkeit der Mittelpunkt der Betätigung in die häusliche Sphäre verlagert hat54.

Wenn nur tageweise im Homeoffice und sonst am außerhäuslichen Arbeitsplatz gearbeitet wird, kann die quantitative Nutzung entscheidend sein. Der Mittelpunkt liegt in der häuslichen Sphäre, falls bei qualitativ gleichwertiger Betätigung im Arbeitszimmer und am außerhäuslichen Arbeitsplatz die häusliche der außerhäuslichen Tätigkeit zeitlich überwiegt55. Auch wenn der außerhäusliche Arbeitsplatz nur für einen qualitativ unwesentlichen Teil der Arbeit genutzt werden kann, ist das vereinzelte Aufsuchen des außerhäuslichen Tätigkeitsorts z.B. für den Posteingang, unschädlich56.

Falls mehrere berufliche bzw. betriebliche Betätigungen ausgeübt werden, erfordert § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 3 Hs. 2 EStG eine Gesamtbetrachtung aller Tätigkeiten57. Durch die Corona-Pandemie kann es auch hier vorkommen, dass sich der Mittelpunkt in die häusliche Sphäre verlagert. Zum Beispiel, wenn zuvor für bestimmte Tätigkeiten ausschließlich das Arbeitszimmer genutzt wurde, für andere Tätigkeiten aber ein außerhäuslicher Arbeitsplatz zur Verfügung stand und dies in der Gesamtschau verhinderte, dass der Mittelpunkt der gesamten Betätigung im häuslichen Arbeitszimmer lag. Wenn nun die außerhäusliche Betätigung durch die Pandemie wegfällt, kommt es zu einer neuen Gesamtbetrachtung und der Mittelpunkt der gesamten Betätigung verschiebt sich in das häusliche Arbeitszimmer58.

Insgesamt ist es wahrscheinlich, dass bei Steuerpflichtigen, die keinen anderen Arbeitsplatz zur Verfügung haben und nahezu ausschließlich im häuslichen Arbeitszimmer arbeiten, gleichzeitig auch der Mittelpunkt der gesamten Betätigung im häuslichen Arbeitszimmer liegt, vor allem wenn nur eine Tätigkeit ausgeübt wird59. Maßstab der Finanzverwaltung für den Veranlagungszeitraum 2020 bleibt dennoch die genaue Betrachtung des Einzelfalls60.

IV. Hinsichtlich der nur vorübergehenden Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers

Falls sich die Lage in der Corona-Pandemie entspannt und wieder zur außerhäuslichen Tätigkeitsstätte zurückgekehrt wird, stellt sich die Frage der Abzugsfähigkeit bei nur vorübergehender Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers. Wenn der Steuerpflichtige wieder einen anderen Arbeitsplatz i.S.d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 2 EStG zur Verfügung hat, steht ihm trotzdem der beschränkte Abzug (1250 €) ungekürzt, also in voller Höhe, zu61. Jedoch sind die berücksichtigungsfähigen Aufwendungen, wie z.B. die Jahres-Afa, Mietkosten und ähnliches nur zeitanteilig in Ansatz zu bringen62. Der unbeschränkte Abzug kann nur für den Zeitraum gewährt werden, in dem das Arbeitszimmer auch den Mittelpunkt der Tätigkeit darstellt. Wenn dies wegfällt, z.B. Lehrer müssen wieder in der Schule unterrichten, kommt für den übrigen Zeitraum nur noch ein beschränkter Abzug in Betracht, falls für die betriebliche oder berufliche Betätigung kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht63.

[...]


1 Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1431; Brete, GStB 2020, 237, 237; BT-Drs. 19/19601, 34.

2 Krüger, in: Schmidt EStG Kommentar, § 9 Rn. 180; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 421.

3 BT-Drs. 19/19321, 2; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1434.

4 Günther, EStB 2017, 70, 70; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 417.

5 BVerfGE 126, 268; BVerfGE 101, 297; Hey, in: Tipke/Lang StR, § 8 Rn. 254.

6 Müller, DStR 2020, 760, 760; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1431.

7 Meyer, in BeckOK EStG, § 4 Rn. 2776; Prühs, GmbH-Steuerpraxis 6/2020, 161, 161.

8 BFH, Urt. v. 15.12.2016, - VI R 53/12, BStBl. II 2017, 938; BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 21.

9 Hey, in: Tipke/Lang StR, § 8 Rn. 255; Haucke, SSP 08/2020, 6, 6.

10 Larenz, Methodenlehre, 221; Urban, DS 2016, 145, 146.

11 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 3; BFH, Urt. v. 19.09.2002, - VI R 70/01, BStBl. II 2003, 139; BFH, Urt. v. 22.03.2016, - VIII R 10/12, BStBl. II 2016, 881; BFH, Urt. v. 22.03.2016, - VIII R 24/12, BStBl. II 2016, 884; BFH, Urt. v. 08.09.2016, - III R 62/11, BStBl. II 2017, 163.

12 BFH, Urt. v. 03.04.2019, - VI R 46/17, BFH/NV 2019, 903 Nr. 9; BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 3; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1431.

13 BFH, Urt. v. 27.07.2015, - GrS 1/14, BStBl. II 2016, 265; Spilker, NJW 2016, 842, 842.

14 BFH, Urt. v. 27.07.2015, - GrS 1/14, BStBl. II 2016, 265; Heger, DB 2016, 249, 250.

15 BFH, Urt. v. 27.07.2015, - GrS 1/14, BStBl. II 2016, 265; Heger, DB 2016, 249, 250.

16 BFH, Urt. v. 26.02.2003, - VI R 130/01, BStBl. II 2004, 74; BFH, Urt. v. 11.11.2014, - VIII R 3/12, BStBl. II 2015, 382; BFH, Urt. v. 17.02.2016, - X R 32/11, BStBl. II 2016, 708; BFH, Urt. v. 08.03.2017, IX R 52/14, BFH/NV 2017, 1017 Nr. 8.

17 BFH, Urt. v. 29.01.2020, - VIII R 11/17, DStR 2020, 1482; BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 5; Urban, DS 2016, 145, 148.

18 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 1; BFH, Urt. v. 25.04.2017, - VIII R 52/13, BStBl. II 2017, 949; Wied, in: Blümich EStG, § 4 Rn. 849.

19 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 14; BFH, Urt. v. 07.08.2003, - VI R 17/01, BStBl. II 2004, 78; Dillberger/Fest, EStG und AO, Teil 1 D, Rn. 114.

20 BFH, Urt. v. 26.02.2014, - VI R 11/12, BStBl. II 2014, 674; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418.

21 BFH, Urt. v. 07.08.2003, - VI R 162/00, BStBl. II 2004, 83; BFH, Urt. v. 07.08.2003, - VI R 17/01, BStBl. II 2004, 78; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2192.2.

22 BFH Urt. v. 7.8.2003, - VI R 17/01, BStBl. II 2004, 78; Wied, in: Blümich EStG, § 4 Rn. 856.

23 BFH, Urt. v. 07.08.2003, - VI R 17/01, BStBl. II 2004, 78; BFH, Urt. v. 26.02.2014, - VI R 37/13, BStBl. II 2014, 570; BFH, Urt. v. 26.02.2014, - VI R 11/12, BStBl. II 2014, 674; BFH, Urt. v. 03.04.2019, - VI R 46/17, BFH/NV 2019, 903 Nr. 9.

24 BFH, Urt. v. 03.04.2019, - VI R 46/17, BFH/NV 2019, 903 Nr. 9; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2792.4.

25 Wied, in: Blümich EStG, § 4 Rn. 859; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2796.

26 Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2796.3; Wied, in: Blümich EStG, § 4 Rn. 860.

27 BFH, Urt. v. 23.05.2006, - VI R 21/03, BStBl. II 2006, 600; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 419 f.

28 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 11; BFH, Urt. v. 23.05.2006, - VI R 21/03, BStBl. II 2006, 600; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2796.2.

29 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 13; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1432.

30 Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2787; Haucke, SSP 08/2020, 6, 8.

31 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 6; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2786.1.

32 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 6a; Heger, DB 2016, 249, 249.

33 BFH, Urt. v. 21.11.1997, VI R 4/97, BStBl. II 1998, 351; BT-Drs. 16/1545, 12; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2787.

34 Hey, in: Tipke/Lang StR, § 8 Rn. 251; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2787.

35 BT-Drs. 19/19321, 3; Müller, DStR 2020, 760, 764.

36 Krieger/Rudnik/Povedano Peramato, NZA 2020, 473, 473; Günther/Böglmüller, ArbRAktuell 2020, 186, 186; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1435.

37 BT-Drs. 19/19601, 34; Müller, DStR 2020, 760, 760.

38 Haucke, SSP 08/2020, 6, 6; Müller, DStR 2020, 760, 761; Heger, DB 2016, 249, 250 f.

39 Seer, in: Tipke/Lang StR, § 22 Rn. 191; Müller, DStR 2020, 760, 764.

40 BFH, Urt. v. 22.11.2006, - X R 1/05, BStBl. II 2007, 304; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 420.

41 BT-Drs. 19/19601, 34; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1435.

42 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418; Müller, DStR 2020, 760, 761 f.; Haufe, Corona Homeoffice.

43 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418; Sagan/Brockfeld, NJW 2020, 1112, 1116.

44 BFH, Urt. v. 26.02.2014, - VI R 11/12, BStBl. II 2014, 674; Müller, DStR 2020, 760, 762; Sagan/Brockfeld, NJW 2020, 1112, 1114.

45 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2792.1.

46 BFH, Urt. v. 26.02.2014, - VI R 11/12, BStBl. II 2014, 674; BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 17.

47 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418; Meyer, in: BeckOK EStG, § 4 Rn. 2792.1.

48 BMAS , Umgang mit SARS-CoV-2, S. 2; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418.

49 BVerfGE 126, 268; Müller, DStR 2020, 760, 762.

50 BMAS , Umgang mit SARS-CoV-2, S. 2; Müller, DStR 2020, 760, 760.

51 BT-Drs. 19/19321, 3; Müller, DStR 2020, 760, 762.

52 BT-Drs. 19/19321, 3; Müller, DStR 2020, 760, 762.

53 Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1436; Prühs, GmbH-Steuerpraxis 6/2020, 161, 163; Müller, DStR 2020, 760, 764; Köstler, AStW 2020, 318, 319.

54 Müller, DStR 2020, 760, 762; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418; BT-Drs. 19/19321, 1.

55 BFH, Urt. v. 23.05.2006, - VI R 21/03, BStBl. II 2006, 600; Prühs, GmbH-Steuerpraxis 6/2020, 161, 163; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1435; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418 f.

56 BFH, Urt. v. 07.08.2003, - VI R 16/01, BStBl. II 2004, 77; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418 f.

57 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 419; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1435.

58 Schäfer, StuB 11/2020, 417, 419; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1435.

59 Müller, DStR 2020, 760, 762; Schäfer, StuB 11/2020, 417, 418 f.

60 Müller, DStR 2020, 760, 762; BT-Drs. 19/19321, 3.

61 Meyer , in BeckOK EStG, § 4 Rn. 2794.3; Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1433.

62 BMF v. 6.10.2017, IV C 6 - S 2145/07/10002 :019, BStBl. I 2017, 1320 Rz. 22; Müller, DStR 2020, 760, 762.

63 Titgenmeyer, BB 2020, 1431, 1433; Meyer, in BeckOK EStG, § 4 Rn. 2796.5.

Details

Seiten
36
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346361288
ISBN (Buch)
9783346361295
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v993294
Institution / Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
13
Schlagworte
homeoffice corona-pandemie auswirkungen beurteilung arbeitszimmers

Autor

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Titel: Homeoffice während der Corona-Pandemie. Auswirkungen auf die steuerrechtliche Beurteilung des häuslichen Arbeitszimmers